Wieso führen die reichsten Eu Länder oder wenigstens Deutschland eine "Spendensteuer" ein?

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11 Antworten

Deutschland kann nicht alle Probleme in der Welt lösen.

Das ergibt sich schon alleine aus dem Mengengerüst.

Mach Dir mal die Mühe und strippe auf, wieviele Länder zur den beürftigen Empfängern gehören würden.

Nimm weiter einen bestimmten Prozentsatz der Bevölkerung in diesen Ländern an, die diese Bedürftigkeit tatsächlich haben.

Du wirst sehr schnell feststellen, dass Dein Vorschlag mehr als untauglich ist.

Aber auch ein anderer systemischer Fehler steckt in Deinem Vorschlag.

Es bringt überhaupt nichts, wenn wir in der dritten Welt, Güter und Dienstleistungen nur verteilen.

Damit drängst Du die Bevölkerung in eine dauerhafte Abhängigkeit,

Auch ist den Leuten dort strukturell nicht geholfen, da durch die Importe von Gütern die eingene schlecht entwickelte Industrie totsubventioniert wird.

Die Leute in der Dritten Welt benötigen vielmehr Hilfe zur Selbsthilfe, d. h. die Schaffung von infrastrukturellen Maßnahmen, dass die Leite in Arbeit, Lohn und somit Brot kommen.

Hier bedarf es einer gut durchdachten Projektarbeit, welche eine Zeit lang vor Ort begleitet wird und irgendwann zum Selbstläufer wird.

Günter

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Und? Hast Du Dein Studium wenigstens schon begonnen mit 21?

Ab wann glaubst Du denn, genug zu verdienen, um 100 Euro abgeben zu können? Dich betrifft es Dich ja nicht, da kannst  leicht Forderungen an andere stellen. 

An und für sich wäre es kein Fehler, Entwicklungsländer zu unterstützen. Das Problem ist wohl die Umsetzung, die Transparenz, die Garantie, dass mit dem gespendeten Geld keine Waffen gekauft werden, sondern sinnvolle Projekte auf Schiene kommen.

Und dazu auch noch rotzfrech sein, Kolonbine. Das ist so eine unausgegorene Idee, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Du studierst. 

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Kommentar von Kolonbine
22.01.2017, 02:03

Es ist mir wirklich egal ob du denkst dass ich studiere, oder ob du denkst ich mache meinen Hauptschulabschluss nach mache. Es verändert einfach nichts in meinem Leben

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Kommentar von Kolonbine
22.01.2017, 02:04

ups dass "mache" nach Hauptschulabschluss einmal streichen - danke xD

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Ein schönes Ideal, aber unsere Republik rückt schon stark nach Rechts, weil nur ein winziger Bruchteil der Flüchtlinge problematisch ist.
Auf der anderen Seite, musst du aber auch sehen, dass in Deutschland nur die Reichen die letzten 15 Jahre profitiert haben und die Reallöhne gesunken sind. Millionen Menschen arbeiten hier für beschissene Löhne und diesen 100 € abzwacken zu wollen, geht dann etwas zu weit. 

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Kommentar von Kolonbine
22.01.2017, 01:36

Stimmt, aber ich glaube es wäre ein großer schritt wenn wenigstens die leute die überdurchschnittlich verdienen, 100€ bezahlen. Würde man sicherlich auf paar milliarden Monat kommen.

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Nein danke, ich mache mit meinem Geld das was ICH machen möchte und möchte nicht zu Spenden gezwungen werden. Es reicht ja wohl schon der prozentuale Anteil an Steuern der von meinem Gehalt weggeht. Bei mir machen 100 € mehr oder weniger ne ganze Ecke aus, wenn noch mehr ungewünscht abgezogen wird dann kann ichs gleich sein lassen mit dem Arbeiten bzw. das Ganze auf ein Minimum reduzieren. Egoistisch? Ja. Ist es. Geb ich aber auch offen zu (Nur so mal rechnerisch, ich habe neben meinen Fixkosten - Versicherung, Miete, Fahrkarte, monatlich 300 € "für mich zum Gaudi ausgeben" . Den Teufel würd ich tun und davon noch 100 € abtreten)

(und davon abgesehen...ist dir schon klar...dass diese Armut in anderen Ländern..."gewünscht" und künstlich hervorgegrufen wird? 

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Kommentar von Clonex36
22.01.2017, 01:39

@Kolonbine irgendwas stimmt mit dir wohl ganz gewaltig nicht

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Kommentar von Kolonbine
22.01.2017, 01:44

Ist zwar etwas hart was ich geschrieben hab, aber Leute die sich so egoistisch ausdrücken "100€ machen ne ganze ecke was aus" "Nein ich will nicht gezwungen werden zum Spenden" regen mich tierisch auf. Es gibt Menschen die nichts zu essen haben und den juckt wahrscheinlich dass er jetzt auf seine neuen Nike - Markenschuhe verzichten muss..  Naja muss jeder selber wissen..

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Hi,

ich finde die Idee gut, allerdings sollte man die Steuer erst einführen, ab einem gewissen Einkommen - um nicht noch die Geringverdiener zu belasten.
Wie gesagt, die Idee ist gut - allerdings wird das nicht klappen, weil die Umsetzung teilweise intransparent sein könnte...
Wer garantiert mir denn, dass das Geld wirklich da ankommt, wo es ankommen soll und das auf dem Weg dahin sich nicht noch jemand selbst bereichert?
Versteh mich nicht falsch, aber andere Länder, andere Sitten...Da wird vieles mit Geld geregelt.
Also ohne eine direkte Transparenz wird das nie was.

PS: Monatlich finde ich übertrieben... Jährlich aber in Ordnung.

LG


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Kommentar von Kirschkerze
22.01.2017, 01:27

über JÄHRLICH 100 € kann man mit mir auch reden. Monatlich aber auf keinen Fall XD

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Kommentar von Kolonbine
22.01.2017, 01:47

Jährlich wäre echt besser.

Vllt großverdiener Monatlich und der mittelstand Jährlich.

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Ich würde auch `nur' 50 € deutlich merken = 97 DM was!

Wie uncool ist das denn: Ich werd dafür bestraft, zu arbeiten!

Bitterböse feix: sowas haben wir schon in zweifacher Hinsicht.

1. Solidaritätszuschlag, der vorzüglich nach Südosteuropa geht statt nach Ostdeutschland, wie es suggeriert wird (daher sind soviele Wessies auch sauer auf die Ostdeutschen, ohne dabei zu wissen, dass die den auch löhnen)

2. Länderfinanzausgleich: BY zahlt 55% allein vor allem an die Pleitegeierwohnung Berlin, die mit dem BER auch dies Jahr nicht fertig werden wird

Lauernd grins: Hast du Arbeit, good job - so far so good

Wenn nicht: halt den Mund und belästige die Com hier nicht mit unausgegorenem Kramskojewo

Bösartig lächel: damit würde höchstens die Evolution der Ideen zum Schwarzarbeiten angestossen, wobei die jetzt schon Blüten bis zu Ganymed trieb

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gar nicht mal so schlecht finde ich.
Würde aber dann gleich noch ein Verbot mit einbauen
dass davon keine Kriege oder Waffen bezahlt werden dürfen für Bilanzausgleiche.

Das ist auch gleich der Punkt, die müssen Bilanzen ausgleichen.
Darum wird es nicht gemacht.

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Kommentar von Kirschkerze
22.01.2017, 01:25

staatliche Subventionen an die Kirche würde ich auch mal gleich streichen

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Sag mal, bei welchem Dealer kauftst Du ein. Wechsel ihn, was Du da bekommst ist Mist!

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Ich wette mal, dass du selber noch nie einen Cent gespendet hast, geschweige denn überhaupt Steuern bezahlt.

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Das ist eine hirnrissige Schnapsidee!

Spenden heißen Spenden, weil sie freiwillig sind. Unfreiwillige Abgeben nennt man Steuer.

Und so wie unsere Politiker gestrickt sind, würden sie die so vereinnahmten Gelder für alles mögliche ausgeben, nur nicht für das, was die Zwangsspender sich vorstellen.

Noch nie hat der deutsche Staat so hohe Steuereinnahmen gehabt wie im letzten Jahr. Und? Hat hier jemand gemerkt, dass irgend wo irgend etwas besser geworden ist?

Wenn Du etwas im Sinne deiner Frage erreichen willst, dann fang schon mal an und spende selbst freiwillig monatlich 5% deines Einkommens. Aber nicht an den Staat. Es gibt genügend Organisationen die vertrauenswürdiger sind. Vielleicht findest Du viele freiwillige Nachahmer. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.

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