Wieso fühlte sich mein Kollege heute "wie gerädert"? Was hat es mit der Redensart auf sich?

8 Antworten

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Sich müde, zerschlagen fühlen.

Das "Rädern" meinte im Mittelalter eine grausame Art der Todesstrafe. Dabei wurde der Verbrecher auf einer Unterlage (manchmal ein Rad!) festgebunden. Dann wurden ihm (an den Füßen beginnend) die Gliedmaßen zerschlagen – meist mit einem großen Rad oder auch einem Hammer.

Mitunter wurde der so Gepeinigte dann mit dem Rad auf einem Pfahl zur Schau gestellt. Nicht selten dauerte der Todeskampf dann noch mehrere Tage. Wer heute sagt: "Ich fühle mich wie gerädert", übertreibt also ziemlich. Quelle: Neo.de

jo, da hat er dann echt mal übertrieben...danke für infos :-)

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Wie gerädert...fühlt sich, wer völlig erschöpft, aufgrund von Strapazen sehr ermüdet ist. Schon für die »Alten Römer« war das »Radebrechen« eine beliebte Hinrichtungsart: Missetäter wurden auf ein Schafott gebunden, der Scharfrichter ließ das schwere »Richtrad« auf den Unterschenkel des Delinquenten fallen und arbeitete sich dann bis zu den Armen hinauf. Um die Wirkung zu erhöhen, legte man scharfkantige Hölzer unter die Gelenke, später wurde der Leib in ein anderes Rad geflochten - was durch die gebrochenen Glieder leicht möglich war - und an einem Stock oder Pfahl aufgerichtet öffentlich zur Schau gestellt. Nicht selten dauerte der Todeskampf dann noch mehrere Tage.
Bei der letzten bekannten Hinrichtung dieser Art wurde 1841 in Preußen der Raubmörder Rudolf Kühnapfel (1814-41) wegen der Ermordung des Andreas Stanislaus von Hatten, des Bischofs von Frauenburg/Ermland gerädert.
Dass sich die Redensart im Laufe der Zeit auf eine allgemeine Erschöpfung ausweitete, hängt so allerdings wohl eher mit dem menschlichen Drang zur Übertreibung zusammen...

http://etymologie.tantalosz.de/w.php

umgangssprachlich; Das Rädern war bis zum frühen 19. Jahrhundert eine Form der Hinrichtung in Deutschland und Frankreich, bei dem den Deliquenten mittels präpariertem Wagenrad (hervorstehendes Eisenteil) die Knochen, bzw Gelenkverbindungen an Armen, Beinen und Schenkeln gebrochen wurden. In Frankreich erfolgte dies durch eine Eisenstange (Barre). Danach wurden die (teilweise noch lebenden) Personen auf ein Wagenrad "geflochten" und dem Verfall ausgesetzt. Diese Form der Hinrichtung wurde nur für schwere Vergehen angewandt (Kapitalverbrechen). Wenn man heute den Ausdruck "Ich fühle mich heute wie gerädert" verwendet, dann meist im Zusammenhang mit einer durchzechten Nacht und den daraus entstandenen Gliederschmerzen (Hinweis eines Nutzers) --> Quelle: www.redensarten-index.de

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