Wieso fühlt mein Hund sich angesprochen?

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8 Antworten

Das ist bei den meisten Hunden so. Sie versuchen immer, eine gewisse Harmonie in ihrer Umgebung herzustellen. Und wenn jemand wütend ist, dann muss er mit solchen Gesten beschwichtigt werden. Das ist mehr oder weniger normal und hat nichts damit zu tun, ob der Hund mal geschlagen wurde.

wenn ich wütend bin oder es mir nicht gut geht, dann sage ich zum Hund immer: Nicht du! Ich versuche dann auch kurz zu lächeln, damit sie sieht, dass ich zu ihr freundlich bleibe und dass sie nicht unter meiner Wut leiden wird.

Ich habe den Eindruck, dass sie das mittlerweile gelernt hat. Also wenn ich nicht lächeln würde und sagen würde: Nicht du! dann würde sie auch unruhig werden. Aber wenn ich das mache, beruhigt sie sich und versucht eben höchstens mich zu trösten.

Aber auch beim Trösten versuche ich ihr zu vermitteln, dass das nicht ihre Aufgabe ist und das ich klarkomme.

Ich denke nicht, dass sich der Hund wirklich "angesprochen" fühlt. Er ist einfach sehr sensibel und möchte dich eher trösten, damit du wieder "normal"  😉 bist! Knuddel  sie einfach und spiel mit ihr, dann könnt ihr beide wieder lachen

Wenn Du auf sie wütend bist, wie verhälst Du Dich denn dann ihr gegenüber? 

Also richtig sauer auf sie war ich nie aber wenn sie was tut sag ich nur "aus" und sie versteht es dann. Muss nicht schreien oder so, sie ist eigl. sehr lieb aber so sensible 

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@kitchensinkkk

Na wenn Du beschreibst, dass sie so sensibel ist, dann hast Du schon Deine Antwort ;-) 

Sie weiß vermutlich bei vielen Dingen auch gar nicht warum Du aus sagst, sondern versteht sie nur die Tonlage in der Du das sagst und ein sensibler Hund reagiert dann eben darauf und das passt dann eben auch zu der Tonlage (wobei auch Deine Körpersprache passend zum "wütend" sein wird) die Du anwendest wenn Du wütend bist aber eben nicht auf sie. 

Da vermutet sie aber vermutlich das Du sie meinst, sonst würde sie das ja so nicht zeigen ;-) 

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Du bist die wichtigste Bezugsperson deines Hundes und der Rudelführer. Klar merkt er, wenn du wütend bist, und nimmt dies persönlich, es ist ja sonst niemand da, ausser er und du. Einem Rudelführer muss man sich klar und eindeutig unterwerfen, das gehört sich so! Wenn du ihn dann streichelst und lieb mit ihm redest, ist für ihn alles in Ordnung, denn du nimmst seine Unterwerfung an. 

Ein Hund weiß, das ein Mensch kein Hund ist, somit kann der Mensch auch kein Rudelführer sein. 

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@Elocin2910

Derjenige, der das Sagen hat, und dem man gehorchen sollte, ist der Rudelführer, selbst wenn es ein Kamel wäre. 

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@Patrickson

Es gibt keine artübergreifende Hierarchiebildung, somit wird ein Mensch niemals ein Rudelführer, sollte man als Tierpfleger wissen. 

Erst Recht sollte bekannt sein, das das aus früheren Zeiten stammt und man das fälschlicherweise auf alle Arten übertragen hat... 

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Hallo,

Hunde sind genauso empfindsam wie kleine Kinder, wenn Du in Gegenwart eines Kleinkindes die Stimme erhebst, fängt es an zu weinen .......

darum sollte man sich nie in Gegenwart von Kindern aufregen/streiten ......

Denke das nächste Mal daran, bevor Du Dich aufregst, lach .....

Hunde sind die besten Therapeuten !

Liebe Grüße

Immer wenn unser Hund mit bekommt, dass sich Menschen streiten, sucht er sofort das weite. Er bewegt sich dann auch nur noch ganz langsam, sieht so aus als wollte er sich raus schleichen. Damit ihn bloß keiner sieht und noch auf ihn wütend wir. 

Wir rufen ihn dann immer zu uns uns hören auf zu streiten und streicheln ihn und sagen ihm, dass er nichts falsches getan hat. 

Das ganze liegt daran, dass Hunde nicht verstehen können wenn wir meinen, wenn wir sauer sind. Sie spüren nur die Stimmung. 

Ist ja auch klar, gibt es Stress in einem Wolfsrudel, betrifft das alle Mitglieder.

wenn der Hund selber keine externe Bedrohung erkennen kann, dann bezieht er das Wutverhalten der Leithundes (du bist sein Leithund) auf sich und er reagiert halt mit Demuts- und Unterwerfungsgesten, um deine Wut zu besänftigen. Würde er externe Gefahr wittern, würde sich bei ihm dann mit Adrenalinschub Angriffshaltung aufbauen, mit Knurren und Zähnefletschen und starkem Schnüffeln in Richtung der mutmaßlichen Bedrohung.

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