Wieso fragen die Psychoterapeuten ob man ein Wunsch Kind war?

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8 Antworten

Das Verhalten der Eltern, gerade in die Frühkindlichen-Phase, hat großen (!) Einfluss auf unserer spätere, psychische Entwicklung.

Wenn man kein Wunschkind war, kann es Rückschlüsse darauf zulassen, wie die Eltern mit dem Kind/Säugling umgegangen sind, z. B. ob die Eltern überfordert und unsicher waren, oder das Kind emotional abgelehnt haben.

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Kommentar von Nashota
20.06.2016, 12:01

Wenn man kein Wunschkind war, kann es Rückschlüsse darauf zulassen, wie die Eltern mit dem Kind/Säugling umgegangen sind, z. B. ob die Eltern überfordert und unsicher waren, oder das Kind emotional abgelehnt haben.

Google mal "Wochenbettdepression". So manche Mutter, die ein Wunschkind bekommen hat, verfällt in diese, weil sie Angst hat, ihrem Wunschkind nicht zu genügen. Unter anderem auch dann, wenn sie lange versucht hat, schwanger zu werden. Oder wenn sich ihre Lebensumstände geändert haben oder sie selbst als Kind Ablehnung erfuhr.

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Wenn jemand gesagt bekommt, dass er kein Wunschkind war, wirkt sich das schon auf die Psyche, insbesondere auf das Selbstbewusstsein aus.

Deshalb will ein Psychotherapeut so etwas wissen, um die Person besser behandeln zu können.

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Kommentar von Nashota
20.06.2016, 11:57

Wenn jemand gesagt bekommt, dass er kein Wunschkind war, wirkt sich das schon auf die Psyche, insbesondere auf das Selbstbewusstsein aus.

Sicher?

So manches "Wunschkind" wurde schon im Stich gelassen.

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Eltern behandeln Wunschkinder oft (auch unterbewusst) anders, als solche die durch "Unfälle" zur Welt gekommen sind. Da die Eltern in der wichtigen frühkindlichen Erziehung die entscheidende Rolle spielen, ist die Frage durchaus zielführend und interessant...

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Kommentar von Nashota
20.06.2016, 11:56

Eltern behandeln Wunschkinder oft (auch unterbewusst) anders, als solche die durch "Unfälle" zur Welt gekommen sind.

Wenn, dann betrifft das Eltern, die allgemein mit Verantwortung nicht viel anfangen können.

Eltern spielen übrigens nicht nur in der frühkindlichen Erziehung eine Rolle. Zum Arzsch können Elternteile jederzeit werden.

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Um  in Erwägung zu ziehen, ob eventuell Aggressionen der Eltern gegen das Kind da sein könnten.

Anbei bemerkt, die meisten ungeplanten Kinder werden von ihren Eltern sehr geliebt.

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Weil es ein wichtiger Hinweis auf das Verhältnis zwischen Eltern und Kind ist.

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Weil sie vermuten, dass ungeplante Kinder auch gespürt haben, nicht willkommen zu sein.

Meiner Erfahrung nach werden aber die meisten "Überraschungseier" genauso geliebt, wie durchgeplante Kinder. Psychologen sollten da also nichts reininterpretieren, wo nichts ist.

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Kommentar von Dahika
20.06.2016, 14:16

Rein interpretieren tun Küchenpsychologen, wie sie hier allenthalben herumlaufen.

Ein Psychologe, ein Psychotherapeut gar, lernt am ersten Tag seines Studiums ,dass man nie etwas in etwas hineininterpretieren darf.

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Weil das Verhalten der Eltern oder Elternteilen gegenüber Wunschkindern im Vergleich zu unerwarteten Kindern oft anders ist.

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Fragen sie das? Wenn es angebracht ist, fragen sie das vermutlich. Aber sonst? Das erzählt ihnen der/die Patientin schon von alleine.

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