Wieso finden viele Menschen es nicht schlimm, wenn man kleine Tiere wie Fliegen oder Spinnen tötet aber große Tiere schon?

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7 Antworten

Nicht jeder ist so barmherzig wie du, was total schade ist.... Du hast eine tolle Eigenschaft. Du kannst stolz auf dich sein

Nur weil Tiere nicht die gleiche Rasse wie wir Menschen teilen, heißt es nicht, dass ihr Leben weniger wertvoll ist.

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Kommentar von Hyaene
28.05.2017, 07:02

Zum einen, sind wir keine verschiedenen Rassen, sondern Tierarten - auch der Mensch ist ein Tier ;-), zum anderen... 

  

Worte zeigen, was jemand gern wäre, Taten, was jemand wirklich ist... 

   

Meist sind die Menschen, die am größten reden, diejenigen, die am wenigsten tun. Und die Menschen, die am wenigsten reden, diejenigen, die am meisten tun, denn für sie sind gute Taten eine Selbstverständlichkeit. Also etwas, worüber man nicht reden braucht. ;-) 

  

Hier ist wieder etwas, was mich richtig aufregt. ^^' Tiere werden als ein "schaut mal wie gutherzig ich doch bin" ausgenutzt, denn, wenn ich schon sehe, dass eine "Antwort", die eigentlich gar keine ist, sondern nur reine Schmeichelei (nicht böse gemeint), als beste ausgezeichnet wird, dann kann ich mir schon denken, dass es wieder einmal nur darum geht, als guter Mensch dazustehen, aber es weniger wirklich um Tiere geht. ^^'

Ansonsten hätte man eine Antwort ausgezeichnet, die darauf aufmerksam macht, worauf wir alle achten könnten, um so wenig Leid, wie möglich zu erzeugen. Zugegeben, meine Antwort war ziemlich heftig, aber ich denke, es gab hier auch noch andere Antworten, die sich um die Tiere, nicht um den TE gedreht haben. ;-) 

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Hallo,

Viele Menschen sehen Wirbellose als weniger entwickelt an. Sie sind der Meinung, dass sie weniger Schmerz etc. spüren als Wirbeltiere. Ob das stimmt, weiß ich jedoch nicht, scheint wohl auch noch nicht eindeutig geklärt zu sein. Zumindest bei Krebstieren und Kopffüßern geht man davon aus.

Ich sehe es an sich ähnlich wie du, außer bei Parasiten. Gegen die gehe ich vor.

Liebe Grüße

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Ich finde ja eher, dass die meisten Menschen es nicht schlimm finden, sowohl kleine Tiere zu töten als auch große Tiere töten zu lassen...

Wenn sie in einen Gewissenskonflikt geraten, kramen sie das "Pflanzen-leiden-doch-auch-Konstrukt" hervor...:)

Mach dir keinen Kopf - ist nicht dein Problem !

 

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Natürlich ist es nicht in Ordnung, Tiere nur aus Spaß zu töten – aber von asozial zu reden geht am Begriff "asozial" vorbei, harte Bestrafungen zu fordern ist unrealistisch und völlig überzogen.

Wo willst Du denn Schluss machen? Bei Stechmücken? Bei Trichoplax? Einzellern? Bakterien? Und wie ist es mit Pflanzen? Die Grenze ist fließend – und der Mensch ernährt sich von anderen Lebewesen, weil er es muss. 

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Kommentar von BrightSunrise
09.02.2017, 17:57

In diesem Beitrag geht es in erster Linie um Tiere. Bakterien und Pflanzen sind keine Tiere.

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Das liegt an den Spiegelneuronen in unserem Gehirn.

Wenn wir sehen wie ein Lebewesen leidet dass und Ähnlch sieht dass beziehen wir das auf uns. weil wir genauso aussehen würden wenn wir leiden(Schmerzverzerrtes Gesicht, jammern , Schützende kauernde körperhaltung) und empfinden Mitgefühl. Also am meisten bei Menschen. bei Säugetieren klappt es auch noch recht gut . aber bei Käfern?Was gann man aus der Gesichtsmimik eines Käfers lesen? oder der einer Spinne?

je unähnlicher uns ein Tier sieht, desto leichter lässt sich das Mitgefühl unterdrücken.

Ich finde es sehr gut, dass du dir über solche Dinge gedanken machst. und einsiehst, das Spinnen und Käfer genauso Lebewesen sind und dass wir Menschen nicht die wertvollsten geschöpfe sind, blos weil wir dazu neigen es so zu empfinden

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Ich kann diese "Fragen" hier nicht mehr lesen... 🙄


Zur Frage:

Warum Menschen eher Insekten töten, ist zum einen, weil manche auch Krankheiten übertragen können, zum anderen hier nicht das Kindchenchema "aktiviert" wird und auch, weil bekannt ist, dass Insekten nicht zu diesem Schmerzempfinden fähig sind, wie zum Beispiel Säugetiere. <--- Hier bin ich mir allerdings nicht sicher. Ich weiß nur, dass die Kakerlake intelligent sein soll.

Und dass Peta nur eine Propagandaseite ist, die sich absolut nicht für den Tierschutz einsetzt, sollte eigentlich langsam bekannt sein. 😉 



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Und jetzt - mal wieder ^^' - zum Thema "böse Menschen - dumme, treue Tiere":


Ich empfehle dir, wie auch den vielen anderen hier, die deiner, sorry aber, weltfremden Meinung sind, sich mal die Antworten in dieser Frage durchzulesen:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-hasse-ich-es-so-sehr-wenn-menschen-fleisch-essen?foundIn=unknown\_listing

Ich töte schon seit Jahren keine Spinne,Fliege,Käfer usw

Ja, du rennst auch mit einer Lupe durch die Welt. 😅

Kein Mensch kann auf das Leid anderer Tierarten gänzlich verzichten!

Dafür müsstest du schon mal den PC ausmachen und von deinem Stuhl (Knochenleim) aufstehen. Da fängt es nämlich schon an. Weiter geht es beim Strom, den du benutzt. Selbst bei Windenergie werden hunderte von Fledermäusen getötet. Wenn du dich vegan ernährst, wovon ich ausgehe, sorgst du ebenfalls dafür, dass Rehkitze geschreddert werden und so weiter und so weiter...

Du siehst also. Du brauchst dich nicht von anderen abzuheben, denn du sorgst genauso für Leid. 😜 Sorry, aber so kommt es wirklich rüber.


Was man allerdings meiner Meinung nach machen sollte, ist auf unnötiges Leid, wie zum Beispiel Pelze - hier wird ausschließlich nur des Pelzes wegen getötet, es ist keine Weiterverwertung - oder Federbetten zu verzichten. Auch, wenn ich Gänse hasse, aber seitdem ich das mit dem Lebendrupf weiß, friere ich mich schon seit Jahren durch die Winter. ^^' 

Alles, was weder der Gesunderhaltung des Körpers, noch der Ernährung dient, sollte meiner Meinung nach, eigentlich verboten werden, denn es ist ein sinnloses Töten. 


Liegt es daran, weil der Mensch ein eingebildetes perverses Geschöpf ist, was ignorant ist und meint zu entscheiden welches Lebewesen mehr Wert ist oder weniger.


Jap... Genau das ist es ja wieder... Dieses mehr, als nervige
Natur - Defizit - Syndrom, welches scheinbar immer mehr anwächst. Mensch, Kinder! Geht endlich mal vor die Tür! Vor allem raus aus eurer Großstadt und weg von euren Smartphones! 😜



Erst werden Unterschiede zwischen Mensch und Tier gemacht, dann wird aber wiederum vermenschlicht, wo es nur geht.
Auch der Mensch ist ein Tier. Oder wo soll es da bitte Unterschiede (biologisch) geben? Abgesehen von den Worten, die eigentlich ein und dasselbe beschreiben? 

Man sieht immer wieder dasselbe, egal von welcher "Seite". 


Es ist und bleibt nur ein dummes Tier, das einzig und allein nach seinen Instinkten handeln kann.
An dieser Stelle möchte ich auch gleich mal auf das Wort "Kognition", zudem einige Tierarten ebenfalls fähig sind, aufmerksam machen. 😉

Entweder ist das Tier völlig wertlos oder besser, als der Mensch, weil es doch bloß ein Tier ist, das nach seinen Instinkten handelt. Handelt der Mensch nicht auch oft bloß nach seinen Instinkten? Beispielsweise dann, wenn es um das Überleben geht? Siehe Link. Und ist es nicht so, dass wir alle unser bequemes Leben nicht aufgeben wollen? Auf PC und Handy wird ja schon mal nicht verzichtet, wie man sieht. Und das, obwohl es weder der Ernährung, noch der Gesunderhaltung unseres Körper dient. 😜



Erst, wenn man sich mal wirklich mit anderen Tieren und auch der Natur beschäftigt, sieht man, dass es auch bei anderen Tierarten ziemlich brutal zugehen kann, dass es Mobbing gibt, aber auch Fürsorge und Zusammenhalt. Sie sind also nicht viel anders, als wir. Dennoch sind es keine Menschen im Fellbezug. 

Diese Vermenschlichungen enstehen durch diese nervigen Geschichten, in denen andere Tierarten als Menschen dargestellt werden. Nichts ist mehr arttypisch an den jeweiligen Tieren. 
Für die richtigen Tiere und der Natur, so wie es alles wirklich ist, gibt es so gut, wie kein Interesse mehr. Und genau deshalb können auch so viele Menschen nicht mehr differenzieren.

Die Natur ist nicht immer nur eine rosarote Zuckerwattewelt, genauso wenig ist sie bloß ein Ort des Grauens. 


Auch andere Tierarten sehen die eigene Art als die Höchste und stellen sich über diese. Auch sie können "böse" und "brutal" sein - wie und vor allem, wo auch immer man diese Worte einsetzen mag. Und auch sie töten um zu überleben. Manchmal auch nur um Spaß. Zum Beispiel die Hauskatze, die oft nur das Opfer verstümmelt, statt aufzuessen.


Was mich auch mal interessieren würde:


Warum können eigentlich die ganzen "Tierliebhaber" nicht auf Haustiere verzichten?

Das Haustier dient dem Menschen als Seelsorger. Oft werden Rudeltiere einzeln gehalten. Die Kastration ist das Nächste. Da wird anderen Tieren etwas genommen, dass zum einen der so wichtigen olfaktorischen Kommunikation dient und zum anderen der Sexualität. Um unkontrollierbaren Nachwuchs zu verhindert, könnte eigentlich auf die Sterilisation zurückgegriffen werden. Aber nein. Das Haustier stinkt, nervt und ist vielleicht auch eklig - Stichwort Sofakissen ^^. Es wird uns unbequem, also machen wir es uns bequem.

Ist das nicht eigentlich Egoismus pur und auch Quälerei, wenn wir mal ganz ehrlich sind? Und wenn die Kastration auch aus medizinischen Gründen gemacht werden muss, warum wird dann weiterhin für uns Menschen gezüchtet?

Bei Adoptionen aus dem Tierheim sehe ich es etwas anders. Hier wartet ein Tier, das ohnehin schon auf der Welt ist, auf ein richtiges und vor allem auch artgerechtes zu Hause.


Was die "Treue" betrifft ... ^^'

Dass eure Haustiere "treu" sind, liegt zum einen daran, dass ihr nun mal die Person seid, auf die das Haustier geprägt ist, ihr der "Futtergeber" seid, es bei uns eingesperrt ist, es an der Leine hängt und leider auch, dass das Rudeltier oft einzeln gehalten wird. Auch können uns andere Tiere nicht so verletzen und enttäuschen, wie Menschen, da wir mit ihnen nicht "richtig" kommunizieren können. 

Also braucht es hier nicht zu heißen, dass andere Tierarten doch so treu und viel besser sind, als Menschen. Untereinander können das nämlich auch die größten Betrüger und Egoisten sein. 😜

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Kommentar von BrightSunrise
10.02.2017, 17:16

Ein Mensch, dem Tiere am Herzen liegen, wird darauf achten, dass seine Tiere artgerecht gehalten werden. Demnach werden Tiere, die Artgenossen brauchen, mit Artgenossen gehalten und Tiere, die Einzelgänger sind, einzeln gehalten. Dazu kommt, dass ein Großteil der Veganer seine Tiere aus dem Tierschutz holt, was du ja bereits angeschnitten hast. Und du vergisst, dass zur artgerechten Haltung von manchen Haustieren eine Kastration unumgänglich ist. Beispiele dafür wären Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen. Es geht nämlich nicht nur um die Vermeidung von Nachwuchs, sondern auch um die Vermeidung von Krankheiten und Verletzen, also um die Gesundheit.

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Kommentar von Hyaene
10.02.2017, 19:23

Genau darum geht es mir doch...

Warum wird dann weiterhin gezüchtet, wenn es notwendig ist, andere Tierarten - man kann es ruhig so nennen - zu verstümmeln? Ich denke nicht, dass ein männlicher Kater, der sterilisiert wurde und Freigang hat, krank wird. Nein, hier geht es um das Markieren. Um etwas, was dem Menschen stört. Also braucht man da auch nicht nach Ausreden zu suchen. 😜 Bei den weiblichen Tieren ist es ja leider etwas anderes. Siehe Scheinschwangerschaften - Gebärmutter und was da alles dazugehört.

Aber warum ist das dann auf einmal etwas anderes, als, wenn Fleisch, aus Gründen der Ernährung gegessen wird?

Kann man sich dann wirklich als etwas besseres, als all die anderen fühlen und/oder bezeichnen?
Bei Haustieren geht es nicht mal um die Nahrung. Es ist eigentlich genauso sinnlich, wie Pelze. Zwar nicht annähernd so extrem, was die Qual betrifft, aber genauso sinnlos. Ich brauche kein Haustier um gesund zu sein und um zu überleben. Und wenn ich ansonsten vereinsame, dann sollte man sich mal über sich selbst Gedanken machen, ob man denn nicht vielleicht selbst zu den bösen und egoistischen Menschen gehört, über die man ja ständig schimpft. 😉 

Ich weiß, DER Mensch ist das grausamste Tier, dass es gibt. DER Mensch sorgt für so viel Leid...
Falsch! WIR Menschen sorgen für so viel Leid! WIR wissen oftmals nicht, was wir alles anrichten. Da kann sich keiner vom anderen abheben!

Natürlich ist es immer etwas gaaanz anderes, wenn man selbst Haustiere !besitzt! und bei der eigenen Haustierart ist die Haltung ja natürlich in Ordnung. 😅

Ich sehe es immer wieder beim Thema "Vögel, Meerschwein usw." Da wird wegen ein paar Gitter herumgemeckert, dabei wird auch hier wieder zu vermenschlicht.
Menschen assoziieren Käfige mit Knast.

Die Gitter sind aber den jeweiligen Tieren piepegal. Es geht um den nicht vorhandenen Platz, darum, ob man sich seine Familienmitglieder aussuchen kann, um das Sonnenlicht, um so vieles mehr, dessen Wert ein Mensch nicht begreift, weil er eben nicht über das Menschliche hinaus denken kann. Weil es für ihn eben bloß das "treue" Haustier oder das hübsche Tier gibt. Und genau das meine ich immer wieder damit, dass sich nicht mehr wirklich mit anderen Tierarten beschäftigt wird. Es gibt auch genug Wohnungskatzen, die den halben Tag, wenn sie nicht gerade schlafen ^^, am Fenster sitzen und nach draußen schauen. Auch der Hund ist nicht glücklich, wenn er nur 3 mal am Tag um den Block an der Leine geführt wird.

Es gibt schon Menschen, die wirklich helfen möchten. Diese lassen aber ihre Hunde und Katzen auf dem Land, wo sie viel Platz haben, ohne Leine und mit Artgenossen leben können. Wo sie auch mal selbst entscheiden können, ob sie raus wollen oder nicht. Wo es mehr Gras und Erde, statt Teppich oder Laminat gibt usw. Und nicht in eine kleine Mietwohnung. Sorry, aber das ist einfach Egoismus und da ist man auch zu sich selbst nicht ehrlich, wenn dann gesagt wird, dass man doch seine Tiere so liebt. Ich kann mich auch nicht reinwaschen, denn auch ich hatte schon einige Haustiere, denn natürlich ist es schöner mit anderen Tierarten zusammenzuleben und genau deshalb möchte man ja welche haben. Als wirklicher "Tierliebhaber" - wie ich dieses Wort hasse ^^ - denkt man aber auch mal nach und merkt dann, dass man eigentlich nicht wirklich im Sinne des jeweiligen Tiers handelt. 😉 

Im Übrigen hatte ich hier schon ein paar Veganer kennengelernt, welche ihre Hunde und Katzen !Carnivoren! vegan ernähren. Was das mit "Tierliebe" zu tun hat, frage ich mich wirklich. Es sollte sich dann nämlich mal dringend mit dem Darm eines Carnivoren beschäftigt werden. Und wenn einem selbst Fleisch zu bieder ist, dann sollte man auch endlich mal aus Liebe verzichten, statt immer bloß alles und jeden besitzen zu müssen.

Schließlich setzen sich doch die meisten Veganer selbst für Tierrechte ein, aber gleichzeitig hat dann das Haustier kein Recht auf Eigenbestimmung. Ob es nun um die Ernährung, die Bewegung oder den Artgenossen geht. 😵

Ich bin nicht prinzipiell gegen Haustiere und ich glaube auch nicht, dass jedes Haustier in der Wohnung leidet. Und da ist es jetzt auch egal, ob Vogel, Hase oder Katze. Dieses Habenwollen ist meist auch nicht böse, sondern eher lieb gemeint. Man möchte dem Haustier seine Liebe in Form von streicheln usw. schenken.
Aber man muss doch schon ehrlich sein... Es ist schon irgendwo Egoismus. ^^'

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die großen sind meistens nutztierhaltungen, und die tiere werden dann zum verzehr geschlachtet. die kleinen und ganz kleinen tiere töten meistens  asoziale oder kopfkranke menschen. sadisten usw. aus purem vergnügen töten sie sie.

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