Wieso finden SPD,Grüne und Linke Hillary Clinton so toll?

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7 Antworten

Weil diese Ahnungslosen Wahlkampf spielen wollten, innerhalb einer Wahl die Deutschland nicht das Geringste angeht, sondern eine inneramrikanische Entscheidung ist.

Trump hat die Wahl gewonnen, ohne wenn und aber. Er wird der neue Präses des USA, ob das nun Grünen, SPD und Linken gefällt oder nicht.

Ganz ohne Aufregung in Deutschland wäre die Wahl genauso gelaufen wie sie ist.
In den kommenden Jahren werden die deutschen Politiker artig ihren Bückling vor den USA machen, wie sie es gelernt haben und gewöhnt sind.
Hillary ist weg vom Fenster, Trump hat das längere Ende des Hebels in der Hand.

Weil Trump als Sinnbild von Rechtsextremität gilt, hast du die Propaganda in unseren Medien in den letzten Wochen nicht bemerkt? Trump wurde als schlecht, korrupt, sexistisch, fremdenfeindlich und weiß der Teufel was beschimpft (einiges stimmt ja tatsächlich) ABER über alles, was Clinton Dreck am Stecken hat wird nur so am Rande berichtet, außerdem wurde angestrebt, eine Frau als US-Präsidentin zu haben.

Kommentar von Referendarwin
09.11.2016, 23:37

Trump ist ein Sinnbild für ein rechtes Bein?

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Kommentar von Kuno33
10.11.2016, 00:19

Trump wurde nicht, Trump hat getan, was ihm angekreidet wurde. Er hat ständig gelogen, er hat sich als unkontrollierbar selbst dargestellt. Er hat übelste sexistische Äußerungen gemacht. Alle Beschimpfungen seiner Person korrelieren mit seinem Verhalten.

Was Trump und Putin zusammen führt, müsste sich noch zeigen. Nur aus der Ferne können sich Egomanen bewundern. Nähern sie sich, sind sie Gefangene ihrer Egomanie.

Clinton ist sicherlich in sehr vielen Dingen kritisch zu sehen. Allerdings ist ihre Politik kalkulierbar.

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Das ist die Gendertröten-Fraktion, die auf Biegen und Brechen eine Frau als Kandidatin sehen will und sich deswegen einredet, diese hätte Chancen. Man bleibt schön in seiner Filterbubble und kriegt nur Bestätigung, und dann kommt aber die böse böse Wahl, wo auch ganzganz viele andere Leute wählen dürfen, und dann fällt man plötzlich aus allen Wolken und die böse Welt ist ja sooo sexistisch.

Ohne jetzt hier den "Masku" geben zu wollen, aber Fakt ist: Einen männlichen Ex-Senator mit dem gleichen Abstimmungsverhalten wie Clinton (Irak-Krieg...) würden die Leute, die du da anführst, leidenschaftlich hassen und verachten und für alles Übel dieser Welt (mit-)verantwortlich machen.

Red keinen Unsinn, die Linke findet Frau Clinton alles andere als toll, lediglich die Grünen und die sPD finden sie gut.

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass Obama mit republikanischen Mehrheiten im Hintergrund und bei dem von republikanischen Präsidenten hergestellten Realitäten kaum eine andere Poltik machen konnte, egal was er denn selbst wollte.

Trump hat im Wahlkampf sehr viele Unwahrheiten und sogar Lügen verbreitet, die populär wirkten, aber dennoch nicht mit Wahrheit hinterlegt waren. Er hat ein ziemlich unberechenbares Verhalten und Gebaren an den Tag gelegt.

Clinton ist sicher keine Friedensaopstelin in der Vergangenheit gewesen. Sie ist aber politisch viel kalkulierbarer als Trump.

Nun sind mir keine Grünen begegnet, die für Clinton geschwärmt haben, sie aber sehr wohl als das kleinere Übel vorgezogen hätten. Republikaner haben in den letzten Jahrzehnten deutlich mehr Kriege angezettelt - und das auch mit groben Unwahrheiten - als Demokraten. Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar, dass friedensorientierte Politiker sich nicht gerade für Trump begeistern können. Ich habe im Gegensatz zu Dir da mehr Argumente gehört als Jammern.

Auch für Deutschland dürfte nach allen bisherigen Aussagen Trump kein Politiker auf der Wunschliste sein. Er will nämlich Importe aus Deutschland mit hohen Zöllen drosseln. In den USA wird Trump sich weniger um die Vorteile der schlecht bezahlten Arbeitnehmer als um die Steuerentlastungen und Profite von Millionären und Milliardären kümmern.

Wachst Du nun allmählich auf!

Kommentar von Unsinkable2
10.11.2016, 00:04

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass Obama mit republikanischen Mehrheiten im Hintergrund und bei dem von republikanischen Präsidenten hergestellten Realitäten kaum eine andere Poltik machen konnte, egal was er denn selbst wollte.

Das wird zwar gern kolportiert, doch es ist schlicht unwahr.

Beispielhaft sei die Verfolgung von Whistleblowern genannt.

Im Wahlkampf trat er für "mehr Zivilcourage" ein und verlangte ausdrücklich(!), dass Leute, die Missstände in Regierung und Behörden entdecken, diese "mutig aufklären helfen". (O-Ton Obama)

Und dann dreht er sich um 180° um die eigene Achse und lässt - mehr als jeder andere Präsident vor ihm - Whistleblower auf das Brutalste verfolgen.

Aus eigenem Antrieb! Denn dafür gibt es kein "besonderes" oder neues Gesetz; und es gab und gibt auch keine Vorgabe des Kongresses dazu. Einfach so. Per Präsidial-Edikt.

Mehr noch! Er hätte eine Amnestie für Edward Snowden ausstellen und unterschreiben können; um ein Zeichen seines Willens zu setzen. Auch einfach so. Per Präsidial-Edikt. Das hätte ihn nicht mehr, als die Tinte seines Federhalters und eines Druckers gekostet. Denn auch das hätte er am Kongress vorbei beschließen können.

DOCH NICHTS DAVON hat er getan. Weil ihn das - vielleicht(!) - seinen Job - eher jedoch die "Nebenverdienste" nach dem Ende der Amtszeit - gekostet hätte.

Clinton ist sicher keine Friedensaopstelin in der Vergangenheit gewesen. Sie ist aber politisch viel kalkulierbarer als Trump.

Das ist der zentrale Punkt. Doch auch hier: Lieber geht man mit einer bekennenden Völkerrechts-Brecherin ins Bett, als sich auf Neues einzulassen. Da kennt man den verlässlichen Mist ja schon, oder wie?!

Das ist zwar mittlerweile auch die Maxime der Grünen und der SPD geworden; aber dennoch: Es gab Zeiten, da war man WEIT davon entfernt. Gerade die Grünen, die sich einst von der SPD abspalteten, weil sie die zunehmend nach rechts rutschende und immer militaristischer werdende spezialdemokratische Politik nicht mehr ertrugen und ihrem Pazifismus, der in der SPD immer weniger geduldet war, Ausdruck verleihen wollten.

Davon will man heute, nachdem der linke Flügel der Grünen mundtot gemacht wurde, natürlich nichts mehr wissen. Stattdessen schreit man laut "Hurrrraaaaa!" und schickt die Kinder weiter weg, als ihre Großväter je kamen...

Gern auch in völkerrechtswidrige Angriffskriege.

Republikaner haben in den letzten Jahrzehnten deutlich mehr Kriege angezettelt - und das auch mit groben Unwahrheiten - als Demokraten.

Richtig. Doch Obama ist seit April 2016 der "Warlord #1". Kein US-Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg hat länger und mehr Kriege geführt, als Obama. Er schafft es, seine gesamte Amtszeit bis auf den letzten Tag mit Krieg zu füllen. ... Und er ist Friedensnobelpreisträger.

Doch genau diese Bigotterie ist es, die die GRÜNEN neuerdings wie die Motten zum Licht zieht...

Und als ob das noch nicht genug wäre, sagte Clinton, dass Obama "zu weich" gewesen sei, und dass sie zahlreiche bestehende und kommende Auseinandersetzungen (etwa mit dem Iran) "mit härterer Hand führen" wolle und dafür "mehr Unterstützung von den Alliierten fordern" werde.

Klar, das MUSS SPD und GRÜNE geradezu anlocken: Noch mehr als "unausweichlich & alternativlos" verkaufbare völkerrechtswidrige Kriege! Endlich!

Falls jemand kritisch fragt: "Hey, das ist halt das 'kleinere Übel'. Was sollen wir denn machen? Uns vielleicht ÜBER BEIDE aufregen?"

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Hillary Clinton wurde eigentlich nicht als toll gesehen, sondern als das kleinere Übel.

Ganz einfach: Clinton hat politisches Wissen und ohne Zweifel auch Erfahrung. Die Zustimmung ist nicht Parteien zuzuordnen, sondern dem Verstand!

Trump polarisiert sehr gefährlich. Er verspricht "gebratene Tauben in den Mund" und  die einfach strukturierten glauben ihm.  Die Welt fällt mit ihm als Präsident meilenweit zurück.

Kommentar von AhsokaT
10.11.2016, 00:01

Naja, man sollte nicht so tun, als ob seine eigene Meinung ein Fakt wäre ;)

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