Wieso finden andere eine Quote für Frauen, Ausländer, Schwarze, usw. nicht total lächerlich - die Qualifikation bzw. Leistung ist doch das Wichtigste?

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6 Antworten

Sehe ich genauso. 

Meiner Meinung nach ist das alles rumgeheule für nichts. In Afrika gibt es auch keine Weißenquote oder sonst was oder meinst du, wenn du darum läufst laufen da mindestens auch 20 andere Weiße rum oder sonst was?

Frauenquote ist für mich auch total der reinfall. Auch aus dem Grund, das genau DIES rasistisch ist und genau das gegenteil bewirkt. Es sollte keinen Bonus fürs Geschlecht, Aussehen, Alter oder Hautfarbe oder sonst was geben, sondern einfach für die, die mehr Leisten.

Meiner Meinung nach ist es genauso, es Verstärkt die Ungerechtigkeit und den Rasismus, denn warum kriegen Männer keine Quote? Oder warum gibt es keine Frauenquote in Typischen Männerjobs?
Warum sollten Frauen gefördert werden, mehr die "Chef" posten zu übernehmen aber nicht die harten Jobs auf der Straße oder sonst was? Also ich habe noch keine Straßenbauerin, Maurerin, Rohrreinigerin oder sonst was gesehen.

Meiner Meinung nach ist das eh Falsch... Ich finde Frauen die das dann auch noch ausnutzen echt abscheulich. Jeder weiß selber, das wenn man Leistung bringt, auch viel schaffen kann. Mann wie Frau. 

Meiner Meinung nach sieht man vieles auch gar nicht im Verhältnis. In Deutschland gibt es halt zu 90% Weiße, dann kann auch nicht in jeder Firma ein Schwarzer sein, wie soll das gehen?

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Wenn man sich mal mit etwas älteren, hochqualifizierten Frauen unterhält (z.B. an einer Universität oder in der Wirtschaft), dann wird einem ganz schnell klar, dass eben oft genug nicht nach Qualifikation befördert wird, sondern nach persönlichem Gusto der Berufungskommissionen. Wenn diese überwiegend männlich besetzt sind, dann berufen sie auch überwiegend männliche Kandidaten.

Viele Frauen denken sogar am Anfang ihrer Karriere, Quoten wären Unsinn und sie schaffen das auch ohne. Diese Illusion wird ihnen aber im Laufe des Berufslebens genommen, wenn sie an die berühmte "gläserne Decke" stoßen, ihre Karriere also nicht weitergeht, während die von ihren männlichen Kollgen durchstartet.

Das gleiche passiert übrigens bei den Oscars: Eine weiße Jury nominiert überwiegend weiße Kandidaten. Das heißt nicht, dass man da unbedingt eine Quote braucht, aber man muss wenigstens darauf hinweisen, dass dort gleichwertige Leistungen nicht anerkannt werden, weil sie nicht von weißen Schauspielern kommen.

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Mir ist es relativ egal, was Prominente oder Schauspieler irgendwo auf der Welt treiben. Von mir aus können sie ruhig sagen, was sie denken, aber ich muss mir dazu nicht jedesmal eine Meinung bilden.

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Kommentar von MausMitGebiss
12.02.2016, 09:38

Warum spammst du dann unter meiner Frage rum? 

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Ich finde, dass solche Quoten die Ungerechtigkeit eher verstärken, als dass sie logisch und fair sind.

Definitiv richtig. - Aber für Leute die sich mit so Feierlichkeiten oder den Arbeitsmarkt nicht auseinandersetzen kommt es nach außen so vor wie: 

"Da sind keine Schwarze (oder eine andere Personengruppe) vertreten, also sind die wohl dort nicht willkommen"

Und um die 'Vorurteile' zu eliminieren (was tatsächlich das Gegenteil bewirkt), wird dann dieser 'Schein' aufgebaut. - Da merkt man halt einfach, wie man es nicht jedem Menschen recht machen kann...

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Lass mich raten: du bist weiß, männlich, Deutscher, nicht behindert und gehörst auch sonst keiner Minderheit an...

Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird überall nur nach Leistung beurteilt... Für dich funktioniert das doppelt, weil du nicht nur nicht diskriminiert sondern sogar bevorzugt wirst!

Wie wäre es denn, wenn du mal spaßeshalber mal ein paar Bewerbungen losschickst - je eine unter deinem richtigen Namen und eine als Ayshe Yildirim oder Ibrima Ghebrechristos. Gleiche Zeugnisse, gleicher "Lebensweg" usw.

Wäre nett, wenn du die Ergebnisse hier postest...

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Man braucht Qouten, wenn es nicht gerecht zugeht. Und Hollywood ist nun mal zum größten Teil sehr sehr weiß eingestellt, innen wie außen.


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Kommentar von Insubordinator
12.02.2016, 08:44

ich möchte dann eine hauptschulquote bei ärzten

man sollte auch menschen nicht benachteiligen, die ein medizin-studium nicht schaffen

vielleicht sied die trotzdem gute chirugen

grünen-wähler sollten denen eine chance geben

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Kommentar von MausMitGebiss
12.02.2016, 08:49

Und Hollywood ist nun mal zum größten Teil sehr sehr weiß eingestellt

Die Jury besteht hauptsächlich aus Weißen...ja, aber in der Vergangenheit haben sehr oft auch Schwarze die wichtigsten Oscars bekommen. Und die Oscars sind ja jetzt kein Event, das nur alle 10 Jahre stattfindet und man aus dem "2x keine Schwarze in Folge" schließen könnte, dass plötzlich eine Anti-Schwarzen-Haltung in der Academy herrscht. Die Oscars gibts jedes Jahr und jetzt waren halt 2 Mal in Folge keine Schwarzen nominiert, meine Güte.... das ist doch nur eine Momentaufnahme. 

Diese hauptsächlich weiße Jury hat schon sehr oft bewiesen, dass sie die Leistung Schwarzer ebenso anerkennt wie die Leistung Weißer.

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