Wieso erwärmt sich das Klima durch CO2?

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5 Antworten

Das Fixierungsvermögen von Wäldern oder der Vegetation allgemein ist in der Tat sehr hoch. Wobei die Zahlenangabe von 10t/ha als eine sehr allgemeine Faustregel gilt.

Das durch Pflanzen gebundene CO2 wird aber nicht langfristig aus dem Kreislauf herausgenommen, denn Pflanzen sterben ab und werden zersetzt. Bei dieser Zersetzung wird genau so viel CO2 freigesetzt, wie vorher fixiert wurde. So sind die Kreisläufe im tropischen Regenwald sehr kurz, nur weil ständig organisches Material zersetzt wird, kann er so gut wachsen. Und die oft noch verwendete Aussage vom Regenwald als "Lunge der Erde" stimmt so nicht.

Eine Reduktion des CO2-Gehaltes der Atmosphäre erfolgt durch junge, schnellwachsende Wälder, wo das CO2 langfristig im Holz fixiert wird. Ältere Wälder sind von der Bilanz her nicht mehr so positiv.

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht sich, weil langfristig gebundenes CO2 der fossilen Brennstoffe in die Luft gepustet wird. Gleichzeitig wird CO2 aus  Pflanzenmaterial immer schneller in den Kreislauf zurückgeführt. Das geschieht, wenn Holz verbrannt wird, Humus verstärkt abgebaut wird, Moore verschwinden, Permafrostböden sich erwärmen und biologisch aktiver werden u. a. m..

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Die natürlichen Aufnahmemöglichkeiten (CO2-Senken) und die natürliche Freisetzung (CO2-Quellen) stehen normalerweise in einem Gleichgewicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

Das Ganze schwankt jahreszeitlich und verändert sich natürlicherweise nur sehr langsam.

Der Mensch setzt nun zusätzlich große Mengen an CO2 und andern Treibhausgasen aus den langsfristigen Speichern durch verbrennen fossiler Brennstoffe frei. Er hat damit die CO2 Konzentration in der Atmosphäre gegenüber der vorindustriellen Zeit von etwa 280ppm auf aktuell über 400ppm erhöht. Das ist eine Steigerung um über 40%.

Dabei wird bereits fast die Hälfte von den Ozeanen aufgenommen, was zur Versauerung der Ozeane führt. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Ozeanversauerung

Dazu wird noch ein kleiner Teil von Pflanzen zusätzlich aufgenommen (Düngeeffekt), was allerdinmgs durch andere Randfaktoren wie Versorgung mit Wasser und anderen Nährstoffen begrenzt wird. Zunehmende Dürren und Starkregenereignisse zehren diesen Effekt auch zunehmend auf

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Durch den anthropogenen Treibhauseffekt. Die vom Menschen hinzugefügten Treibhausgase, wie zb CO2 von Autos oder Kraftwerken reichern sich in der Atmosphäre an. Dabei wird mehr infrarote Strahlung zur Erdoberfläche reflektiert und wir heizen unseren Planeten mehr auf, als durch den natürlichen Treibhauseffekt.

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Kommentar von sparkydog
07.06.2016, 02:44

.....ja, so die Theorie der Treibhausexperten und ihrer nicht nachvollziehbaren Messungen. Die Tatsachen weichen aber sehr oft davon ab. Mittlerweile ist bekannt, dass der Einfluß unserer Sonne einen wesentlich größeren Einfluß auf unser Klima hat, als es den Treibhausexperten lieb ist.. 

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Die Gase sammeln sich in der Atmosphäre und die Sonnenstrahlen kommen, nachdem sie "abgeprallt und geschwächt" wurden nicht mehr raus. Dadurch erwärmt sich quasi die Erde. 
Was die Erklärung für "Dummies"; In der Realität ists etwas komplizierter.^^

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CO2 ist einfach nur die Masche der Politiker mehr Steuern einzunehmen. Die Änderungen am Klima haben damit nichts zu tun, denn dafür ist einfach die Aktivität der Sonne verantwortlich. Wir sind immernoch in einer ausklingenden Eiszeit. Es ist kein wunder, dass es unter anderem wärmer wird.

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Kommentar von rockglf
30.05.2016, 21:39

Aua. Ich gebe dir insoweit recht, dass Klimawandel etwas natürliches. Aber wenn du ernsthaft anzweifelst, dass der Mensch das Klima negativ beeinflusst, dann muss ich mir echt an den Kopf fassen. 

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