Wieso ermöglicht eine Weiterbildung keine Jobmöglichkeit?

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2 Antworten

Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. In meiner Firma darf man pro Jahr mindestens 2 Seminare buchen, natürlich aufgabenbezogene Seminare oder solche zur persönlichen Weiterentwicklung.

Einer jungen Frau Mitte 20 wird gerade die Weiterbildung zur Personalkauffrau IHK bezahlt, kostet ein paar 1000 Euro, dazu bekommt sie 1 Tag frei als Ausgleich, wenn der Unterricht samstags stattfindet.

Ich teile somit deine Meinung nicht. In meinem Unternehmen gibt es auch Mitarbeiterinnen, die sich als QMB weitergebildet haben (die Firma hat das alles bezahlt) und eine davon ist jetzt Leiterin des Qualitätsmanagements, von 0 auf 100 sozusagen.

Natürlich handelt sich sich um sehr engagierte und strukturierte Mitarbeiter, die so etwas bezahlt bekommen, also man muß schon erstmal mit Können und Zuverlässigkeit und etwas Betriebszugehörigkeit punkten. Nach 6 Monaten im Job ist die Chance da eher gering.

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Kommentar von IllbeBack
23.01.2017, 20:03

Das ist wohl Chefabhängig oder eine Characktersache! Ich teile deine Meinung und sehe das genauso, so sollte es sein! Doch leider trifft das nicht überall so ein! Es gibt genug Ausnahmefälle.

Es wäre Interessant eine Umfrage zu starten, was dieses Theme betrifft. Wieiviele werden gekündigt und wieviele bekommen die Chance dazu? Den einen wird es leicht gemacht und der andere hat hart zu kämpfen um seine Ziele zu erreichen. Warum?

Viele trauen sich diesen Schritt gar nicht, aus Angst und ein großteil gibt vor zufrieden zu sein, obwohl es nicht so ist!

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Ein Chef versucht ja nicht unbedingt einen Super ausgebildeten Mitarbeiter zu bekommen, sondern das hängt von der Art des Arbeitsplatzes ab.

Wenn ich einen Lagerjob besetzen will, suche ich ja keinen Abiturienten, sondern da reicht eigentlich Hauptschule. Da ist es also wichtiger, daß derjenige zuverlässig ist. Wenn ich nun meinen neuen Lagerarbeiter gefunden habe, und der macht plötzlich auf der Volkshochschule sein Abitur nach, dann ist der zwar besser gebildet als vorher, aber das nützt ja bei dem Arbeitsplatz nichts. Im Gegenteil. Irgendwann wird der ja aus seiner besseren Bildung auch Kapital schlagen wollen, und einen anspruchsvolleren Arbeitsplatz suchen. Die Erfahrung zeigt nämlich, das sich ein überqualifizierter Mitarbeiter früher oder später einen anspruchvolleren, seiner Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz sucht. Und alle Mühe die die bisherige Firma bis dahin in diesen Mitarbeiter investiert hat, war dann vergebens.

Mit anderen Worten: Nicht jede Art der Fortbildung ist sinnvoll. Wenn ich Mitarbeiter wäre und gerne in der Firma in der ich arbeite aufsteigen möchte, würde ich mit meinem Chef besprechen ob die Möglichkeit in der Firma überhaupt gegeben ist, und wenn ja welche Fortbildung dafür sinnvoll wäre.

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Kommentar von IllbeBack
23.01.2017, 20:12

Das Thema habe ich bereits angesprochen in meiner Frage!

Ich gebe dir Recht und habe verständnis was diese Entscheidung der Chef Abteilungen betrifft.

Wieso sollte man keine Abiturenten aufnehmen, wenn er in die Firma gut passen könnte! Das zeigt eigentlich nur, dass dieses Unternehmen unterstützt und dadurch Wert auf zufriedenes Personal legt. Der Chef wird als *menschlich und nett* aufgenommen.

Bis zum Abi oder Ende des Studiums ist es ein weiter Weg. Woher wollen die wissen, wielange der *Student* bleibt. Er könnte ihm ja auch Unterstützen um einen Verantwortungsvollen Posten zutrauen! Diese Weiterbildung gehört genauso Finanziert, wie auch deren Hobbys!

Gefahr das sowohl der eine Mitarbeiter kündigt ist genauso groß, als wenn der Abiturent kündigt.

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