Wieso erinnert sich man mehr an das Schlechte als an das Gute?

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7 Antworten

Hallo ananas2399,

Rolf Dobelli, hat in seinen Büchern die "Kunst des klaren denkens" und die "Kunst des klugen Handelns", mal die Denkfehler des Menschen aufgelistet.

Einer davon war der Denkfehler, der beschreibt "Warum uns Unfreundliche Gesichter schneller auffallen als Freundliche", da sagt er, dass das mit unserer Evolutionären Vergangenheit zu tun hat und da dann eben ein Verlust doppelt so schlimm ist als ein Gewinn schön ist.

Das war auch grundsätzlich gut so, denn sonst wäre die Menschheit ausgestorben, denn negatives Wissen ist potenter als positives. (Sprich, wir wissen nicht was Erfolg wirklich garantiert, wir wissen nur wirklich was ihn verhindert oder zerstört - so Rolf Dobelli).

LG Dhalwim ;) :D

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Kommentar von ananas2399
13.02.2016, 00:37

Ein unfreundliches Gesicht ist vielleicht auch spannender als ein freundliches Gesicht, sodass das Unfreundliche einem mehr auffällt und somit sich mehr an das Schlechte erinnert

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Wenn man tagsüber eher auf negative Dinge schaut (z.B. Zeitung liest, Nachrichten anschaut, lästert etc.), dann hat das Gehirn leichter Zugriff auf negative Erinnerungen, weil die schwingungsmäßig ähnlich sind wie das ständig Gedachte. Aber das ist nur eine Angewohnheit, die viele Menschen haben. Genausogut kann man lernen, nur gute Dinge zu sehen. Dann fällt es einem wesentlich leichter bzw. man erinnert sich dann automatisch vorwiegend an die positiven Dinge aus der Vergangenheit. 

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Das kommt von der Evolution wenn du dich daran erinnerst das du irgendwo fast gestorben wärst dann ist es gut sich daran zu erinnern um zu überleben

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Das ist reine Einstellungssache. Wenn du pessimistisch veranlagt bist und nur das Schlechte sehen und behalten willst, dann ist das eben so. Du kannst aber auch versuchen, deine Einstellung zu ändern, in dem du Situationen das Bestmöglichste abgewinnst und nur das in Erinnerung behältst, was positiv ist.

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Ich bin der Meinung, dass schlechte Erfahrungen einen Lernprozess im Gehirn auslösen, weil man sie nicht noch einmal machen möchte, wohingegen gute Erfahrungen bedeuten, dass man alles richtig gemacht hat. Man hat also auch keinen Lerneffekt.

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Damit man sich vor Gefahren schützt.

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weil ich persönlich mehr schlechtes als gutes erlebt habe .. 😅 kann ja auf andere auch zutreffen

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