Wieso erhalten auch deutschsprachige Ausländer teilw. Bafög und was sind die Voraussetzungen?

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4 Antworten

MrNervous 26.06.2013, 19:25

Danke, aber wie sieht es aus, wenn man z.B. von AUT nach D zieht. Gilt da folgendes?

  1. Unionsbürgern, die ein Recht auf Daueraufenthalt im Sinne des Freizügigkeitsgesetzes/EU besitzen sowie anderen Ausländern, die eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG nach dem Aufenthaltsgesetz besitzen

Ich muss also ein Recht auf Daueraufenthalt bzw. Niederlassungserlaubnis haben? Ist dies überhaupt möglich, wenn man bisher mit D noch nichts zu tun hatte ;-)? Bei uns in AUT erhält man ab 24 bis auf ein paar Ausnahmen nichts mehr.

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baindl 26.06.2013, 19:28
@MrNervous

Als EU Bürger hast Du dieses Recht ja automatisch

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MrNervous 26.06.2013, 19:31
@baindl

Aber ich habe gelesen, dass das nur in sehr seltenen Fällen gewährt wird, wenn niemand aus dem nächsten Verwandtenkreis deutscher Staatsbürger ist. Was hätte denn D davon, wenn sie allen Ausländern diesen Zuschuss bezahlen? Das verstehe ich nicht ganz ;-). Sonst könnte ja jeder sagen: Ach bei uns zahlt man ab 24 nichts mehr, dann gehe ich einfach nach D.

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MrNervous 26.06.2013, 19:36
@MrNervous

So, das habe ich gelesen. Somit ist es doch nicht ganz so leicht:

Wenn ihr sonst keine Bindungen nach Deutschland hattet (Familie lebt/arbeitet hier schon eine Weile etc.) dann sieht es schlecht aus. Denn wie Donald schon angedeutet hat, auch als EU Bürger hat man nicht automatisch BAföG Anspruch, sondern nur sofern ein Daueraufenthaltsrecht vorliegt. Das setzt zur Zeit einen fünfjährigen Aufenthalt voraus. Oder wenn man mit Arbeitnehmerstatus hier her gekommen ist, mindestens 6 Monate (unbefristeter Arbeitsvertrag vorausgesetzt) gearbeitet hat und dann ein Studium aufnimmt, welches in fachlichem Zusammenhang mit der vorherigen Erwerbstätigkeit steht.

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baindl 26.06.2013, 19:39
@MrNervous

Wie es bei einem Wechsel des Ausbildungsortes aussieht, weiß ich nicht, aber ich könnte mir denken, das dies dann nicht mehr gefördert wird, sprich, das die Ausbildung auch hier begonnen wurde.

Aber bei diesem Details bin ich jetzt überfragt.

Davon abgesehen, ich persönlich gönne jedem bildungshungrigen Bürger, egal welcher Herkunft und wo er hinterher hingeht, diesen Zuschuss

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MrNervous 26.06.2013, 19:45
@baindl

Naja, momentan bin ich Schulabgänger, der einer Hilfsarbeit nachgeht, deswegen will ich doch nochmals durchstarten, da es sich bezogen auf die Arbeit vermutlich lohnt. Finanzielle Aspekte sind mir weniger wichtig. Hochschulreife habe ich ja Gott sei Dank, sodass die formalen Erfordernisse wenigstens erfüllt werden. So müsste ich ca. 80 km pro Strecke pendeln. Das ist wohl zu viel oder? Bei perfektem Stundenplan ginge es, aber man muss doch recht flexibel sein. Aber somit wird sicherlich kein Bafög gewährt, wenn man nur in D eine Ausbildung beginnt. Daran zweifle ich doch sehr stark ;-).

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Hallo! Ich hätte eine wichtige Frage zum Thema "Aufenthaltsrecht bei EU-Bürgern" zu stellen.Da ich die Absicht habe, ab dem kommenden Semester an der Uni in Deutschland zu studieren, möchte ich deswegen das BAföG beantragen, aber ich habe erfahren, dass diese besondere finanzielle Unterstützung bei EU-Bürgern nur unter bestimmten Konditionen gewährt wird, das heißt, man muss in Besitz des Aufenthaltstitels sein. Nach Freizügigkeitsgesetz und zur Erfüllung aller Voraussetzungen muss man sich also mindestens 3 Jahre in Deutschland aufgehalten haben und in den letzen 12 Monaten eine Tätigkeit ausgeübt haben. Aber da keine Hinweise zu Art und Dauer der Tätigkeit präzisiert werden, frage ich mich, ob als ausgeübte Tätigkeit auch ein Minijob, eine Teilzeitarbeit, ein Praktikum und ein Studiensemester in Deutschland berücksichtigt werden . Nach dem Bildungsförderungsgesetz haben auch ausländische Studierende Anspruch darauf, die mindestens 6 Monate eine Tätigkeit verbunden mit der Studiumsart ausgeübt haben. Aber in diesem letzen Fall wird nicht präzisiert, wie lange man sich in Deutschland aufgehalten haben muss. Außerdem frage ich mich, ob es möglich ist, nach dem Beginn des Studiums, z.B. nach 10 Monaten, den BaföG-Antrag stellen zu können oder ob eine befriste Antragstellungszeit besteht. Danke für eure Aufmerksamkeit.

himako333 27.06.2013, 09:42

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