Wieso empfindet man nach einer gewissen Zeit für seine Hobbys keine Leidenschaft mehr?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Daniel!

Das ist in etwa mit neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz oder etwa einem neueröffneten Geschäft vergleichbar: Alles, was neu ist, ist erstmal total interessant & lockt die Leute an.. nach dem Motto, das muss man kennen lernen auch um mitreden zu können^^ und wenn das Ding dann mal bekannt ist, man weiß was es ist und um was es geht bzw. man nix Neues mehr entdecken kann, verliert man auch die Leidenschaft/die Hingabe daran.

Das ist allerdings nur menschlich & nicht weiter dramatisch. 

  • Zunächst einmal halte ich die Hypothese der Titelfrage für unzutreffend. Es gibt sehr wohl viele Menschen, die viele Jahre lang das gleiche Hobby betreiben.
  • Andererseits stimme ich dir schon insoweit zu, als dass das Neue immer spannender und aufregender ist und der Mensch etwas Abwechslung zur Stimulation braucht. Es ist natürlich, dass man unter anderem auch immer wieder neue Sachen ausprobiert und die Hobbys wechseln.
  • Auch mit sexueller Leidenschaft ist es doch genauso: Eine neue Partnerin ist spannend, der Sex ekstatisch, die Verliebtheit euphorisch. Mit Glück ist eine dauerhafte Partnerschaft von Geborgenheit, Wärme, Vertrautheit, tiefer Zuneigung und Liebe geprägt, aber das ist ja was ganz anderes als die Aufregung, als man sich frisch verliebt hatte. 
  • So ähnlich ist das gewiss auch mit etlichen Hobbys. Sie sind anfangs aufregend und spannend, und wenn man sie erst einmal beherrscht, dann tritt Routine und Sicherheit ein.
  • Der springende Punkt ist, dass es leider viele Hobbys gibt, die eben nicht beliebig erweiterbar sind, sondern natürliche Grenzen haben. Ein bestimmtes Spiel wird halt irgendwann langweilig, egal wie spannend es war, als es neu war. Völlig neue Handarbeiten oder Handwerkereien sind spannend, aber sobald man sie beherrscht, sind sie eben Routine. Wie sollte es auch anders sein?
  • Hobbys bleiben immer dann langfristig interessant, wenn sie Abwechslung und Fortentwicklung bieten und man auch immer wieder mal Zeit und Mühe investiert, um sie auszubauen. Im Paartanz zum Beispiel kann man ewig besser werden; Lesen kann man immer wieder ganz andere Bücher und Themen. Hobbys sind auch dann oft langfristig fesselnder, wenn es nicht nur um eine Sache, sondern um soziale Beziehungen geht und um Freundschaften, die man dabei pflegt.

Ach, es gibt da eben so Phasen. Meiner Erfahrung nach kommt das aber auch alles wieder, wenn man sich mal eine Weile von Fernsehen und Internetunterhaltung fernhält. Manist heutztage so verführt einfach nur noch vor der Mattscheibe zu hängen. Schnelle, vielseitige Unterhaltung, die überhaupt keinen Aufwand oder Mitdenken erfordert. Aber das alles bleibt doch nie wirklich lange in Erinnerung. Es ist Zeit, die wir uns stehlen lassen. Und es tötet unsere Kreativität ab. Wenn man sich mal eine Zeit lang der "Langeweile" aussetzt, kommen einem plötzlich wieder die spannendsten Ideen selbst.

...und was kann man jetzt tun?

Guten Morgen,

ich habe mich jetzt hier angemeldet aufgrund eines Vorfalls meiner Familie. Vor ca. 3 Jahren ist mein Vater gestorben. Ich (damals 17) und mein Bruder (damals 13) sind unterschiedlich gut damit klar gekommen. Sicher ist es normal, dass jeder mit Schicksalsschlägen unterschiedlich umgeht und mit 13 ist man sowieso noch ein ganz anderer Mensch als mit 17, was mein Bruder aber momentan (jetzt 16) abzieht, ist nicht mehr in Ordnung.

Er ist jetzt in der 8. Klasse sitzen geblieben und spätestens seit jetzt geht es steil bergab mit ihm und zieht somit meine Mutter mit runter. Er geht unregelmäßig zur Schule, macht überhaupt keine Hausaufgaben, lässt sein Zimmer regelrecht verdrecken (Lüftet nicht, räumt nicht auf etc.), geht nicht raus, hat ziemlich an Gewicht zugenommen. Mit anderen Worten: Er tut was er will. Meine Mutter, die ihm auch schon PC Verbot etc. gegeben hat, stößt allerdings damit auf Betonwände. Trotzdem werden die Sachen nicht gemacht und am Ende lässt sich meine Mutter anscheinend auch von meinem Bruder die Sachen früher oder später wieder einreden. Aber auch das hat Gründe:

Er hat meiner Mutter und noch jemanden (entweder der Schulpsychologin oder der Klassenlehrerin, ich weiß es nicht ganz) Briefe geschickt "dass er nicht mehr kann". Auch ist er ein mal in der Schule zusammengebrochen. Für beide male musste er natürlich zur Psychiatrie und es wurde geschaut, ob er stationär behandelt werden sollte. Meine Mutter entschied sich dafür, den Weg mit einem Psychologen zu gehen (soweit ich das verstanden habe). Momentan geht mein Bruder auch immer zur Schulpsychologin wenn etwas ist und diese sagt auch, dass man nicht so hart mit meinem Bruder umgehen solle. Nebenbei erwähnt: Meine Mutter erwischt meinen Bruder auch oft, wie er einfach in seinem Bett liegt und in die Luft guckt.

Jetzt ist es so, dass meine Mutter jetzt eine Psychologin gefunden hat und auch schon der erste Termin da war, mein Bruder allerdings skeptisch ist.

Gestern gab es nun Zeugnisse. Die Noten waren wie zu erwarten schlecht und er droht von der Schule zu fliegen. Meine Mutter verständlicherweise stinksauer und hat nochmal gesagt, dass er das mit der Psychologin durchziehen muss. Seine Antwort war: "Ja mal schauen".

Jetzt hat mir meine Mutter gebeichtet, dass Sie es mit ihm nicht mehr aushält, weil meine Mutter nicht mehr weiß, was Sie tun soll. Ihre Beziehung mit ihrem neuen Freund artet jetzt immer öfter in streit aus, sie hat sogar vor einigen Wochen ziemlichen ärger auf der Arbeit bekommen, weil Sie viele schlimme Fehler angefertigt hat. 

Nun stehe ich hier, der sich fragt, was meine Mutter eigentlich noch tun kann? Ich hab gesagt, dass die Psychiatrie eigentlich das Einzige ist, was man noch tun kann, Sie möchte jetzt noch gucken, ob er sich jetzt wieder aufrafft. 

Hat vielleicht eine Mutter oder ein Vater hier ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, was könntet ihr denn empfehlen?

...zur Frage

Finde keine Metalheads in meiner Umgebung, was tun?

Würde mich gerne mit anderen Metalheads unterhalten, finde aber keine in meiner Stadt /Umgebung. In meinem Freundeskreis ist es unmöglich mich mit jemandem über Metal (+ Hobbys wie Gitarre spielen) usw. zu unterhalten, da niemand die gleichen Interessen hat.

Kurze Info: Bin mit Heavy Metal und Hard Rock aufgewachsen, deswegen habe ich auch so eine Leidenschaft für Metal. Ich mag auch Black Metal, Melodic Metal, Thrash Metal und auch etwas Gothic Metal.(höre aber auch andere Genres an wenn ich lust hab) Ich spiel Gitarre ( Western und Elektro) und Violine.

WARNUNG: !!!NEIN, ich bin nicht ein Scene girl die Metalcore wie bmth usw anhört und meint, dass es "True Metal" ist :D!!! (ich mag Metalcore und alles was in der Richtung ist nicht!)

...zur Frage

Ich brauche eigentlich Hilfe, aber kann es nicht durchziehen?

Ich habe schon einmal eine ähnliche Frage gestellt, aber ich hoffe einfach auf neuen Rat. Ich bitte auch um Verständnis, da es ein sehr persönliches Thema ist. Ich war auch ein Jahr lang in Therapie, habe es aber abgebrochen, da sie erfolglos war. Ich habe keine Diagnose, aber man könnte von einer Depression, Borderline oder Bipolarstörung sprechen. Ich will keine Selbstdiagnose machen, deshalb nur VORSCHLÄGE in welche Richtung es geht. Ich hatte einen Suizidversuch und würde ihn am liebsten Wiederholen, manchmal schreibe ich sogar Abschiedsbriefe und plane. Außerdem habe ich eine schlimme Essstörung, die das alles verursacht. Ich brauche wie ihr seht eigentlich dringend Hilfe, aber ich will es einfach nicht annehmen und nicht wieder ''der Psycho'' (so wie manche mich eh schon nennen) sein. Ich habe außerdem Zukunftspläne, die eine weitere Therapie zerstören könnte. Nein, ich kann mich an keinen Nahestehenden wenden, da ich mich isoliert habe und keine Freunde mehr habe, geschweige denn mit meiner Familie sprechen kann. Vielen Dank für einen Rat!

...zur Frage

Meine Lehrerin sagt dauernd, ich soll zum Psychologen gehen?

Ständig meckert sie herum dass ich zum Psychologen gehen soll. Dann hab ich mal gesagt ich bring mich um und dann hat sie meine Eltern angerufen wieso bitte ? Wenn sie sowieso denkt ich bin behindert und ich sowieso gesagt habe ich will mich umbringen,warum lässt sie mich dann nicht einfach? Wenn ich zum Psychologen muss kann ich auch gleich sterben macht eh keinen Unterschied mehr sie denkt anscheinend ich bin zu dumm zum Leben,sonst würde sie nicht wollen, dass ich dort hin gehe. Was haltet ihr vom Verhalten der Lehrerin?

...zur Frage

Gibt es Gefühle wirklich oder ist das alles nur Anziehungskraft und reine Stimmungssache und gelenkt wird es vom Gehirn?

Das was wir Menschen Gefühle nennen wird nur vom Gehirn gelenkt egal wie stark es ist das ist reine Hirnfunktion wieso denkt dann jeder mensch dass es was mit dem Herz zu tun hat ??? Das ist doch Schwachsinn das ist nur das Gehirn. Das bedeutet dass wir Menschen in der Lage sind ,,Gefühle“ zu kontrollieren oder nicht? Das ist doch wohl mehr als realistisch. Liebe, Angst, Mitgefühl usw. wird nur vom Gehirn verursacht das bedeutet das ein Mensch sich komplett kontrollieren könnte was das angeht wenn er sich das antrainiert oder nicht ??(die Frage ist ernst gemeint und die Frage geht nicht an Leute die einfach nur antworten um geantwortet zu haben. Nervt nicht)

...zur Frage

Erkennt man, ob jmd., z. B. Ich, psychisch krank ist/bin?

Ich habe in der Vergangenheit schon häufiger Andeutungen gehört, auch von meinen Ex-Freund, welcher mich immer fragte, was los sei, weil ich ihm nie in den Augen schauen konnte. Allerdings habe ich mich auch bald von ihm getrennt, dass war auch schon lange her. Eine Freundin hat mir 2007 bereits gesagt, dass ich komisch herüberkomme, sie kenne mich zwar, aber auf anderen käme ich komisch herüber - auch weil ich kein Blickkontakt halten kann.

März 2015 sagte mir ein Dozent, dass ich total krank sei und das ich mich behandeln lassen soll, weil ich damals in einen Kurs war und der direkt neben mir saß um etwas zu korrigieren. Naja und da habe ich mich auch komisch verhalten, ohne das ich es merke. Zwei Arbeitskollegen saßen in der Straßenbahn ggü. Mir und wir unterhielten uns, war vielleicht 2014/ 2015, und die eine schaute immer auf mich und fragte was los sei.

2016/2017 sagte ein anderer Dozent einmal zu mir, dass er mir ansah, dass ich Ängste habe und ich Depressionen habe. Nur von den Arzt bekam ich nie etwas zuhören. Wieso bemerken es andere Leute eher und merkt man sowas?

Wenn ich, ich habe mal mit Psychisch Kranken gearbeitet, vergleiche, kommt es mir auch so vor, als würde mit mir etwas nicht stimmen und ich fühle mich nicht normal.

Ich kann mich aber nicht vielleicht wirklich ausdrücken, was ich empfinde und bin sehr verschlossen schon immer gewesen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?