Wieso empfinden wir weiße Weihnachten als besonders typisch, obwohl es doch in Bethlehem nie geschneit hat und es warm war?

3 Antworten

Wir feiern zwar zu Weihnachten die Geburt Jesu, aber nicht seinen Geburtstag. Dieser liegt auch nicht im Jahr Null, sondern etwa 7 Jahre davor, man hat bei der Erstellung des nodernen Kalenders sein Geburtsjahr nicht mehr genau gewusst. Anders gesagt... eigentlich ist jetzt ca. 2024. Dass den Urchristen (Römer...) Todestage wichtig waren, Geburtstage nicht, half der Genauigkeit wenig

Beim Termin... dito. Später Frühling am Wahrscheinlichsten.

Der Tag unseres Weihnachtsfestes wurde von der Urkirche duraus willkürlich gelegt, und ein Schelm, wer denkt, dass der Zeitpunkt knapp nach der Sonnenwnde, in vielen alten Kulturen ein Feiertag / Woche hier mitgespielt hat, damit sich Menschen leichter tun den neuen Glauben anzunehmen.

Es ist also ein europäisches Phänomen: Weihnachten = Frühwinter. 

Hätte man das Fest in den Feber gelegt... da hats auch in Betlehem alle paar Jahre gut Schnee, im Dez. aber ist da Herbst.

Nun... wir Europäer feierten. 

Und in Mitteleuropa ist das Winter. Viele Bräuche entstanden im frühen Mittelalter, Weihnachten wie wir es kennen.in der frühen Neuzeit. In jener Zeit war es besonders kalt, kleine Eiszeit. Viele alte Meisterwerke Holländischer Maler zeugen davon, und davon, dass trotz des harten Kluna auch um 1600 der Winter mit Spiel und Spaß gelebt wurde. So gart es war (wenig Essen, wenig Heozmateroal, schlechte Kleidung), die Zeit war in vielen Berufen auch ruhiger, stressärmer.

Und das begründet wohl speziell, die Weihnachtswinterstimmung. Auch dunkle kalte Abende, während in den Häusern Licht und Wärme ist.

Hätte man vor 300 Jahren Weihnachten im späten Frühling belassen... oder auf die Sommersonenwende gelegt, es wäre nicht wiederzuerkennen. Vielleicht wäre das Brauchtum dann näher bei dem von Ostern...

Da wird die Geburt Christi ja glatt zur Nebensache

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Weil es bei uns an Weihnachten (im Idealfall) schneit. Damit wachsen wir schließlich auf. Wobei der Schnee ja in den letzten paar Jahren leider deutlich zu wünschen übrig gelassen hat...

ich bin in Bonn aufgewachsen und habe das so gut wie nie kennengelernt

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@Smilingwill

Das gehört aber trotzdem in einen kulturellen Kontext, in dem weiße Weihnachten zumindest theoretisch die Norm und das Idealbild ist. 

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Weil es bei uns nunmal üblich ist, dass es im Dezember schneit. Auch wenn das im Zuge des Klimawandels immer seltener wird.

Hier in den Tropen nimmt man dafür weiße Watte und reichlich Deko, dabei kann bei Durchschnitt 30 Grad wohl nie Winter auf

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