Wieso empfinde ich trauer für verstorbene Menschen, die ich nichtmal kannte?

6 Antworten

Bei bekannten oder auch berühmten Menschen haben wir immer leicht das Gefühl, dass sich die 'Besonderheit' ihres Lebens auch in einer 'Art Unsterblichkeit' zu erkennen gibt. Natürlich wissen wir, dass jeder Mensch, auch alle 'Heiligen' den irdischen leiblichen Tod sterben, aber bei diesen 'Übermenschen' sind wir dann doch in gewisser Weise fassungslos, dass jetzt das ganz biologische, auf banale Sterblichkeit hin angelegte Leben zu Ende gegangen ist. Besonders wenn dieser Mensch einen großen Bekanntheitsgrad gehabt hat, gehört er eben mehr als ein anonymer Mensch zu unserem 'Bekanntenkreis'. Und auch der Tod eines Freundes oder eines vertrauten Menschen beschäftigt uns mehr. Besonders wenn Prominente noch jung 'aus dem Leben gerissen werden' setzt bei vielen Menschen ein ganz reales tiefes Trauergefühl ein. Es ist als ob ein wertvolles Element unserer geistigen oder emotionalen Welt weggebrochen ist, und dieser Verlust wird beweint oder zumindest betrauert. Der Tod von Ghandi, von Lady Di, von Michael Jackson oder James Dean löste millionenfache tiefe Trauer aus, weil man sich diesen Menschen verbunden fühlte.

Es ist gut, dass Dir das nicht gleichgültig ist, spricht für Deine Empfindsamkeit. Zu nah solltest Du diese Dinge aber nicht an Dich heran lassen, sonst schadest Du Dir. Wenn Du mit allem Unrecht/Übel dieser Welt mitleidest, gehst Du kaputt. Es ist auch nicht jeder unschuldig an seinem Schicksal.

Vielleicht suchst Du Dir einen Bereich aus, in dem Du tatkräftig mithelfen kannst, das Leid anderer etwas zu lindern. Aus der Welt schaffen kannst Du es nicht.

Also ich hab gelacht als ich gehört hab das Amy Winehouse tot ist und wenn ich mir im Fernsehen anschaue wie Tiere getötet werden - Manchmal schau ich dich Jägern auch Live zu - freu ich mich total.

Nein, natürlich nicht...

Das ist relativ normal das du dann so drauf bist, vielleicht ein klein wenig extrem, vielleicht ist das bei anderen Menschen auch eben etwas zu wenig, nicht wirklich definierbar... Du solltest dir keine Sorgen machen; Sorgenc machen sollten sich die Leute die so denken wie ich's oben beschrieben habe...

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Meine beste Freundin ist tot. Ich ühle mich leer.

Guten Abend.

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich heiße Marla und werde Mitte Mai 17, besuche die elfte Stufe eines Gymnasiums. Mein bisheriges Leben verlief relativ normal, ohne großartige Vorkommnisse. Noch nie wurde ich mit dem Thema Krankheit oder Tod direkt konfrontiert und habe auch nicht allzu oft daüber nachgedacht- bis letzte Woche. Am Mittwoch, dem 29, April um etwa 19:30 Uhr verstarb meine beste Freundin Luise bei einem Autounfall. Zeitpunkt des Todes war laut Ärzten 19:38 Uhr. Ihr Herz hörte sofort auf zu schlagen, was wohl bedeutet, dass sie keine Schmerzen hatte. Ich stehe immer noch unter Schock und muss mich hierher wenden, da ich nicht weiter weiß.

Luise und ich waren seit dem Kindergarten befreundet. Wir wohnten nur wenige Minuten zu Fuß auseinander, gingen immer in eine Klasse und vebrachten unsere ganze Kindheit gemeinsam. Wir hatten den gleichen Freundeskreis und es gab kaum einen Tag, an dem wir nichts miteinander unternahmen.

Wir waren vom Charakter her unfassbar gegensätzlich. Sie extrovertiert, ich introvertiert. Sie liebte Partys und Sport, ich eher DVD- Abende und Wandern. Sie war laut, ich leise. Sie übermütig und temparmentvoll, ich besonnen und eher ausgeglichen. Obwohl wir unterschiedlicher nicht sein konnten, waren wir trotzdem beste Freundinnen. Wir ergänzten uns perfekt, in jederlei Hinsicht. Wir haben von einander gelernt und sind aneinander und miteinander gewachsen. Sie kannte mich besser als jeder andere Mensch auf der Welt. Keiner von meinen Freunden, konnte alle meine Macken und Geheimnisse beim Namen nennen.

Ich kann nicht glauben, dass sie wirklich tot ist. Dieses Bild ergibt keinen Sinn. Luise war ein so fröhlicher und herzlicher Mensch, der immer für mich und andere da war.

Wir haben unsere ganze Freizeit miteinander verbracht: Beim DVD Schauen, Wandern, Pyjamapartys zu zweit oder mit unseren Freundinnen, beim Kochen. In den Sommerferien gingen wir zusammen mit meinen Eltern zelten oder fuhren mit ihren Eltern irgendwo in die Sonne.

Sie war meine Seelenverwandte und wie eine Schwester für mich. Sie weinte und lachte mit mir. Wir stritten uns (selten) und vetrugen uns. Meine anderen Freunde konnten ihr nie das Wasser halten, was sie auch nicht brauchten. Ich habe abgesehen von Luise noch einen besten Freund aus Kindergartentagen. Die beiden waren die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und nun ist einer von ihnen weg. Luise ist gestorben und ich kann es nicht glauben. Ich will weinen, doch kann nicht. Mein Kopf ist leer und gleichzeitig von so einem starken Druckgefühl erfüllt. Mir ist schlecht und ich kann nichts Essen. Ich starre Löcher in die Luft und warte aufzuwachen. Doch das werde ich nicht. Ich bin zwar nicht alleine, aber ühle mich so. Ich kann mir ein Leben nicht ohne sie vorstellen. Sie hat mich bereichert und ich kann nicht fassen, dass sie tot ist. Ich will sie nicht gehen lassen. Mittwoch ist die Beerdigung und ich habe keine Grabrede. Ich kann nicht.

Marla.

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