Wieso einschläfern?

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8 Antworten

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Du könntest vielleicht einem Tier, dem nicht mehr zu helfen ist, das Schmerzen leidet, wochenlang beim Sterben zuschauen, weil es "natürlich" ist. Das ist Deine Sache. Ich könnte das allerdings nicht und bin froh, dass man dem Tier diesen letzten Leidensweg ersparen kann.

Dieses Tier wäre seinerseits vielleicht froh, wenn in der freien Natur irgendein Räuber ihm den Gefallen täte und dem Leiden endlich ein Ende machen würde.

Wer nicht bereit ist, seine Katze oder Kater zu kastrieren, weil es so "natürlicher" ist, macht sich für jede Menge folgenden Katzenelends verantwortlich.

Wer seinen (freilaufenden) Kater nicht kastriert

- muss mit äußerst übel riechenden Markierungen zurecht kommen
- nimmt in Kauf, dass er sich beim Geschlechtsakt mit tötlich verlaufenden Krankheiten ansteckt
-nimmt in Kauf, dass er unzählige Katzen deckt und ein Großteil des Nachwuchses verhungert, gefressen wird, ertränkt, erschlagen oder sonstige Scheußlichkeiten erfahren muß.

Ein nicht kastrierter Kater ist ständig im Streß. Muss ein Revier gegen Rivalen verteidigen, muss Katzen suchen umwerben und Decken. Das tut er nicht, weil es ihm Spaß macht, sondern weil es sein Trieb ist.

Nicht kastrierte Kater haben eine deutlich kürzere durchschnittliche Lebenserwartung als kastrierte.

Eine nicht kastrierte Katze erleidet Streß in der Rolligkeit, erleidet Streß beim für sie schmerzhaften Geschlechtsakt, hat das Risiko, dass sie sich bei diesem Geschlechtsakt mit einer tötlich verlaufenden Krankheit ansteckt, muss zwei mal im Jahr unter körperlichen Strapazen einen Wurf Welpen groß ziehen. Das macht sie nicht, weil sie das toll findet, sondern weil es ihr Trieb ist. Nicht kastrierte Katzen haben eine deutlich kürzere durchschnittliche Lebenserwartung als kastrierte.

Löse Dich von dem Gedanken, dass es in der Tierwelt einen bewussten Kinderwunsch aus Freude an dem Nachwuchs gibt. Das ist ein rein menschliche Eigenschaft. Genauso wie die Freude am Sex an sich. Du nimmst einem Tier auch in diesem Zusammenhang nichts weg, wenn sie kastrieren lässt.

Es mag "natürlicher" sein, Deine Katzen nicht im Fall des Falles einzuschläfern oder sie nicht zu kastrieren. (Überlege mal, was bei uns Menschen so alles natürlicher wäre und welche Konsequenzen das hätte.), tierfreundlicher ist es auf keinen Fall.

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Kommentar von BrightSunrise
12.08.2016, 15:56

Es wäre jetzt mal interessant zu wissen, warum Du eine sachliche und vernünftige Antwort löschen lässt. Weil Dir der Inhalt nicht gefällt?

Jap, ich vermute genau das ist der Grund. Miracoez lässt ihre Katzen und viele weitere Katzen lieber leiden als ihnen zu helfen. Das konnte ich auch schon in einigen Kommentaren von ihr bzgl. Katzen nachlesen.

3

Ja das mit dem Einschläfern  ist so eine Sache, wenn man es tut, dann tut das dem Tier halt nicht weh, es ist so als würde es einschlafen. Mein Meerschweinchen musste auch eingeschläfert werden, weil es sich nicht mehr bewegen konnte, und für mich ist es viel schlimmer ein Tier leiden zu sehen, als wie wenn man weis, das man es durch einschläfern von seinem Leiden erlöst.

Und mit dem Kastrieren versteh ich das auch nicht so ganz. Ich würde meinen Hund nicht Kastrieren wenn er keine Probleme hat, und der Tierarzt sagt mit kastrieren gehen sie weg.

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Kommentar von vanillakusss
12.08.2016, 00:54

Wenn der Hund keine Probleme hat, wird der Tierarzt auch nicht sagen, dass diese (nicht existente) Probleme durch eine Kastration weggehen.

Hat man aber Freigängerkatzen, muss man sich seiner Pflicht bewusst sein. Katzen werfen, in der Regel, zweimal im Jahr und dann werden die Kätzchen entweder entsorgt oder am Tierheimtor abgestellt.

Oder aber, man hat einen Kater, der sorgt dann dafür, dass alle (nicht kastrierten) Nachbarskatzen ständig Junge bekommen. Das sind gute Gründe dafür, Katzen zu kastrieren.

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Wenn die Katze Krebs im Mund hat und deswegen Schmerzen, und nicht mehr fressen kann, dann ist es das beste, wenn man sie einschläfern lässt. Sonst ist das nur unnötige Quälerei, weil sie qualvoll verhungern und verdursten müsste. 

Wegen Kastrieren: kastrierte Katzen bekommen weniger Brustkrebs und es ist ja auch eine Quälerei, wenn sie ständig Geschwüre bekommt. Außerdem vermehren sich Katzen unkastriert unheimlich schnell, nach einem Jahr hast du die ganze Wohnung oder Wohngegend voll mit Katzen! Und wer soll die dann alle ernähren und versorgen?

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Kommentar von respondera
14.08.2016, 07:32

zum Kastrieren, Antwort von ctest 04.08.2016:

"Ich hatte das mal bei meiner Mutter ... da hat es auch mit einer Katze, von den Nachbarn angefangen ... bis meine Mutter das Problem im Griff hatte, musste sie 263 Katzen aufnehmen ... davon waren 151 Katzen (man kann nur noch sagen "glücklicherweise") derartig krank, dass sie nur kurz gelebt haben. Die restlichen Katzen (102 Stück )haben dann noch bis zu 18 Jahren gelebt und das ganze hat mehrere Millionen Euro gekostet ... Du kannst es selbst ausrechnen, wieviel das gibt. (5-10 Euro pro Katze und Tag) ..."

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Hallo,

Ich bin auch gegen Einschläfern. Nach meiner Meinung, dass als letzte Lösung. 

Aus dem Bauch geraus: Kastration ja, außer man möchte junge. Denn es kommt nicht gut wenn der Kater die Bude voll ruiniert, dass kann auch zum raus schmiss aus der Wohnung führen, weil die Nachbarn sich damit belästigt fühlen. Eine Katze sollte nicht so viel schwanger sein, weil es psychisch und physisch nicht zumutbar ist. Da spricht man von Gebärmaschiene. 

Schau dir Berichte aus dem Ausland an, da kannst du dir ein Bild machen. 

Außerdem haben wir schon genug Katzen, die Tierheime sind brechen voll. Zum Teil leben die nur noch von spenden. Weil sie es alleine nicht mehr gepackt bekommen. 

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.  Gr. ElefeLegolas

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Kommentar von ElfeLegolas
14.08.2016, 04:14

Was ich noch sagen kann: das das Ordnung s Amt oder so wegen nicht Kastration vor der Tür stehen kann. 

Erst wird man auf die Kastration gebeten, hat man das Geld nicht wird die Katzen kostenlos Kastriert. Nimmt man es auf die leichte Schulter, kann es passieren das sie die Katzen mit nehmen und man die Katzen nicht mehr wieder bekommt. 

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Es wäre hilfreich, wenn du dich mit dem Gebrauch von Satzzeichen vertraut machst. Dann versteht man auch, was du eigentlich fragen willst.

Ich habe bisher deinem ...sorry... Gestammel nur entnommen, dass du 1) Kastration überflüssig findest und 2) das Einschläfern todkranker Katzen auch.

Zu 1)

Eine weibliche Katze wird mit etwa 6-9 Monaten geschlechtsreif und kriegt von da an 2-3mal im Jahr bis zu 6 Junge. Das schlaucht sie natürlich sehr.

Du kannst dir ausrechnen, wieviele Katzen so zusammenkommen. Nehmen wir mal den Durchschnitt an, 12 Nachkommen pro Jahr, die Hälfte weiblich.

Nach einem Jahr sind es 13 Katzen (6m, 7w). Nach zwei Jahren haben sich die Mädels darunter ebenfalls vermehrt, dann sind es 13 vorhandene + 7mal12 = 97 Katzen. Nach drei Jahren sind es schon 685. Undsoweiter. Wo sollen die alle hin? Schön großziehen und auf sie aufpassen?

Abgesehen davon werden nicht kastrierte Katzen -besonders Kater- nicht sehr alt. Sie begeben sich in Gefahren, die sie bei normalem Katzenverstand meiden, laufen vor Autos, legen sich mit unüberwindlichen Gegnern an, fangen sich Verletzungen und Krankheiten ein. Der Paarungstrieb ist bei Katzen alles andere als romantisch und hat mit Liebe nichts zu tun. Es ist ein quälender Drang, eine Art Sucht. Die Paarung selbst ist für die Katze schmerzhaft. Deshalb kriegt der Kater oft hinterher Prügel. Wenn die Jungen da sind, darf er sowieso nicht mehr ins Revier - Katzen beschützen ihren Wurf sehr militant.

Weibliche Katzen, die weder kastriert sind noch sich paaren können, werden dauerrollig. Das heißt, ständig unter Adrenalin und Hormonen, ständig auf 180, nie zur Ruhe kommen. Dazu Zysten in der Gebärmutter. Die wenigsten überleben das länger als ein, zwei Jahre.

Die Mutterliebe endet sowieso, wenn die Katze wieder neue Junge kriegt - dann werden die Kinder verjagt und müssen sich ein neues Revier suchen. Nur in sehr nahrungsreichen Revieren können sich Katzenallianzen bilden, bei denen sich verwandte Weibchen bei der Kinderaufzucht helfen; ansonsten muss jede Mutter ihre Jungen durchbringen, so gut es geht, und Gefahren und Rivalen fernhalten. Meist vernachlässigt sie sich selbst dabei. Nicht kastrierte Kätzinnen werden ohne Unterstützung im Schnitt nur ca. 6 Jahre alt. In schlechter Ernährungssituation sterben sie noch früher - schon weil ihnen wegen Mangelernährung die Zähne ausfallen und sie schlicht verhungern (übrigens gemeinsam mit ihrem letzten Wurf). Für die Evolution reicht das, da sie ja viele Nachkommen haben. Aber einem geliebten Haustier wünscht man ja schon ein anderes Schicksal.

Zu 2)

Wenn ein Lebewesen leidet und keine Aussicht auf Besserung besteht, willst du es dann weiter leiden lassen, bis es endlich stirbt? Hast du schon mal eine Katze sterben gesehen? (Ich schon). Das kann lange, quälende Wochen oder Monate dauern, während denen das arme Tier Schmerzen leidet oder Atemnot, nichts mehr fressen kann, immer schwächer wird...

Es kommt immer auf die Einzelsituation an. Wenn die Katze noch so etwas wie "Lebensqualität" hat, halbwegs aktiv und sichtbar am Leben hängt, und wenn vor allem die Schmerzen noch behandelbar sind, dann kann sie natürlich in Ruhe einschlafen. Aber wenn sie sich sichtbar quält, nur noch teilnahmslos herumkauert und auf den Tod wartet, wimmernd vor Schmerzen, wenn sie es nicht mehr zum Katzenklo schafft und hilflos umfällt, sobald sie sich versucht fortzubewegen, dann würde ich es herzlos finden, sie weiter leiden zu lassen.

Ich würde mir wünschen, selbst auch eines Tages erlöst zu werden, wenn ich nicht mehr kann...

Hinetrgrund: Ich nehme immer ältere Katzen auf, die naturgemäß nach einiger Zeit sterben. Meist werden sie vorher krank (Nierenversagen, Krebs). Ich weiß also genau, wovon ich rede. Das hat mit verquaster Ideologie nichts zu tun.

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Manchmal ist es besser wenn man das tier einfach von den schmerzen erlöst. Meistens steht fest dass das tier nicht mehr gesund werden kann und nur noch schmerzen haben wird. So kann es in ruhe und frieden die reise in eine andere welt antreten.. So hart es auch sein mag, aber man tut dem tier nur einen gefallen.

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zu dem Kastrieren:

Viele Leute kastrieren ihre freilaufenden Kater, weil sie sonst sehr für die Vermehrung beitragen und daraus resultieren viele Kitten, die ausgsetzt oder getötet werden. Außerdem pissen unkastrierte Kater überall hin und markieren so ihr Revier...und naja wer will diesen Geruch schon in seiner Wohnung oder im Haus haben? Nach der Kastration werden sie auch etwas zahmer, wollen mehr schmusen und weniger mit anderen kämpfen.

Auch wenn man sie nicht ihrer Männlichkeit beraubt, haben sie keinen Schaden davon.. das ist Quatsch xD

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Miracoez,

warum, WARUM fragst du das? Denk doch mal nach. Stell dir vor du leidest unter Schmerzen. Todes-Schmerzen. Es kann aber auch anders sein, du könntest im Himmel sein, denn das du stirbst ist eh klar! Was würdest du lieber haben, hä?

Außerdem könnte ich es nicht ertragen, ein Tier leiden zu sehen. Aber wie es aussieht, also wie du schreibst, dass klingt so als würdest du gerne Leiden sehen. Falls du ein Haustier hast habe ich Mitleid mit ihm.

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