Wieso durfte man früher nach einer OP nichts essen und nichts trinken?

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4 Antworten

Ja, so war das früher. Man hat gedacht, weil ja der Patient über die Vene Flüssigkeit und notfalls auch Vitamine, Eiweiße usw. bekommt, braucht der Patient nicht noch zusätzlich mit Nahrung belastete werden. Denn die Nahrungsaufnahme sowie die Verdauung belastet den Körper zusätzlich bzw. verbraucht Energie. Der Patient soll aber alle Energie für die Heilung benutzen um sich schnell wieder zu erholen. Natürlich hat in den ersten Stunden nach der OP auch das Erbrechen eine Rolle gespielt. Heute kann man mit Medikamenten sehr schnell gegen das Erbrechen reagieren. Leider war das damals genau verkehrt. Heute weiß man, je schneller (wenn nach der OP der Patient nicht intensiv betreut werden muss) ein Patient wieder selber trinken und essen kann, um so besser ist das für die Erholung des Körpers. Nichts kann eine natürliche Flüssigkeits und Nahrungsaufnahme ersetzen. Selbstverständlich spielen auch die verbesserten Narkosemedikamente eine Rolle. Die Schutzreflexe des Körpers setzen relativ schnell wieder ein. Je kürzer eine Narkose, um so schneller bzw. besser ist dies. LG

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Kommentar von Rosy19747
20.06.2017, 20:09

Ein Ahmenärchen also? Ich hätte bei meiner Blinddarm-OP 1985 soviel trinken dürfen, ohnedem, dass ich gestorben wäre?

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Darf man nicht weil man sich evtl übergeben könnte & dann daran erstickt

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Ich kenne es aus eigener Erfahrung nur vor der OP, da ich bis vor kurzem nie unters Messer musste.

Es könnte den gleichen Grund gehabt haben wie vor der OP: Damit man nicht erbricht, während man unter Narkose steht. Vielleicht ist man bei heutigen Narkosemitteln einfach schneller wieder klar genug, dass so etwas nicht passieren sollte.

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Kommentar von Rosy19747
17.06.2017, 18:41

Mir ist völlig klar, dass man VOR einer OP nüchtern sein muss, damit es nicht zum Erbrechen kommt während der OP.

Aber meine Frage bezog sich NACH der OP.

Früher durfte man 3 Tage lang danach nichts trinken und ich will wissen, ob es sich hier um ein Ammenmärchen handelte.

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Das war so wie vor der Op. Das der Magen leer ist und man nicht evtl kotzen muss und dran krepiert ...

Ich kenn das noch mit 12 Std. vorher und nacher ...

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Kommentar von Rosy19747
17.06.2017, 18:36

Als mir 1985 der Blinddarm raus kam, meinte ich verdursten zu müssen. Es war schrecklich. Da konnte ich mir anhören, früher durfte man nach so einer OP 3 Tage überhaupt nichts trinken und danach weitere 4 Tage nur ganz wenig.

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