Wieso dürfen viele von Glückspiel reden, wenn die meisten doch pech haben und nicht gewinnen?

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5 Antworten

Glück und Pech sind zwei Seiten einer Medaille. Das heißt: In jeder Situation, in der man Glück haben kann, ist die Möglichkeit des Pechhabens auch dabei.

Nur lässt sich Pech als Aussicht schlechter verkaufen als Glück. Deswegen steht "Glück" auf dem Etikett.

Wenn man die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen mit der dann möglichen Gewinn multipliziert und das Ergebnis durch seinen Einsatz teilt, erhält man eine Zahl, die das betreffende Spiel als mehr oder weniger aussichtsreich kennzeichnet.

Beim Roulette beträgt diese Zahl G ungefähr: 0,95 < G < 0,98.

G ist immer kleiner als 1. Das heißt: Auf lange Sicht und bei einer ausreichenden Anzahl Spielen verlieren die Spieler auf jeden Fall. Beim Lotto ist G meines Wissens unter 0,6. Das heißt: Lotto zu spielen ist viel verlustreicher als Roulette. Allerdings geht es beim Roulette viel schneller, was dessen Gefährlichkeit ausmacht. Würdest du aber bem Lotto dieselben Beträge in derselben Zeit einsetzen wie beim Roulette, so würdest du mehr als zehnmal so viel verlieren wie beim Roulette.

Glücksspiele sind solche nur für den Veranstalter. Der Veranstalter verteilt die Einsätze nur um und behält einen Teil für sich.

Übrigens: Das Automatenspiel rangiert zwischen Lotto und Roulette.

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Ich wüsste nicht, warum man nicht darüber reden dürfen sollte. Bei Lotto kann man sich z.B. über die Ausschüttungssumme informieren. 50% der Einnahmen werden auf die Gewinnklassen verteilt. Der Rest fließt in Steuern, Hilfsprojekte, Gehälter etc.

Wie die 50% auf die einzelnen Gewinnklassen verteilt werden, kann man auch im Internet nachschauen. Dass die Chance auf die Gewinnklasse 1 (Jackpot) nur 1:140 000 000 pro Tipp ist, wissen auch die meisten Leute.

Ich finde, man kann das nicht mit Religionen vergleichen, weil man dort nicht beweisen kann, dass man durch den Glauben auch auf Wunder hoffen kann.

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Kommentar von robi187
27.11.2015, 13:42

wenn alle das immer so offen klar machen dann sage ich ok dazu? denn es sind ja nur erwachsene zugelassen? nur es kann sehr schnell zur sucht werden und dann spricht man von einer krankheit?und da ist nicht mehr viel erwachsenes vorhanden viele brauchen dann einen§ betreuer?

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Hallo robi187,

ich verstehe, wie Du Deine Frage meinst, bzw. was Dich an dem Wort "Glückspiel" stört und Du hast nicht unrecht damit, aber ich denke das Wort "Glück" in diesem Zusammenhang bedeutet lediglich, dass der Ausgang eines solchen Spiels eben vom Zufall abhängt und wie beispielsweise beim Roulette nicht durch ein systematisches oder geplantes Vorgehen steuerbar ist..

bestenfalls müßte es dann "Zufallsspiel mit Gewinnchance" heißen, oder so ähnlich.. ;)

..und dann gibt es ja tatsächlich noch die Gewinner, wenn man einen Lottomillionär fragen würde, der würde vermutlich sehr wohl von einem "Glücksspiel" sprechen und die Bezeichnung verteidigen..

Liebe Grüße!

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Kommentar von robi187
27.11.2015, 13:35

das prizip hoffung hatte ich augesprochen und du hast genaus viel recht mit der wot klauperrei wie ich?

aber es gibt unendlich viel unglück wegen diesem wort .... spiel und es gibt mehr unglück als glück? und wann dann sollte am es in % ausdrücken. dann ist es war und klar?

mir kommt es vor wie jede werbung bei alles aus der suchtindustrei?

lese mal wieviel geld diese für lobbyisten ausgeben? lese mal die letzte skantale z.b. bei einer sogenannten freien partei? zufall?

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Weil man damit Geld macht und einige einfach spaß daran haben.

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Kommentar von robi187
27.11.2015, 13:22

wer macht geld? dazu braucht man verlierer? die bank  und staat gewinnt immer?

lese mal was über spiel sucht? eine der schlimmste nicht soffliche sucht die es gibt. denn die reißen alle freund mit hinein nur wel wer was erhofft?

frage die leute die erfahrungen gemacht haben?

http://www.anonyme-spieler.org/sucht.htm

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Verstehe deine Frage nicht so wirklich, was du nun willst...

Klar machen Casinos oder sowas immer mehr Geld, das liegt einfach daran das Sie bereit sind auszugeben. Kleines Beispiel, Person A spielt und verliert 5€. Person B spielt und gewinnt 500€. 
Die meisten achten aber natürlich nur drauf wer verliert. Und die Ausschüttung bezieht sich ja nicht darauf, wenn du 10€ spielst das du 9€ bei 90% Ausschüttung z.B. gewinnst.

Sondern eher auf die dauer, und nicht auf den Betrag. Es kann sein das einer 2x gewinnt, und andere gar nicht. Kann aber auch genauso gut andersrum sein, oder auch sein das niemand 2 Monate gewinnt und dann jemand direkt 5 mal.

Außerdem ist der "Gewinn" ja auch immer ansichtssache. Ein Gewinn ist ja auch schon 10cent. Wer dann weiterspielt, verspielt es ja wieder. Für manche ist ein Gewinn erst 100€, aber wie gesagt, Gewinn ist gewinn, ob 1,2,3 oder 100€.

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Kommentar von robi187
27.11.2015, 13:39

es gibt mehr un-gück als glück?

wieso hat selbst der §geben jetzt verlang dass ein warnhinweis bei werbung nötig ist? du verstehst es sehr gut was ich damit sagen möchte du willst es aufblenden?

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