Wieso dürfen Vereine überall Spendenaufrufe starten, sei es bei den sozialen Medien, Facebook, Quoka usw., während Privatpersonen in Notsituationen überall ...?

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3 Antworten

Das ist ein ziemlich komplexes Thema.

Wenn du heute zu einer Spende aufrufst und Menschen geben dir Geld, ist das de facto eine Schenkung, keine Spende. Von Spende spricht man, wenn man freiwillig Geld an eingetragene Organisationen abgibt. Das resultiert aus dem Steuerrecht, weil Spenden steuerabzugsfähig sind.

Im Rahmen von Schenkungen an Privatpersonen können da ganz unschöne Dinge passieren.

Das ist bei Spenden nicht der Fall.

Da lauern also reichlich rechtliche Fallstricke, daher werden Anfragen von Privatpersonen gelöscht.

Lies mal bei wikipedia den Artikel "Spende" und folge dann dem Link zur "Schenkung".

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Ein gemeinnütziger Verein muss dem Finanzamt gegenüber regelmäßig nachweisen, dass er seine Gemeinnütizgkeit verdient. In der Regel leisten auch viele Leute in den Vereinen regelmäßig ehrenamtliche Arbeit. Ohne diesen Einsatz könnten viele gemeinnützige Arbeiten überhaupt nicht geleistet werden.

Trotzdem werden die Spender meistens nur dann einem Verein etwas spenden, wenn sie den Verein kennen und wissen, wofür das Geld verwendet wird.

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Ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein kann die Bedürftigkeit prüfen.

Eine Privatperson kann ja auch einfach ein Junkie sein oder zur Bettlermafia gehören. Ist eben so, dass man bei einer Spende das Gefühl haben will, geholfen zu haben.

Bei uns sind an den Bahnhöfen ziemlich viele Leute mit Krücken am Betteln. Vor und nach Feierabend Schultern sie die Krücken und laufen völlig normal. Warum soll ich die unterstützen? Zumal ihnen wahrscheinlich das Geld abgenommen wird, um damit jemandem in Rumänien oder Bulgarien eine Luxushptte zu finanzieren?

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