Wieso dürfen Homosexuelle in Deutschland immer noch keine Kinder adoptieren?

16 Antworten

Die CDU ist nun einmal christlich-konservativ geprägt und Bundeskanzlerin Merkel hat "Bauchschmerzen" bei dem Thema. Christlich geprägt ist ja gut und schön, ich bin selber Christ, aber mit dieser konservativen Haltung bei dem Thema kann ich nicht gut umgehen - denn wirklich stichhaltige, belegbare Argumente werden nicht gebracht. Das Kindswohl ist ein großes, häufig benutztes Schlagwort. So häufig, dass ich manchmal das Gefühl habe, jeder redet davon, aber keiner weiß so wirklich, was er im Detail damit sagen will.

Es gibt Studien, die eine Gleichstellung des Adoptionsrechtes befürworten und Studien, die sich dagegen aussprechen. Bauchschmerzen sind, wie jeder weiß, nicht angenehm und eigentlich wäre es nur in Frau Merkels Interesse, sich mit der Thematik einmal intensiv und konstruktiv auseinanderzusetzen - nur immer eine Wärmflasche drauf im Sinne von das Thema ignorieren hilft vielleicht kurzfristig, ändert aber grundlegend nichts.
Fakt ist, dass es auf vielen Umwegen und über bürokratische Hürden theoretisch möglich ist, dass beide Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft Eltern des Adoptivkindes werden. Aus welchen Gründen der Gesetzgeber es heterosexuellen Partnerschaften so viel leichter macht, ist mir ebenfalls schleierhaft.

1. Weil sie eine Randgruppe ohne starke Lobby sind!

2. Weil Politiker (wieder)gewählt werden wollen und deshalb nicht wirklich gegen das Weltbild der BLÖD Leser und Gameshow-Gucker agieren werden.

06.03.2013 - 15:02 Uhr

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) halten Vater-Mutter-Kind für die „beste Form der Familie“. Nur 20 Prozent stimmen dem nicht zu.

Das ergibt eine YouGov-Umfrage für BILD.

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/gleichgeschlechtliche-ehe/so-denkt-deutschland-ueber-die-home-ehe-29391694.bild.html

Aus zwei Gründen bin ich gegen die Adoption durch Homosexuelle: 

1. Ich bin fest überzeugt, dass es für die Entwicklung eines Kindes am besten ist, einen Vater und eine Mutter zu haben, also mit beiden Geschlechtern Kontakt zu haben.

2. Die meisten homosexuellen Partnerschaften sind zu kurzlebig, um Kinder über mindestens 16 bis 18 Jahre verantwortlich zu erziehen. Außerdem haben Homosexuelle in Partnerschaft meist viele weitere Partner. Das ist nicht gut für ein Kind.

Das erfinde ich nicht.Ich war früher auch für diese Adoption, habe meine Meinung aber geändert.  Ich habe mir die Statistiken über die Dauer homosexueller Partnerschaften angeschaut. Alle Untersuchungen, auch die von homosexuellen Wissenschaftlern, zeigen dies. 

Im Deutschen Ärzteblatt liest man 2009: 

"Eine neue Studie aus Amsterdam (Mai 2003) belegt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten. Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften, so die Studie, hat in diesen 1,5 Jahren jeder Partner durchschnittlich noch zwölf andere Sexualpartner (acht Sexualpartner im Jahr).

David P.McWhirter und Andrew M. Mattison berichten in ihrer Studie „The
Male Couple“ (dt. „Das Männerpaar“) über 156 Männerpaare,
die in homosexuellen Beziehungen leben. Nur sieben dieser Paare
hatten eine sexuell exklusive Beziehung, und diese sieben Paare
lebten alle erst weniger als fünf Jahre zusammen."

Ach wie witzig.... Kinder müssen mit beiden geschlechtern kontakr haben ? schön und gut. aber was ist mit den ganzen alleinerziehenden Eltern ?? und so kommen wir auch schon zum zweiten dämlichen Punkt, nämlich dass homosexuelle beziehungen ANGEBLICH nicht so lange dauern... okaay und wieso ist heutzutage jedes zweite Paar geschieden !?!?

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@jorelll

Hey hutten52

1. Ich bin fest überzeugt, dass es für die Entwicklung eines Kindes am besten ist, einen Vater und eine Mutter zu haben, also mit beiden Geschlechtern Kontakt zu haben.

Dann schaue dir die Statistik an, Alleinerziehende sind auf dem Vormarsch. 

2. Die meisten homosexuellen Partnerschaften sind zu kurzlebig, um Kinder über mindestens 16 bis 18 Jahre verantwortlich zu erziehen. Außerdem haben Homosexuelle in Partnerschaft meist viele weitere Partner. Das ist nicht gut für ein Kind.

In keiner! Beziehung gibt es eine Garantie auf deren Fortbestand! 

Deine Ansichten sind nur eines- diskriminierend. 

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@LouPing

Dann schaue dir die Statistik an, Alleinerziehende sind auf dem Vormarsch. 

Traurig genug, aber kein Argument!

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@hummel3

Hey hummel3

Du kannst mir deine Gedanken hierzu ruhig verraten. :-) 

Ein Elternteil alleinerziehend kann das andere Geschlecht doch auch nicht 100% "ersetzen", oder? 

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@hummel3

Genau, kein Argument. Genau wie deine 10-Punkte-Liste keine Argumente enthält.

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@jorelll

Dass es Alleinerziehende gibt, heißt ja nicht, dass es nicht besser wäre, das Kind hätte Vater und Mutter. Die meisten Alleinerziehenden sehen wohl  ihre Lage als nicht ideal an und bedauern es, dass das andere Geschlecht nicht mit im Boot ist.  Adoptionswillig sind sehr viele Paare aus Mann und Frau. Sie sollten den Job machen. 

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Bezieht sich diese Studie auf Homosexuelle generell oder auf Homosexuelle in eingetragenen Lebenspartnerschaften??? Das ist nämlich der große Unterschied! 

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@BellAnna89

Da gibt es offenbar fast keinen Unterschied. Für fast alle Schwule ist laut Volker Beck, einem Vorkämpfer für Schwulenrechte, Treue grundsätzlich nicht möglich, egal ob sie verpartnert, verheiratet oder nur befreundet sind. 
Volker Beck schrieb 1991 zu der Erwartung, dass durch eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ die Promiskuität der männlichen Homosexualität verringert werden könne: „Wenn man hofft, die Schwulen zu treuen Ehepartnern zu machen, muss und wird die schwule Beziehungsrealität den Gesetzgeber enttäuschen. (…) Offensichtlich ist für viele Paare ’ihre Sexualität mit Dritten auszuleben, ein wichtiger Faktor in der Aufrechterhaltung der Partnerschaft.’ (…) Eine positive rechtliche Regelung homosexueller Lebensgemeinschaften käme diesem Wunsch nach einer gesellschaftlichen Einbindung auf der politischen Ebene entgegen, ohne dass dem Gesetzgeber dafür eine Verhaltensänderung im Sinne abnehmender Promiskuität angeboten werden könnte.“

Es ist für ein Kind verstörend, wenn es im Laufe eines Jahres im Durchschnitt acht verschiedene Partner seines Vaters 1 und weitere acht Partner des Vaters 2 erlebt. 

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