Wieso dürfen eigentlich Rennräder die Hauptstrasse benutzen obwohl es Radwege gibt?

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12 Antworten

Wieso? - Weil der Gesetzgeber es so beschlossen hat. Steht in §2 VI StVO.

Wieso die Gesetzte so sind wie sie sind, solltest du nicht uns sondern den Gesetzgeber fragen. Wahrscheinlich hat es was damit zu tun, dass Fahrräder nun mal Fahrzeuge sind und diese generell auf die Fahrbahn gehören.

Wieso die wenigsten Autofahrer sich mit den Gesetzen auskennen wäre die interessantere Frage. Das hat wohl mit Verkehrspolitik und mangelnde Ausbildung in Schulen und Fahrschulen zu tun.

Interessant dabei: Es gibt starke lokale Unterschiede! Ich habe grad eine 500 km Radtour durch Frankreich hinter mir. Dort regt sich wirklich niemand über Radfahrer auf der Hauptstraße auf. Kein Autofahrer hupt und jeder hält genügen Seitenabstand beim Überholen ein. Ist die Situation unübersichtlich, wird auch geduldig gewartet bevor Überholt wird, ohne dass man gleich zum HB-Männchen wird. Die Einzigen, die zu dicht und gefährlich überholten, hatten belgische oder deutsche Kennzeichen.

Das entspannte Verhalten der Franzosen gegenüber Radfahrern wäre eigentlich, allein aufgrund von §1 StVO, ebenfalls in Deutschland angebracht. Hier sind jedoch scheinbar viele Kraftfahrzeugführer der Meinung das Rücksichtnahme gegenüber Radfahrern unangebracht sei. Da wird geschnitten, gefährlich dicht überholt gehupt und auf den Fußweg(!!!) gezeigt obwohl man völlig einwandfrei und StVO-Konform radelt. Ein Autofahrer hat mir grad vor Kurzem sogar bewusst die Vorfahrt genommen um mich zum Anhalten zu zwingen um dann schimpfenderweise seinem Frust Luft zu machen, dass ich auf der Fahrbahn fahre. Dass dort auf 100 Metern gleich drei falsch parkende Autos den Radweg an verschiedenen Stellen komplett versperrt hatten und ich gar keine andere Wahl hatte als hier auf die Fahrbahn auszuweichen, hätte er sehen können, wenn er nur mal die Augen aufgemacht hätte. Als ich ihn auf die Falschparker aufmerksam machte wurde er dann noch pampig und nahm mir beim Losfahren gleich nochmal die Vorfahrt. Solcherlei Unfreundlichkeiten sind mir in Frankreich auf einer halben Million Meter kein einziges Mal passiert. In der Großstadt daheim sind sie an der Tagesordnung. Auf einigen Straßen wo der Gesetzgeber sogar extra die Beschilderung geändert hat damit dort Radfahrende vermehrt die Fahrbahn benutzen anstatt die Fußgänger auf dem Gehweg zu gefährden, rasten Autofahrer mir gegenüber sogar meist mehrmals täglich aus wenn ich dort lang muss.

Meine Gegenfrage: Warum lernt man sowas eigentlich nicht in der Fahrschule?


http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__2.html

noses 29.08.2013, 15:09

Frankreich ist da aber kein gutes Beispiel – bei denen sind Radsportler in jeder Form verehrte Helden. Außerdem ist dort jede Art von Gefährdung eines Radfahrers (solange der brav bei Dunkelheit seine Warnweste trägt, die dort vorgeschrieben ist) eine Straftat (so wie in "ab in den Knast und der Schlüssel wird weggeworfen").

Kehrseite der Medaille: Ab und zu stirbt ein Radfahrer, weil er angefahren wurde und der Autofahrer sich abgeseilt hat.

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ArconDuke 29.08.2013, 19:59
@noses

Außerdem ist dort jede Art von Gefährdung eines Radfahrers (solange der brav bei Dunkelheit seine Warnweste trägt, die dort vorgeschrieben ist) eine Straftat (so wie in "ab in den Knast und der Schlüssel wird weggeworfen").

Ein solches Verhalten ist auch in Deutschland eine Straftat. Sowas nennt sich dann z.B. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr oder auch Nötigung. Und von einer einfachen Ordnungswidrigkeit ist beides weit entfernt.

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GhostRox 14.10.2013, 21:16

Willkommen in der größten Irrenanstalt von Deutschland, gennant Straßenverkehr. Jeder ist sich selbst der Nächste auf Schwächere wird keine Rücksicht genommen sondern erst recht noch gehupt und geschnitten.

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Sie können die Straße oder den Fahradweg nehmen. Es liegt dran was fürn Verein das ist, bei uns ist ein Verein der denkt sich er müsste alle Fahrradfahrer nebeneinander auf der Straße haben.

Hallo hier Doc,

das ist eine retorische Frage. Wenn jemand mit dem Rennrad entschieden hat auf der Straße zu fahren, dann ist das die Entscheidung der Fahrzeuglenkers. Gegenfrage, wieso dürfen Autofahrer in 30er Zonen 40 und mehr fahren, wieso dürfen Autofahrer im Straßenverhehr über 50km fahren obwohl es verboten ist. Warum nur. Wer sich solche Fragen stellt hat sonst nichts zu tun. Es gibt eine ganz bequeme Möglichkeit sich vollkommen dieser Sache fernzuhalten. Einfach nicht mehr am Straßenverkehr beteiligen.

Wenn ein Rennradfhrer auf der Straße fährt, dann hat der das so entschieden. Wem das nicht passt der sollte sofort die Polizei rufen oder besser noch den Rennradfahrer ein wenig anfahren, nur so das er nicht mehr wegkommt und dann die Poliztei rufen.

Mal probieren ob das klappt. Zudem sind bereits viele Rennradfahrer mit Kameras unterwegs. Man sollte sich vorher überlegen was man tut.

Aber warum lesen sie nicht mal die Straßenverkehrsordnung und kontrollieren dann mal ein paar Radwege über ihre Beschaffenheit, dann würden sie sehr schnell herausfinden das 60% der Radwege die wir hier haben, nur eine Alibifunktion für die Stadverwaltungen darstellen, da sie nicht den Anforderungen entsprechen die ein Radweg haben muss.

In diesem Sinne Weidmannsheil.

Doc

koten 29.08.2013, 13:39

Wieso sprichst Du eigentlich nur vom Verhältnis Radfahrer . Autos? Warum nicht auch von Radfahrer . Fußgänger?

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Mein Dad ist Rennradfahrer. Ich vermute, weil die Räder zum einen so schmale Reifen haben und zum anderen so prall aufgepumpt sind, dass ein Streukörnchen schon zum Platten führen könnte - und das alle paar Kilometer. So viele Ersatzreifen kannst gar nicht mitnehmen, wie du bräuchtest. Radwege sind i.d.R. 'unsauberer' als Straßen. Soweit die Problematik mit den Reifen.

Dass sie auf der Straße fahren dürfen, trotz Radweg, ist mir neu.

Hallo! Mein Bruder Fähre Rennrad und daher weiß ich das dir normalerweise nicht auf der Straße fahren dürfen außer es giebt kein Radweg nebendran! Lg

Naja, nachdem auch Rennräder nicht fliegen können und Deutschland noch nicht Flächendeckend mit Radwegen bestückt ist, frage ich mich, wo die fahren sollen, wenn sich an einer Hauptstrasse kein Radweg befindet.

Zebulon361 28.08.2013, 22:45

Bestandteil seiner Frage: trotz Radwege :O

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YK1972 28.08.2013, 23:11
@Zebulon361

Da stand nur, obwohl es Radwege gibt und die gibt es eben nicht überall.

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allesmurks 29.08.2013, 13:04
@YK1972

Er ist aber von dem Fall ausgegangen, dass es einen Radweg gibt. Sonst stellt sich die Frage doch überhaupt nicht. Erst nachdenken, dann posten...

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Rennräder-Radler müssen, wenn sie nicht gerade bei einem Rennen genutzt werden, genauso wie andere Radler die Verkehrsvorschriften beachten.

Das heißt, wenn es ein blaues Radwegschild gibt, müssen auch Rennräder-Radler wie alle anderen Radler den Radweg benutzen und dürfen nicht auf der Straße daneben fahren.

Das heißt auch, dass Rennräder im täglichen Gebrauch sowohl Katzenaugen als auch Licht (vorne und hinten) haben müssen. Wobei hier die Ausnahme ist, dass die Lichtanlage abnehmbar sein darf.

Nebeneinander dürfen Räder nur im Pulk gefahren werden, ansonsten hintereinander.

Ich kann es Dir nachfühlen, bei uns fahren die alten Deppen immer auf der Straße, während die Rennfahrer aus dem Verein im Pulk den Radweg daneben benutzen.

Trebuchet 29.08.2013, 07:53

Ich kann es Dir nachfühlen, bei uns fahren die alten Deppen immer auf der Straße

Bitte vermeide diese Beleidigung.

Es sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer

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koten 29.08.2013, 13:32
@Trebuchet

Nur die, die sich auch an die StVO halten. Bei den anderen sollte man das Rad beschlagnahmen.

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user8743 30.08.2013, 18:41
@Trebuchet

OK, dann eben alte, einfältige Menschen um. Besser?

Das mit dem Alter werde ich nicht ändern, denn bei uns sind es tatsächlich nur die Herren der AH-Liga, die gegen das Radweggebot verstoßen.

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ArconDuke 29.08.2013, 19:54

Nebeneinander dürfen Räder nur im Pulk gefahren werden, ansonsten hintereinander.

Da muß ich Dich korrigieren:

Das mit dem "Pulk" stimmt nur dann, wenn es mindestens 16 Radfahrer sind. Diese dürfen nach §27 StVO einen geschlossenen Verband bilden. D.h. man darf regulär die Fahrbahn benutzen und in 2er-Reihe fahren. Des weiteren gilt ein solcher geschlossener verband rechtlich als 1 Fahrzeug. Wenn also die ersten Teilnehmer des geschlossenen Verbandes eine grüne Ampel passieren und diese dann auf rot wechselt, gilt die Grünphase für den kompletten geschlossenen Verband. Des weiteren dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht einfach in diesen Verband hinendrängen.

Man darf aber auch bei weniger Leuten nebeneinander fahren. Voraussetzung: Es wird niemand behindert. Wenn man sich jetzt mal die Vorschriften und Gerichtsurteile mit den ganzen Sicherheitsabständen und Überholabständen anschaut, dann die Breite einer Straße und deren Fahrspuren dazu nimmt und auch die Fahrradbreite nicht vergisst, dann stellt man sehr schnell eines fest: In den wenigsten Fällen liegt eine tatsächliche Behinderung des übrigen Verkehrs vor, wenn man nebeneinander radelt.

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user8743 30.08.2013, 18:47
@ArconDuke

Danke für diese Ausführung, ArconDuke.

Als vorausschauender Autofahrer sollte man ja auch immer für die anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken. Also muss man, wenn man zwei Radfahrer nebeneinander auf der Landstraße fahren sieht, davon ausgehen, dass die beiden Radfahrer z.B. wegen eines plötzlich auftauchenden Hindernisses (Stein, Loch) den Abstand zueinander reflexionsartig verändern müssen. Das muss in den Sicherheitsabstand einberechnet werden, und da gibt es durchaus Landstraßen, auf denen zu bestimmten Zeiten nebeneinanderfahrende Radler deswegen eine Behinderung darstellen.

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TramuntanaUxia 03.10.2013, 06:30

Waggerla, dein Kommentar mit "Deppen" ist unangebracht.

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Auch Radfahrer zahlen Steuern. Natürlich dürfen sie die Fahrbahn benützen.

Dann schaue Dir mal die STVO an.

Fahrräder sind Fahrzeuge, und müssen die Fahrbahn benutzen.

Straßen sind nicht nur für Autos da !!!!

Eine etwaige Benutzungspflicht besteht nur, wenn das Verkehrszeichen 237 aufgestellt ist. Dann aber auch nur, wenn der Radweg überhaupt benutzbar ist.

Für Rennräder ist er das im Regelfall nicht.

Fazit: Fahrräder, insbesondere Rennräder, dürfen völlig legal auf der Fahrbahn fahren (Fahrbahn wird umgangssprachlich auch Straße genannt)

Also: bitte mehr Rücksichtnahme.

Und Ab 16 Fahrzeuge fahren sie im Verband. Dann darf z.B. auch der Rest bei Rot über die Ampel fahren, wenn der erste Fahrer bei Grün gefahren ist.

Leider kennt ihr Autofahrer nicht die entsprechenden Regeln.

Manch ein Radfahrer hat mehr Ahnung von der StVO als ihr !!!

Silvereagle78 29.08.2013, 07:39

Da ich von Radwegen rede setze ich natürlich auch dieses Verkehrsschild heraus.

Die Aussage das ein Rennrad für ein Radweg nicht benutzbar ist, kann ich nur teilweise nachvollziehen. Denn eigentlich sollte man doch meinen das nur Fahrräder gebaut werden die auch strassentauglich sind.

Also sollten die Fahrräder auch tauglich für Radwege sein.

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Trebuchet 29.08.2013, 07:49
@Silvereagle78

Nein. Du redest von Radwegen. Aber diese Autofahrer kennen oftmals noch nicht einmal das Zeichen 237.

Nicht alles was wie ein Radweg aussieht, ist auch einer !!!

Zudem bleibt der Punkt der Benutzbarkeit davon unberührt.

Es wäre gut, wenn diese Autofahrer sich auch einmal auf einen harten Sattel setzen würden.

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Trebuchet 29.08.2013, 07:55
@Trebuchet

zu klären ist auch, ob der sogenannte Radweg "straßenbegleitend" ist.

Dieses ist er nicht mehr, wenn dazwischen ein Grünstreifen ist.

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ArconDuke 29.08.2013, 19:39
@Trebuchet

Bist Du dir beim Grünstreifen sicher? Ich kenne nur die 5m Abstand-Regelung. D.h. daß der Radweg in maximal 5m Entfernung neben der Fahrbahn verlaufen muß, damit überhaupt eine Benutzungspflicht angeordnet werden darf (von den ganzen weiteren Voraussetzungen mal abgesehen).

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lunatic1712 29.08.2013, 10:26

Dazu kommt noch die Frage wie praktikabel es ist auf einem Radweg zu fahren, wenn man 40, oder sogar 50km/h fährt.

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koten 29.08.2013, 13:36

Für Rennräder ist er das im Regelfall nicht.

Das kann eigentlich nur dann der Fall sein, wenn das Rad schlecht verarbeitet ist. Ein gutes Rennrad sollte auch für Straßenrennen und damit für Kopfsteinpflaster geeignet sein.

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ArconDuke 29.08.2013, 19:47
@koten

Das kann eigentlich nur dann der Fall sein, wenn das Rad schlecht verarbeitet ist. Ein gutes Rennrad sollte auch für Straßenrennen und damit für Kopfsteinpflaster geeignet sein.

Sorry, aber für Kopfsteinpflaster sind nichtmal Hollandräder geeignet, mit der Verarbeitung hat das gar nichts zu tun. Und Rennräder sind für Kopfsteinpflaster erst recht nicht geeignet. Benutzungspflichtige Radwege müssen nicht benutzt werden, wenn u.a. Radwegschäden eine Unfallgefahr darstellen. Und da Rennräder sehr dünne Reifen haben, reichen hier schon kleinere Radwegschäden aus um zu stürzen. Ein Mountainbike könnte da aber dann noch fahren. Ein anderes Beispiel sind Radwege mit Längspflasterung. Hierbei reichen u.U. schon die Fugen aus um Stürze zu verursachen. Solltest Du das nicht glauben, dann fahr mal mit dem Auto gezielt in die Spurrillen auf Autobahnen. Das ist eine vergleichbare Gefahr. Niemand mit etwas Hirn im Kopf würde sich freiwillig in eine solche Gefahr bringen.

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koten 29.08.2013, 21:26
@ArconDuke

Sorry, aber das, was man bei uns als Holland-Rad kaufen kann, ist für Kopfsteinpflaster geeignet. Man mu0 nur die Geschwindigkeit anpassen.

Ich will auf keinen Fall, daß sich jemand in Gefahr bringt. Aber dann kann man doch die Route darauhin planen. Damit sollten auch Radfahrer nicht überfordert sein.

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Zebulon361 29.08.2013, 20:19

Na, das wage ich doch mal zu bezweifeln. Zumindest nicht die Radler, die mir jeden Tag begegnen - kriminell wäre die passende Beschreibung.

Selbst wenn in jeder Fahrtrichtung ein Radweg vorhanden ist, wird auf der Straße gefahren.

Mir ist eine Mutter mit Kind hinten auf dem Gepäckträger vom Gehweg ohne Ansage auf die Straße vors Auto gefahren.

Offenbar weiß auch nicht ein Radfahrer, dass der Zebrastreifen nicht in voller Fahrt überfahren werden darf, absteigen und schieben ist da angesagt. Kein Autofahrer muss für einen Radfahrer am Zebrastreifen anhalten! Ist ja schließlich ein Fußgängerüberweg und keine Radlbrücke! Nur so mal nebenbei.

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user353737 29.08.2013, 20:31

Eine etwaige Benutzungspflicht besteht nur, wenn das Verkehrszeichen 237 aufgestellt ist. Dann aber auch nur, wenn der Radweg überhaupt benutzbar ist.

Für Rennräder ist er das im Regelfall nicht.

Der letzte Satz ist Unsinn. Die Benutzbarkeit eines Radweges hängt nicht von der Art des Fahrrades ab, zumindest nicht, wenn es ein einspuriges, einsitziges Rad ist. Auch ein mit Schlaglöchern übersäter Radweg ist mit einem Rennrad nicht schlechter zu benutzten. Es gibt nämlich kein Recht auf eine bestimmte Geschwindigkeit und auch mit einem Rennrad kann man langsam fahren.

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StupidGirl 05.01.2014, 09:14
@user353737

@Zebulon: Ich stimme dir vollends zu. Auch wenn manche Radfahrer die StVo besser kennen, als manche Autofahrer, wäre es vielleicht nicht das schlechteste sich auch mal daran zu halten. Ich wohne in einer Fahrradstadt und es ist z. T. ein Abenteuer morgens unfallfrei zum Dienst zu gelangen. Rote Ampeln gelten für Radfahrer nicht, man fährt zu dritt nebeneinander auf der Straße, möglichst ohne Licht und dunkel gekleidet, damit man sie auch ja nicht sieht. Allerdings fahren die wenigsten davon Rennräder!

Kein Autofahrer muss für einen Radfahrer am Zebrastreifen anhalten!

Da irrst du aber. Klar, wenn du ihn schon siehst, kannste nicht weiterfahren. Aber hier ist ein Autofahrer dazu angehalten, vorsichtig an den Zebrastreifen heranzufahren, weil von irgendwoher ein Radfahrer kommen könnte. Passiert ein Unfall, der ganz eindeutig Schuld des Radfahrers ist, kriegste als Autofahrer trotzdem eine Teilschuld. (Oder wirst gleich standrechtlich erschossen)

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Schau dir noch mal die Unterlagen aus der Fahrschulprüfung an.

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