Wieso entstand der amerikanische Bürgerkrieg?

5 Antworten

Es gab ja auch Unionsstaaten mit Sklaverei. Was man wohl sagen muss, die Südstaaten haben es schon voran getrieben. Schließlich sind sie ausgetreten, was der Norden aber ablehnte, doch die ersten Schüsse kamen wieder vom Süden.

Es ging nicht um die Sklaverei, sondern es ging (wie immer) um Geld und Macht. Mit dem Hinweis auf die Sklaverei wurden nur die Dorfdeppen mobilisiert, damit sie überhaupt bereit waren zu kämpfen. Dabei hatte der Süden selber vor, die Sklaverei abzuschaffen.

Das ist ja heute auch noch so. Man muß den Leuten einen Kriegsgrund vorgaukeln, damit sie mitmachen (siehe Brutkastenlüge oder "Colin Powell Schandfleck").

Dem Süden ging es wirtschaftlich gut, und er hatte keine Lust mehr, den Norden mit durchzufüttern. Zudem wirkte sich die Zollpolitik der im Norden sitzenden Regierung für den Süden nachteilig aus. Also beschloß man, sich vom Norden zu trennen. Das wiederum gefiel dem Norden nicht.

Berlin/Preußen würde es auch nicht gefallen, wenn Bayern auf die Idee käme, sich wieder abzuspalten.

Wenn Kriege geführt werden, geht es nie um Bürgerrechte - weder damals noch heute.

Aus sicht der südstaaten ging es tasächlich um geld. Und politik. Die wären nämlich quasi wirtschaftlich ruiniert.

Aber das er sie selber abschaffen wollte ist mir neu zumal der süden schwer landwirtschaftlich geprägt war und ihr plantagen ohne "billige arbeiter" nicht hätten gewinnbringend leiten können.

Sie waren angepisst weil ihnen in der ersten verfassung die souveränität und das recht auf sklaven zugesprochen wurde.

Wäre das nicht so wären sie nie eingetreten.

"Aus Sicht des Südens ging es in dem Konflikt nicht primär um die Sklavenfrage, sondern um die Rechte der Einzelstaaten gegenüber dem Bund. Verfechter der Sezession vertraten die These, die Einzelstaaten hätten mit dem Beitritt zur Union nicht ihre Souveränität aufgegeben und könnten die USA daher jederzeit wieder verlassen. Zudem dürfe die Union keinem Einzelstaat ein bestimmtes Gesellschaftssystem vorschreiben. Ein Einzelstaat habe daher das Recht, ein gegen seine Interessen verstoßendes Bundesgesetz auf seinem Gebiet zu annullieren (Nullifikationsdoktrin). Hätte dies nicht schon bei der Gründung der Union gegolten, die in der Verfassung von 1787 das Eigentumsrecht auf Sklaven ausdrücklich garantierte, wären die Südstaaten ihr niemals beigetreten. Nach Meinung der Südstaaten verstießen demnach die Nordstaaten mit den Angriffen auf die Sklaverei und mit sonstigen Eingriffen in die Gesetze der Einzelstaaten fortlaufend gegen den Geist der Verfassung und gefährdeten so den Bestand der Union. Denn verweigere der Bund die Nullifikationsdoktrin, so bliebe dem Staat als legitimer Ausweg die Sezession.Dem hielten die Unionisten in den Nordstaaten entgegen, dass ein demokratisches Gemeinwesen grundsätzlich nur dann Bestand haben könne, wenn das Prinzip der Mehrheitsentscheidung gelte: Es stehe der Minderheit nicht zu, im Falle einer auf demokratischem Wege getroffenen Entscheidung, die nicht in ihrem Sinne sei, die Loyalität zum Gemeinwesen aufzukündigen. Denn ein derartiges Vorgehen würde eine Demokratie letztlich unmöglich machen, da die Minderheit auf diese Weise stets die Akzeptanz des Mehrheitswillens verweigern und mit einer Sezession drohen könne. Ein solches Recht auf Sezession bestehe in einer Demokratie daher nicht. Indem die Südstaaten für den Fall, dass die Sklaverei beschränkt oder ein ihnen nicht genehmer US-Präsident gewählt werden sollte, mit dem Austritt aus den Vereinigten Staaten drohten, gefährdeten sie daher die amerikanische Demokratie als solche. Dieser Gedanke lag auch Lincolns berühmter Gettysburg Address zugrunde, in der er zwei Jahre nach Kriegsausbruch forderte, „dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden möge.“

Also, das ers abschaffen wollte ist ein interessanter gedanke. Hast du n link oder sowas ?

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@Pestilenz1

Hab ich mal gelesen - find ich jetzt nicht auf die Schnelle. Es gab aber wohl diese Überlegungen im Süden.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch dieser Artikel:

>"Mein oberstes Ziel in diesem Krieg ist es, die Union zu retten; es ist nicht, die Sklaverei zu retten oder zu zerstören", schrieb Lincoln im August 1862, kurz vor der Schlacht am Antietam: "Könnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun. Alles, was ich in Bezug auf die Sklaverei und die Schwarzen tue, geschieht, weil ich glaube, dass es hilft, die Union zu retten."<

http://www.welt.de/kultur/article3023171/Nur-Taktik-warum-Lincoln-die-Sklaven-befreite.html

Abgesehen davon wurden auch in den Unionsstaaten(!) Delaware, Maryland, Kentucky und Missouri Sklaven gehalten.

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Ich hätte gedacht, sie wären genau deswegen ausgetreten. Aber recht oder nicht, danach fragt man heute ja auch nicht vor dem Krieg. Jeder dachte, er würde das richtige tun und wollte es durchsetzen

und als sieger beansprucht man dann einfach im recht gewesen zu sein :)

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Klar, fressen oder gefressen werden, der stärkere ist immer der richtige

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Warum wurde Korea nach dem Krieg geteilt aber Japan nicht wäre die Teilung Koreas zu vermeiden gewesen?

zb Japan wurde komplett von den Amerikanern besetzt und nicht geteilt zb hätte man es ja auch am 38. Breitengrad teilen können sodass den Norden die Sowjets und den Süden Amerikaner bekommen hätten oder zb Tokio geteilt worden wäre als Japan in der Mitte geteilt das geschah nicht und so blieb Japan vereint. Warum musste als Korea geteilt werden? Hätte man es nicht auch so machen können, dass die Amerikaner das ganze Land Korea bekommen hätten und es wäre heute vereint und Nordkorea mit seinen Kims und die Diktatur hätte es nie gegeben und Korea wäre heute vereint und stark also nicht so extrem in arm und reich sondern auch der Norden wäre so reich und modern wie Südkorea. zb dass eben nur die Mandschurei also das Land nördlich von Korea von den Sowjets besetzt worden wäre das dann wieder zu China kam und eben nur China kommunistisch wäre aber Korea davon verschont worden wäre. Die Sowjets kamen von Norden und haben alles überrannt und kamen eben auch bis nach Korea denn die Grenze zwischen China und Korea ist nur ein Fluss und die Amerikaner kamen da noch nicht hin und kamen zu spät. So wurde Korea genau mittig am 38. Breitengrad in den Norden der Sowjets und den Süden der Amerikaner geteilt doch im Koreakrieg hat sich die Grenze nochmal etwas verschoben als beide Seiten haben etwas Land verloren aber auch etwas dazubekommen. Wenn Korea nun vereint geblieben wäre wäre dann Seoul als größte und wichtigeste und zentral gelegene Stadt die Hauptstadt von ganz Korea und Pjöngjang wäre eine normale Stadt im Land so wie Busan zb warum blieb alos Japan vereint und hätte auch Korea vereint bleiben können oder waren die Sowjets zu stark und die Amerikaner zu schwach oder kamen zu spät und konnten sie nicht mehr fernhalten und man konnte ja damals schon absehen, dass die Teilung dann festen Bestand haben würde und jetzt geht sie nie mehr weg das ist so Schade denn Korea wäre verent so ein tolles Land :)

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Hallo, das ist eine Frage die ich mich schon lange frage und zwar geht es um die alten Ägypter also das Pharaonenreich. Der Nil ist ja ein sehr langer Fluss, der ganz weit südlich im Hochland von Zentralafrika entspringt und er hat zwei Quellen und zwei Arme den blauen und den weißen Nil, der eine kommt aus Äthiopien und der eine aus Uganda also aus den großen Seen und beide Arme treffen sich dann bei Khartum, der Hauptstadt des Sudan. Also der Nil fließt zuerst in zwei Armen durch den südlichen Sudan und bei Khartum treffen sich die beiden Arme und werden ab da zum Nil und der fließt dann erst durch den nördlichen Sudan bis zur Grenze und dann erst im Unterlauf wenn er sehr groß und breit ist noch durch Ägypten und mündet im großen Nildelta ins Mittelmeer. Die alten Ägypter lebten aber nur am Unterlauf des Nils also genau da wo auch das heutige Ägypten liegt und die Südgrenze des Reiches war auch genau da wo heute die Grenze Ägypten-Sudan liegt, heute ist da der Staudamm und der große Nasser See und der Tempel von Abu Simbel und der markierte die Südgrenze. Und der Sudan gehörte nie zum Ägypterreich sondern war ein eigenes Land und hieß Nubien und die Bewohner waren schwarz, waren zwar ähnlich und es gibt auch im Sudan zb Pyramiden aber es waren oft Feinde und Gegner der Ägypter weiter im Norden. Und zb wussten die Ägypter auch nicht woher der Nil kam also sie kamen nie so weit in den Süden um zu wissen woher er kam zb bis zum Zusammenfluss in Khartum kamen die alten Ägypter nie. Ist das Klima im Sudan denn etwa noch heißer und reicht dort die Wüste bis an den Nil oder gibt es die fruchtbare Flussoase wie in Ägypten auch im Sudan also gibt es dort auch Landwirtschaft am Nil? Denn die Überschwmmungen entstehen wenn es im Hochland von Afrika stark regnet und dann trägt der Nil den fruchtbaren Schlamm runter bis nach Ägypten und daher konnten sie Landwirtschaft betreiben. zb haben die alten Ägypter auch mal die Ostküste des Mittelmeers also Israel, Libanon, bis Syrien erobert weil es da auch fruchtbar ist aber eben bis nach Süden in den Sudan kamen sie nie, darum farge ich mich immer warum sie nicht auch nach Süden weiter flussaufwärts zogen und das Pharaonenreich sich nicht über die gesamte Länge des Nils bis ganz nach unten in Afrika erstreckte also bis in den heutigen Süd Sudan? Was waren die Gründe, war es dort zu heiß, nicht mehr grün und fruchtbar oder waren da zu viele Feinde? Vieln Dank für hilfreiche Antworten :D

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