Wieso denkt man über Cannabis immer noch negativ?

16 Antworten

Hey

Vorab will ich dir eines sagen:

Wieso denkt man über Cannabis immer noch negativ?

Daran wird sich niemals etwas ändern, so ist es nun mal.

Cannabis ist eine Droge. Im Vergleich zu den anderen Drogen eine weiche Droge. Trotzdem ist und bleibt es eine Droge, welche seine Vor- und Nachteile hat, wie jede andere auch. Das ist Fakt.

Der entscheidende Punkt bezüglich deiner Frage lautet Illegalität und Aufklärung.

Viel zu viele Menschen auf diesem Planeten sind unaufgeklärt was Cannabis anbelangt. Das Beste Beispiel sind meine Eltern. Ich war oft mit Freunden unterwegs und wir kifften, was meine Eltern eines Tages auch bemerkten am Geruch. Sie waren natürlich beide sehr wütend. Mein Vater sagte, es ist eine Einstiegsdroge weil es illegal ist und meine Mutter meinte es macht dumm. Ich war schockiert als ich das hörte. Ich fragte sie nach einer Begründung. Ihre einzige Antwort war:

Das sagen alle!

Beide hatten kein einziges Argument, ausser dass es eben illegal ist. Aber kaum geht es um Alkohol, zieht man es ins lächerliche und man sieht kein Problem, ab und zu ein Bier zu trinken. Aber wer kifft ist direkt abgeschrieben oder wie?

Meine Mutter fand es witzig als meine Schwester einmal besoffen nach Hause kam. Dass zu viel Alkohol tödlich ist, blendet man aus, da es legal ist.

Cannabis jedoch ist illegal, weshalb die Gesellschaft es direkt als Einstiegsdroge und schädlicher als Alkohol darstellt. Das traurige ist, das Alkohol in der Gesellschaft akzeptiert wird und so wird es tragischerweise auch immer sein...

PS: Es gibt so etwas wie eine "Einstiegsdroge" nicht. Der Konsument selber ist für sein Leben verantwortlich, kein anderer.

Das ist der grösste Fehler der Gesellschaft, immer den Drogen die Schuld zuzuschieben, ansatt an sich selber zu arbeiten. Hauptsache das böse böse Cannabis ist schuld.

Ich kenne paar so Konsorten, gekifft und später dann harte Drogen konsumiert. Bei einem anderen Kumpel war es anders herum, erst schwerer Alkoholiker und hat dann vor ca. 2 Jahren, auch noch angefangen zu kiffen.

Alle diese Personen haben derbe Schäden, sei es psychisch oder körperlich.

Cannabis ist überhaupt nicht harmlos. Ich kenne viele die dadurch total kaputt sind und nichts mehr gemacht kriegen. Es macht das Gehirn mit der Zeit anhängig und dadurch wird man süchtig und ist dann quasi dauerdumm. Es sollte verboten bleiben, wenn es legalisiert wird dann macht das unsere Politik nur um die Leute unten zu halten. Hoffentlich passiert es nicht.

cannabis zu legalisieren würde nicht mehr Menschen dazu bringen es zu konsumieren. Es ist so einfach da ran zu kommen, es kifft jeder der kiffen will heute schon. Wenn es legal wäre könnte man allerdings Dealern eine krasse Einnahmequelle wegnehmen, und außerdem Minderjährige davon abhalten zu rauchen!

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@OnkelJibbeto

Leider sagt alle Erfahrung etwas anderes. Je leichter eine Droge erhältlich ist, desto größer ist der Konsum. Das zeigt nicht nur die Prohibition in den USA vor rund 90 Jahren, sondern auch heute weltweit jede Gesellschaft - von Schweden bis Russland.

Die Volksdroge Alkohol ist das beste Beispiel, dass freie Verfügbarkeit mit Sicherheit den Drogenkonsum nicht mindert.

Und warum eine Legalisierung nun ausgerechnet Minderjährige abhalten soll, ist wohl kaum nachzuvollziehen.

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@tevau

die Erfahrung sagt nichts anderes hahahahahah. Guck mal was in Portugal passiert ist

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@tevau

aber Cannabis ist verdammt leicht zu bekommen, das ist ja gerade der Point! Vor allem für unter 18 jährige. Die kommen viel leichter an das Gras als an den Tabak um das Gras damit zu mischen.

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@gangmember42

Dann lies bzgl. Portugal doch mal den Artikel, auf den Du da verweist.

Dann würdest Du verstehen, dass der Rückgang des Drogenploblems nicht durch eine leichtere Verfügbarkeit von Drogen entstanden ist, im Gegenteil. Ich zitiere: Dazu kommt, dass sich Polizei bei der Drogenfahndung nun auf den organisierten Drogenhändler konzentrieren kann.

Danach ist in Portugal der Handel nach wie vor strafbar, da hat sich nichts geändert.

Geändert hat sich, dass der Drogenkonsument nicht mehr vor den Strafrichter kommt, sondern vor eine Kommission aus Ärzten und Psychologen.

Entkriminalisierung des Konsums solltest Du nicht verwechseln mit Freigabe der Verfügbarkeit.

Und wenn Du mal weitergoogeln magst, wirst Du feststellen, dass Portugal sogar kürzlich den Zugang zu harten Alkoholika für Jugendliche weiter eingeschränkt hat.

Weil nun mal gilt: Je leichter eine Droge verfügbar, desto mehr wird sie konsumiert. Portugal reiht sich da genauso in alle anderen Länder und Gesellschaften ein, in denen dies festgestellt werden kann..

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