Wieso denken sehr viele Menschen, viel zu oft an ihre eigenen belange?

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4 Antworten

Viele Menschen ignorieren komplett die Tatsache, daß sie nahezu nichts von ihren eigenen Belangen auf die Reihe bekommen würden, wenn es nicht die vielen anderen gäbe, die dabei helfen.

Manch einer macht irgendwann auch einmal die böse Erfahrung, daß er auf nur deshalb ein unlösbares Problem bekommen hat, weil er zuvor den einzigen, der ihm hätte helfen können, im Regen stehen ließ.

Doch auch die Vorstellung, möglicherweise eine solche Erfahrung zu machen, ändert nur selten etwas daran, daß viele meinen, es beträfe nur die anderen.

Sich großartig darüber aufregen bringt leider nichts. Doch es genügt schon, selbst anders zu sein, denn dann gibt es auf jeden Fall mindestens einen, der dem Gewünschten entspricht.

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Oft wird in solchen Fällen Selbstbewusstsein mit Egoismus verwechselt, ohne dass man es selber merkt.

Außerdem ist es Erziehungssache, die Frage der eigenen Prägung durch das sonstige Umfeld & kommt auf den Selbsterhaltungstrieb an. Bei manchen ist er mehr ausgeprägt, bei manchen weniger.

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Alles eine Frage von Erziehung, Werten bzw. Normen einer Person / Gesellschaft oder sozial-emotionalen Befinden. 

Bei Kindern kann man es der unausgereiften Wahrnehmung verschulden. Selbst manche Erwachsene haben solche Wahrnehmungen und die dazugehörigen sozialen Fähigkeiten nur ungenügend gelernt. ;)


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Kommentar von hundarss
27.08.2016, 21:31

Nur komisch, dass Menschen mit "ungenügend sozialen Fähigkeiten" an der Spitze der Nahrungskette stehen.Solche Menschen brauchen doch Menschen mit einem sozial-emotionalen Befinden, um erst groß zu werden.

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egoismus

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