Wieso denken alle, dass ich ein Nazi bin?

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Liebe/r nachgefragt22,

bitte achte bei Deinen Beiträgen auf einen sachlichen, neutralen Tonfall und vermeide auch Unterstellungen bzw. Pauschalisierungen. Schau Dir demgemäß bitte auch unsere Richtlinien an ( https://www.gutefrage.net/policy ) und halte Dich daran. Anderenfalls werden ggf. Beiträge Deinerseits gelöscht oder eine Sperre verhängt.

Herzliche Grüße

Ben vom gutefrage.net-Support

45 Antworten

Hallo, 

als Nazi sehe ich dich jetzt nicht. Aber ich finde du hast ein völlig falsche Vorstellung. Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass Flüchtlinge alles hinten rein geschoben bekommen. Weil, sie Handys haben? Schon mal daran gedacht, dass das evtl. die einzige Möglichkeit ist mit ihrer Familie Kontakt zu halten? Schon mal daran gedacht, dass an der Grenze jeder erzählen kann er habe im Krieg seinen Pass verloren? Das nutzen viele leider aus. Somit haben wir auch "Flüchtlinge", die eigentlich keine sind. Das muss man eben unterscheiden. 

Bis zu deiner Rente ist noch lange hin. Wer weiß was sich bis dahin noch alles ändert. An Geld sollte es nicht liegen. Davon kann man letztlich eh nicht leben. Ist übrigens nicht die erste Flüchtlingswelle. Die gabs vor über 10 Jahren schon einmal. Da wurde auch so exotisch spekuliert. Und? Sind wir damals pleite gegangen? Nein. Und das werden wir diesmal auch nicht. 

Wir sind doch alles Menschen. Ein Großteil unserer Vorfahren waren ebenfalls Flüchtlinge. Sind die dir jetzt egal? Damals war Deutschland ziemlich am Ende und es hat trotzdem alles geklappt.  

Das sind alles nur Vorurteile. Wir müssen diesen Menschen helfen. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von nachgefragt22
13.06.2016, 12:16

Ersteinmal danke für deine Ausführliche Antwort! An dieser Stelle mal etwas zu den Handys: Wieso bekommen Flüchtlinge hochwertige Smartphones? Auf jedenfall um Kontakt aufzunehmen. Da tut es auch kein Nokia XY....Nein, man Braucht ein Smartphone! Wieso müssen immer WIR diesen "Menschen" am meisten geben? Wieso müssen wir so viele Flüchtlinge aufnehmen? Wieso nimmt man so viele auf, kontrolliert oder registriert die Hälfte nicht? Wenn eine Familie Hilfe sucht, haben die sich auch anständig zu verhalten! Wenn man das schon liest: "Flüchtlinge wollen ihr Essen als Geld her ausgezahlt bekommen" Solche Menschen suchen keine Hilfe! Sie kommen zu uns, weil sie hier alles bekommen!

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Kommentar von Frager111111
13.06.2016, 18:30

Du hast halt auch wenig Ahnung davon, weil du's nicht mitbekommst.
Wenn man auf ner Stadtverwaltung arbeitet, dann bekomtm man das sehr wohl mit

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Kommentar von MarcoAH
13.06.2016, 19:48

Verstehe. Den langen beschwerlichen Weg auf sich nehmen, den Paß unterwegs verlieren, aber das Handy geht nicht verloren. Für wie blöd halten uns denn überhaupt die Medien? Es wird viel gelogen, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern.

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Hallo nachgefragt22!

Jeder Nazi ist gegen Flüchtlinge. Aber nicht jeder der gegen Flüchtlinge ist, ist ein Nazi. Es ist eine böse Verallgemeinerung, und Pauschalisierung. Verzeih es den Leuten. Denn was pauschalisieren und verallgemeinern angeht, bist du ja auch, jedenfalls was deine Frage angeht, eher ein Negativbeispiel.

Dir geht es vor allem ums Geld. Was mich als Mensch, der seit über 30 Jahren Einkommens- und Lohnsteuer zahlt, doch etwas verwundert. Als Schüler hast du ja wohl noch nicht so viel zum allgemeinen Steueraufkommen beigetragen.

Dann bringst du sinkende Renten mit ein, und vermischst Themen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Unser Rentensystem sollte planmäßig, ja eigentlich von Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden. Steuergelder sind da eigentlich nicht eingeplant.

Natürlich ist dieses System reformbedürftig, weil immer weniger einzahlen, aber immer mehr, und länger Zahlungen erhalten. Wenn ich jetzt die Milliarden, die uns voraussichtlich die Flüchtlinge kosten, in unser Rentensystem stecke, ändert das an der Problematik gar nichts. Es wäre ein Tropfen auf den heißen Stein, der sehr schnell verpufft, ohne wirklich was zu verbessern.

Davon abgesehen, darf man Flüchtlinge ja nicht nur als Kostenfaktor sehen. Das Geld, dass der Staat zur Flüchtlingshilfe aufwendet, landet ja letztendlich im Wirtschaftskreislauf, und ist somit ein Subventionsprogramm für Handel, und Wirtschaft. So kommt es, auf die ein oder andere Weise, der gesamten Bevölkerung zu Gute. Was dir jeder Volkswirtschaftsstudent im ersten Semester bestätigen kann.

Persönlich denke ich, die Milliarden, die 2008 zur Rettung von Banken, und einem volkswirtschaftlich schädlichen Finanzsystem aufgewendet wurden, taten mir als Steuerzahler weh. Das Geld, dass wir zur Rettung von Menschen ausgeben, halte ich für sehr gut angelegt

Oft haben die Menschen Angst, vor einer "Islamisierung" unserer Gesellschaft, und verweisen gerne darauf, dass unser Land ja christlich geprägt ist. Aus christlicher, bzw. humanistischer Sicht, ist es gerade unsere Pflicht, Menschen die vor Krieg und Verfolgung fliehen, einen sicheren Hafen zu geben.

Wenn du gegen Flüchtlinge bist, würde ich dich fragen, was denn die Alternative wäre, statt diese Menschen aufzunehmen? Sie wieder ins Mittelmeer treiben? Ihre Boote versenken? Eine Mauer mit "Todesstreifen" um Deutschland zu errichten?

Ich könnte jetzt noch ausführen, warum Deutschland und die EU, bzw. seine Wirtschaftpolitik, nicht ganz unschuldig, an den Flüchtlingsbewegungen auf dieser Welt sind. Ich könnte dir erklären, dass für den Wohlstand in dem wir leben, Menschen in anderen Erdteilen einen hohen Preis zahlen. Aber das würde wohl zu weit führen.

Aber wenn du nur wegen dem Finanziellen gegen Flüchtlinge bist, dann mach dir mal keine Sorgen. Banken zu retten, war sehr viel teurer für unseren Staat. Und dieses Geld war für unseren Wirtschaftskreislauf verloren. Jeder Euro den wir für Menschen ausgeben, die in unserem Land leben, kommt allen zu Gute.

Also keine Angst. Wenn sich jemand Menschlichkeit leisten kann, dann wir. Du bist kein Nazi. Nur etwas uninformiert. Dein Lebensstandard wird durch die Aufnahme von Flüchtlingen nicht sinken.

Kannst ja mal drüber nachdenken.....

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Kommentar von zippo1970
12.06.2016, 20:54

Noch ne kleine Anmerkung zu unserem Rentensystem. Wenn dir das am Herzen liegt....Ich habe 3 Kinder in die Welt gesetzt....eine sehr viel bessere Möglichkeit, unser Rentensystem zu retten, als über das Geld für die Flüchtlinge zu jammern..... ;-)

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Kommentar von WeicheBirne
13.06.2016, 01:23

Klar das Geld, das wir für die Flüchtlinge ausgeben, wird in unserer Wirtschaft zirkulieren. 

Allerdings darf man sich schon die Frage stellen ob es effektivere Möglichkeiten gibt in unsere Wirtschaft zu investieren. Wenn ja ist das Ankurbeln der Wirtschaft kein Argument um den Flüchtlingen zu helfen.


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Kommentar von Diavolienchen46
13.06.2016, 18:33

Grundsätzlich gut;- aber das mit der Rente war ja wohl grober Unfug.
Auch wenn ER noch nichts in diesem hohlen Topf bezahlt hat, so hat er ja wohl Eltern und Großeltern die das getan haben, und tun.
Abgesehen davon, das in einigen Jahren das Wort Rente= Harzer (IV) heißen dürfte, darf doch auch ER sich um seine Familie und seine Zukunft sorgen...- oder dürfen das nur Andere ?

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das Thema ist bestenfalls schwierig.

Auf der einen Seite kostet es den Staat Unsummen für die Flüchtlinge zu sorgen die - zum Teil von Waffen "made in germany" aus ihrer Heimat verjagt wurden. Sicher würdest auch du in der selben Situation versuchen einen ort zu erreichen an dem du (möglichst sicher und gut) leben kannst.

Auf der anderen Seite sehe ich mich als Mensch der ein einigermaßen gesichertes Auskommen hat in der Pflicht denen zu helfen die weniger haben, ich kann diese Menschen doch nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

Natürlich ist es die einfache (und dumme) Lösung gegen jeden der sich Sorgen macht die Nazikeule zu schwingen aber jetzt wahllos Personen in Kriegsgebiete zurück zu schicken, Kriegsverbrecher quasi ferizusprechen und so zu tun als ob die Türkei ein ganz tolles Land sei das ganz bestimmt in die EU gehört ist auch nicht besser.

Um die Renten hat sich niemand gekümmert als die Mauer fiel, da wurde fröhlich feiernd an hunderttausende gezahlt die nie auch nur einen ihrer Aluchips gezahlt hatten. Albernerweise sind das heute genau die die sich am lautesten aufregen weshalb ich gerne mal einen Brechreiz bekomme. man hat diesen "Ossis" alles in den Hintern geschoben, von nagelneuen Straßen die dafür in NRW fehlen bis zu Erlebnisbädern die seitdem leerstehen. Sollten wir deshalb die Ossis abschieben?

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Kommentar von Silmoo
13.06.2016, 23:42

hey hey hey, die Ossis hatten nach dem Krieg die Arschkarte und die Wessis die Muschikarte.^^

Nach dem Mauerfall den Ossis nichts Gutes gönnen ist von Deiner Einstellung aus , nicht Kumpelhaft.

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Mich regt es nur auf, das wenn man jemand einen Nazi nennt, aber selber dann keine Ahnung habe. Wenn dann so eine Moralapostel kommt und meint, Ich hätte etwas gegen Gutmenschen, dann ist der/diejenige entweder zu dumm, um meine Meinung zu verstehe oder einfach nur zu Blind um das zu verstehen

Das Problem hier zu scheinen scheint, ist das du selber ziemlich wenig Ahnung hast - ich mein deine Anmerkung sie würden alles in den Hintern geschoben bekommen, begründet doch nur auf das, was du so hörst, aus Medien oder deiner Familie - aber selber hast du dich darüber noch gar nicht informiert.

Die Asylanten bekommen nen bisschen Taschengeld, wie 170€ für nen Monat reichen kanni net verstehen - aber gut, dann leben sie noch unglaublich zusammen gepfercht, dass dort dann Eskalationen vorher programmiert sind, ist iwo auch verständlich, wenn ich da mit 100 anderen Leuten wäre und nie meine Ruhe hätte, ich würde da durch drehen.... 

Etwas Reflektion kann nie schaden...

Ich finde das Flüchtlingsthema ist ein Problem - Ja, 

Möchte ich das so viele nach Deutschland kommen? - Nein, meines Erachtens nach können viele Länder dazu beitragen, das sollte Deutschland nicht alleine stämmen müssen.

Finde ich es gut das den Menschen geholfen wird? - Natürlich, wenn ich in dieser Situation wäre und meine Familie würde verhungern und sterben, obwohl so viele helfen könnten, fände ich das traurig und nicht gerade humanitär.

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Kommentar von Diavolienchen46
13.06.2016, 18:46

Aber als am Montag ein Asylantenheim in Düsseldorf lichterloh  brannte und die Bewohner selbst als Täter zeitnah gestellt werden konnten, gab es dazu in den Nachrichten der ARD : NICHTS;
Beim ZDF gab es dafür zumindest ebenso fadenscheinige Erklärungsversuche wie: JAAA, die Armen sitzen da so zusammengedrängt...
Es hat gerade der Ramadan begonnen, da ist die Stimmung eh schlecht...
WAS SOLL ICH MIR DARUNTER VORSTELLEN ????
Wenn ich also meinen Gatten auf Diät setze ( und das aus gutem Grund) hat er also dann den öffentlich-rechtlichen Rechtfertigungsgrund, gleich die ganze Hütte abzufackeln ???
Wo sind wir denn???
Allein schon die "Nichtberichterstattung" ist der Hammer;- dann diese Ungeheuerlichkeit zu rechtfertigen,- weil sie EBEN NICHT von RECHTS kommt schlägt dem Fass den Boden aus.
Es ist und bleibt - EGAL VON WEM BEGANGEN- ein VERBRECHEN!!!
( welches - wie zur Zeit "in") allzu offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird.

Auch DAS ist UNRECHT !!!

Ganz nebenbei: wer bezahlt das ???
Fr. Merkel und ihre Schergen sicher nicht. Kleiner Tipp: schaut mal in den Spiegel...

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Kleine Anmerkung am Rande: die Pleite unseres Staates hat schon lange vor den Flüchtenden begonnen, mitunter auch "Dank" diverser Steuerflüchtigen (da gab es mal diese Schwarzbuch-Geschichte, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).

Diese Menschen bekommen übrigens nicht "alles in den Ar*** geschoben. Da bist du einer rechtslastigen Propaganda besorgter Bürger aufgesessen.

Wenn du zudem die geographische Lage betrachtest, kommt Europa (und somit auch Deutschland) vor den USA und Kanada (als Beispiel).
Diese Menschen sind schon tausende von Kilometern durch feindliches Gebiet, bis sie überhaupt an den ersten Seelenverkäufer gelangt sind.
Wie sollten sie dann noch über den "großen Teich"?

Außerdem: wenn du gegen die Flüchtenden bist? Wie willst du das Problem lösen, damit diese Menschen nicht ihr Land verlassen müssen?
Denke nämlich nicht, dass alle mit Freude diese gefährliche Reise ins Ungewisse aufnehmen.

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Kommentar von 60cent
12.06.2016, 20:02

"Wie willst du das Problem lösen, damit diese Menschen nicht ihr Land verlassen müssen?"

In dem man den Schröder hätte, und nicht die Kriegstreiberin Merkel - sie hätte den Syrien-Krieg verhindern können, aber sie wollte nicht Freund Russlans sein (hat ihr der Obama angeordnet)

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Da solltest Du Dich eher über die Steuerflüchtlinge aufregen.

Wenn die alle korrekt ihre Steuern gezahlt hätten, dann wäre wohl sehr viel mehr Geld beim Staat angekommen, als die Flüchtlinge kosten. Außerdem werden sich die Flüchtlinge hinreichend integrieren und dann auch in unser Steuersystem einzahlen und noch für Nachschub an Einzahlern sorgen.

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Kommentar von Diavolienchen46
13.06.2016, 19:04

Die sitzen jetzt bei der EM und nennen sich neuerdings "die Mannschaft"

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Kommentar von Sandkorn
18.06.2016, 13:38

Stimmt, aber wem haben wir die Steuerflucht/Steuerschlupflöcher zu verdanken? Doch alleine unserer Regierung - unserer Mutti Merkel.

> Außerdem werden sich die Flüchtlinge hinreichend integrieren > und dann auch in unser Steuersystem einzahlen.

Dein Wort in Gottes Ohr! 

> und noch für Nachschub an Einzahlern sorgen.

Für Nachschub ja - aber ob daraus auch einmal Einzahler werden??

 

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Da die Definitionen der Begriffe teilweise recht komplex ist: So wie du es beschreibst bist du ein Rassist.

Du lehnst jegliche (!) Flüchtlinge ab aufgrund von (vermeintlich existenten) Finanzierungsproblemen. Damit implizierst du, dass die Flüchtlinge selbst nicht der nationalen Wirtschaft hilfreich sein können.

Der Gegenbeweis für eben diese These begegnet dir im täglichen Leben, wird aber u.U. gar nicht so wahrgenommen. Gerüstbauer, Schreiner, Elektriker, etc. - alles ist bei den Flüchtlingen mit dabei bzw. ehemalige Flüchtlinge machen genau das, zahlen Steuern und konsumieren mit dem von ihnen erwirtschafteten Geld jene Güter, welche im Supermarkt angeboten werden (auf welchen wiederum Steuern sind).

Das Flüchtlinge keine Arbeitserlaubnis bis zur Duldung oder Anerkennung haben ist natürlich richtig. Aber somit liegt es nicht am »sie wollen nicht« sondern am »sie dürfen nicht«.

Zurück zu deiner Frage: Du bist der festen Überzeugung das die Gruppe »Flüchtlinge« aufgrund ihrer Herkunft keinen Beitrag zur Wirtschaft tragen können. Das ist Rassismus.

Siehe Definition von Rassismus auf Wikipedia:

Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen
Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher
Fähigkeiten und Eigenschaften deutet und Rassen nach Wertigkeit
einteilt.

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Kommentar von EgonSued
12.06.2016, 01:55

Alltäglicher Rassismus

Rassismus findet sich überall: in unserer Sprache, in Bildern, im Verhalten von Menschen, in Institutionen, Gesetzen und Verordnungen – kurz: in unserem Alltag!

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Kommentar von tanztrainer1
13.06.2016, 00:20

Im Großen und Ganzen hast Du ja Recht, aber informiere Dich erst, bevor Du etwas behauptest:

Asylbewerber bekommen seit 01.11.2014 (in Bayern sogar schon ab 01.09.2014!) eine Arbeitserlaubnis Drei Monate nachdem sie einen Asylantrag gestellt hatten. (Zuvor war die Wartezeit noch 1 Jahr). Und dabei muss der Asylantrag noch nicht genehmigt worden sein! Es gibt natürlich dabei auch Ausnahmen, die keine Arbeitserlaubnis bekommen: wenn die Aussicht darauf gering ist, dass der Asylantrag genehmigt wird, was zum Beispiel auf Leute aus Albanien zutrifft.

Nachzulesen hier:

https://www.gesetze-im-internet.de/asylvfg\_1992/\_\_61.html

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Jeder Mensch, der irgendwo wohnt, hatte Vorfahren, die irgendwann mal nach da geflüchtet/ausgewandert sind. Wenn man weit genug zurück geht, dann landet man irgendwann an einem Punkt wo man feststellt, dass wir im Grunde alle Afrikaner sind. Bevölkerungsbewegungen sind ein ganz natürlicher Prozess, der seit Jahrtausenden so statt findet.

*Sarkasmus on*

Ich verstehe aber schon, dass die Menschen in unserem Boot a.k.a. Luxusdampfer Angst haben, dass sie morgen keinen Kaviar mehr essen können, weil die Flüchtlinge uns den ganzen tollen Fischroggen vor der Nase weg fressen. Da ist es natürlich gerechtfertigt sie da wo sie jetzt sind elendiglich verrecken zu lassen

*Sarkasmus off*

Wir nennen dieses Prinzip Humanismus und es ist sehr, sehr traurig, dass so viele auf dieses Prinzip koten wo sie nur können.

Den Flüchtlingen wird sicher nicht alles in den Hintern geschoben. Würde man Deutsche so versorgen wie die Flüchtlinge, dann würde ein Aufschrei der Empörung durch unser Land hallen, weil das ja menschenunwürdig ist. Stell dir vor du müsstest monatelang zusammen mit hunderten anderer in Hallen schlafen müssen.

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dass du gegen fluechtlinge bist, einfach mal so pauschal, ist der grund, warum leute denken, dass du ein nazi bist.

generalisiertes aburteilen von bevoelkerungsgruppen aufgrund von zwischenfaellen, die auf individuen zurueck zu fuehren sind, ist eins der kernprobleme bei der machtergreifung der NSDAP gewesen. insofern ist der vergleich nicht ganz unpassend.

davon abgesehen ist die verallgemeinerung, dass ALLE denken, dass du ein nazi bist, genauso unsinnig. 

einfach mal ein bisschen differenzieren und wir kommen den tatsachen naeher. 

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Obwohl ich Deine Frage gut verstehe, solltest Du Dich einer etwas vorsichtigeren Wortwahl befleißigen und etwas an Deiner Rethorik arbeiten😏.
Natürlich darf Dich NIEMAND "Nazi" nennen, nur weil Du Deutscher bist und nicht mit der Herde blökst. DAS ist nämlich wiederum rassistisch .
(Rassismus: wenn jemand wegen seiner Herkunft (in diesem Fall die Deinige), seines Geschlechts, seines Glaubens etc. diskriminiert wird)
Da Nazi ein zweifelsfrei diskriminierender Ausdruck ist, musst Du Dir solche Sprüche von den "Rassisten" freilich nicht gefallen lassen.
( Du merkst also, wie schnell sich das Blatt wenden kann)
Was die Leute über Dich denken kannst Du Ihnen jedoch nicht vorschreiben; ( das würdest Du Dir ja - dem Himmel sei Dank- auch nicht gefallen lassen.
Grundsätzlich jedoch solltest Du als eigenständig denkender Mensch Dich nicht an der Meinung Anderer orientieren,  Menschen die (noch) denken ( können) sind eben oft unbequem.
Wenn Dir die Meinung Anderer aber so wichtig ist, dann übe Dich mehr in sachlichlicher Argumentation und vermeide Verallgemeinerungen.
Wenn sich Flüchtlinge in einem sicheren Drittland befinden, dann sind sie sicher. => soll heißen;- wir sind von sogenannten sicheren Drittländern geradezu umzingelt...( und würde man die Grenze zur Türkei einfach dicht machen, wäre der giftige Gartenzwerg mit seinem Latein schnell am Ende)
Warum also das ganze Debakel?
Die Politiker, Banken und Großindustriellen;- sprich die oberen 10.000 - sorry so viele sind es ja gar nicht mehr- erreichen doch was sie wollen.
Sie streuen dem dummen Volk Sand in die Augen.
Die Griechischen fluchen: die sch.... Deutschen und umgekehrt;- Unrecht haben sie aber Alle. Es sind eben nicht DIE Deutschen, nicht DIE Griechen, nicht DIE Flüchtlinge...
Lerne zu differenzieren;- es ist die Politik/. die politische Lage, die Dich ( zu Recht) ärgert.
Sie ermöglicht erst den Asylmißbrauch; ermöglicht, erlaubt, ja sogar forciert den unkontrollierbaren Flüchtlinsstrom...
Sie war es, die unsere Kinder Jahrzehnte lang um den ihnen zustehenden Unterricht betrogen haben.( ja, Du liest richtig: es gibt nicht nur eine Schulpflicht, sondern auch ein RECHT auf Beschulung)
Begründung: wir haben kein Geld für Lehrer...
- auf einmal ist das Geld aber da -
Sie sehen zu , wie Rentner zu Sozialhilfeopfern werden,
Begründung: wir haben kein Geld in der "Rentenkasse "( bitte welche denn, die ist schon seit Jahrzehnten gar nicht mehr vorhanden...aber
- auf einmal ist das Geld aber da -.
Rentner, Alleinerziehende, ja selbst der Normalverdiener kann sich kaum mehr bezahlbaren Wohnraum leisten (wozu auch, der könnte sich ja ansonsten etwas von seinem hartverdienten, weltmeistemäßig besteuerten Geld sparen 😖😖😖) aber: für den sozialen Wohnungsbau ist kein Geld da.
- auf einmal ist das Geld aber da -
Nur, WER ist daran schuld???
Nicht DIE, DIE, DIE- nein - sieh genauer hin.
Klar ist es verdammt (😱) schwierig gegen dieses überzogene "Gutmenschentum" anzukommen;- doch auch hier: sieh genau hin: WER schreit;"Flüchtlinge willkommen" und deren Name gleichzeitig ganz oben steht auf der Petitionsliste gegen eine Unterkunft in IHRER NACHBARSCHAFT (huiiii)...
Sind es nicht die Selben, die bis dato noch nicht einmal im Traum daran gedacht haben z.B. ihre alte, durchaus noch gut erhaltene Kleidung z.B. bei der Caritas oder ähnlichen Organisationen abzugeben, etwas zur "Tafel " zu bringen oder unseren Obdachlosen im Winter ihre nicht mehr benötigten Decken zu geben ???? WIR HABEN HIER GENÜGEND ARME MENSCHEN, - und die hatten wir auch vorher schon.
WO waren da diese Maulhelden ???
Wer hat es so weit kommen lassen ???
Wer trägt an diesen ungeheuerlichen Mißständen die Schud ???
DIE Flüchtlinge sind es nicht !
Soviel Blindheit auf beiden Augen kann einen schon aus der Fassung bringen;
Und ich stimme klar zu wenn jemand sagt: Integration ist eine BRINGSCHULD, nich WIR müssen uns hier anpassen.
Kriminelle auf der Stelle : RAUS (wir haben genügend eigene Verbrecher- schau mal die Plenarsäle an😏)
Es sind mehr als Du denkst, die es leid sind, ständig Rücksicht auf die "Befindlichkeiten " einzelner Minderheiten Rücksicht zu nehmen und als Dank dafür mit "NAZI" betitelt zu werden.
Aber bitte, bitte sieh genauer hin und achte auf die Wahl Deiner Worte.
Es ist schon ein riesiger Unterschied, wenn Du sagst: der Steuerzahler in Deutschland- oder aber der deutsche Steuerzahler (was für ein Unfug eigentlich);- dennoch verhaspelt man sich " im Eifer des Gefechts " nur allzu schnell.
Für Deine Schule noch ein kleiner Wink : die GEDANKEN sind frei...

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Kommentar von PeterSchu
14.06.2016, 00:22

"Natürlich darf Dich NIEMAND "Nazi" nennen, nur weil Du Deutscher bist und nicht mit der Herde blökst. DAS ist nämlich wiederum rassistisch ."

Das ist Unsinn. Niemand wird als Nazi bezeichnet, weil er Deutscher ist. Aber zum Beispiel dann, wenn er Andere wegen ihrer Herkunft abwertend beurteilt/behandelt. Und schon die Bemerkung "bekommen alles in den Arsch geschoben" ist zumindest mal nicht grad die feine Art.

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Mir wurde beigebracht Menschen nicht zuzuhören, wenn sie dummes Zeug labern und generell darauf aus sind das Leben anderer Menschen mit ihren Worten und ihren Taten zu verschlechtern.

Deswegen sollte man die nicht zuhören.

Das Thema "Flüchtlinge" ist ein schwieriges Thema. Keiner kennt eine Lösung, keiner kann erklären was passiert und keiner kann auch etwas dagegen tun. Niemand.
Nicht du, wenn er über Flüchtlinge hetzt. Nicht ich, die versucht einfach nur Menschen zu helfen. Nicht Frau Storch, die am liebsten mit einer Vollautomatik an der Grenze stehen möchte.

Deswegen sollten wir eigentlich alle aufhören darüber zu diskutieren. Es ist doch jeder Seite klar, dass wir uns nicht überreden lassen werden. Ich bin eine öinke Superheldin (der Titel wurde mir gegeben eines sehr netten Kollegen) und finde deine "hasserfüllte" Einstellung widerlich.
Aber du, als andersdenkender Mensch, findest meine "gutmütige" Art ebenfalls widerlich.
Was nun? Willst du uns, den Gutmenschen, böse Worte an den Kopf schmeißen? Was erwartest du?

Wenn man Hass verbreitet, dann bekommt man Hass zurück.

Deswegen ist es am klügsten solche Diskussionen nicht anzufangen: sie führen zu nichts.

Alle denken du bist ein Nazi: es regt dich auf? Wieso? Wie willst du genannt werden? Rassist? Bösmensch, als Gegenspieler zum dir verhassten Gutmensch? Menschenhasser?

Wähle einen Weg, der die gefällt - wir werden dich nicht stören. Aber bitte: wähle ihn so, dass du keiner Person etwas zu leide tust oder ihn verletzt, psychisch und physisch.
Dann - sag ich dir - wirst du als Mensch akzeptiert.

Wir alle haben verschiedene Meinungen- deshalb reg dich nicht darüber auf, dass es Leute gibt, die deine Meinung nicht gut heißen können.

Peace out.

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Kommentar von nooppower15
12.06.2016, 01:13

Wer sich derartig wichtigen Anliegen vieler Menschen verweigert fördert Politikverdrossenheit und radikalisierung

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Kommentar von YuyuKnows
12.06.2016, 01:14

Süßer,
Ich glaube nicht, dass ruhige, gutmütige Menschen gegen die Hilfestellung für Flüchtlinge sind.
Und weil deine Meinung rechts ist, würde es auch keinen Sinn machen für dich tatsächlich mit gutmütigen Menschen zu sympathisieren.

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1. Ich hätte es anders definiert bedeutet: Dass du gegen die momentane Flüchtlingspolitik bzw die art bist wie das Flüchtlingsproblem gelöst wird!

Wo gegen ich auch bin! Man sollte mehr Geld und Mittel  gerade in Sachen Macht via EU und auch NATO in die Stabilisierung der Kriesenländer stecken! Bedeutet: Dass man ein Land nach dem andern konstruktiv aufbaut und solange die Flüchtlinge so nah wie möglich ansiedelt damit die umsiedelung nachher leichter wird!

Und wenn da irgendein Land oder wer auch immer diese Siedlungen (nahe des Kriesenlandes) angreift dann muss er mit maximaler Vergeltung von der EU und NATO rechenen!


2. Die bekommen nicht alles hinterher geworfen! Manche Flüchtlinge müssen über Monate in Zelte hausen!


3. Wo das Geld herkommt? Von dir! Ergo dem Volk. Also wo immer das Geld herkommt wenn die Regierung wieder ne total unumsetzbare sache plant! Also so wie immer!


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Ich denke, dass ist einfach das Bild, welches man von Leuten wie dir die solche Aussagen tätigen hat. Du wirst sofort mit Nazis in Verbindung gebracht. An sich ist das einer der wenigen Punkte, in denen die AfD recht hat, denn es stimmt wirklich, dass Menschen die sich gegen Flüchtlinge aussprechen vom Freundeskreis oder in der Öffentlichkeit diskriminierd werden. Nichts destotroz informiere dich bitte über die Sachlage, denn so wie du es beschreibst ist es nicht.

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Du schreibst: "Ich bin nicht gegen die, weil sie von woanders herkommen,".... Deine Ausdruckweise nachher läßt auf anderes schließen... "sondern weil Ich denke, das Deutschland und Europa diese ganze Sache nicht Stämmen kann" Dann richtest du dein Augenmerk auf die Falschen. Wenn du so denkst, musst du nicht GEGEN Flüchtlinge sein, sondern gegen die Regierung und auch gegen das Grundgesetz, sowie gegen die Masse der Abgeordneten, welche dieses nicht entsprechend ändern.
Du: "Wenn alle nach Flüchtlinge nach Deutschland kommen..." Es kommen nicht "alle" nach Deutschland, sondern verhältnismäßig wenige. Siehe: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html

Den Rest deiner "Frage" mag ich nicht kommentieren, weil einfach unterstellende Pauschalierungen am Rande von Hetze. "Wieso denken alle, das ich ein Nazi bin?" Weil du dich so verhältst! Versuche erst mal Informationen neutral zu bewerten, diese sachlich (!!) zu schildern, dann wird dich niemand mehr Nazi nennen.

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Es ist völlig egal, ob Du ein Nazi bist oder nicht. Es ist sogar egal, ob Du für oder gegen Flüchtlinge bist.

Flüchtlinge gab es zu allen Zeiten. Sie mussten immer aufgenommen werden. Die Versuche, sie vom eigenen Land mit Gewalt fernzuhalten, was auch in der Geschichte praktiziert wurde, sind immer gescheitert. Einziges Ergebnis: Es kostete viel Blut.

Flüchtlinge waren nie und nirgends willkommen. Es bedurfte immer des Drucks von oben. Was heute das Asylrecht ist, waren früher die Verfügungen und Erlasse der Monarchen. Beides hatte und hat das gleiche Ziel: Das Chaos vermeiden. Was das wirklich ist, weißt Du garnicht.

Das Chaos heißt Krieg. Nicht hier ein bisschen und dort ein bisschen Krieg, sondern ein weltweiter Dauerkrieg, mit allem was dazu gehört, vor allem Hungersnöte. Von solchem Ausmaß, dass Du dir mit dem Geld, um das Du dich jetzt angeblich sorgst, nur noch den Arsch abwischen kannst, statt was reinzuschieben. Vor allem wirst Du Tag und Nacht beschäftigt sein, denselbigen zu retten. Trainiere schon mal! Denn die zukünftigen Marodeure werden sich ganz gewiss nicht auf Asylantenheime beschränken.

Ich weiß, dass Du dir so etwas nicht vorstellen kannst. Ich schon. Diejenigen, die über unsere Grenzen schwappen auch. Deshalb versuche ich sie mir zu Freunden zu machen, solange das geht. Wenn nämlich das Chaos einmal ausgebrochen ist, steht jeder gegen jeden ohne Entrinnen, geschweige denn mit dem Luxus einer Sicherheit. Und was glaubst Du User mit dem hochtrabenden Namen DieHoffnung, wer dann noch nach deiner täglichen Vergewaltigung krähen wird?

Wir müssen den Ankömmlingen helfen um unseretwillen - ob sie willkommen sind oder nicht.

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Kommentar von Dackodil
12.06.2016, 19:19

Danke für diesen Beitrag.

In der Kürze alles auf den Punkt gebracht.

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Kommentar von WeicheBirne
13.06.2016, 01:32

Flüchtlinge gab es zu allen Zeiten. Sie mussten immer aufgenommen werden. Die Versuche, sie vom eigenen Land mit Gewalt fernzuhalten, was auch in der Geschichte praktiziert wurde, sind immer gescheitert. Einziges Ergebnis: Es kostete viel Blut


Dafür würde ich gerne mal einige Beispiele sehen. :)

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Diese Menschen bekommen erst mal gar nichts in den A... gesteckt. Ihnen wird ein besseres Leben versprochen. Um hierher zu kommen, bezahlen sie eine riesige Summe Geld, um sich dann noch in Lebensgefahr zu bringen. 

Sind sie dann hier, werden sie in Notunterkünften untergebracht. Eben mal so 20 Personen auf so engem Raum. Und das, obwohl ihnen etwas ganz anderes erzählt wurde. 

Natürlich sind es viele. Keine Frage! Aber ein großer Teil, geht auch wieder in ihre Heimat zurück, weil ihre Familien noch dort sind. Das ist eben nur eine Frage der Zeit. 

Drehen wir den Spieß mal um: Angenommen, hier bricht Krieg aus. Oder man muss aus anderen Gründen, das Land verlassen; dann wäre jeder froh, wenn es einen Ort gibt, an dem man erstmal sicher ist. 

Ich möchte so etwas jedenfalls nicht erleben. 

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Kommentar von Harry83
13.06.2016, 18:14

Zusatz:

Vor einigen Wochen, war ich in Norwegen, Urlaub machen. In dem kleinen Ort, wo wir waren, waren auch sehr viele Flüchtlinge untergebracht. Doch nicht einer von diesen Menschen, erfüllte das Klischee, auch nur ansatzweise eine Art "Schmarotzer" zu sein. 

Es gab nicht einen, der morgens nicht grüßte, und sogar mal Hilfe anbot. Alle waren sehr freundlich, und ohne Vorurteile. 

Schneide dir mal eine Scheibe davon ab! 

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Erst einmal:
Wenn du dich so äußerst, sollte es dich nicht wundern, dass du als rechtsextrem angesehen wirst.

Zweitens bekommen die nichts "in den Arsch geschoben". 

Neben dem Grundrecht auf Asyl gibt es internationale Bestimmungen über Flüchtlinge. Die kann man also nicht einfach so zurückschicken.

Daraus folgt wiederum, dass die Flüchtlinge hier versorgt werden müssen und das werden sie auch in angemessener Weise.

Drittens finde ich es bedenklich, dass deine Hasstirade schon sieben "Daumen hoch" bekommen hat.

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Kommentar von nachgefragt22
12.06.2016, 01:19

Rechtsextremismus ist etwas ganz anderes. Ich bin weder aggressiv noch gewalttätig!

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Kommentar von WeicheBirne
13.06.2016, 01:46

Diese Grundrechte gelten aber nicht ganz so wie Du Dir das vorstellst. Sonst würden ja viele andere europäische Staaten mehr Flüchtlinge aufnehmen.

Deutschland macht das zu einem gewissen Teil schon freiwillig.

Großbritannien hat übrigens einen besonders interessanten Trick. Britische Beamte kontrollieren Einreisende in Calais und verweigern dort teilweise Flüchtlingen die Einreise. In Calais können Flüchtlinge aber noch gar keinen Asylantrag für Großbritannien stellen, weil sie noch nicht auf britischem Boden sind.

Hier das Zitat

The UK also operates juxtaposed controls in France and Belgium. In the control zones in France and Belgium, no asylum claim can be made to UK authorities and the acknowledged purpose of these agreements with France and Belgium was to stop people travelling to the UK to claim asylum.

und die Referenz

http://www.asylumineurope.org/reports/country/united-kingdom/asylum-procedure/procedures/border-procedure-border-and-transit-zones

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Kommentar von Diavolienchen46
13.06.2016, 19:07

Hui!!!!
Wo sind sie denn, die "internationalen Bestimmungen "
und überhaupt, gelten die nur für uns???
Sind wir das einige und letzte "internationale..."
Dann lass mal lieber das "Inter" weg.

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Mit Deiner Ansicht stehst Du ja nicht allein da. Natürlich ist es hohe Belastung für jedes Land Flüchtlinge aufzunehmen, das mit enormen Kosten und Aufwand verbunden ist.

Aber versuche es doch mal aus der anderen Perspektive zu betrachten. Die Flüchtlinge (und ich spreche jetzt nicht von Wirtschaftsflüchtlingen) verlassen ihre Heimat nicht, weil sie wollen und sich wo anders ein leichteres Leben machen können. Sie sind von Krieg, Tod, Hunger, Folter, Armut, Obdachlosigkeit bedroht. Familienmitglieder sind bereits gestorben, sie können nur das mitnehmen, was sie am Leib tragen und machen sich auf einen gefählichen langen Weg ohne zu wissen, wie es weiter geht. Und dann kommen Sie irgendwann in Europa an und da steht einer der dir sagt, dass Dich hier keiner will und Du zurück musst - zurück in Krieg und Elend.

Willst Du der sein, der diesen Menschen das sagen will? Ich nicht und bin froh, dass wir hier in Deutschland seit immerhin 70 Jahren nicht mehr fliehen mussten (ja, es ist erst 70 Jahre her, als es noch Deutsche auf der Flucht gab).

Dass es eine Lösung für die Verteilung und die Finanzierung gebe muss ist ein anderes Thema. Dass es auch viele gibt, die die Situation ausnutzen ist ein anderes Problem. Wenn jeder ein kleines bisschen mithilft und jeder der kann etwas abgibt wird es keinem von uns spürbar schlechter gehen.

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Kommentar von nachgefragt22
12.06.2016, 00:56

Dann denk doch mal zurück....Vor 70 Jahren sind die Deutschen in andere Länder geflohen, Z.B in die Türkei. Was wahr Jahre später? Sie kommen nach Deutschland zurück, um ihr Land wieder aufzubauen!

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Kommentar von KingaPL
12.06.2016, 12:01

Willst Du der sein, der diesen Menschen das sagen will? Ich nicht und bin froh, dass wir hier in Deutschland seit immerhin 70 Jahren nicht mehr fliehen mussten (ja, es ist erst 70 Jahre her, als es noch Deutsche auf der Flucht gab).

Die letzten Flüchtlinge mussten zuletzt 1989 aus der DDR fliehen.

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Kommentar von Diavolienchen46
13.06.2016, 19:35

Wenn wir hier nicht von Wirtschaftsflüchtlingen reden, wäre dieses Problem ÜBERHAUPT GAR NICHT DA .

Auch ich bin der Meinung, dass den armen Schluckern, die um ihr Leben rennen- und fürchten und fliehen( d.h. Alles verloren haben)  geholfen werden MUSS.

Hier darf sich die Frage ( wenn auch berechtigt) "warum nur wir?"

- denn das sei mal angemerkt: eine EU gibt es nicht/ und es gab sie wohl nie, es sei denn, sie wird dafür bezahlt...

gar nicht stellen, hätte die Regierung um Vorfeld das geltende Recht konsequent durchgesetzt und selbige des Landes verwiesen, die dieses Recht zu Unrecht für sich beansprucht haben.

HIER aber geht es aber eben NICHT um eine verschwindend geringe %zahl derer, denen wir einfach zu helfen haben,
sondern um die Flut derer , die die Gunst der Stunde nutzten  ( mal Hand aufs ❤️ wer würde das nicht) die nun mal da sind und fordern...fordern...und uns als Dank nicht nur bestehlen...
Wenn dann aber mal einer dagegen etwas sagt ist er sofort:....
na was wohl:  EIN NAZI.
Wer der gesponnenen Obrigkeit nicht nach dem Schnabel babbelt ist:.... Ein Nazi

STOP HALT ZURÜCK
DAS hatten wir doch schon mal...

WER sind denn eigentlich die Nazis von heute ???... Die einzig und allein Ihre eigene Meinung als Maß aller Dinge sehen, KEIN Widerwort, sonst wirst du auf der Stelle in die rechte Ecke gestellt.

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Es könnte sein, dass dich Menschen für ein Nazi halten, weil:

1. Weil du deine Meinungen unreflektiert wiedergibst
2. Weil du dazu ziemlich wertende Begriffe und Phrasen benutzt.
3. Weil du Sachen zusammenmischst, die nichts miteinander zu tun haben: z. B. Rente und Flüchtlinge.

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Kommentar von alex897
13.06.2016, 12:50

Mich halten Leute auch immer für einen Nazi:

1. Weil ich tierlieb bin.

2. Weil ich ein Hinkebein habe.

3. Spreche ich auch noch Deutsch. 

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Du musst halt in Kauf nehmen, dass auch Andere ihre Meinung sagen dürfen. Und offen gestanden hast du schon sehr abwertende Ausdrücke am Leib. Niemand bekommt was in den Asch geschoben. Und dir nimmt auch niemand was weg.

Wenn du dir um Geld Sorgen machst, hättest du das mal vor ein paar Jahren machen sollen, als ein Vielfaches davon für die Bankenrettung bezahlt wurde. Und auch daran sind wir nicht kaputt gegangen.

Wenn du jetzt sämtliche Argumente zusammenkratzt, dann liegt es wohl doch daran, dass du was gegen Mesnchen hast, die du nichtmal kennst.

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Kommentar von nachgefragt22
12.06.2016, 01:05

Ich habe nichts gegen Menschen, anderer Herkunft. ABER wenns schon damit anfängt, das man an Silvester meint, alle Frauen durchzunageln (Sorry für meine Ausdrucksweise), dann hörts bei mir auf!

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Kommentar von DieHoffnung
12.06.2016, 01:59

PeterSchu erklär uns bitte wie es möglich ist alle auseinander zu sortieren gute Flüchtlinge und böse Flüchtlinge. So habe ich als Kind auch gedacht nur ist das in der Realität leider nicht möglich. Und das ist dass was rechts von links unterscheidet. Realität und Theorie

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Kommentar von PeterSchu
12.06.2016, 13:10

DieHoffnug, du hältst es also nicht für notwendig, einen Menschen nach seinem Charakter zu beurteilen, sondern steckst alle ich einen Sack, je nachdem woher sie kommen? Dann bist du ja ein prima Beispiel für Diskriminierung und Vorurteile.

Vergiss dann bitte auch nicht darauf zu achten, dass alle Fußballfans Kriminelle sind. Mann muss ja nicht unterscheiden zwischen ihnen.

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