Wieso demonstrieren Palästinenser bzw. Muslime häufiger gegen Israel als gegen Kuwait?

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7 Antworten

Weil die Judenfeindschaft ein wichtiger Teil des Korans ist. Auch Mohammed hat, nachdem seine anfänglichen Versuche gescheitert waren. die jüdischen Stämme in Südarabien für den Islam zu gewinnen, eine antijüdische Politik betrieben (siehe Grabenkrieg  etc.).

Zweiter Grund: der Landkonflikt zwischen Israel und Palästinensern.

Außerdem: Es fällt den allermeisten Moslems äußerst schwer, Kritik innerhalb der "Umma", der Gemeinschaft der Moslems, zu äußern. Man hält fast immer eisern zusammen, egal, was geschieht. Wenn gegen den IS demonstriert wird, kommen einige hundert, wenn es pro Erdogan geht 10000. 

Der Gesandte Allahs (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:
"Wer einem Vertragsverbündeten (Nichtmuslim im islamischen Land) Unrecht antut, ihn diskriminiert, ihm etwas auferlegt, was er nicht vermag oder ihm etwas ohne seine freiwillige Zustimmung wegnimmt, gegen diesen werde ich der Ankläger am Tage der Auferstehung sein."

[Sunan Abu Dawud]

Der Gesandte Allahs (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:
"Jeder, der einem Juden oder einem Christen unrecht behandelt oder schadet, wird am Tag des jüngsten Gerichts mein Feind sein."

[Sunan Abu Dawud, Kitab al-Kharaj]

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@Lichtdesislam

Täuschung mit Worten. "Unrecht behandelt" heißt islamisch "nicht nach der Scharia behandelt". Die Scharia kodifiziert die rechtliche Unterordnung der Leute des Buchs. Also: Gesetzliche Unterdrückung und Beherrschung gut, zusätzliche Exzesse: unnötig. 

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Danke für den Stern.

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Das mit dem Judenhass der Muslime stimmt leider. Die ersten Gespräche, die ich mit Muslimen über ihren Glauben hatte, hatten alle den Judenhass zum Thema, den sie ganz offen, ja fast stolz, angesprochen haben. Es war für sie selbstverständlich, dass man Juden bei allem, was über sie im Koran steht, hassen muss bzw. nachdem Allah sie dazu aufgerufen hat. Und es ist keine Abneigung, wie manche Deutschen es gegen Frankreich oder die Niederlande haben, sondern es ist ein Hass gegen jeden einzelnen Juden und ein Hass gegen ein Land, das für sie von der Bildfläche verschwinden sollte. Auch die Bevölkerung hat keine Daseinsberechtigung in deren Augen. Der Hass richtet sich gegen jeden einzelnen Israeli! Denn so heißt es im Koran und Prophezeiungen, die die Israeli schlecht da stehen lassen, haben sich ja schließlich bewahrheitet, also hat Allah recht, also kann es nur sinnvoll sein, jeden einzelnen Juden zu hassen. Ich brachte so simple, saloppe Argumente wie: "Was kann ein einzelner Israeli heutzutage dafür, was die Vorfahren vielleicht mal gemacht haben?" Doch soweit haben die Muslime, mit denen ich gesprochen habe, vorher gar nicht gedacht, und nach kurzem Innehalten, haben sie sich wieder auf die Prophezeiungen im Koran berufen, die ja wahr wurden, also muss der Judenhass berechtigt sein und ist quasi deren Aufgabe.

Es handelte sich aber um eine bestimmte Gruppe von Muslimen. Ich hab jetzt überlegt, ob ich dazu schreibe, welche, aber bin mir nicht sicher, was mehr als Hetze aufgefasst wird: es zu nennen oder nicht.

Nenne ruhig Ross und Reiter. Unrecht muss benannt und bekämpft werden.

Hetze ist das nicht, wenn Du Deine Behauptung belegen kannst.

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Weil der Islam in Kuwait Staatsreligion ist.

Brieftasche, lies mal die biblischen Berichte über Ismael und Esau. Dann erfährst du, dass die Feindschaft dieser beiden ihren Brüdern Isaak und Jakob  gegenüber damals schon anfing. 

Dann wurde es nach 70 u.Z. politischer, denn Gott hatte die Israeliten als sein Volk verworfen; sie waren nicht mehr sein Volk und gingen in die Diaspora, wo es ihnen oft nicht gut ging. Nach dem schlimmsten Genozid durch Hitler wollte man den Juden helfen und gaben ihnen ein Teil ihres Landes zurück, das unter englischer Oberhoheit damals stand, damit sie eine sichere Zuflucht hatten. Diese Zuflucht verteidigen sie natürlich nach all den Erfahrungen.

Was den Israelis aber nicht klar ist, dass das wirklich nur eine politische Lösung war und kein Zurückgeben auf ihr von Gott versprochenem Land! Denn diesen Anspruch haben sie nicht mehr. Sie wollen jetzt ihre Grenzen immer mehr ausweiten bis zu dem Ursprung. M.E. geben die israelischen Politiker auch nur vor, dass sie einen biblisch begründeten Anspruch haben, denn die meisten Juden sind heute gar nicht mehr gläubig  - so wie bei uns die "Christen".  Vielleicht üben auch die Orthodoxen Druck aus!

Du siehst also auch heute noch das Schema : Ismael, Abrahams Sohn mit einer Ägypterin  contra Isaak,  Abrahams von Gott versprochene Sohn mit seiner Frau Sarah. Mohamed beruft sich übrigens auf die Abstammung von Ismael.

Perfekte Erklärung ... Danke ...

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Die sind alle von der Propaganda interessierter Gruppen gesteuert. Die sichern sich so ihre Macht.

Wieso demonstrieren Juden bzw. Israelis gegen Israel als gegen Deutschland.

Gruß

Das du fragst wieso es bei Palästinern so ist kann ich nichz verstehen, immerhin wurde das Land "Palästina" von den Israelis fast vollkommen ausgerottet, naja das Land gibts nicht mehr, nur noch die menschen

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