Wieso Bücherverbrennung (1933)?

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5 Antworten

War symbolisch, man wollte damit bestimmte Gruppen- Juden, Kommunisten, Kosmopoliten etc. an den Pranger stellen. Natürlich wurden keine Bücher aus Privathaushalten verbrannt, allerdings hat die Gestapo bei Verdächtigen durchaus Durchsuchungen gemacht, ob diese z.B. illegale Literatur besitzen. Aber das Wissen konnte nicht allumfassend vernichtet werden. Fakt ist, dass es sowieso Heuchelei war. Schwule Dichter wie Stefan George wurden nicht ins Feuer geworfen, obwohl diese das sogar öffentlich machten, Leute wie Klaus Mann aber doch, weil er z.B. einen falschen Freundeskreis hatte oder politisch nicht passte. Ergo: Es war ein symbolischer Akt, der aber niemals hundertprozentig fruchtete. (Viele lasen eh lieber die spannende Literatur z.B. aus Frankreich, England oder USA, als etwa die von der Linie vorgegebene).

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Die Nationalsozialsten unterstrichen damit ihren Machtanspruch und wollten gleichzeitig damit symbolisch alle oppositionellen Kräften den Kampf ansagen und deren Verfolgung einleiten.

Den Mythos von der  sogenannten reinigenden Kraft des Feuers  gab es schon zur Zeit der Inquisition im Mittlelalter, wo Menschen als Hexen oder vom Teufel besessen verbrannt wurden.

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Damals, zur Zeit des Nationalsozialismus, gab es keine Meinungsfreiheit. Irgendwann haben die Menschen angefangen ihre Gedanken als Bücher zu verfassen, die durch die Meinungsbildung und Angst vor Aufständen Verbrannt wurden. Die Verfasser gleich mit.. 

lg

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Hoch symbolische Handlung, man verbietet Autoren oder Bücher nicht nur, man vernichtet die Bücher physisch indem man sie verbrennt.
Wenn ich mich recht an den Geschichtsunterricht erinnre, sprach man damals auch von der reinigenden Kraft der Flamme (oder so ähnlich), ebenfalls symbolisch.

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Weil darin wissen stehen könnte, das Juden geschrieben haben, und Juden liegen immer falsch. Außerdem hätten sie etwas gegen die Nationalsozialisten anzetteln können, da viele Informationen auch gegen die hätten verwendet werden können

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