Wieso braucht man trotz des Akademikerwahns immer mehr davon?

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2 Antworten

Der innereuropäische Vergleich ist etwas schwierig, zumal die Mehrheit der europäischen Staaten nicht über ein duales Ausbildungssystem verfügt. D.h. ein nicht unbedeutender Teil der Berufe, für die man bei uns eine Ausbildung absolviert, lassen sich im Ausland nur über ein Studium erreichen (Krankenschwester, Erzieher, usw.). Wenn  Deutschland also eine geringe Studienquote aufweist, dann liegt es ach daran, das wir für viele Tätigkeiten gar kein Studium voraussetzen.

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Kommentar von potato37
04.03.2017, 19:26

Man sagt ja gerne, dass wir Deutsche trocken und zu theoretisches Bildungssystem im europäischen Vergleich hätten... Aber wir haben doch diese Ingenieursschulen(Fachhochschulen), die viel Praxis rüberbringen, trotz das es bei uns diese duale Ausbildungen gibt...

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Da hast Du vielleicht etwas missverstanden. Einen "Akademikerwahn" gibt es nicht (was sollte das denn auch sein?). Vielleicht meinst Du eine "Akademikerschwemme" (also quasi zu viele Akademiker)? Tatsache ist, dass die Anforderungen in vielen Berufen (etwa durch die EDV) so gestiegen sind, dass eine Hochschulausbildung erforderlich ist. In manchen Bereichen haben wir einen ausgesprochenen Akademikermangel ( etwa bei vielen Ingenieur- und EDV-Berufen). Und auch Mathematiker werden dringend gesucht! 

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Kommentar von potato37
04.03.2017, 19:22

Bei den Ausbildungsberufen genau in dem Bereichen, wo bei den Akademikern kein Akademikermangel ist, die sind sowas von überlaufen...

Da bewerben sind eine Menge, sehr viele..... Woran liegt das? Woher rührt dieser Widerspruch?

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