Wieso braucht man eig bei einer Anästhesie Muskelrelxation?

5 Antworten

Weil eben auch die Stimmritze ein Muskelsystem ist, das entspannt sein soll, wenn da der Anästhesist mit seinem Tubus durch will. Ein nicht-relaxierter Patient würde da mehr oder weniger sofort "zumachen", wenn die Stimmbänder berührt werden (normaler Schutzreflex gegens Verschlucken), und dann wäre es schwierig, durch diese geschlossenen Stimmbänder noch Luft durchzukriegen, geschweige denn nen Tubus.

Auch ohne Relaxierung brauchts ne Beatmung, weil allein schon die Narkosemittel ("Schlafmittel") bewirken, dass vom Gehirn kein Atemreflex mehr kommt. Nicht vergessen: Der Sinn der Narkose ist, dass der Patient von der Operation nichts mitbekommt und sich auch nicht "wehrt", wenn der Chirurg etwas macht. Reflexe müssen also ausgeschaltet sein (die Reaktion auf Schmerzreiz kommt vom Gehirn).

Für kleine Eingriffe, die keine tiefe Narkose brauchen, gibts aber auch Medikamente, die diese Nebenwirkung nicht haben, bzw. nicht so stark.

...Das braucht man, damit der Tubus überhaupt problemlos in den Hals es Patienten eingeführt werden kann, in dessen Folge der Patient dann beatmet wird. Auch bei Bauchoperationen wird es eingesetzt - bei anderen Op's ist es dagegen häufig verzichtbar (Außer zur Sicherstellung der Atmung durch das Einführen des Tubus).

...Ohne dieses Medikament wäre die künstliche Beatmung (vorsorglich) trotzdem notwendig. Der Atemreflex setzt bereits nach dem Verabreichen der Schlafmittel (davor) aus.

Würde sagen das du zuckst oder ähnliches und das sollte wohl vermieden werden wenn man in dir rumschnibbelt.

Mfg XCo

aber mit Propofol und Fentanyl spürt man ja nichts

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@helpmm

Es geht eher darum das du ruhig liegenbleibst und wenn man an dir Operiert und du plötzlich zuckst.

Man dir innere Verletzungen zufügen könnte das Skalpell nicht da den schnitt macht wo es soll , weil du eben in diesem Moment gezuckt hast oder Krämpfe aufkommen.

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