Wieso brauchen Politiker immer solange alte Gesetze außer Kraft zu setzen? Schulsystem!

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8 Antworten

Da wir von Parteien und Verwaltungen regiert werden , wird die Macht der Parlamentarier überschätzt , es muß fast alles vorher Verwaltungmäßig geklärt werden von Verwaltungsbeamten bevor überhaupt einmal ein Parlamentarier die Akte auf dem Tisch bekommt, da die sich meist nicht in allen Gebieten auskenne verlassen sie sich auf die Stellungnahme des Fachministerium, was wieder Verwaltungsbeamte sind so ist der Prozess langwierig und schwer. Länder wie Österreich od. Finnland welche kein so ausgeprägtes Berufsbeamtentum haben , können eben auf Veränderungen schneller reagieren.Aber in Zukunft wird es eher schlechter da mit der EU - Kommission , ein riesiger nicht gewählter Beamtenapparat die Geschicke Europas lenkt.

Es geht hier um die Bildung, sollte man nicht Prioritäten setzen in der Politik?

Das Thema Bildung als DAS Thema kursiert nun schon einige Jahre in den Medien. Vielleicht 10 Jahre? Da dieses Thema kampagnenhaft aufgetreten ist, trifft es auf Widerstände gegebener Strukturen. Es ist nicht immer einsichtig, warum gerade DIESE Kampagne nun ein besonders wichtiges Thema betrifft. So geht es mit vielen öffentlichen Themen. Nicht jede Kampagne ist auch gut gemeint, auch wenn dies zunächst so scheint. So gibt es auch Mißtrauen gegenüber solchen Kampagnen, da die Instrumente der Propaganda bekannt sind.

Bei dem Thema "Bildung" ist es nun einmal so, daß sie Geld kostet. So kümmert man sich auch nicht um solche Details wie:

Wenn der Schüler aus seinem Klassenverband herausgerissen wird, wird es meistens noch schlimmer.

auch wenn dies scheinbar erst einmal eine kostenlose Maßnahme zu sein scheint. Die Frage ist doch, was macht man mit dem-/derjenigen, der/die nicht aus dem Klassenverband herausgerissen wird. Er/sie hat doch offensichtlich eine gesonderte Förderung nötig. Diese kostet aber Geld. Auch stellen sich epidemiologische Fragen, die spekulativ zu höheren Kosten führen könnten. Kosten stehen in Konkurrenz zu anderen Kosten. Entsprechend des neoliberalen Denkens der Globalisierung wird die Perspektive dann darauf verengt, welcher wirtschaftliche Nutzen zu erwarten ist. Dieser ist sowieso reduziert gegeben, da es nach Harald Schumann (Globalisierungsfalle) Herrn Brzezinski ("Washington Konsensus") völlig ausreicht, das Tittytainment breiter Bevölkerungsschichten (80 %) zu finanzieren. Lediglich 20 % genügen, um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten.

So wird öffentlich zwar das Thema Bildung propagiert, aber doch bitte auf eigene Kosten. In Shanghai begehen Kinder Selbstmord, da sie es trotz allen Fleißes nicht in eine bestimmte Schule geschafft haben.

Zudem ist zu beachten, daß Psychologen zwar öffentlich auftreten können, aber eben keine Politiker sind. Und Politiker stecken in vielerlei Abhängigkeiten, auf die sie Rücksicht nehmen müssen. Der Politiker kennt vor allem eins: Druck.

Neben dem Politiker gibt es aber auch noch andere Aspekte, die bei Veränderungen zu beachten sind.

Das Rechtssystem ist allgemein in einen öffentlich-rechtlichen und in einen privatrechtlichen Teil gegliedert. Obwohl im privatrechtlichen Teil auch der öffentlich-rechtliche Teil (z.B. durch Richter o.ä.) einwirkt, sind doch die dort vorhandenen Rechtsvorschriften weitgehendst darauf ausgerichtet, die Interaktionen zwischen Individuen rechtlich zu organisieren. Der öffentlich-rechtliche Teil des Rechtssystems ist komplizierter, da er das Gemeinwesen - also den Staat - organisiert. Da im Falle Österreichs Millionen von Menschen davon betroffen sind, haben all diese Millionen bewusst oder unbewusst eine Meinung zu den Themen dieses Gemeinwesens. Politiker und Verwaltung haben nun die Aufgabe, den Druck aus diesen Meinungen zu kanalisieren. Lobbyismus sei nur ein Stichwort, bei dem fiktive oder reale Meinungen gebündelt Druck auf Politiker und Verwaltung ausüben. Es kommt zu einem Wettbewerb der Lobbyisten um die Politiker, aber auch um die Verwaltung. Es kristallisiert sich in diesem Zusammenhang eine "öffentliche Meinung" heraus. Diese dient dann teilweise - je nachdem wieviel Druck ein Politiker bzw. eine Politikergruppe aushält - als Entscheidungsgrundlage.

Wenn man nun das Thema "Bildung" nimmt, verwundert es nicht weiter, wenn viele sich an der Diskussion beteiligen.

  1. Es ist ein blumiges Thema.
  2. Es geht wegen der Jugend um die Zukunft.
  3. Es ist offen, da Bildung vieles ist.
  4. Es ist Privatsache.
  5. Es ist ein Objekt wirtschaftlicher Projektionen, die selbst eine schwache Basis haben.
  6. Es ist ein Gemeinschaftsthema, da es das Wohl der Gesellschaft betrifft.

Jahrelang predigen Psychologen usw. schon, dass das Sitzenbleiben mit einem Nicht Genügend pädagogisch eine Katastrophe wäre.

  1. Es geht um Verantwortungsfragen, die in diesem Fall Psychologen mit Hilfe ihrer Forderung von sich weisen.

Bei der Betrachtung der Gesamtlage sollte man auch nicht außer Acht lassen, daß die alten Gesetze die Gesellschaft - also die Gemeinschaft - geformt haben. Es fand also eine Personifizierung der Rechtsvorschriften aus diesen Gesetzen in der Bevölkerung statt. Das verursacht bei Versuchen, Rechtsvorschriften zu ändern, Widerstände. Gesellschaften befinden sich im Wandel. So ist es durchaus möglich, daß eine Veränderung von Gesetzen erst nach einiger Zeit möglich ist.

Und deswegen wird nun BIS 2016 ein Kurssystem eingeführt.

Das wird einen entsprechenden Grund haben.

Das ist natürlich tragisch für den-/diejenigen, der/die davon betroffen ist.

Ich bin ja nun mal Deutsche. Aber prinzipiell da ich mich aus der österreichischen Tagespolitik doch gerne raus halte.

Eine Versetzungsverweigerung wird schon sehr lange praktiziert. Die Idee entstand aus dem Glauben dass Strafe die beste Erziehung sei. Nun ja. Eine andere war undenkbar für die Mehrheit.

Nun ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Veränderung macht ihm Angst. Er denkt sich also alle möglichen Ausreden aus um sie zu verhindern. Ein absolut natürlicher Vorgang der in der Regel unbewusst abläuft.

Tatsache ist dass in einigen Ländern diese Art des Umgangs mit Schülern schon lange erfolgreich abgeschafft ist. Nach Beendigung der Schule sind aber fähigere Menschen anzutreffen was sich nachweisen lässt.

Nun kämpft eben das Unterbewusste mit den Fakten. Zudem sind die Lehrer noch nicht an einen anderen Umgang gewöhnt, sie haben es nicht gelernt. Es geht also auch darum so zu formulieren dass möglichst geringe Lücken entstehen welche dann später zu neuen Gesetzen führen. Die können dann nämlich zu einem Gesetzesdschungel werden. Das haben wir in Deutschland in vielen Bereichen. Es macht keinen Sinn sowas nachzumachen.

Man will halt einfach langsam an das neue System heranführen. Einfach so von heute auf morgen das komplette Schulsystem zu ändern ist ja auch keine Lösung. Schüler die jetzt im alten Schulsystem sind sollen auch mit diesem abschließen. Die Änderungen betreffen dann erst die jüngeren Schüler, die es dann garnicht anders kennen.

Das hat schon einen Sinn.

Alle Dinge, die man man macht haben Vorteile, aber auch Nachteile. Und das muss man sich genau überlegen. Wer "Schnellschüsse" macht, hat sich das meist nicht gut überlegt.

Deshalb wird in der Politik meist lange diskutiert, bevor man handelt.

Es ist ein Merkmal der Jungen, dass sie leicht unüberlegte Schnellschüsse machen möchten. Und das muss man bremsen, weil es sonst leicht zu Fehl-Entscheidungen kommt unter denen alle leiden.

Wie lange dauert es in den Sozialistischen Staaten bis eine Umstellung erfolgreich war - ist, es gibt dort keine Demokratie und wenn wird es verordnet zum Nachteil der Bürger, das zum Parlamentarismus. Es gibt viele Ansichten was das Schulsystem betrifft, das was geändert werden soll ist klar. Ich bin dafür das wieder Geld für das Studium gezahlt wird, dann wird der Weizen vom Spreu getrennt. Wir brauchen gut ausgebildet Menschen Die Noten ist das Gehalt oder Lohn für ein Jahr lernen. Wenn im du Beruf stehst und nichts leistet feuert dich dich die Firma. Faulheit wird nicht belohnt, ja in linken Parteien.

Der studieren wird und Erfolg zeigt bekommt ein volles Stipendium wie jetzt. Zur Notengebung wenn du in der Schule erfolgreich bist wirst du auch nicht im späteren Leben erfolgreich sein.

Schlauerfuchs 16.06.2011, 14:17

Eine 1 in der Schule sagt nur aus , dass die Person in der Lage ist erlerntes so wiederzugeben wie es die Person will welche ihm prüft , eine Garantie für eine meistern das Lebens ist es nicht, aber in unsern Staat werden alle nicht 1 er Schüler und Absolventen als Wohlstandmüll angesehen , statt den Menschen als Gesamtbild mit allen stärkenund schwächen zu sehen und auch mal in der Schule wie in den USA eine Einseitige Begabung zu fördern und nicht das Universalgenie , welches in allen Schulzfächern gut ist zu wollen. PS : In überücken bin ich ein liberaler und die PDS könnte man ruhig abschaffen , denn wo gibt es es denn sowas , dass ein Anwalt welcher für die STASI tätig war und Mandanten ausspionierte jetzt im Bundestag sitzt , andere mußten für weit weniger zurücktreten . Wenn einer seinen DR. abschreibt geht die Welt unter , bei einer Stasi -Tätigkeit als Anwalt ist alles klar . Dass man den DR. aberkennt ist klar , denn " spicken " in der Schule ist auch Note 6 , aber man wird nicht nicht gleich aus der Schule geschmissen. Es gilt immer und überall zweierlei Maß.

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Hallo, die politische Mühlen mahlen langsam. Sie nennen das Demokratie. Und demokratische Prozesse dauern.....Bis da mal alle Gremien durch sind und alles zehnmal durchgekaut und dann wieder verworfen wird....! Ja, das ist schon zum Verzweifeln. Deine Frage haben schon sooo viele vor Dir gestellt und noch immer keine befriedigende Antwort gefunden.

Was hat Bildung mit Sitzenbleiben zu tun???

IchWissen 15.06.2011, 23:35

Und was hat Deine Antwort mit der Frage zu tun?

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