Wieso brauchen einige Geräte viel Ampere und nicht Volt?

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6 Antworten

bist du sicher, dass hier niemand volt mit ampere verwechselt hat? 15 volt sind nämlich eine eher ungewöhnliche betriebsspannung, ins besondere für so was wie eine werkzeugmaschine

an sonsten kann man spannung und strom nicht beliebig gegeneinander austauschen. legst du eine zu hohe spannung an, werden angeschlossene geräte zerstört!

bei einer zu niedirigen spannung kann der strom nicht ausreichend fließen und das entsprechende gerät funktioniert nicht bzw. erreicht nicht die gewollte leistung

lg, Anna

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Eine handelsübliche Steinsäge für den Betrieb mit der Nennspannung von 15 Volt und 220 Ampere Nennstrom wirst Du nicht finden, das ergibt schlicht keinen Sinn. Wer sollte denn so etwas brauchen?

Was soll nun Deine Frage bezüglich der Spannung? Unsere alltäglichen Haushaltsgeräte sind doch in ganz Europa durchweg genormt auf die Spannung von 230 Volt für die normale Wandsteckdosen. Großgeräte wie z.B. Durchlauferhitzer werden z.T. mit 400 V (Außenleiterspannung) betrieben mit Vierleiteranschluss ohne Steckverbindung. Hast Du da Ausnahmen gefunden?

Kleinspannungen werden in einigen Bereichen aus Sicherheitsgründen genutzt, z.B. bei Klingelanlagen und Kinderspielzeug. Dazu setzt man entsprechende Transformatoren ein.

Alle Geräte auf die gleiche Spannung und gleiche Stromstärke (gemessen in Ampere) zu normieren, wäre schon völlig absurd, weil dann alle Geräte die gleiche Leistung aufnehmen müssten: Spannung mal Stromstärke gleich Leistung. Bei gegebener Spannung bedeutet deshalb die doppelte Stromstärke auch die doppelte Leistung. Wenn alle Geräte die gleiche Leistung (=Energie pro Zeit) aufnehmen sollten, dann müssten z.B. elektrischer Wecker, elektrische Zahnbürste und Rasierer die gleiche Wärme abstrahlen wie eine elektrische Herdplatte.

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Spannung mal Strom gleich Leistung. Die  Leistung ist in etwa der Energieumsatz. In einer Formel: U*I=P

Das bedeutet auch, das man zwischen Strom und Spannung proportional hin und her transformieren kann.

Dann kommt da noch das Ohmsche Gesetz dazu: I=U/R

Aus beiden Formeln kann man folgende machen: U²/R=P also: sqrt(R*P)=U
sqrt() ist die Wurzel von dem in den Klammern

Wenn du nun ein Gerär mit Ohmschen Widerstand (R) hast und einer Nennleistung (P), dann kannst du daraus seine Nennspannung (U) berechnen und auch den Strom (I) den es Benötigt.

Wenn du die Nennleistung oder den Widerstand änderst, so ändern sich auch die benötigte Spannung und der benötigte Strom.

lg

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Hier wird Strom und Spannung verwechselt!! Überlege einmal, welchen Kupferquerschnitt du bei deinen Angaben zu der Säge verlegen müsstest...

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tausche einfach die spannung mit den amperen,dann liegst richtig.solche vorgaben sind völlig unüblich in der praxis und machen auch keine sinn

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Eigne dir elektrotechnische Grundlagen an ;-)


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