Wieso brauch der Hund bloß soviel Platz im Bett?

10 Antworten

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Eine wirklich schöne Frage, die mich lächeln läßt....

Santos zog mit 9 Wochen bei mir ein....

eroberte sich dann den Platz am Fußende.

Fand den Platz dann wohl seiner nicht würdig und plazierte sich danach "In der Kniekehle" (ich schlafe auf der Seite;-))

Nun gut...er war klein....man kann sich ja mal umentscheiden...Kein Ding!

Es schien dann wohl etwas kühl zu sein....also doch lieber unter die Decke

Naja unter der Decke, ok....aber aus der Kniekehle ist er dann doch irgendwann rausgewachsen....

Dann eben genau wie ich, längs neben mir im Bett. Aber......

ohne Kissen??? Nö! Also wurde nebst Decke und Matratze auch das Kissen geteilt

Kein Problem, Kein Ding! Ich teile gern ;-)

Irgendwann fand er dann heraus, das einschlafen in meinem Arm das größte Highlight ist......

So sind wir viele, viele Jahre jede Nacht eingeschlafen....

Und es war nicht nur für ihn das größte...für mich auch. Ich habe es geliebt ihn in meinem Arm zu haben, zu hören wie er schnarcht, zu sehen wie er träumt

Was ich damit sagen will...Mann! Hat mir manchmal das Kreuz weh getan, wie oft bin ich wach geworden weil er "einen fahren" lassen hat und es kaum auszuhalten war :-) wie oft  hab ich ihn zur Seite geschoben und er lag nach exakt 30sek genauso wieder da?

Genieß es einfach so lange du kannst...irgendwann wirst du es vermissen...

Habe ich erwähnt, das Santos ein 40Kilo schwerer Dobermann Rüde war? ;-)))

Dankeschön!

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Meine machen sich auch breit  im Bett , und liegen dann ganz eng an  mir gekuschelt .  Ich mag es, ich glaube sie  machen sich dann breit und lang , weil sie es einfach  schön warm haben , und dann auch wohlfühlen ,die  Nähe zu  mir lieben.  

Im Körbchen  rollen meine sich auch zusammen , wenn sie  einzeln dort liegen. Ich  nehme an , das ist dann wie  beim  Menschen. Wenn ich   alleine einschlafe, mal am Abend , bisschen dösen , dann roll ich mich doch mehr oder weniger auch  ein.  Dann liege ich auf der Seite ,  zieh meine Beine an, meine Arme an mich  angewinkelt ,  ähnlich  wie  ein Baby im Mutterleib, damit ich es schön warm habe. 

Wenn ich es dann richtig warm habe , als  Mensch, beginne ich  mich doch auch lang zumachen. Ich strecke  mich , wechsle die Position im Liegen, mach mich breit , lang .

Aber Hund und ich haben da unterschiedliche Ansichten, also muss er wieder im Körbchen liegen. 
dann stell doch das Körbchen neben Deinem Bett . Dann ist das halt so , es mag ja auch  nicht Jeder. 

lieben Gruß 

Wieso der soviel Platz braucht? - ganz einfach: schläft der Hund allein im Körbchen, dann ringelt er sich zusammen, macht sich klein, versteckt sich. So ganz nach dem Motto "damit ein hundeloser Floh mich nicht findet." In Gesellschaft (= im Bett) ist das anders, da wird sich größtmöglich ausgebreitet damit die Flöhe, Läuse und Zecken am Hund auch gute Gelegenheit haben zu erkennen, dass direkt nebenan ein noch viel lohnenderes Wirtstierchen schläft. Ist evolutionär so angelegt.

Abhilfe? - ebenso einfach, und zwar auf einem Weg, den du selber schon beobachtet hast: "unter der Decke ist ihm zu warm". Voila, das macht sich Frauchen zunutze: sobald er ins Bett kommt, wird der Hund grundsätzlich(!) zugedeckt - ganz gleich, wie nass der Hund noch sein mag, wonach er duftet oder wie warm es ansonsten ist. Und dieses "Zudecken" geschieht umso konsequenter, je raumgreifender er sich drapiert hat. Auf Dauer merkt sich das der Hund (die sind ja alles andere als blöd) und macht folgendes: er kommt ins Bett (weil er es darf und es da schön weich ist und er nahe beim Frauchen ist), aber macht sich am Fußende klein (damit ihn das Frauchen mit ihrem lästigen Zudeckfimmel nicht entdeckt). Das funktioniert - habe ich mit meinem Hund auch so gemacht.

Drollige Idee übrigens, den eigenen Freund als "Hund" zu betiteln - deutlich origineller als das sonst eher gängige "Schatz".

Super Antwort!

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die Flohgeschichte ist Restalkohol,oder? Das ist wohl eher ins Reich der Fabeln und Weisen einzuordnen...

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