Wieso bin ich nur in depressiven Momenten Kreativ?

4 Antworten

Hab die gleichen Erfahrungen gemacht!

Wenn andere Menschen um mich herum sind, kann ich mich einfach nicht auf meine Gedanken konzentrieren - ich bin ja ständig abgelenkt. Daher bin ich offen, lache und verhalte mich völlig "normal".

Das hat alles nichts mit lügen zu tun!

Sobald ich zu Hause bin, ist es als ob ein Schalter umgelegt wird. Plötzlich bin ich alleine, muss mir selbst etwas suchen, was mich von den Gedanken ablenkt oder verfalle ihnen...

Es gibt ein schönes Zitat, wie ich finde, das mir in schlechten Phasen hilft: "Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen" [M. Frisch hieß der Mann, glaube ich, der das gesagt hat]

Dein Gehirn arbeitet einfach auf Hochtouren und du lebst es kreativ aus. Nutze diese Phasen ruhig. Mir tun sie sehr gut und ich habe am Ende ein "Produkt", das ich anschauen kann und worauf ich stolz bin.

Trotz allem solltest du überlegen dir Hilfe zu holen. Zwar hilft die kreative Arbeit, dennoch belastet es dich, wie es scheint. Du kannst ja mal überlegen mit deinem Hausarzt zu sprechen und deine Blutwerte überprüfen zu lassen. Solche psychischen Veränderungen können auch von falscher Ernährung oder einigen Krankheiten kommen, ansonsten kann er dich auch an entsprechende Fachleute weiterleiten.

Wünsche dir alles Gute und lass dich nicht unterkriegen :) Wie du dich fühlst und verhältst ist vollkommen normal. Also keinen Kopf machen!

Ich kenne das auch. Wenn ich depressiv bin, dass bin ich auch sehr kreativ. Ich schreibe sehr gerne, aber wenn ich traurig bin, dann fließen die Worte nur so aus mir heraus. Ich glaube, dass das daran liegt, dass du deine Gefühle freien Lauf lässt und deshalb so kreativ bist. 

Ich lenke mich dadurch immer ab. Wenn ich nicht schlafen kann, fallen mir oft viele Dinge ein, die ich dann umsetze.

Im übrigen ist es nichts Ungewöhnliches, dass man Menschen nicht ständig sein Innerstes zeigt. Ich schütze meine Familie, sonst machen sie sich noch mehr Gedanken, als sowieso schon.

ich fühle mich dadurch so schlecht , weil ich denke ich lüge sie an , wenn ich zum Beispiel sage , dass es mir schlecht geht wird dann sofort behauptet das, dass gar nicht sein kann , da ich vorhin doch gelacht habe . voll der mist

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@Annbe123

Nun, wenn es dir wirklich schlecht geht, dann zeig das auch. Dann hat es auch keinen Sinn, das zu verschleiern. Ich kann in schlimmen Phasen nicht darüber hinwegtäuschen, ich weine dann auch oft.

Ansonsten sage ich aber, dass es mir wie immer geht. Meine Familie weiß dann, dass es nicht gut ist. Ich versuche dann aber auch für mich, dass ich mich etwas ablenke, um nicht allzu sehr im Gedankenkarussell festzusitzen. Sport hilft mir sehr dabei.

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Erziehungtechnisch allein gelassen - Vater einfach desinteressiert oder sehe ich das zu eng?

Hallo,

mein Mann (25) und ich (23) haben einen 6-monatige Tochter, die uns beiden viel Freude macht und unser Leben in vielen schönen Momenten bereichert. Die kleine war zwar nicht geplant, wir wollten eigentlich noch 1-2 Jahre warten, aber als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, haben wir uns beide sehr gefreut.

Nun ist sie wie gesagt 6 Monate alt und irgendwie fühle ich mich mit der Kindererziehung alleine gelassen.

Angefangen hat alles beim Stillen: ich wollte unbedingt mindestens 6 Monate stillen, allein um das Immunsystem des Kindes im best möglichen Maß zu stärken. Mein Mann selbst leidet unter einer Pollen- und Gräser-Allergie, und hätte daher besonders daran interessiert sein müssen, dem Kind sowas zu ersparen, doch statt mich voll und ganz in der Stillzeit zu unterstüzen (hatte einen leider etwas unglücken Stillstart, musste zufüttern) war er sofort begeistert, als unsere erste Kinderärztin ihre veralteten Ansichten in punkto Stillen kund tat. ("Das Kind nur alle 4 Stunden und nicht nach Bedarf stillen, Milchpumpe bla bla bla") Habe dann noch eine Stillberaterin hinzugezogen und konnte so zum Glück wieder vom Zufüttenr wegkommen, allerdings hat das meinem Mann wenig gefallen, da er die Pre-Nahrung einfach "praktischer" fand. Informiert hatte er sich zum Thema Stillen nicht, das sei meine Sache.

Jetzt standen wir vor dem selben Problem, als es um die Einführung von Beikost ging. Seine Eltern wollten der kleinen unbedingt Pudding und Grießbrei füttern, weil man ja von Gemüsebrei "nicht satt würde.", über die gesundheitlichen Aspekte, gerade im Hinblick auf das Allergierisiko hatte sich mal wieder keiner Informiert, mein Mann überließ mir die Entscheidung (so wie immer) und ich durfte dann den Buh-Mann bei seinen Eltern spielen und mich gegen den Pudding entscheiden.

Habe ihn heute auch schon damit konfrontiert, dass ich mich mit diesen doch sehr wichtigen Themen allein gelassen fühle und nicht immer alle Entscheidungen alleine treffen und vor anderen verteidigen müssen möchte. Sein Kommentar auf die Frage ob ihn solche Dinge, nicht auch interessieren: "Es reicht doch wenn sich einer darüber informiert."

Ich finde das einfach nicht fair und auch recht faul - schließlich sollte er doch als Vater das beste für sein Kind wollen??? Stattdessen schaut er täglich lieber stundenlang Fußball oder spielt mit Freunden von der Arbeit abends noch online-Spiele - da fragt man sich doch warum für sowas Zeit ist, aber nicht für Recherchen zum Thema "Stillen, Beikosteinführung, körperliche Entwicklung beim Kind, ect." - Was soll ich noch machen? Sind Männer allgemein so desinteressiert, wenns um ihr Kind geht? Kann mir das gar nicht vorstellen...

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Mit Selbsthass aus der Vergangenheit klar kommen?

Also in der Vergangenheit habe ich einen schon relativ starken Selbsthass entwickelt aufgrund von Mobbing, sowohl in der Schule als auch in der Öffentlichkeit oder in manchen Hinsichten zuhause. Es fing ca. in der 5-6 klasse an, da ich nicht die "dünnste" also schon sehr moppelig war und dazu auch nicht die besten Noten hatte. in der Öffentlichkeit wurden mir oftmals auch total abwertende Blicke zugeworfen und auch zuhause kam da dauernd der Druck. Naja jedenfalls waren es viele Dinge die dazu geführt haben... Der Selbsthass kam in langsamen Schritten eigentlich hatte ich auch mal einen Text darüber geschrieben, wie ich mich in der Zeit gefühlt habe, aber den hier zu posten wäre mir dann glaub ich doch ein bisschen unangenehm. Jedenfalls wurde der Selbsthass bei mir irgendwann sehr sehr schlimm und auch gerade in so jungen Jahren glaubt man ja eher an das was andere sowohl Kinder als auch erwachsene sagen bzw. Glaubt es da man ja noch in der Entwicklungsphase ist. In der 8-9. klasse würde es dann zum Glück auch wieder besser. Ich hatte abgenommen, meine ehemalige beste freundin, durch die ich Selbstbewusstsein bekommen hab hat mir in der schwierigen Phase "daraus" geholfen(zu ihr hab ich jetzt aber auch keinen Kontakt mehr). Bis jetzt dachte ich, ich hätte das alles schon überstanden, aber irgendwie ist mir letztens aufgefallen das da schon noch ein paar Dinge sind die andere nicht so haben. Zum Beispiel diese Starke Ablehnung von meinem Aussehen, ich bin seit Jahren nicht mehr zufrieden mit meinem Aussehen und kann mir nichtmal Bilder, die andere von mir anmachen anschauen, da ich mich dann jedes Mal wieder dafür schäme wie ich aussehe und auch wieder Gedanken hochkommen, wie "wie können Leute mit so was ekeligen wie mir befreundet sein" auch wenn ich einen kg zunehme dann geht wirklich eine Welt für mich unter ich fühl mich direkt wieder dick und Hunger auch einfach aus der Angst das es wieder wie früher wird... und in der Schule melde ich mich aus Angst nie, aus der Angst etwas Dummes zu sagen und direkt wieder Als dumm abgestempelt zu werden Vorallem auch davor, dass ich mich selbst wieder für dumm abstempel. Ich denke dann das ich es im Leben eh nie zu irgendetwas bringen werde, da ich eh total dumm bin und wirklich mich macht das alles so fertig bzw. Nimmt mich immer noch so mit und das einzige was ich möchte ist einfach nur normal zu sein zu lernen das man Fehler machen darf. Ich weiß aber nicht wie es hilft mir auch nicht wenn andere sagen ich wäre schön und nicht dumm irgendwie hat sich das früher richtig in mich eingeprägt und ich weiß einfach nicht mehr was ich dagegen machen kann... auch schulisch klar viele werden jetzt wahrscheinlich sagen "reiß dich zusammen" aber es ist mehr als das man sich nur zusammen reißen muss, es ist ein Kampf gegen den man ankämpfen muss... mir fällt es auch so schnn schwer genug über das Thema zu reden, finde Selbsthass ist eines der schlimmsten Dinge die einem wiederfahren kann.

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Ich fände es sehr toll, wenn nur Leute antworten, die sich wirklich auskennen. Das heißt nicht, dass man einmal kurz bei wikipedia über Depressionen gelesen hat, sondern dass man selbst betroffen ist, betroffenen seeeeehr nahe steht oder Psychologie pder sowas ähnliches studiert (hat)

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Kann mir einer diese Reaktion vielelicht erklären oder hat einer von euch schon mal so was ähnliches gehabt?

Ich denke immer in gerade solchen Momenten zeigt ein mensch dem Anderen mit in den Arm nehmen, du bist mir wichtig...

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