Wieso bin ich nicht glücklich, was fehlt mir?

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9 Antworten

Weißt du, die Sache mit dem "Glück" wird eindeutig überbewertet. Da ist schon Hollywood zu einem großen Teil mit dran schuld.

Glück ist ein punktueller Zustand, der dauert nie lang. Es gibt kein lebenslanges Glück. Wenn man Glück hat, ein paar Minuten oder Stunden. Manchmal ne Woche. Der war gut...Wenn man Glück hat...

Ich bin ja schon "etwas älter". Und - hey - ich bin jetzt mit "zufrieden" zufrieden. Kannst du glauben. Das mit dem "Glück" hat nicht so doll funktioniert, denn ich hab immer erst gemerkt, wie glücklich an einem Punkt meines Lebens gewesen bin, wenn ich tief in der Ka... gehangen bin.

Da saß ich dann, hab geheult und gedacht: "verdammt, wieso hab ich damals nicht bemerkt, dass ich glücklich war?"

Du machst dir zu viele Gedanken. Und hey - durchschnittlich sein find ich gut. Es gibt hier echt zu viele Leute, die sich für Genies halten, die nur noch keiner entdeckt hat. 

Und schon die Art und Weise, wie du die Frage gestellt hast, gibt dir das Recht, glücklich zu sein, dass du das überhaupt so toll formulieren kannst, findest du nicht? Ich denke nicht, dass du Durchschnitt bist, sonst würdest du jetzt irgendwas anderes machen und nicht um einen lieben Kommentar bitten.

In 10 Jahren, wenn vielleicht grad was ganz ganz Schlimmes passiert ist, erinnerst du dich hoffentlich an diesen Post von dir von heute und denkst. "Mann, war ich damals glücklich und ich hab's nicht gemerkt". 

Merkst du was? Glück ist immer Ansichtssache. Da gibt es übrigens einen ganz tollen Spruch von Lord Byron, der war ein berühmter Lyriker:

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."

ich wünsch dir alles alles Gute. Du schaffst das. Du denkst nämlich nach. Liebe Grüße.

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Kommentar von Missderim
31.01.2016, 18:28

Danke:)

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Wow, du bist ein ganz intelligentes Mädchen, wenn ich das so lese, würde ich nie im Leben denken, dass du erst 14 bist! In dem Alter sind Freunde zwar wichtig, aber ich glaube, dass sich Freundschaften fürs Leben erst später entwickeln. Gerade in der heutigen Generation verstehe ich dich sofort, dass du mit den "coolen" Gangster-Kiddies nichts zu tun haben willst. Sei nicht traurig und konzentrier dich auf die schönen Dinge. Das Leben macht Spaß und ist doch schön, auch wenn's manchmal hart ist. Die Pubertät ist ein Geschenk, aber vom Teufel. Du wirst schon noch sehen, in ein paar Jahren lachst du über deine Gedanken, die du jetzt hast. Versprochen. Und oh ja, du hast Talent, oh ja! Fühl dich umarmt.

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Kommentar von Missderim
31.01.2016, 18:35

Danke:)

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Das du besser wirst in der Schule ist verständlich. Du wirst nicht mehr abgelenkt durch andere Sachen.

"Ich werde in vielen Dingen demotivierter, ich sehe nur noch das
schlechte im Leben und ich bin aus einem unerklärlichen Grund einfach
nur unglücklich."

Das passt recht gut auf Depression. Was normalerweise dazu kommt ist Nachdenken und Selbstvorwürfe, aber ich glaube das muss nicht unbedingt dazugehören.

"dass ich bloß ein pubertierendes Mädchen bin"

Das klingt aber schon ein bisschen danach, sich selbst die Schuld zu geben.

"Ich denke ich habe alles, was ein Mädchen sich wünschen kann und ich rede mir ständig ein dankbar zu sein."

Oberflächlich gesehen wahrscheinlich schon. Aber es gibt Dinge, die Dir fehlen. z.B. Freunde. Freiheit. Vielleicht sogar der Sinn im Leben. Ich glaube deine Traurigkeit hat durchaus gute Gründe.

Vielleicht HSP, würde zu der Situation passen.

www.zartbesaitet.net/test.htm

Vielleicht machst du Dir gar nicht so viel aus dem, was andere so erstrebenswert halten: Besitz, möglichst viele Freunde, Ruhm, Siegen. (Extrovertiert) Dafür zählen dann andere Dinge dafür mehr, tiefere. Mitgefühl, Ehrlichkeit, Natur, Miteinander. (Introvertiert)

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Ich denke dir würde wirklich eine gute Freundin helfen, mit der du über so etwas reden kannst. Ich frage mich nur, wieso hast du denn keine Freunde? Gibt es dafür Gründe, bist du zu schüchtern auf andere zuzugehen?

Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass nicht jede Phase so bleiben muss wie sie ist. Irgendwann geht es bergauf. Du bist ja mit deinen 14 Jahren noch sehr jung und da kann sich noch sehr viel in deinem Leben ändern.

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Deine "Krankheit " heißt Pubertät. Da ist es ganz normal,  dass Deine Gefühle Achterbahn fahren. Vielen Jugendlichen in Deinem Alter geht es genau so. Auch wenn es nur ein schwacher Trost ist: das geht vorbei. Fühl Dich gedrückt. 

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Ich meine es könnte daran liegen, dass ich bloß ein pubertierendes Mädchen bin.

Scheint so.

Gehe raus und nutze Angebote wie Sport- oder Hobbyvereine.

Sonne auf der Haut wirkt extrem stimmungsaufhellend.

In Deinem Alter sind extreme Stimmungsschwankungen völlig normal. Das liegt am Hirnumbau während der Pubertät und der Flut an Hormonen in Deinem Körper.

Das wird in 2 bis 3 Jahren wieder besser.

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Du bist voll in der Pubertät.

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Kommentar von Miramar1234
01.02.2016, 10:08

...und da hat man solche Gedanken,vergleicht sich und es fallen einem Dinge auf,die man als Kind nicht "gesehen" hat.Wenn Du gerne Einzelgänger bist,ohne das Du Sehnsucht nach Gesellschaft hast,kann das völlig in Ordnung sein.Mache Dir aber auch nichts vor...in einigen Jahren hast Du die Selbsterkenntnis und Selbtreflexion,Dich so zu verändern,auf andere zugehen kannst,solltest Du doch Freunde brauchen.Und so zwischen 40 und 50 wirst Du eine ähnliche Phase haben,die Midlife Crisis,und Dich fragen was Du versäumt hast und ob es das schon alles gewesen sein kann...Beste Grüße

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Entwickele intellektuelle Interessen und halte weniger nutzlos egomanische Nabelschau.

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Kommentar von Maimaier
31.01.2016, 18:40

"halte weniger nutzlos egomanische Nabelschau."

Selbstreflexion kann durchaus hilfreich sein, seinen Weg zu finden. Und sie hat geschrieben, an gar nichts zu denken, also auch keine "egomanische Nabelschau".

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ich denke dass ist schon eine depression weil das nichts fühlen von einer viel schlimmeren depression zeugt

soweit ich das beurteilen kann ich bin kein psychologe

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