wieso bin ich als 18 Jährige so Lebensmüde? Kann mir irgendjemand helfen?

Innerlich gerade in diesem Moment am zerbrechen (schon wieder) - (Leben, Depression, Trauer)

3 Antworten

Ging mir im Alter zwischen 13 und naja jetzt (ich bin nun fast 40) nicht viel anders, dass ich lebensmüde bin. Im Alter von 18 bis 26 hatte ich sogar mit dem Gedanken gespielt, Selbstmord zu begehen. Im Alter von 26 hatte ich dafür eine recht beachtliche Menge an Schlaftabletten angesammelt, damit es auch wirklich funktioniert. Ein Zeichen der Hoffnung hat mich dann jedoch dazu gebracht, die Idee mit dem Selbstmord bleiben zu lassen. Dennoch bin ich immer noch lebensmüde, was für mich bedeutet: Wenn ich sterben sollte, dann begrüße ich es, aber ich würde nicht mehr soweit gehen, mich bewusst und absichtlich selbst umzubringen.

Mehr schlaf. Mehr zucker. 

Wie komm ich damit klar dass meine mutter nicht mehr richtig meine Mutter ist?

Ich kann nicht mehr. Ich (18/w) habe depressionen und meine Mutter weiss das auch. Sie interessiert sich null dafür wie es mir geht ( ob psychisch oder körperlich) einfach null.

Und das nicht nur auf die Depression bezogen, sondern allgemein. Ich war letztens krank ( Grippe ) und sie meinte mich anzuschnauzen ich solle doch besser zur schule gehen anstatt "ein auf krank zu tun" . Als ich letztens über meine Bauchschmerzen geklagt hab hat sie mur gesagt ich soll aufhören so rumzuheulen. Wenn ich sage , dass es mir eigendlich gut geht (psychisch) , sie aber meine Stimmung mit ihrer kühlen abweisenden Art verschlimmert und ich sie darauf anspreche, reagiert sie kaum oder weist mich ab.

Ich hab das gefühl das es langsam an der zeit kommt an der sie mich hasst. Sie sagt sie will sich mehr um sich kümmern, was auch voll normal und ok ist. Ich will ja nicht in watte gepackt werden aber ist die lösung dann mich wie dreck zu behandeln ?

Ich glaube ich muss mich entgültig um mich alleine kümmern aber ich komme noch nicht darauf klar, dass meine Mutter irgendwie einen sch.... auf mich gibt in letzter zeit. Deswegen hab so oft geheult und sie hat es bemerkt aber IGNORIERT.

Was soll ich machen ?

Übrigens: Feunde hab ich auch keien...

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Wie verstehe ich mein Leben?

Ich verändere mich immer mehr... Die Schlafenszeiten werden bei mir immer später, die Schmerzen lassen nicht nach und werden intensiver sogar, mein Leben wird immer düsterer und schmerzhafter. Mich verstehen viele nicht. Diese Gesellschaft ist eingesperrt in den Komplexen, die ihr Handeln bestimmt, die für sie denkt und spricht. Sie bilden sich Sachen ein, bilden sich keine eigene Meinung und rennen irgendwelchen belanglosen Zielen hinterher und meinen, dass das alles der Sinn des Lebens wäre.

Mal sehen, ob wieder diese Art von Beitrag gesperrt wird. Ein Beitrag, wo ich Rat und Hilfe suche und stattdessen gewissenlos getreten werde, dabei bin ich doch sowieso lange auf dem Boden, denn ich habe "keine" Beine und irgendwelche künstlichen Beine sind künstlich, ergo reine Einbildung... Und so ist es auch mit dem "Sinn des Lebens".

Ich bin wahrscheinlich nicht psychisch gestört, ich habe einfach das Leben durchschaut. Immer werde ich damit und damit betitelt, man macht sich lustig über mich. Für die, die es nicht wissen, ich bin einsam, man gewährt mir keine Chance, keine Hilfe, als wäre ich Luft. Dagegen kann ich nichts tuen! Ihr sagt das alles so leicht, aber ich leide sehr viel, bin nurnoch depressiv, einfach weil ich erkannt habe, dass das Leben keinen Sinn macht.

Wofür sind wir hier auf dieser Welt, wenn wir sowieso eines Tages sterben!? Nehmen wir an, uns erwartet irgendwas nach dem Tod, was würde es daran ändern!? Wir sind gefangen in einem Spiel, wir können nicht "sterben", wenn wir jetzt annehmen, dass die Seele immer bestehen bleibt. Wie soll man "nicht existent" sein!? Wie soll man aus diesem Kreislauf rauskommen??

Mal abgesehen davon, dass das Leben keinen Sinn für mich macht, hat das noch nicht genügt... In dieser Scheinwelt werde ich wie Dreck behandelt, ignoriert und unakzeptiert. Wenn man einer Person keine Chance gewährt, wenn diese Person alles versucht hat, alle Techniken, etc. und trotzdem des öfteren enttäuscht wurde, dann wird dieser Person klar, dass es da einfach nichts zu gewinnen gibt. Realismus...

Ich brauche Rat, Hilfe und keinen Psychologen, denn kein Psychologe der Welt kann meine Art von Denkweise übertreffen, denn ich habe das Leben längst durchschaut und bin am Limit. Ich denke zu tiefsinnig... Ich brauche Rat, Hilfe, eine Aufklärung! Löscht bitte diesen Beitrag nicht.. Es ist nicht legitim!

Ich versuche es möglichst harmlos zu beschreiben, damit dieser Beitrag nicht entfernt wird. Euer Leben ist so perfekt, die anderen haben keine Ahnung, andere rennen davor weg und bilden sich irgendwelche Sachen ein. Ich will nicht in diesem Gefängnis mehr stecken, das sich Leben nennt. Ich muss aufgeklärt werden, ich muss 100%-ig wissen, was dahinter steckt, hinter dem Leben.

Ich glaube an Gott, deshalb können sich Atheisten auch fern halten. Gott gibt es 100%-ig... Was soll ich machen!? Es ist zu komplex.. Ich kann das nicht durch Logistik herausfinden, ich brauche Erfahrungen, Beweise und eine Aufklärung über das Leben.

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Kann man an zu viel "Traurigkeit" sterben?

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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