Wieso beten nach solchen Ereignissen so viele für Paris?

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7 Antworten

Wähle unter folgenden Möglichkeiten:

a) es gibt keinen Gott
b) es gibt einen, aber er interessiert sich nicht für uns
c) es gibt einen, aber er ist böse (i.e. Gott == Teufel)
d) es gibt Gott und Teufel, aber letzterer ist mächtiger und am Zug
e) Gott und Teufel haben die Rollen getauscht (zynisches Spiel) und die Gläubigen beten den falschen an, ohne es zu merken

a) und b) führen zum selben: wir sollten unser Leben selbst gestalten und Religion als Zeitverschwendung und Quelle allen Übels meiden


c-e) dann sollten wir gegen ihn sein. Es gibt ja Leute (nennen sich selbst "besonders Gläubig") die der Meinung sind, daß man selbst wenn es so wäre, ihm folgen/huldigen/was auch immer sollte. Das halte ich für krank: selbst wenn es diesen "Schöpfer" gäbe, wäre seine "Moral" falsch und unsere Moralvorstellungen besser. Auch dann müsste man sich (genauso wie das Volk über einen bösen Diktator) gegen ihn stellen.

"Gott sei Dank" denke ich, daß a) und vielleicht noch b) am wahrscheinlichsten sind, denn sonst müßte ich an der Welt verzweifeln.
So glaube ich immer noch, daß sich die Welt - wenn sie endlich Religionen verbietet - noch zum besseren wenden kann (zumindest theoretisch).

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Kommentar von sarahj
20.11.2015, 16:49

wow - danke für das Sternchen (hätte ich nicht erwartet, wo meine Antwort doch etwas provokativ ist)

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War doch schon immer so. Dauernd sterben Menschen und die Leute glauben und beten weiterhin, das wird sich auch nicht ändern. Warum? Weil es ihnen Hoffnung und zuflucht gibt. Sie brauchen etwas, an das sie sich in schweren Zeiten klammern können

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Für die Situationen auf der Erde sind wir Menschen doch selber Schuld. Wir können Gott doch nicht die Schuld an Sachen geben die wir selber versaut haben.

Menschen beten weiter zu Gott auch in diesen Situationen, weil der Tod eben nicht alles ist. Es gibt ein Leben danach ein ewiges Leben. Man sucht nach Halt in diesen Situationen und dies kann Jesus sein. Vielleicht werden durch diesen Attentat  mehr Menschen bewusst, dass das Leben begrenzt ist.

Wenn wir uns bewusst werden, dass es ein Ende gibt, nutzen wir unsere restliche Zeit vielleicht sinvoller.

Natürlich hätte Gott das verhindern können, er könnte aber auch noch viel mehr zulassen. Wir sollten uns nicht in eine Position stellen in der wir wüssten was das beste für die Menschen ist. 

Ich finde diese Anschläge in keinster Weise in Ordnung oder gut im Gegenteil ich finde das abschäulich und es zeigt uns wie viel böses doch in Menschen steckt.

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Kommentar von sarahj
15.11.2015, 13:14

"Natürlich hätte Gott das verhindern können, er könnte aber auch noch viel mehr zulassen. Wir sollten uns nicht in eine Position stellen in der wir wüssten was das beste für die Menschen ist."


Daß der (eingebildete) Gott die Ursache ist, kommt den meisten Gläubigen scheinbar nicht in den Sinn.

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Wer sagt dir denn, dass alle zu Gott beten? Ich bete auch für die Opfer, ich bete, wenn ich denke, dass es hilft. Glaube mir, du wirst auch irgendwann das Beten anfangen, wenn es dir schlecht geht, wenn jemand von deinen Lieben im Sterben liegt, wenn du richtig Angst hast. Dann betet man.

In uns ruht die Veranlagung zum Gebet. Es ist menschlich bedingt. Schwer zu unterdrücken. Auch wenn es den Einen vielleicht nicht gibt, so haben wir das Bedürfnis nach Geborgenheit, wenn sie uns hienieden abhanden kommt. Der Atheist in seiner Arroganz sollte das nie vergessen.

Ich betete also. Doch es half nichts.  Aber schön, lieber Gott, dass wir mal darüber gesprochen haben. Es tat für den Moment gut.


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In anderen Ländern ist das Tagesordnung und nur weil das jz in einem Land in der EU passiert heulen alle rum.
Im Übertagenen Sinne heißt das Menschen unterschiedlich viel Wert sind, nur an ihrer Herkunft gemessen, hab ich recht?

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Kommentar von AppleTea
15.11.2015, 12:52

Nein, es ist nur so, dass es uns näher geht, wenn unsere Landsmänner sterben, als wenn irgendwo ein Afrikaner stirbt. Für die Afrikaner ist es andersrum schlimmer, wenn der Afrikaner stirbt

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Beten für die Opfer, nicht zu einem bestimmten Gott. Das gemeinsame beten verbindet und zeigt religionsübergreifend die Anteilnahme.

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Es gibt keinen Gott

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Kommentar von Nafaso
15.11.2015, 12:52

Genau so wenig wie es dich gibt 😅

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