Wieso beschweren sich eigentlich immer alle über das chinesische Alphabet, Kennt sich denn niemand mit dem Japanischen aus?

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6 Antworten

Naja, zumindest die die sich damit auskennen sagen das auch bei der japanischen Sprache, bei anderen dürfte das im Einzelfall auch auf Hören-Sagen beruhen.

wobei Hiagana und Katakana ja sehr leicht sind und man aufgrund dieser Alphabete etwas weniger von diesen Kanji braucht, als man die entsprechenden Schriftzeichen im chinesischen braucht

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Wenn man von den mehr oder weniger offiziellen Umschriften ins lateinische Alphabet absieht (pinyin, Hepburn, kunrei, etc.), dann gibt es weder im Chinesischen, noch im Japanischen irgendwelche Alphabete. Allenfalls koennte man das chinesische bopomofo erwaehnen, wobei das auch eher kein Alphabet ist (das wirst du aber eh unmoeglich gemeint haben koennen).

Klaere also erstmal deine Begrifflichkeiten (Logografie, Silben- bzw. Morenschrift) und melde dich dann wieder, wenn du dich ein wenig dazu eingelesen hast.

Die ganze Panikmache, von wegen die japanische, bzw. chinesische Schrift sei so schwer, kommt nur von Leuten, die keine Ahnung von diesen Sprachen haben. Gute Sprecher wissen um die vielen Vorteile, die diese Schriften fuer ihre Sprachen bieten. Es macht wenig Sinn Chineisch oder Japanisch anders schreiben zu wollen.

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Ist mir neu, dass das Chinesische ein Alphabet hat.

Es gibt genug Leute, die sich auch darüber beschweren, wie schwierig doch Japanisch sei. Die sind meist einfach uninformiert oder haben beim Lernen mit den falschen Sachen angefangen. Kanji sind sehr verwirrend, wenn sie ohne oder mit kaum vorhandenen Vorkenntnissen der Sprache angegangen werden. 

Tatsächlich könnte man durchaus sagen, dass die chinesische Schrift schwerer zu erlernen ist als die Japanische. Immerhin muss man als Chinese ungefähr doppelt so viele Zeichen lernen wie die Japaner. Dazu kommt noch die komplexe tonale Aussprache. Dagegen würde allerdings sprechen, dass jedes Zeichen im Gegensatz zum Japanischen nur eine Lesung besitzt.

Hiragana und Katakana stellen keinen erheblichen Zusatzaufwand dar, im Gegenteil, sie wurden dazu geschaffen, die japanische Schrift zu vereinfachen (genau wie die Hangeul im Koreanischen, nur dass die da fast 100% des ehemals rein chinesischen Schriftsatzes ausmachen). Zwar sind es auch weniger Zeichen, die für den Alltag gebraucht werden als im Chinesischen, aber dafür mit mehreren Lesungen und ggf. Bedeutungen.

Also relativiert sich das alles irgendwie. Im Grunde ist mir diese Diskussion aber komplett wurscht. Die Zeit, die man zum Rummeckern nutzt, kann man auch einfach in das Lernen neuer Kanji/Hànzì/Hanja investieren, damit das Lesen in diesen Sprachen einem eben nicht mehr so schwer fällt. Ist zwar schon ein immenser Aufwand, aber hauptsächlich Fleißsache. Die sollen sich mal alle nicht so zieren.

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Chinesisch ist deswegen so schwierig, weil manche lautunterschiede und damit bedeutungsunterschiede so fein sind, dass sie von unseren ohren nicht gehört werden. Mit der Schrift hat das nichts zu tun

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Japanisch ist sogar einfacher, weil man eben statt der Kanji auch das einfache Alphabet, die Hiragana nutzen kann. Das geht im Chinesischen nicht. ;)

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Alle? Meinst Du die welche Du kennst? Die die ich kenne, beschweren sich nicht, die schreiben sogar damit.

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