Wieso bekommen Weltraumorganisationen wie ESA oder NASA so wenig Geld?

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9 Antworten

Das mit der Überbevölkerung ist ein populistisches Märchen!

Ich will damit nicht sagen, daß eine höhere Erdbevölkerung wünschenswert sei, aber den Holländern geht es auch nicht schlecht - sogar sehr gut geht es denen! Auf die Landoberfläche verteilt könnten mit der Siedlungsdichte der Niederlande etwa 60 Milliarden Menschen auf der Erde leben! Mit der Bevölkerungsdichte von Hamburg (eine recht grüne Stadt) wären es sogar mehr als 350 Milliarden!

Dabei ist die Meeresoberfläche nicht eingerechnet, für die man auch schon über schwimmende Städte nachgedacht hat!

Natürlich peilt kein normaler Mensch solche Besiedlungsdichten an, aber daß in 50 Jahren die Erde vor lauter Menschen aus allen Fugen platzen wird, ist absolut ein Märchen!

Zu deiner Frage - eine alternative Erde - gibt es nicht!

Der Mars käme kurzfristig als einziger in Frage, ist aber erstens viel zu klein, benötigt zweitens einen enormen Terraformingaufwand und um dort mehrere Millionen Menschen hin zu transportieren bräuchten wir mindestens 10 mal soviele Raketenstarts von der Erde! Hast du eine schwache Idee wie das unserer Atmosphäre bekäme?

Der andere Teil: natürlich bekommt die Raumfahrt zu wenig Geld! Aber das hat sie sich teilweise auch selber zuzuschreiben, weil sie kostenintensive Projekte stärker vorantreibt als kostengünstige! Z.B. kosten unbemannte Missionen weniger als 1/10 von bemannten, die bei der heutigen Technologie kein bischen mehr erreichen!

Ach, alternative Erde - die gibt es schon: ihr Name lautet Venus! Aber die Temperaturen sind dort alles andere als erträglich und sie dreht sich zu langsam! An dem Planeten müßten wir 1000 Jahre oder mehr herum-terraformieren, damit die bewohnbar würde!

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Kommentar von grtgrt
04.03.2017, 11:31

Wenn die gesamte Erde so dicht bevölkert wäre wie Hamburg, gäbe es nur noch zubetonierte Flächen - aber keine mehr, auf denen Nahrungsmittel - wie etwa Getreide, Obst oder Rinder - wachsen und gedeihen können.

Wie wollte man dann noch leben?

Nebenbei: Wenn man im Labor Bakterienkolonien wachsen lässt, stellt man fest, dass sie - wenn sie mal ein gewisse Größe (etwa die einer Centmünze) erreicht haben -, an ihrem eigen Abfall ersticken: die Kolonie geht zugrunde.

Es könnte gut sein, dass dem Menschen ein ähnliches Schicksal blüht, wenn er weiter davon ausgeht, die Erde könne durch ihn beliebig dicht besiedelt sein.

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Was heißt "sogar die Bw"? Na ganz einfach: Weil die bislang irdische Interessen nach außen vertritt und die deutlich wichtiger sind, als die Bevölkerung von Mars und Mond. 

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Weil Raumfahrt in den letzten 50 Jahren wenig Nützen gebracht hat. Das,wird sich auch in den nächsten 50 Jahren nicht ändern. 

Wer sagt, dass wir eine alternative Erde gebrauchen? Und wer sagt, dass man mit mehr Geld eine findet? Wer sagt, dass,es überhaupt eine gibt? Und wenn es eine gibt, wird sie so weit entfernt sein, dass sie in 50 Jahren nicht einmal erreichbar ist, wenn man heute losfliegt.

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Kommentar von Chris10021999
01.03.2017, 20:55

Deswegen wäre es sinnvoll, mehr Geld in Forschung zu stecken um neue Technologien zu entwickeln, um diese Distanz schneller zu überbrücken.

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Kommentar von nax11
02.03.2017, 13:41

Wer Raumfahrt für Geldverschwendung hält kann auch gleich jegliche Forschung einstellen, archibaldesel !

Am besten suchen wir uns ein paar schöne Bäume, setzen uns in die Astgabeln und kauen zufrieden auf Bananen herum...

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Der Grund hierfür: Die Prioritäten bestimmen Politiker - nicht die Wissenschaftler (die nämlich können nur betteln; Geld erhalten sie erst, wenn sie den Politikern unbequem werden oder die Politiker Angst bekommen, dass das eigene Land anderen Ländern technologisch unterlegen wird).

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Kommentar von grtgrt
04.03.2017, 11:43

In der Zeit des Kalten Krieges etwa hat man in den USA - aber auch in der Sowjetunion - den Physiker nur deswegen viel Geld gegeben, weil man fürchtete, die jeweils andere Großmacht könne sonst unbezwingbar werden.

Umgekehrt: Heute stellen Politiker - vor allem in den USA - nur deswegen so extrem wenig Geld für Umweltschutz bereit, weil ihnen noch nicht klar ist, dass sie durch Verschwendung von Umweltressourcen (etwa durch masslose Verschwendung sauberen Wassers durch Fracking) ihre eigene Lebensgrundlage - vor allem aber die ihrer Kinder und Kindeskinder - ernsthaft gefährden.

Homo Sapiens ist - anders als der Name dieser Art vermuten ließe - ein Wesen, das immer erst durch Schaden klug wird. 

Niemand weiß, wie lange das noch gut gehen wird. Doch ein altes Sprichwort sagt: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

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Ein Weltraumprogramm löst nicht das Problem der Überbevölkerung. Täglich sind etwa 225000 mehr Menschen auf der Welt. Du müsstest also Raumschiffe bauen die täglich 225000 Menschen ins All befördern? Und wohin? Ne....

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Der Raumfahrt wird von der Politik derzeit keine Priorität eingeräumt, es gibt wichtigere Aufgaben auf diesem Planeten. 

Die Erkundung des Weltalls hat keinen erkennbaren ökonomischen Nutzen, ansonsten würden wohl deutlich mehr Gelder hierfür ausgegeben werden. Die Besiedlung anderer Planeten ist eine Utopie, die sich derzeit weder technisch noch finanziell realisieren lässt. In den 1960er und 70er Jahren hatten man noch solche Visionen, mittlerweile sieht man die Sache nüchterner.

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Kommentar von IlS311411
01.03.2017, 19:02

Aber wenn man mehr Gelder für Forschung einräumen würde wäre diese doch schon viel weiter

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Kommentar von kevin1905
01.03.2017, 19:34

Die Erkundung des Weltalls hat keinen erkennbaren ökonomischen Nutzen

Das ist sehr kurzsichtig.

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Dabei bräuchten wir doch bis 2050 eine alternative Erde wegen der Überbevölkerung

Nein, das ist nicht der Grund warum wir ins All müssen.

Hör dir mal Neil deGrasse Tyson zu dem Thema an.

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Kommentar von IlS311411
01.03.2017, 18:40

Einer von vielen Gründen

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Wozu so viel Geld in etwas investieren, wenn der Kosten/Nutzen-Aufwand noch sehr schlecht ist?

Man könnte Milliarden und Billiarden in die ESA und NASA rein packen, aber welchen realen nutzen hätte dies für uns Normale?

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Kommentar von IlS311411
01.03.2017, 21:43

Welchen realen Nutzen haben Kriege für uns ? Außer die Flüchtlingskrise

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wer nur einfach rechnet kommt auf derartige zahlen .

universitäre forschung zu der technologie kommt in der rechnung nicht vor , sind aber elemetarer bestandteil des ganzen .  recheriere das mal und melde dich in 2018 wieder .


äppel und birnen vergleich!

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