Wieso bekommen Religiöse Menschen in Deutschland Sonderrechte?

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24 Antworten

Deine Frage ist sehr gut und berechtigt.

Vorweg: Wer hier behauptet, du würdest den Islam angreifen, sollte seine Denkweise mal prüfen. Wenn man einen Mörder als solchen betitelt ist das kein Angriff, sondern eine Feststellung.

Das Christentum hat in unserem Land diverse Sonderrechte, bedingt durch ihren vorherigen Status und Einfluss auf unsere Kultur und Gesetzgebung. Die meisten dieser Rechte kann JEDE religiöse/ideologische Gruppierung ebenfalls erhalten, wenn sie die Bedingungen erfüllt. Der Status nennt sich "Körperschaft öffentlichen Rechts".

Wer diesen Status bekommt, kann z.B. Religionsunterricht an öffentlichen Schulen anbieten.

Interessanterweise hat der Islam keinen solchen Status, bedingt dadurch, dass er keine Organisation hat. Das Christentum ist in kirchlichen Organisationen strukturiert. Das Judentum hat seinen Zentralrat, Zeugen Jehovas ihre Wachtturm-Gesellschaft, aber Moslems haben nichts dergleichen, haben aber dennoch derartige Rechte. Für mich ist das unverständlich. Wenn sie diese Rechte nutzen, sollen sie auch ihre Pflichten erfüllen. Wäre dem so, hätten es Islamisten wesentlich schwerer im "modernen" Islam unterzutauchen.

Warum man in einer Schulkantine auf religiöse Speisevorschriften eingehen sollte, ist mir auch nicht klar. Sollte es nicht wichtiger sein Kinder auch in Bezug auf Ernährung ordentlich zu erziehen, statt ihnen Märchen über "schlechtes Schweinefleisch" o.ä. zu erzählen?

Entgegen deiner Aussage werden aber nicht nur Moslems derart behandelt!

Veganer sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Und das ist ebenfalls eine Sekte. Denn mit gesunder Ernährung hat dies nichts zu tun, es ist eine Lebensphilosophie, basierend auf falschen Informationen. Wer behauptet, Fleisch und tierische Produkte seien schlecht für den Menschen, ist ein Lügner. Kindern derartiges einzureden ist extrem schlecht. Dennoch gibt es in vielen Schulen und Kindergärten mittlerweile auch Vegane Angebote.

Ich persönlich nehme auf so etwas keine Rücksicht. Wenn ich zum Grillen einlade halte ich es für unhöflich, wenn man mein Essen schlecht redet und andere Dinge fordert. Ich würde keinen extra Grill aufstellen, damit das Fleisch eines anderen nicht mit Schwein in Verbindung kommt. Wer meint, er müsse sich ungesund oder unnatürlich ernähren, nur weil er religiöse Gründe hat, soll zuhause bleiben. Habe für derartigen Unsinn kein Verständnis.

Hätten diese Menschen Argumente und würden freundlich BITTEN, wäre das was anderes. Aber sie fordern es und tun so als sei es selbstverständlich. Und das ist es eben nicht.

Als Arbeitgeber würde ich nur dann einen Gebetsraum einrichten, wenn die Nutzer die Miete dafür übernehmen würden und die Zeit nacharbeiten oder für diese Zeit kein Gehalt erhalten. Und es dürfte den betrieblichen Ablauf nicht stören. Religion ist Privatangelegenheit und hat nichts im Büro zu suchen.

Was ich einerseits begrüße ist, wenn Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden. Allerdings wird das auch falschen Beweggründen gemacht, weil man Moslems nicht beleidigen will. Wenn sie das nicht wollen, sollen sie den Markt nicht besuchen. So einfach ist das. Ich gehe ja auch nicht zu einer Helloweenparty, wenn ich etwas gegen diese kopierten USA-Traditionen habe. Oder soll ich nun auch hingehen und fordern, dass es ab sofort Kürbis-Fest heissen soll?

Religiöse Menschen berufen sich gern auf die Religionsfreiheit und missbrauchen diese. Sie sehen dies als Einbahnstraße. Das damit aber auch alle anderen geschützt werden sollen, blenden sie aus.

Das liegt insbesondere daran, dass Religion ein Elitedenken erzeugt. Der Gläubige soll sich als etwas Besseres fühlen, überlegen, weil er ja "die Wahrheit" hat und alle anderen dümmer sind.

Dein Vergleich mit Nazis ist nicht abwegig, denn auch Religion ist nur eine politische Organisation. Auch sie will nur Macht haben und die Menschen steuern und bevormunden.

Aber ich denke, dass unsere Gesellschaft nie zur Vernunft kommen wird. Allerdings werden die jetzigen "Aufreger" irgendwann von anderen abgelöst. Christliche Traditionen schwinden immer mehr aus dem öffentlichen Leben, daher hat der Islam grad mehr Spielraum. Aber der wird auch wieder schwächer und dann kommt der nächste...

Antitheismo 05.07.2017, 14:50

Wow das ist die beste Antwort die ich bis jetzt erhalten habe. Danke dafür.

Bei Veganismus ist das trotzdem etwas anderes, Fleisch ist heutzutage nicht mehr in der Qualität vorhanden wie vor 20 Jahren und bei 2€ Mensa oder Kantinen Essen sicherlich nicht. Aber mit der Sektenhaften Struktur hasst du natürlich absolut recht. 

Es wundert mich um so mehr das auch Islamischer Unterricht an diversen Schulen angeboten wird. Das erschreckende ist das dieser (das Lehr Material) von ditib dem Türkischen Staatsorgan hier in Deutschland ausgestellt wurde. 

Den Nazi Vergleich habe ich schon dutzende male gebracht und immer beleidigende antworten oder Drohungen bekommen.

Wieso werden in Deutschland eigentlich Sekten als das was sie sind behandelt aber der Islam und oder Christliche Splittergruppen mit Sektenhaften Strukturen nicht ?

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helmutwk 07.07.2017, 12:18
@Antitheismo

Bei Veganismus ist das trotzdem etwas anderes,

Nur hast du dann kein einziges Argument für "Veganismus" genannt, sondern nur für vegetarisches Essen.

Wieso werden in Deutschland eigentlich Sekten als das was sie sind behandelt aber der Islam und oder Christliche Splittergruppen mit Sektenhaften Strukturen nicht ?

"Den" Islam gibt es nicht. Es gibt Sekten und Sektenähnliche Strukturen im Islam, einige werden vom Verfassungsschutz beobachtet (z.B. Milli Görüş), andere sind hier, weil sie in islamischen Ländern nicht si9cher sind (z.B. Ahmadiyya), und werden auch nicht anders behandelt als z.B. die Zeugen Jehovas. Die Masse der Muslime ist jedenfalls nicht in Sekten organisiert (der Satz gilt auch, wenn du alle Islamverbände unter die "Sekten" einreihst).

Was den Islam angeht, reduziert sich deine Kritik darauf, dass der Staat zu lange versucht, mit Hilfe der Islamverbände die Muslime besser zu integrieren. Dies hätte klappen können, als die Ditib noch eine von der laizistischen Türkei aufgebaute Organisation war - wg. Erdoğan ist das heute nur noch Geschichte.

Und an welche "Christliche Splittergruppen mit Sektenhaften Strukturen" denkst du?

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wickedsick05 06.08.2017, 23:32
@Antitheismo

Bei Veganismus ist das trotzdem etwas anderes, Fleisch ist heutzutage nicht mehr in der Qualität vorhanden wie vor 20 Jahren und bei 2€ Mensa oder Kantinen Essen sicherlich nicht.

du hast damit kein Argument für Veganismus sondern GEGEN industrielle Fleischerstellung gebracht. ABER es gibt auch heute SEHR weit verbreitet Fleisch aus guter herstellung es ist eben NICHT alles schlecht so wie Vegane Sekte es darstellt. Daher ist es mit der veganerei eben doch so..

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helmutwk 05.07.2017, 14:58

Interessanterweise hat der Islam keinen solchen Status

Der Staus einer KdöR wird vom jeweiligen Bundesland vergeben, und es gibt islamische Organisationen, die den in einigen Bundesländern haben. In Berlin z.B. die Aleviten.

statt ihnen Märchen über "schlechtes Schweinefleisch" o.ä. zu erzählen?

Schweinefleisch hat schon gewisse Nachteile. Darüber kannst du z.B. bei einem christlichen Bio-Bauern hören:

http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=25772&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0&tm=2

Oder auch auf anderen Wegen: http://www.r-kring.homepage.t-online.de/home.html

Der Gläubige soll sich als etwas Besseres fühlen, überlegen, weil er ja "die Wahrheit" hat und alle anderen dümmer sind.

Das wäre aber eine unchristliche Einstellung. Wer von der Wahrheit gefunden wurde, der ist nicht klüger, sondern hat, salopp formuliert, Glück gehabt. Mehr sag ich dazu nicht, dass hieße sonst die sprichwörtlichen Perlen vor die Säue zu werfen.

Religion ist nur eine politische Organisation

Religion ist keine Organisation. Vor 100 Jahren wurde extra der begriff "organisierte Religion" geprägt, um insbesondere die Kirchen anzugreifen. Es gibt aber auch jede Menge unorganisierte Religion.

Eine religiöse Organisation ist natürlich eine Organisation, ob die Macht will oder eher humanitäre Ziele verfolgt (oder noch was anderes), das ist von Organisation zu Organisation verschieden.

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wildcarts2 06.07.2017, 11:12
@helmutwk

Das wäre aber eine unchristliche Einstellung.

Nein, das wäre es nicht. Jede Religion ist in dieser Hinsicht gleich und kann auch nicht anders sein. Das Überlegenheitsgefühl ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Glaubenssystems. Die Intensität ist sicherlich immer anders, aber das Konzept ist das selbe.

Wer von der Wahrheit gefunden wurde, der ist nicht klüger, sondern hat, salopp formuliert, Glück gehabt.

Wenn dem so wäre, wäre Gott extrem ungerecht. Daher widerspricht diese Aussage jeder Religion die mir bekannt ist und auch der Sekte der ZJ.

Religion ist keine Organisation.

Doch das ist sie. Religion ist ein politisches Konstrukt, welches geschaffen wurde um Macht zu erlangen. Dazu gehört das Werkzeug "Glauben", mit dem aus einer Gruppe oder einem Volk eine homogene, leicht zu regierende Masse erzeugt werden soll.

Um derartiges zu erreichen, müssen die Erfinder einer Religion eine Organisation bilden, welche die Instanz beinhaltet, die vermeintlich mit Gott kommuniziert und die "Wahrheiten" weitergeben kann.

Mir ist keine Religion bekannt, die nicht durch eine Organisierte Gruppe entstanden ist.

Eine religiöse Organisation ist natürlich eine Organisation, ob die
Macht will oder eher humanitäre Ziele verfolgt (oder noch was anderes), das ist von Organisation zu Organisation verschieden.

Mir ist auch keine Religion bekannt, die humanitäre Ziele verfolgt. Sicherlich beinhalten viele Religionen auch humanitäre Inhalte, aber diese richten sich vorwiegend an die eigenen Mitglieder oder sollen Mitglieder gewinnen. Schließlich gehört es zu einer Religion, den Mitgliedern eine heile Welt vorzugaukeln. Würde man ihnen nichts anbieten, wäre niemand mehr religiös.

Politische Macht ist das Hauptziel jeder Religion. Gruppen die religiöse Inhalte lehren und andere Ziele haben, sind keine Religionen. Beispielsweise sind Sekten Gruppen mit vorrangig finanziellen Zielen und Kulte suchen das "Seelenheil" des einzelnen.

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wildcarts2 06.07.2017, 11:22
@helmutwk

In Berlin z.B. die Aleviten.

In der Übersicht des BMI ist davon nichts zu finden:

http://www.bmi.bund.de/PERS/DE/Themen/Informationen/Religionsgemeinschaften/kirche_berlin.html?nn=4057350

Schweinefleisch hat schon gewisse Nachteile. Darüber kannst du z.B. bei einem christlichen Bio-Bauern hören:

Derartiges nehme ich nicht ernst. Wer seine Religion mit einer Wissenschaft oder einem Beruf verbindet, und auf Basis der Religion argumentiert, ist für mich ein Scharlatan. 

Wer aus dem Christentum tatsächlich Ernährungstipps entnehmen will, der muss schon eine sehr große Fantasie haben.

"Christlicher Bio-Bauer"? Wirklich? Was kommt als nächstes? "Christliche Eisenbahnbauer", die nur "Kreuz-Züge" bauen? :D

Sorry, aber langsam wirds lächerlich

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sacredrain 06.07.2017, 18:50
@wildcarts2

Was ich einerseits begrüße ist, wenn Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden. Allerdings wird das auch falschen Beweggründen gemacht, weil man Moslems nicht beleidigen will.

Das stimmt so nicht. Weihnachtsmärkte werden in Wintermärkte unbenannt, wenn sie noch über Weihnachten hinaus geöffnet haben. Bringt schließlich mehr Geld ein. Dass dies aber etwas mit Muslimen zu tun hat, ist ein Märchen, was alle Jahre wieder auf Facebook verbreitet wird:

http://www.mimikama.at/allgemein/und-wieder-mist-unterwegs-der-wintermarkt-in-mnchen/

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wildcarts2 07.07.2017, 11:50
@sacredrain

Nein, dass ist kein Märchen. Bei uns in der Stadt wurde dies auch von einem Muslimischen Verband gefordert und dann umgesetzt. Ist mir auch von anderen Städten bekannt.

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helmutwk 07.07.2017, 12:34
@wildcarts2

In der Übersicht des BMI ist davon nichts zu finden:

Jetzt bin ich echt überrascht. Gabs denn nicht einen Islamverein (ich dachte: Aleviten), der auch islamischen Religionsunterricht erteilen kann. Und wieso können  die Humanisten humanistischen "Religionsunterricht" (genauer: den Weltanschauungsunterricht "Humanistische Lebenskunde") anbieten, ohne als religiöse bzw. weltanschauliche KdöR aufgelistet zu werden?

Entweder ist die von dir verlinkte Liste unvollständig, oder sie wär ein Beleg dafür, dass Humanisten in Berlin Sonderrechte haben: weltanschaulicher Unterricht in ihrem Sinn, ohne KdöR zu sein.

Wer seine Religion mit einer Wissenschaft oder einem Beruf verbindet, und auf Basis der Religion argumentiert, ist für mich ein Scharlatan.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass Kring auf Basis seiner Religion argumentiert, sondern dass er auf Basis der Wissenschaft versucht nachzuweisen, dass die Speisegebote im AT sinnvoll sind.

"Christlicher Bio-Bauer"?

Dürfen Christen keine Bio-Bauern sein, oder Bio-Bauern keine Christen?

Ich hab den Eindruck: Du hast dich mit seinen Argumenten nicht auseinandergesetzt sondern schon auf Grund dieser Stichworte entschieden, dass das, was er sagt, irrelevant ist. So was nennt man gewöhnlich Ignoranz aus Vorurteil.

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helmutwk 07.07.2017, 12:40
@sacredrain

Weihnachtsmärkte werden in Wintermärkte unbenannt, wenn sie noch über Weihnachten hinaus geöffnet haben.

Sehr schwaches Argument. Weihnachtsmärkte sind ja traditionell gerade nicht in der Weihnachtszeit (25.12. bis 6.1., im weiteren Sinn sogar bis Karneval) geöffnet, sondern in der Adventszeit (1.Advent bis Heiligabend). Wenn schon der Anfang nicht in der Weihnachtszeit fällt, ist es auch nicht so wichtig, wenn das Ende über die Weihnachtszeit hinausgeht.

Außerdem würde mich interessieren, welche "Wintermärkte" noch über das Ende der Weihnachtszeit (6.Januar) hinaus geöffnet sind.

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wildcarts2 07.07.2017, 12:52
@helmutwk

Dürfen Christen keine Bio-Bauern sein, oder Bio-Bauern keine Christen? Ich hab den Eindruck: Du hast dich mit seinen Argumenten nicht auseinandergesetzt

Doch habe ich. Du hast es nur nicht verstanden ;)

Natürlich können Christen Bio Bauern sein, aber deine Aussage impliziert, dass ihr Bio-Bauern-Dasein christlicher natur wäre, und das ist natürlich nonsens.

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helmutwk 07.07.2017, 13:27
@wildcarts2

Das wäre aber eine unchristliche Einstellung.

Nein, das wäre es nicht.

Doch, laut christlicher Lehre sind Christen nicht besser als Nichtchristen, sondern Leute, die die Gnade Gottes erfahren haben.

Ein Mensch, der zufällig 10 Euro auf dem Bürgersteig entdeckt, hat mehr Grund, auf diese "Leistung" stolz zu sein als jemand, der in Christus die Wahrheit erkannt hat.

Das heißt nicht, dass es keine Christen gibt, die stolz auf ihre Entscheidung für Jesus, ihre geistliche Erkenntnis etc. sind. So wie es auch Christen gibt, die andere Sünden haben. Schließlich ist es laut Bibel Selbstbetrug, zu meinen, nicht mehr zu sündigen.

Wenn dem so wäre, wäre Gott extrem ungerecht.

Darüber kannst du mit Gott beim jüngsten Gericht argumentieren. Laut Bibel wirst du dann auf die Fragen, die Er dir stellt, keine Antwort haben und zugeben müssen, dass Er gerecht ist.

Ich bin nicht Gott, deshalb werde ich dir das nicht nachweisen können. Ich habe nur im Lauf meines Lebens  festgestellt, dass die Frage nach Determinismus/Willensfreiheit/göttlicher Vorherbestimmung den menschlichen Verstand überfordert. Wie auch z.B. bei der Quantentheorie kommen wir an Paradoxien, die nicht logisch auflösbar sind.

Religion ist ein politisches Konstrukt, welches geschaffen wurde um Macht zu erlangen.

Ist das eine Aussage über die Realität oder eine Definition, also eine Aussage über den Sprachgebrauch?

Nach dem üblichen Sprachgebrauch umfasst Religion auch Dinge, die keine politischen Konstrukte sind. Beispielsweise meinen Glauben.

Gruppen die religiöse Inhalte lehren und andere Ziele haben, sind keine Religionen.

Aus welchem Grund wählst du eine Definition, die dazu führt, dass du eine "Fach"sprache sprichst, die niemand (richtig) versteht?

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helmutwk 07.07.2017, 13:29
@wildcarts2

aber deine Aussage impliziert, dass ihr Bio-Bauern-Dasein christlicher natur wäre

Das habe ich mit keiner Silbe behauptet. ich habe einen Menschen erwähnt, der Bio-Bauer und Christ ist, also ein christlicher Bio-Bauer. Nicht mehr und nicht weniger.

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wildcarts2 10.07.2017, 13:40
@helmutwk

So wie es auch Christen gibt, die andere Sünden haben. Schließlich ist es laut Bibel Selbstbetrug, zu meinen, nicht mehr zu sündigen.

Die Bibel ist irrelevant für Christen. Für sie ist nur relevant, was die Kirche sagt.

Doch, laut christlicher Lehre sind Christen nicht besser als Nichtchristen, sondern Leute, die die Gnade Gottes erfahren haben.

Ein Widerspruch. Wer Gottes Gnade hat, ist von Gott erwählt, also ist er etwas besseres als jemand der dies nicht hat (aus Sicht der Religion).

Darüber kannst du mit Gott beim jüngsten Gericht argumentieren. Laut Bibel wirst du dann auf die Fragen, die Er dir stellt, keine Antwort haben und zugeben müssen, dass Er gerecht ist.

Wenn es einen Gott geben würde, wäre es umgekehrt. Er hätte keine Antwort auf die Frage, warum er so viel Leid zugelassen und erzeugt hat.

Ist das eine Aussage über die Realität oder eine Definition, also eine Aussage über den Sprachgebrauch?

Nach dem üblichen Sprachgebrauch umfasst Religion auch Dinge, die keine politischen Konstrukte sind. Beispielsweise meinen Glauben.

Glaube ist ein Produkt von Religion. Ohne Religion gäbe es auch keinen Glauben.

Die meisten machen den Fehler, "Glaube" für alles mögliche zu verwenden. Man muss aber zwischen religiösem Glauben und persönlichem Glauben unterscheiden.

Religiöser Glaube ist ein starres Konzept, in welchem Lehre, Moral und Gesetz einer Religion enthalten ist und anhand erfundener Geschichten dem Menschen näher gebracht werden soll. Manche Inhalte sind offe zum Interpretieren und ein geringer Teil besteht aus persönlicher Fantasie.

Persönlicher Glaube ist dagegen völlig frei und dreht sich um alles, wozu es keine Vorgaben gibt. Z.B. der Glaube an Außerirdische.

Jede Religion, die bisher geschaffen wurde, war ein rein politisches Konstrukt mit rein politischen Zielen.

Aus welchem Grund wählst du eine Definition, die dazu führt, dass du eine "Fach"sprache sprichst, die niemand (richtig) versteht?

Ich wähle keine Definition, sondern spreche nur von Fakten. Nur weil du es willentlich nicht verstehen WILLST, kann ich nichts dafür.

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wildcarts2 10.07.2017, 13:41
@helmutwk

Deine Formulierung ist dann falsch, da "Chrstlich" ein Adjejktiv ist, welches du vor ein Substantiv gesetzt hast. Somit ist laut deutscher Grammatik ein Zusammenhang gesetzt worden.

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helmutwk 12.07.2017, 14:12
@wildcarts2

Die Bibel ist irrelevant für Christen.

Unsinn. Die Heilige Schrift ist die Basis, auf der das Christentum beruht. Ob tatsächlich oder vorgeblich, hängt ggf. davon ab, an welche Richtung im Christentum du denkst.

Wer Gottes Gnade hat, ist von Gott erwählt, also ist er etwas besseres als jemand der dies nicht hat

Nun, schon Israel wurde gesagt, dass es nicht sein Verdienst ist, dass Gott es zu Seinem Volk auserwählt hat. Wie kommst du also auf die Idee, Gott würde die "Besseren" auswählen?

Wenn es einen Gott geben würde, wäre es umgekehrt.

Träum weiter, aber beschwer dich nachher nicht, dass ich dich nicht gewarnt hätte.

Religiöser Glaube ist ein starres Konzept, in welchem Lehre, Moral und Gesetz einer Religion enthalten ist und anhand erfundener Geschichten dem Menschen näher gebracht werden soll

Und sollten die Geschichten wahr sein, ist das kein Glaube?

Außerdem ist es gerade das Christentum (insbesondere das evangelikale), das eine persönlichen Glauben fordert. Inzwischen hat sich sogar die römische Kirche vom Konzept eines von außen übergestülpten Glauben und Slogans wie "es gibt kein Recht auf Irrtum" verabschiedet.

Nach dem was du sagst ist das Christentum also weder Religion noch persönlicher Glaube.

Jede Religion, die bisher geschaffen wurde, war ein rein politisches Konstrukt mit rein politischen Zielen.

Das mag ja sein, also beschäftigen wir uns mal mit den Religionen, die nicht geschaffen wurden, sondern spontan entstanden - als Reaktion auf das, was Leute erlebten.

Ich wähle keine Definition, sondern spreche nur von Fakten.

Fakt ist, dass es Religionen gibt, die keine politischen Ziele beinhalten. Wenn du sagst, dass die deswegen keine Religionen sind, dann geht es nicht um Fakten, sondern um Definitionen: es geht nicht um die Frage, ob es so was gibt, sondern ob du es "Religion" nenne willst.

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helmutwk 12.07.2017, 14:18
@wildcarts2

Somit ist laut deutscher Grammatik ein Zusammenhang gesetzt worden.

Ich habe schon gesagt, worin der Zusammenhang besteht: die betreffende Person hat beide Eigenschaften: Christ und Bio-Bauer.

Zum Vergleich:
Wenn jemand ein rotes Auto erwähnt, will er damit ja auch keinen tieferen Zusammenhang zwischen "Auto" und "rot" behaupten, sondern nur das Zusammentreffen beider Eigenschaften (Röte und Auto sein) in einem konkreten Objekt.

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wildcarts2 12.07.2017, 14:29
@helmutwk

Wenn ich "Rotes Auto" sage, dann setze ich einen Zusammenhang. "Rot" ist die Eigenschaft, die ich diesem speziellen Auto zuordne. 

Sage ich "christlicher Bauer", ordne ich die Eigenschaft "christlich" dem Bauern zu.

Es geht hier um Religion. Diesbezüglich wurde das Essen von Schweinefleisch angesprochen, und geklärt, ob es eine christliche Regelung diesbezüglich gibt. Deine Antwort beinhaltet dann den Begriff "Christlicher Bio-Bauer", mit dem du dein Argument untermauern willst.

Es war für dich also wichtig zu zeigen, dass dieser Bauer ein Christ ist.

Dann hättest du sagen müssen: "Ein Bio Bauer, der auch Christ ist, ..." womit jeder wüsste, dass du nur zeigen willst, dass der Bauer sowohl in Bezug auf Schweine als auch auf das Christentum Kenntnisse vorzuweisen hat.

Die Aussage "christlicher Bio-Bauer" stellt aber eine direkte Verbindung her.

Tut mir leid wenn ich so kleinlich bin, aber das machst du mit mir auch ständig. Nur mit dem Unterschied, dass ich hier eine korrekte Regeln erklärt habe und keine Pseudo-Wissenschaften mit denen ich religiöse Dinge erklären will.

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helmutwk 12.07.2017, 14:44
@wildcarts2

Sage ich "christlicher Bauer", ordne ich die Eigenschaft "christlich" dem Bauern zu.

Und damit gebe ich die eine Information, die dir hilft, das was der sagt einzuordnen.

Deine Antwort beinhaltet dann den Begriff "Christlicher Bio-Bauer", mit dem du dein Argument untermauern willst.

Ich habe dich auf jemand hingewiesen, der nicht religiöse Argumente bringt, und damit ein Beleg gegen deine Behauptung ist, dass Aussagen über "schlechtes Schweinefleisch" ein Märchen sind.

Auf die Argumente dieses Menschen bist du nicht eingegangen, stattdessen hast du dich am Ausdruck "christlicher Biobauer" aufgehangen.

Tut mir leid wenn ich so kleinlich bin

Und tut mit leid wenn ich als jemand, der mal Sprachwissenschaft studiert hat, dir sagen muss, dass du, was diese Kleinigkeit angehst, schlicht falsch liegst.

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helmutwk 12.07.2017, 14:48
@helmutwk

Der Unterschied zwischen "christlicher Biobauer" und "Ein Bio Bauer, der auch Christ ist, ..." besteht darin, dass "Christ" etwas präziser ist - "christlich" kann auch jemand genannt werden, der mehr oder weniger christlich beeinflusst ist, ohne persönlich Christ zu sein.

Ein anderer Unterschied besteht nicht.

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wildcarts2 13.07.2017, 09:47
@helmutwk

Dann war den Studium wohl nicht wirksam, denn deine Aussage ist de facto falsch. Das weiß jedes Kind in der 4. Klasse, dass gerade Adjektive lernt.

Auf die Inhalte des Links musste ich nicht eingehen, weil sie irrelevant sind. Wieder mal beweist du, dass du die Essenz eines Themas nicht verstehst und einzelne Worte/Sätze in den Fokus stellst um vom eigentlichen Thema abzulenken, damit niemand merkt, dass du gar keine Ahnung hast, aber deinen Senf dazu gibst.

Ob Schweinefleisch irgendwelche Nachteile hat oder nicht, ist völlig irrelevant für das Thema. Hättest du dich mit befasst, wüsstest du das.

Moslems behaupten gern, dass Mohammed direkt von Gott Infos bekam, die er nicht hätte wissen können. Zu seiner Zeit wusste niemand genau, warum er Schweinefleisch verboten hat. Es war egal, man hielt sich an seine Regeln. Heute behaupten Moslems, Mohammed hätte gewusst, dass Schweinefleisch nicht gesund ist (was so nicht stimmt) und wollen damit sagen, dass Allah so weise ist, dass er nur "seinem" Volk solche guten Infos gibt.

Das Ganze hatte einen völlig anderen Hintergrund. Es ging um Neid! Schweinezucht ist wesentlich wirtschaftlicher als Rinderhaltung. Mohammed hatte keine Möglichkeit um Schweine zu züchten, weswegen er auf die Stadtmenschen nedisch war, denen es wesentlich besser ging durch ihre Schweinezucht. Da diese Leute ihn nicht unterstützten wollte er ihnen das Geschäft kaputt machen und wies seine Leute an kein Schwein zu essen.

Es geht also darum, dass Moslems lügen (oder schlecht informiert sind), wenn sie behaupten Schweinefleisch sei ungesund, da ihre Intention und ihre Erklärung falsch ist. Ob es bei ÜBERMÄßIGEM Schweinefleischverzehr zu gesundheitlichen Problemen führen kann, ist dabei uninteressant.

Ich hoffe du hast verstanden worum es geht und denkst mal darüber nach wie du argumentierst. Bleibe doch einfach mal beim Thema und versuche nicht immer abzulenken. Von Vorteil wäre es noch, wenn du auf Fragen antworten würdest, zu denen du auf fundierstes Wissen zurückgreifen kannst.

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helmutwk 20.07.2017, 18:20
@wildcarts2

Das weiß jedes Kind in der 4. Klasse, dass gerade Adjektive lernt.

Auf solchen Unsinn muss ich nicht eingehen.

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wildcarts2 07.08.2017, 12:06
@helmutwk

Das du es nicht leiden kannst, wenn man dich widerlegt, ist mir bereits bekannt. Zu Unsinn wird meine Aussage deswegen aber noch lange nicht.

Ich habe mir die Mühe gemacht und meinen ehemaligen Professor angerufen. Er hat meine Aussage bestätigt.

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helmutwk 12.08.2017, 15:41
@wildcarts2

Das du es nicht leiden kannst, wenn man dich widerlegt, ist mir bereits bekannt. Zu Unsinn wird meine Aussage deswegen aber noch lange nicht.

Also noch mal:

Adjektive haben die Funktion, Nomina (bzw. den Referenten, auf die diese Nomina verweisen) Eigenschaften zuzuschreiben. Die Beziehung dieser Eigenschaften mit Eigenschaften, die dem Nukleus eines Nominals (i.d.R. ein Substantiv) inhärent sind, ist nicht festgelegt.

Ich weiß ja nicht, wie du den Fall deinem Professor präsentierst hast, aber es geht um die Frage: Impliziert der Ausdruck "ein christlicher Bauer", dass diese Person eine christliche Form der Landwirtschaft (was immer das sein soll) betreibt, oder wird nur gesagt, dass die Person christlich ist, und die Beziehung zwischen "christlich" und "Bauer sein" ist nicht festgelegt?

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Ich sach mal, weil insbesondere die Kirchen immer noch zu viel Macht in unserem Staat haben, wovon letztlich wegen der Pflicht zur Gleichbehandlung auch andere Religionen profitieren.

Ich rede hier von dingen wie extra Menüs in Schulen, Kantinen etc

Das ist vor allem eine wirtschaftliche Entscheidung. Wenn ein Großteil der Kunden kein (Schweine)fleisch isst, ist es ziemlich dämlich, nur Spießbraten anzubieten. Mittlerweile ist es üblich, eine vegetarische Alternative anzubieten.

Wir geben Muslimen die Möglichkeit in staatlichen Universitäten in extra Räumen zu Allah und dem Propheten Muhammad zu beten.. Aber wir geben Nazis nicht die Möglichkeit in extra Räumen zu Adolf Hitler zu beten

Ich kenne keine Universtität, die extra Räume für das Gebet zu Allah oder gar Muhammad bereitstellt. Ich kenne aber Unis, die einen "Raum der Stille" anbieten. Dort kann meditiert und gebetet werden, in aller Regel achten die Unis aber darauf, dass der Raum in der Gestaltung neutral bleibt.

Ob man sich dort dann aber Allah, Buddha oder Hitler zu Füßen wirft ist egal.
Im Übrigen halten die meisten Muslime nichts davon, Muhammad anzubeten.

wieso ist es mittlerweile unangebracht den Irrglauben und das festhalten an Religiösen Doktrin zu kritisieren ?

In erster Linie ist es unangebracht, sich ständig als Opfer darzustellen. Muslime behaupten, sie wären Opfer des Westens, AFDler behaupten, sie wären Opfer der Muslime, Gegner der Ehe für alle sind der festen Überzeugung, dass sie ihre Überzeugungen ja gar nicht mehr aussprechen dürfen,... können wir das ganze Mimiimi mal sein lassen und wieder normal miteinander reden?

Ich denke, die Gebetsräume und das erweiterte Essensangebot in Kantinen sind eher weniger das Problem.

Das Problem ist eher, dass beispielsweise die Kirche in Deutschland, obwohl eine Trennung von Staat und Kirche besteht, Sonderrechte zugestanden bekommt.

Das kirchliche Arbeitsrecht und die Zwangskirchensteuer gehören abgeschafft. Genauso wie die Kirchen langsam anfangen sollten Steuern zu bezahlen, und hohe kirchliche Amtsträger nicht mehr von den Steuern aller finanziert werden sollten. Darin liegt meiner Meinung nach die wahre Ungerechtigkeit.

Veganer kriegen ihre Gerichte nach Wunsch ohne tierische Produkte, Vegaetarier kriegen ihre Gerichte nach wunsch ohne Fleisch oder Fisch. Die Muslime erhalten Gerichte die ihrem Kulturkreis entsprechen.

Weshalb? Ganz einfach du wirst einen Vegetarier kein Fleisch verkaufen können, dem Veganer keine tierischen Produkte und dem Muslimen kein Schweinefleisch.

Was bleibt ist jedoch die Auswahl alle genannten Personengruppen können auch das andere Essen, und seien wir mal ehrlich. Der Verzehr von Rindfleisch in Deutschland ist jetzt nichts was nur durch die Moslems kam, ich Esse auch Steak, Kotletts, Fisch, Vegetarisch oder Vegan. Muss ich mich deswegen rechtfertigen etwas zu Essen muss ich sagen oh, heute bin ich Vegan oder Vegetarier oder Fleisch esser meine Güte. Das nennt sich Bedarfsdeckung, wenn Personen da sind die nur Rind Essen, schafft der Markt einen Platz für diese. Wenn es nur Vegetarier gibt schafft der Markt einen Platz für diese. Weshalb? Ganz einfach wie kommt man sonst an das Geld, du wirst einen Moslem nur seltens zum Schweinefleisch verzehr bringen und einen Vegetarier zum Fleisch verzehr. Also wird das Angeboten was die Kunden möchten, das hat also wirtschaftliche Gründe ich hoffe das verstehst du von selbst.

Der Nationalsozialismus ist eine Ideologie und keine Religion wie du schon richtig verstanden hast. Es gibt an Universitäten und Hochschulen die Möglichkeit Räume zur Religionsausübung zu erhalten diese kann jedoch jede Religionsgruppe beantragen. Zumindest bis jetzt gab es kein großes Interesse Ideologie Räume zu besitzen, wenn du der nationalsozialistischen Richtung angehören solltest kannst du ja mal einen Antrag Stellen und wirst feststellen das alle Menschenverachtenden Ideologien an Hochschulen nichts zu suchen haben. Falls du dir Mein Kamopf von Adolf Hitler durchgelesen hast dann wird dir selbst klar sein, Menschen abwerten und kategorisieren ist halt nicht gerade produktiv.

Deine Fragen sind allemal berechtigt, wenn auch etwas ungelenk vorgetragen.

Natürlich darf man die Frage stellen, warum Religionsgemeinschaften von einem in der Anlage säkularen Staat besondere Rechte bekommen. Das in Frage zu stellen, ist keineswegs brauner, aber sehr wohl rechter Gesinnung im Sinne von "recht so".

Nun ist es ja so, dass eine der Regierungsparteien ein "C" im Namen trägt. Und wie so oft, stinkt hier der Fisch vom Kopf her.

Es gibt im politischen Gefüge halt immer noch überproportional viele Gläubige. Die machen dann Klientelpolitik.

Das wird sich nur ändern, wenn mehr Säkulare in Amt und Würden kommen. Das hat aber letztlich auch wieder was mit Wahlen zu tun.

Das Volk ist noch nicht bereit für umfassende Säkularität. Die Tendenz ist wohl erfreulich, aber die absoluten Werte noch nicht befriedigend.

Lass mal noch 30 Jahre warten, dann könnte das schon besser aussehen.

Hamburger02 05.07.2017, 16:56

So in etwa schätze ich das auch ein. Noch könnte man durch eine konsequent antikirchliche Politik Wahlen verlieren. In 30 Jahren könnte es aber genau andersrum sein, dass man mit einer konsequenten Trennung zwischen Kirche und Staat Wähler gewinnen kann.

Meine Forderung:
- alle Kirchen sollen anderen gemeinnützigen Vereinen, wie z.B. dem Roten Kreuz, gleichgestellt werden;
- alle Privilegien der Kirchen, auch die sehr alten, müssen abgeschafft werden;
- es darf nicht noch länger Entschädigungszahlungen für Verträge aus dem vorletzten Jahrhundert geben.

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wildcarts2 06.07.2017, 12:20

Es gibt im politischen Gefüge halt immer noch überproportional viele Gläubige. Die machen dann Klientelpolitik.

Sie müssen nicht unbedingt gläubig sein. Viele haben im Kopf, sie müssten religiösen Menschen gegenüber besonders respektvoll sein. Warum das so ist, ist wohl nicht zu ergründen.

Beispiel Merkel: Sie hat gegen die "Ehe für alle" gestimmt. Nicht weil sie so religiös wäre, sondern weil sie Angst davor hat, dass die religiösen sie nicht wieder wählen.

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Wir haben in Deutschland ein GG, welches den anerkannten Religionen einen hohen (Schutz)status garantiert.

Solltest du DAS schaffen, dass die Anbetung von Adolf Hitler und / oder seiner Gesinnung zur Religion erhoben wird, dann würde auch diese Religion unter dem Schutz des GG stehen. (Und ich würde auswandern.)

Aber, da unser GG seine Wurzeln und seinen Ursprung in der Ablehnung und in den sehr schlechten, miserablen Erfahrungen, die unser Volk mit Adolf Hitler und seinen Gesinnungsgenossen erleben musste, hat wird DAS bestimmt nicht passieren. (Und ich muss nicht auswandern, ich bin gerne hier!)

Antitheismo 05.07.2017, 14:59

Es ist interessant wie die "Religionsfreiheit" den Grundstein zur Verbreitung von Ideologien welche enorme Ähnlichkeit mit dem Nationalsozialismus haben legt. Zwischen Adolf Hitler und Muhammed gibt es kaum einen unterschied wenn es um taten und Grausamkeit geht. Der Unterschied zwischen Allah und Hitler ist das es einen davon gab und den anderen nicht. 

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helmutwk 05.07.2017, 18:27
@Antitheismo

Zwischen Adolf Hitler und Muhammed gibt es kaum einen unterschied wenn es um taten und Grausamkeit geht

Das hängt natürlich davon ab, welcher Lebensbeschreibung von Muhammad du folgst.

Jeder halbwegs gebildete Muslim weiß, dass viele Hadithe (fromme Anekdoten über Worte und Taten Muhammads) frei erfunden sind. Welche Hadithe glaubwürdig sind und welche nicht, darüber wird zwischen Muslimen oft kontrovers debattiert.

Der Unterschied zwischen Allah und Hitler ist das es einen davon gab und den anderen nicht.

Nun, Allah gab es insofern, als Muhammad Weisungen von ihm bekommen hat.Eine andre Frage wär, ob der Geist, der im Qor'an immer in der ersten Person spricht, auch tatsächlich der ist, für den er sich ausgibt.

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Wir geben Muslimen die Möglichkeit in staatlichen Universitäten in extra Räumen zu Allah und dem Propheten Muhammad zu beten

Haha

Aber wir geben Nazis nicht die Möglichkeit in extra Räumen zu Adolf Hitler zu beten

Mir wäre der Vergleich so unglaublich peinlich... :D

Islam -> Religion -> religiöse Pflichten, wie das Gebet
Nazis -> Nationalismus -> keinerlei Pflichten und Regel, nur ein Gesetz

Der Vergleich mag etwas Radikal und auch absurd klingen

Sonderschule und Sprachprobleme ist das Erste, an was ich denke, wenn ich das lese.

Ich hoffe ich habe niemanden zusehr hiemit angegriffen.

Du hast im Grunde nur deiner Person geschadet und niemand wird dir das übel nehmen können, da das deine Meinung ist, auch wenn die Argumentation sich auf die Zahl Null reduziert.

Nazis folgen dem Weltbild von Hitler, nicht Hitler selbst, zumindest nicht im Ausland. Falls es dir bekannt sein sollte... es gibt in den Staaten zum Beispiel Leute, welche mit einem Hakenkreuz herumlaufen (dort ist es sogar legal). Es gab SS Divisionen, welche von Muslimen besetzt wurden, wie der Handschar SS, weil das eben eine Lehre/Ideologie ist. Auch Afrikaner können Nazis sein, Chinesen auch aber auch Thais. Kann ein Christ, Jude oder Atheist Moslem/Muslima sein? Kann er aber dann folgt er sich selbst und leidet unter Realitätsverlust.

Und um es nochmal zu sagen: Ich bin kein Rassist, nicht rechts und will niemanden angreifen.

Da Religion keine Rasse ist, kannst du kein Rassist sein, in diesem Fall, selbst wenn du eine Religion übel angreifen würdest. Rechts sein ist in der Regel politisch und selbst wenn du es wärst, du darfst es sein :D

Selbst Japaner bieten Gebetsräume für Muslime an, weil es eben viele Studenten aus Indonesien gibt und diese den einen Ort bieten möchten, damit eben alles seine Ordnung hat. Mir ist es so egal, wenn Religion X oder Y dies und das bekommt, weil es mich nicht im Ansatz betreffen würde oder anders gesagt... welchen Nachteil hast du, das du als Atheist keinen Gebetsraum brauchst? Oder das Muslime beten? :D

MrRayman 06.07.2017, 10:28

Ich verstehe einige Punkt bei deiner Antwort nicht:

Nazis folgen dem Weltbild von Hitler, nicht Hitler selbst, zumindest nicht im Ausland.

Letztendlich folgen Religionen auch nur den Weltbild von Gott. Wenn irgendeine göttliche Kraft in der heutigen Zeit aktiv und signifikant eingegriffen hätte, würde man daraus einen wissenschaftlichen Beweis für Gott generieren können. In Religionen folgt man nur dem, was in alten Quellen festgehalten wurde. 


Islam -> Religion -> religiöse Pflichten, wie das Gebet


Nazis -> Nationalismus -> keinerlei Pflichten und Regel, nur ein Gesetz 

Also erst einmal finde ich die Argumentationskette ziemlich merkwürden. Sie funktioniert hier einfach nicht, weil die Pfeile nur in eine Richtung zeigen. Ich mache es mal an einen Beispiel fest:

Nazi -> Gewaltbereit -> sitzt im Gefängnis

Ein Rückschluss von Leute, die im Gefängnis sitzten auf Nazis ist nicht möglich. Außerdem muss nicht jeder Nazi gewaltbereit sein. Gewiss gibt es auch so manchen stillen Sympathisanten. Somit ist funktioniert die ganze Argumentation nicht mehr.

Außerdem: Warum haben religiöse Pflichten einen anderen Stellenwert als eine persönliche Vorliebe, irgendwelche Gewohnheiten oder Rituale?

welchen Nachteil hast du, das du als Atheist keinen Gebetsraum brauchst?  

An meiner Uni hatten wir einen "Raum der Stille". Weil das nebeneinander der Religionen nicht funktioniert hat, wurde er aufgelöst. Dieser Raum ist nun ein Eltern-Kind-Raum. Ich finde diese Nutzung deutlich sinnvoller.

Der Nachteil eines Gebetsraum ist, dass man diesen Raum durchaus auch anders nutzen kann. Einen Raum für alle Menschen oder bestimmte benachteiligte Personen ist doch sehr erstrebenswert. Ich würde zum Beispiel gerne noch einen Raum haben, in dem ich meinen Mittagsschlaf machen kann. Ich denke das Interesse an so einen Raum ist deutlich größer als an einen Gebetsraum. Anscheinend gibt es hierfür aber keine freien Räume.

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wildcarts2 06.07.2017, 11:53

Mir wäre der Vergleich so unglaublich peinlich... :D

Islam -> Religion -> religiöse Pflichten, wie das Gebet
Nazis -> Nationalismus -> keinerlei Pflichten und Regel, nur ein Gesetz

Dann hast du es nicht verstanden. Deine Aussage ist falsch. Seit wann ist das befolgen von Gesetzem keine Pflicht? Und wie unterscheiden sich religiöse Regeln von politischen?

Religion = Politische Institution

Beides hat das selbe Ziel und in der Basis die selben Methoden:

Gesetze, Regeln, Verbote etc. vorgeben, aus einem Volk eine Einheit erzeugen und sie damit zu regieren.

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wildcarts2 06.07.2017, 12:15

Da Religion keine Rasse ist, kannst du kein Rassist sein,

Doch kann man. Der Mensch bildet auch nur eine Rasse, weswegen der Begriff selbst schon falsch ist. Aber die Definition von Rassimus beinhaltet Fremdenhass. Heute spricht man auch vielfach von "Rassismus ohne Rassen".

Rechts sein ist in der Regel politisch

Religion ist auch nur Politik....

welchen Nachteil hast du, das du als Atheist keinen Gebetsraum brauchst? Oder das Muslime beten? :D

Mir persönlich geht es bei diesen Dingen nicht darum, ob ich einen direkten Nachteil oder Vorteil daraus habe. Es geht ums Prinzip.

Wenn ein Chef von sich aus auf diese Idee kommt und es anbietet, ist das seine Sache. Aber das ist selten der Fall. Meist FORDERN religiöse Menschen diese Dinge als "ihr gutes Recht" und berufen sich dann auf Religionsfreiheit, womit sie das Recht missbrauchen.

Um derartige Probleme abzuwenden, sollte man am besten auf diese "Pseudo-Politcal-Correctnes" verzichten. Es entsteht nur Unruhe, wenn man derartige Sonderrechte für religiöse Menschen einräumt. Niemand zwingt einen dazu einer Religion anzugehören. Wenn die Religion einem wichtiger ist als der Job, soll man sich einen Job suchen den man um seine religiösen Tätigkeiten herum plant.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche Sonderrechte den Betriebsfluß deutlich behindern. Denn diese Personen sind nicht ganz bei der Sache. Sie vertiefen sich in ihr Gebet und müssen quasi wieder neu anfangen, so als würden sie gerade erst auf der Arbeit eintreffen.

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Ganz einfach: Weil die ganzen Theisten dann gleich anfangen in Tränen auszubrechen, wenn man sie nicht beachtet.

Das geht sogar sowiet, dass man zu 98% vom STAAT getragene Instutionen der Kirche zubilligt und der Kirche sogar ein eigenen rechtswidriges Arbeitsrecht zugesteht.

Das muss sich ändern.

Ich als Steuerzahler will diesen Käse und dieses Arbeitsunrecht nicht mitfinanzieren. Muss ich aber leider

LadyBump20 06.07.2017, 14:10

JA; DAS MUSS SICH ÄNDERN, aber die SPD schläft...vllt gehört sie abgeschafft

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Sind es wirklich Sonderrechte, wenn man einfach nur ein anderes Essen haben möchte in einer Kantine?

Ich sehe das eher als Gleichberechtigung, denn ich bekomme ja schliesslich auch das Essen was ich haben möchte. Wieso sollten dann andere Menschen nicht auch das bekommen was sie gerne essen möchten?

Spassbremse1 05.07.2017, 13:01

In der Kantine bezahlt jeder sein Essen selbst - der Fragesteller meint  sicherlich die unzähligen Einrichtungen, die vom Steuerzahler finanziert werden

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MaraMiez 05.07.2017, 13:04
@Spassbremse1

Da stand was von Schulen, Kantinen usw. Ich weiß ja nicht, wo du her kommst, aber hier müssen die Eltern das Essen der Kinder bezahlen und zwar schon in der Kinderkrippe.

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wildcarts2 05.07.2017, 14:30
@MaraMiez

Wieso Gleichberechtigung? Sehe ich hier nicht.

Es gibt keine christlichen Speisevorschriften. Die wären auch egal, da Schulen öffentliche Einrichtungen sind. Aufgrund der Säkularisierung darf unser Staat keine Religion bevorzugen. Aus religiösen Gründen den Speiseplan oder Unterricht zu verändern, wäre ein Bruch des Grundgesetztes

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MaraMiez 05.07.2017, 17:49
@wildcarts2

Die Schulen sind öffentliche Einrichtungen ja. Wie viele Schulen kennst du, die selbst kochen oder den Speiseplan festlegen? Hier überall sind dafür Cateringfirmen zuständig (außer in der Kita, in der meine Tochter war, da bekam jedes Kind das gleiche Essen, außer Allergiker und z.B. muslimen stand es frei die Kinder übers Mittagessen zu Hause selbst zu verköstigen) und welche Speisen diese Firmen anbieten hat mit den Schulen nichts zu tun. Diese Firmensind keine staatlichen Einrichtungen und auf Profit aus. Es fällt nunmal die eine oder andere Kundengruppe weg, wenn man nicht das entsprechende Angebot hat. Die Schulen könnten da zwar nein sagen, aber für gewöhnlich gibt es in jeder Schule einen Elternausschuss und spätestens der würde da ein Veto einlegen und sagen, dass für z.B. muslimische Kinder auch halal Essen angeboten werden muss, denn die Alternative wäre, dass die Kinder so unnötig ausgegrenzt werden (nicht gemeinsam mit allen Anderen essen) und im blödesten Fall gar keine ordentliche Mahlzeit bekommen.

Eltern denen ein Teil des Speiseplanes in Schulen nicht gefällt, müssen ihr Kind dort ja nicht essen schicken oder wählen eben eine Mahlzeit, die ihnen besser passt. Es wird ja keiner gezwungen, irgendwas zu essen, das er nicht essen will.

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Spikeeee 05.07.2017, 17:50
@wildcarts2

Es gibt keine christlichen Speisevorschriften.

Ich kenne es so dass (Kar-) Freitags kein Fleisch gegessen wird (Fisch oder Vegetarisch/Vegan) und das wird auch in vielen Kantinen so gehalten dass extra Fisch oder Vegetarisches angeboten wird.

Bei einer Betriebsveranstaltung die zufaellig auf den Karfreitag fiel wurden wir vor dem Buffett sogar darauf hingewiesen dass der Fisch speziell fuer Christen (speziell Katholiken glaube ich) ist und NICHT als allgemeine Alternative!

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helmutwk 05.07.2017, 18:13
@Spikeeee

Ich kenne es so dass (Kar-) Freitags kein Fleisch gegessen wird

Dass ist nicht allgemein christliche, sondern katholisch. Aus der Bibel kann das nicht abgeleitet werden.

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wildcarts2 06.07.2017, 12:27
@Spikeeee

Ich kenne es so dass (Kar-) Freitags kein Fleisch gegessen wird

Das ist keine christliche Speisevorschrift. Das hatte ganz andere Hintergründe. Wäre es eine christliche Vorschrift, müsste sie im Katechismus festgehalten sein, was sie nicht ist.

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wildcarts2 06.07.2017, 12:28
@helmutwk

Dass ist nicht allgemein christliche, sondern katholisch. Aus der Bibel kann das nicht abgeleitet werden.

Natürlich nicht, weil die Bibel für Juden geschrieben wurde und es noch lange keine Christen gab, als sie bereits fertig gestellt war.

Katholisch = Urchristentum. Zusammen mit der röm. Orthodoxen Kirche bildet sie die Basis des Christentums.

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Wieso bekommen in Deutschland Menschen welche abrahamitischen Religionen angehören Sonderrechte ?

Das sind keine Sonderrechte, die Religionsfreiheit beschränkt sich nicht auf bestimmte monotheistische Religionen, so sind auch der Buddhismus oder Hinduismus umfasst.

Dein subjektiver Eindruck spiegelt nicht die objektive Tatsachenlage wieder.

Ich rede hier von dingen wie extra Menüs in Schulen, Kantinen etc. Und von dingen wie Gebetsräumen an staatliche Universitäten.

An meiner Schule gab es sowas nicht, aber das Kantinenessen passt sich an die Nachfrage an, die Schule verdient nebenbei auch daran und orientiert sich auch an den Bedürfnissen der Schüler. Das eine Person sowas aufregt, spricht entgegen deiner Aussage eher für verbohrte Einstellungen, wenn viele muslimische oder von mir aus auch jüdische Schüler koscheres oder halales Essen möchten, dann sollte es das Natürlichste der Welt sein, wenn die Kantinen darauf reagieren, deshalb fehlt dem Hans oder Franz nichts.

Gebetsräume hat nicht jede Universität, an einer Universität finden sich Menschen verschiedenster Einstellungen und Überzeugungen, wer selbst Student ist, der weiß, dass diese Gruppen alle verschiedene Ideen und Wünsche haben, im Studierendenparlament setzen diese sich wiederum für die Interessen derer ein, die sie wählen und die die Gruppen vertreten wollen. 

Wenn also die Nachfrage nach einem Gebetsraum hoch ist, dann hat es auch nichts mit der Bevorzugung bestimmter Gruppen zu tun, sondern schlichtweg eine Orientierung an der Nachfrage der Studenten, schließlich ist das die Lernstätte eben jener. Das bezieht sich nicht nur auf irgendwelche Religionen, man versucht es den Studenten so gut es geht recht zu machen.

Wir geben Muslimen die Möglichkeit in staatlichen Universitäten in extra Räumen zu Allah und dem Propheten Muhammad zu beten. Aber wir geben Nazis nicht die Möglichkeit in extra Räumen zu Adolf Hitler zu beten (wenn diese es wollten). Der Vergleich mag etwas Radikal und auch absurd klingen

Das klingt nicht radikal und absurd, sondern in erster Linie dumm und unüberlegt. Deine persönliche Meinung zum Islam spielt absolut keine Rolle.

Die einen berufen sich auf ihre Religionsfreiheit, das Anbeten Adolf Hitlers ist wiederum abgesehen von der Geschmacklosigkeit nicht von der Religionsfreiheit geschützt:

Dazu aus einem anderen Beitrag von mir, wenn du nun behaupten willst, dass dies ja auch eine Religion darstellen könnte:

Das Bundesverfassungsgericht geht hierbei davon aus, dass bestimmte Behauptungen nicht genügen, viel mehr muss es sich um eine tatsächliche und und wirklich religiös motivierte Handlung handeln, hierzu muss die Behauptung nach Gehalt und Erscheinung als Glaubensregel der betreffenden Religionsgemeinschaft ersichtlich sein. 

Zum Beispiel genügt bei einem bestimmten Verhalten aus dem Christentum, Islam oder Judentum, dass in verschiedenen Strömungen die Verbreitung dieser Verhaltensweise vorliegt.

Somit: Nein, der Vergleich zieht nicht.

Es scheint mir so als wäre der einzige Unterschied die Gottesvorstellung.

Nein, das Nazitum ist keine Religion.

Der Kern meiner etwas offensiven Frage ist, wieso gibt der Irrglaube an einen Gott Menschen vor der Allgemeinheit einen solchen Respekt wieso ist es mittlerweile unangebracht den Irrglauben und das festhalten an Religiösen Doktrin zu kritisieren ?

Es hat nichts mit Respekt zu tun, sondern mit der Ausübung und Gewährleistung von Rechten, die ein friedvolles und gemeinschaftliches Zusammenleben ermöglichen:

DU kannst alles kritisieren, das Problem ist bei Leuten wie dir, dass sie dann Gegenwind in Form von Kritik kriegen und dann meinen, die Religion dürfe nicht kritisiert werden, dabei ist es das Normalste auf der Welt, dass auf Kritik auch Gegenkritik folgen kann. 

Atheistische Einstellungen sind im 21. Jahrhundert kein Einzelfall, meines Erachtens kann man wunderbar mit den Leuten diskutieren, die Leute, die sich beschweren, sind meist die, die nicht diskutieren können und sich dann über den Gegenwind wundern. 

"Religionen sind ein Irrglaube", ist zum Beispiel keine Kritik, sowas nehmen die Leute hin und gut ist: Da regt sich auch kein intelligenter Mensch drüber auf, ist wie "Das Spaghetti-Monster existiert". Eine Behauptung ohne Begründung ist für mich keine Kritik, sondern Meinungsäußerung und die ist immer legitim, nur überzeugend ist sie nicht. 

Ich hoffe ich habe niemanden zusehr hiemit angegriffen. Ich entschuldige mich für Grammatik und Rechtschreibfehler.

Ein Angriff ist das nicht, aber ich finde deine Gedanken nicht sehr durchdacht.

Und um es nochmal zu sagen: Ich bin kein Rassist, nicht rechts und will niemanden angreifen.

Mich würde es interessieren, ob du es als Angriff auf deine Person wahrnimmst, wenn religiöse Personen Gebetsräume zu Verfügung gestellt kriegen. Was genau geht da in dir vor? 

wildcarts2 07.07.2017, 12:03

"Atheistische Einstellungen" gibt es nicht. Atheismus beinhaltet keine Aussagen, ist keine Ideologie oder sonstiges. Es ist einfach nur das "Nichtvorhandensein von Gottlauben". Daher kann eine Einstellung auch nicht "Atheistisch" sein.

Jeder Mensch ist von Geburt an Atheist und verliert diesen passiven Status, sobald er mit Religion, Gott und Glaube in Kotakt gerät.

"Religionen sind ein Irrglaube", ist zum Beispiel keine Kritik

Stimmt, dass ist eine Aussage die teilweise den Tatsachen entspricht. Glaube und Irrglaube ist das selbe. Denn Glaube ist das "für wahr halten von Dingen, die nicht bewiesen werden können". Es ist ein Konzept aus frei erfundenen Geschichten, mit denen eine Lehre, ein Gesetz, eine Moral vermittelt werden soll.

Religion ist kein Glaube, sondern ein politisches Konstrukt, dass Glauben als Werkzeug benutzt.

Eine Behauptung ohne Begründung ist für mich keine Kritik, sondern Meinungsäußerung und die ist immer legitim, nur überzeugend ist sie nicht. 

Nun, offensichtliches oder allgemein bekanntes muss man nicht immer begründen. Oder hälst du jedes mal einen wissenschaftlichen Vortrag wenn du sagst das die Sonne scheint?

Mich würde es interessieren, ob du es als Angriff auf deine Person
wahrnimmst, wenn religiöse Personen Gebetsräume zu Verfügung gestellt kriegen.

Ich würde mich nicht persönlich angegriffen fühlen, ausser es entsteht ein direkter Nachteil für mich. Z.B. wenn ich zuvor den Raum für etwas anderes angefordert hätte, was beruflich sinnvoll wäre oder für alle einen Nutzen hätte, und dann für so einen Unsinn benutzt wird, würde ich mich beschweren.

Aber allgemein finde ich derartige Vorzüge, die nur aufgrund einer Religion umgesetzt werden, für alle schädlich, da Religion endlich aus unserem Alltag verschwinden musst. Denn Religion schadet den Menschen nur.

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TurkishScholar 07.07.2017, 13:10
@wildcarts2
"Atheistische Einstellungen" gibt es nicht. Atheismus beinhaltet keine Aussagen, ist keine Ideologie oder sonstiges. Es ist einfach nur das "Nichtvorhandensein von Gottlauben". Daher kann eine Einstellung auch nicht "Atheistisch" sein.

Wenn du an der Vorstellung oder Überzeugung festhältst, dass es keinen Gott gibt, dann bist du Atheist. Diese Einstellung würde ich als "atheistische Einstellung" bezeichnen, schließlich bezeichnet das Wort "Atheist" auch nur einen Menschen, der an keine Götter glaubt. Warum meine Formulierung falsch sein soll, ist unbegründet. 

Der Atheismus beinhaltet die Aussage, dass es keinen Gott gibt, eine Bezeichnung, die keinen Aussagewert hat, ist bei solch einer wichtigen Thematik widersprüchlich. 

Des Weiteren finde ich, dass die Aussage "atheistische Einstellungen gibt es nicht" bei der Divergenz dieser Thematik doch schon falsch ist, schließlich gibt es aus verschiedenen Blickrichtungen verschiedene Auffassungen, die in gewissen Themen einen Konsens bilden, sich aber anderswo durchaus auch streiten. Nennenswert sind zum Beispiel atheistische Ansatzpunkte des Pantheismus.

Insgesamt bin ich der Auffassung, dass Atheist nicht gleich Atheist ist.

Jeder Mensch ist von Geburt an Atheist und verliert diesen passiven Status, sobald er mit Religion, Gott und Glaube in Kotakt gerät.

Ich würde einen Menschen zu diesem Zeitpunkt nicht als fähig betrachten, sich als Theist oder Atheist zu behaupten, diese Thematik ist bei der Geburt des Kindes gänzlich irrelevant, ich sehe die Religiosität oder Non-Religiosität als eine Überzeugung, ein Kind in diesem Entwicklungsstadium kann diese innere Überzeugung nicht manifestieren. Klar glaubt das Kind an nichts, genauso glaubt das Kind aber auch nicht daran, dass es keinen Gott gibt, diese Thematik ist überhaupt nicht greifbar und ihm dann die Rolle des Atheisten aufzudrücken, ist fraglich.

Ob man mit Religionen in Kontakt kommen muss, um religiös zu sein, ist meines Erachtens auch fraglich, der Mensch neigt dazu, dass er sich bestimmte Ereignisse wie Naturkatastrophen mit höheren Mächten wie einer Gottheit erklärt. Würde man die Menschheit auf 0 setzen und sie weder atheistisch noch theistisch prägen, so würde es trotzdem irgendwelche Religionen geben.

Religion ist kein Glaube, sondern ein politisches Konstrukt, dass Glauben als Werkzeug benutzt.

Selbstverständlich ist es das, in einer Welt voller Unheil braucht der Mensch dieses Konstrukt aber, gerade die monotheistischen Religionen haben auch einen präventiven und repressiven Charakter, um das gesellschaftliche Gefüge aufrecht zu erhalten, wir reden hier von Glaubenssätzen, die Jahrtausende alt sind. Das Verteufeln dieser halte ich persönlich für zu unüberlegt, was ich verurteile, ist aber die Tatsache, dass viele aus der Religion ein politisches Konstrukt zum eigenen Vorteil machen. Aber auch hier muss man vorsichtig damit sein, wem man sowas an den Kopf wirft. 

Nun, offensichtliches oder allgemein bekanntes muss man nicht immer begründen. Oder hälst du jedes mal einen wissenschaftlichen Vortrag wenn du sagst das die Sonne scheint?

Es mag für dich offensichtlich sein, aber deine subjektive Überzeugung muss doch nicht für andere gelten, auf diesem Planeten leben 7 Milliarden Menschen, die Begründung kann außerdem gut oder schlecht sein. Wenn man eine Ansicht hat, dann sollte man sie begründen und seine Position klarstellen. Und ich mag Menschen, die Dinge begründen, denn Leute, die das nicht tun, möchten primär nur ihre Einstellung in alle Welt hinausposaunen und sowas finde ich egoistisch und wenig zweckführend. Ich würde meine Position als die eines Beobachters beschreiben, ich mag es den Menschen zu studieren und wenn Leute nur ihre Ansicht erläutern, nicht aber die Beweggründe dahinter, dann finde ich sie langweilig.

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TurkishScholar 07.07.2017, 13:12
@TurkishScholar
Ich würde mich nicht persönlich angegriffen fühlen, ausser es entsteht ein direkter Nachteil für mich. Z.B. wenn ich zuvor den Raum für etwas anderes angefordert hätte, was beruflich sinnvoll wäre oder für alle einen Nutzen hätte, und dann für so einen Unsinn benutzt wird, würde ich mich beschweren.

Insgesamt fühlst du dich also nicht benachteiligt. Im Gegenzug möchtest du aber, dass deine Belange in direkter Abwägung mit den Interessen der anderen Beteiligten (der Religiösen) bevorzugt werden, also sind deines Erachtens ihre Belange subsidiär und die Benachteiligung ist kein Problem, wenn sie die negativ Tangierten sind.

Was machen wir denn, wenn sie sagen, dass deine Belange im Vergleich zu ihren nebensächlich sind? Wäre es nicht sinnvoller, wenn man den Raum denen gibt, die sich zuerst dafür gemeldet haben?



Aber allgemein finde ich derartige Vorzüge, die nur aufgrund einer Religion umgesetzt werden, für alle schädlich, da Religion endlich aus unserem Alltag verschwinden musst. Denn Religion schadet den Menschen nur.

"Der Atheismus schadet den Menschen nur, wir müssen alle zwangskonvertieren" - Das klingt auch nicht schön, oder? Wenn Religionen aus dem Alltag verschwindet, dann werden Menschen in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt und unterdrückt. 

Warum möchtest du Menschen eine Einstellung aufzwingen und sagst gleichzeitig, dass Religionen die Ursache des Problems sind, die Ursache des Problems ist der Mensch, der meint, dass seine Einstellung die Richtige ist und andere ihr folgen sollten, bei 7 Milliarden Menschen mit dieser Einstellung erklärt sich das Problem der Menschheit.

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Falls es noch jemanden interessiert.

In meiner Frage bezog ich mich bei Mensa und Kantinen Essen, auf in Staatlich Finanzierten Schule kostenfrei angebotenes Essen welches auch bei geringen Anteil von Muslimen für die Extra zubereitet wird. 

Du bist vllt ein komischer vogel... Dabei faellt auf dass wenn du von Religion sprichst nir von islam redest..Aber hauptsache erwaehnen dass man kein nazi ist.. wie kann man hitler mit einer religion...den islam vergleichen?..das eine steht fuer menschlichkeit das andere genau fuer das gegenteil.. was du extra nennst das ganz normale essen in schaellchen kannst du auch haben musst nur i d kantine bescheid dagen..es ist  meist vegetarisch oder halt ohne schweinefleisch..die gebetsraeume? Warum stoert dich genau das? Warum schreibst du nichts ueber ostern, oder ueber die kirchensteuer? Du willst uns doch eigentlich was ganz anderes sagen oder? 

wildcarts2 06.07.2017, 12:25

wie kann man hitler mit einer religion...den islam vergleichen?..das
eine steht fuer menschlichkeit das andere genau fuer das gegenteil..

Unsinn. Mir ist keine religion bekannt die für Menschlichkeit steht, Sie alle stehen nur für Macht.

Der Vergleich ist nicht nur legitim, sondern erforderlich. Denn Religion ist nichts weiter als ein politisches Gebilde.

Warum stoert dich genau das? Warum schreibst du nichts ueber ostern, oder ueber die kirchensteuer? Du willst uns doch eigentlich was ganz anderes sagen oder? 

Das waren Beispiele, weil insbesondere diese Religion aktuell sehr aggressiv ist und sich in den Vordergrund stellt.

Außerdem gibt es keine christlichen Regeln, die das Arbeitsleben beeinflussen könnten oder Sonderrechte erfordern.

Wenn jemand eine Frage stellt und jemand dann mit einem Ablenkungsmanöver antwortet, indem er andere als genauso oder schlimmer darstellen will, beweist er nur, dass er Vorurteile hat und genau weiß, dass der Fragesteller auf der richtigen Spur ist.

Was die Kirchensteuer damit zu tun haben soll müsstest du mir mal erklären. Ergibt keinen Sinn.

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ehrlich gesagt kenne ich keine Sonderrechte?

du sprichst von dem Essen in Kantinen, da haben dann aber Vegetarier und auch Allergiker auch Sonderrecht, da auch für sie oft eigenes Essen gekocht wird...

von eigenen Gebetsräumen an Unis habe ich noch nie gehört, aber das heisst nichts

Nazis haben keine Religion, sie glauben nicht an Adolf Hitler und sie sind normalerweise Staatsfeinde, d.h. sie sind gegen unseren Deutschen Staat und haben somit keine Recht etwas zu verlangen von jemanden, den sie nicht anerkennen.

Feiertage gelten für alle, da werden auch keine Sonderrechte vergeben, oder müssen Nicht-Christen an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten, den höchsten christlichen Festen arbeiten? Nein, die Tage gelten für alle.

auch kein Sonderrecht,

also, welche Sonderrechte meinst du?

helmutwk 05.07.2017, 15:54

Nazis haben keine Religion

Der einzelne Nazi schon. Himmler bevorzugte den Buddhismus, Hitler hatte seine eigene "Herrgott"-Religion. Was du meinst ist, dass Nazismus keine Religion ist.

Der Vergleich mit den Nazis beruht offenbar darauf, dass viele Richtungen des Islams zugleich politisch sind, darunter auch faschistische wie Hamas, Hisbollah oder Muslimbrüder. Und die Nazis waren ja auch Faschisten.

Aber "den" Islam unter die faschistischen Ideologien einzureihen wäre falsch. Denn "den" Islam gibt es nicht (höchstens als Sammelbezeichnung für die verschiedenen Richtungen), auch wenn insbesondere Salafisten das immer wieder behaupten.

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maxilopes 06.07.2017, 01:52
@helmutwk

Sie reden von organisationen..von terroristen..faschisten..wenn Sie von hisbollah und dergleichen reden.. Diese gruppierungen haben nichts mit dem eigentlichen  islam zu tun und werden von muslimen auf der ganzen welt,fuer das was sie anderen Menschen antun und dafuer dass sie den islam in den dreck ziehen,gehasst.. Aber ich merke schon es ist eine Versammlung von Islam freunden hier

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maxilopes 06.07.2017, 02:07
@maxilopes

Ich ehe davon aus dass sie alle entw.sehr traurig deprimierte Menschen sind...vllt keine familie haben bzw mit ihrem leben unzufrieden sind und meistens sicht man dann sich etwas auf wo man drauf rumtrampeln kann bzw sich darueber schoen aufregen kann um seine eigene probleme zu verdraengen..Mediziner haben festgestellt dass die meisten dieser Menschen eine sog. Doppeldiagnose haben.. also neben der Depression noch eine andere die ursachen dafuer bis zur Kindheit reichen. Meistens hat das was mit den Eltern zu tun. Es kann sein dass sie sich nicht geliebt fuehlen..dass sie nicht genug aufmerksamkeit kriegen..auf jeden fall wurde es nicht erkannt und die krankheit durfte ueber jahre im kopf dieser Menschen weiter existieren und gehoert mittlerweile zur persoehnlichkeit.. Es ist schwer einen Menschen der 50 oder aelter ist klar zu machen dass ihre denkweise falsch ist denn sie kennen es nicht anders es gehoert zu ohnen.. in diesem sinne.. alles gute..lg maxi 

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helmutwk 07.07.2017, 12:58
@maxilopes

Diese gruppierungen haben nichts mit dem eigentlichen  islam zu tun und werden von muslimen auf der ganzen welt,fuer das was sie anderen Menschen antun und dafuer dass sie den islam in den dreck ziehen,gehasst.

Also entweder bist du der Meinung, dass die z.B. Mehrheit der Leute im Gaza-Streifen keine Muslime sind (denn die haben in dem letzten Wahlen Hamas gewählt), oder du schließt von deinem persönlichen Umfeld auf alle Muslime.

Und was bitte ist der "eigentliche" Islam? Der Islam ist schon lange geteilt, Schiiten, 5 sunnitische Rechtsschulen, Sufis, Aleviten, Alawiten etc. Und fast über all in der islamischen Welt, von Marokko bis Indonesien, von Afghanistan bis zu dem Malediven sind Leute, die öffentlich sagen, dass sie keine Muslime mehr sind, in Lebensgefahr Sogar in Deutschland ist das so:

»Das sind dann überraschende Selbstmorde oder häusliche Unfälle, wo man nicht klar beweisen kann, dass der Konvertit umgebracht wurde, weil er Christ geworden ist. Es ist bloß dann überraschend, dass er gestorben ist, nachdem er sich der Familie offenbart hat. Wir gehen davon aus, dass es solche Todesfälle von Konvertiten jedes Jahr in Deutschland gibt, und möglicherweise könnten das bis zu fünf pro Jahr in Deutschland sein.«

https://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1200230/1p6qyaj/index.html

Es würde mich ja freuen zu hören, dass das inzwischen anders ist, bisher habe ich nichts dergleichen wahrnehmen können. Offensichtlich gibt es eine nicht geringe Minderheit (weltweit möglicherweise die Mehrheit!) von Muslimen, die du in deinem Posting zu Nicht.-Muslimen erklärt hast.

Wenn du für einen friedlichen Islam bist, schließe dich doch einem der liberalen Islamverbände an

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Organisationen_in_Deutschland#Liberale_Muslime

und arbeite da mit, die Radikalen (z.B. Milli Görüş) zurückzudrängen.

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haben die Ideologie Islam und Nationalsozialismus und Adolf Hitler mit dem Propheten Muhammad große Ähnlichkeit

Bei solcher Hasspropaganda ist jeder Kommentar sinnlos und überflüssig.

Etwas stark vergriffen hast Du dich im Vergleich schon. 

 Mohammed mit Hitler zu vergleichen, das ist für mich mehr als Grenzwertigkeit. 

Das Christen extra Menüs bekommen, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn der Betrieb an der Uni nicht gestört wird, wüsste ich nicht, weshalb man keine Räume zum Gebet zur Verfügung stellen könnte. 

Du wirst, so wie ich es einschätze, nicht an die Macht des Gebetes glauben. 

Ich als Christ glaube stark daran. Du wärst sicher auch erstaunt, was denn in solchen Gebetsräumen geschieht. Die vergleichbaren Räume, die ich kenne, da wird in der Bibel gelesen und darüber ausgetauscht, dann wird vor allem auch für  Menschen gebetet, deren Probleme man kennt. Man betet dabei nicht nur für Christen sondern auch  für Atheisten und für Studenten anderer Glaubensrichtungen. 


Das sind keine Sonderrechte. Die Dinge, die du aufzählst, sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern Kulanz.

Keine Kantine usw. muss halal Essen zubereiten, aber sie tun es, weil es mehr Kunden bedeutet und damit auch mehr Geld. Genauso wie sie oft vegetarische und/oder vegane Gerichte anbieten.

Kein Arbeitgeber muss Gebetspausen erlauben, aber sie tun es häufig, weil es zufriedenere Arbeitnehmer bedeutet, was mehr Geld bedeutet im Umkehrschluss werden die Pausen zum beten von der Arbeitszeit abgezogen, bzw. mit den gesetzlichen Pausen verrechnet und nicht bezahlt (stillenden Müttern in Vollzeit z.B. müssen mindestens 2 Stillpausen á 45 Minuten, oder eine Pause mit 90 Minuten zugestanden werden, zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepause und diese müssen auch bezahlt werden und zwar so lange, wie sie stillt, auch wenn sie das Kind 3 Jahre lang stillt. DAS ist ein Sonderrecht, weil es dafür gesetzliche Vorgaben gibt).

Niemand muss extra Räume zur Verfügung stellen, aber es trägt nunmal der allgemeinen Zufriedenheit bei und das fördert im Endeffekt schlicht und einfach den Gewinn und es wird niemandem damit geschadet, niemand benach- oder bevorteiligt.

Wippich 05.07.2017, 13:32

Ich glaube Du bist nicht richtig Informiert

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wildcarts2 05.07.2017, 14:36

Du vergleichst nicht ernsthaft NATÜRLICHE Dinge, wie das Stillen, mit KÜNSTLICHEN Ideologien mit absurden Regeln?

Ich persönlich fühle mich benachteiligt, wenn Arbeitskollegen derartige Sonderrechte bekommen.

Wenn jemand Sonderrechte bekommt weil er beten will oder rauchen geht ist das ungerecht gegenüber allen anderen. Auch wenn er die Zeit nicht bezahlt bekommt, so stört es i.d.r. den Arbeitsablauf. Ich kriege ja auch keine Sonderrechte, wenn ich gerne Kaffee trinke, aber nicht den aus dem Automaten trinke, sondern nur Handaufgebrühten. Geht doch mal zu deinem Chef und sage: "Ich bin überzeugter Kaffee-Handaufbrüher und brauche 15 Minuten mehr Pause, damit ich mit den Kollegen zusammen trinken kann. Wenn ich die selbe Zeit an Pause habe, und die Zeit dafür drauf geht den Kaffee zu kochen, bin ich ja benachteiligt"  Was meinst du wie die Antwort aussieht?

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helmutwk 05.07.2017, 14:41
@wildcarts2

Wenn jemand Sonderrechte bekommt weil er beten will oder rauchen geht ist das ungerecht gegenüber allen anderen.

Ungerecht ist es nur, wenn andere die beten oder rauchen wollen das nicht dürfen.

Wenn jemand Raucherpausen bekommen kann, das aber nicht nutzt, weil er Nichtraucher ist, ist das nicht ungerecht, sondern seine Entscheidung.

Du vergleichst nicht ernsthaft NATÜRLICHE Dinge, wie das Stillen, mit KÜNSTLICHEN Ideologien mit absurden Regeln?

Der Vergleich war doch: Stillzeiten sind gesetzlich vorgeschrieben, Gebetszeiten nicht (und werden daher gerne mit Stillzeiten o.ä. verrechnet). Was ist denn daran verkehrt?

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MaraMiez 05.07.2017, 16:04
@wildcarts2

Ich habe nicht verglichen, ich habe ein Beispiel gebracht, welches tatsächlich ein Sonderrecht darstellt. Zum Beten gibts keine bezahlten Extrapausen, daher ist es kein Sonderrecht, wenn der Arbeitgeber sagt "Ja geh beten, aber zieh die Zeit von deiner Pause ab." Da wird nach deiner Idee doch der Betende benachteiligt, weil er weniger reale Pause zur Verfügung hat, nicht die Leute, die ihre Pause nicht mit Beten verbringen.

Davon ab kann der Chef "Betpausen" auch untersagen, wenn sie den Arbeitsablauf stören. Wer wird denn dabei dann benachteligt?

Und wie man seine Arbeitspause gestaltet, ist jedem selbst überlassen. Die einen beten, andere kochen sich eben Kaffee und wieder andere machen nichts dergleichen und sitzen lieber einfach nur 30 Minuten herum. Wenn sich da einer benachteligt fühlt, muss er seine Pause eben anders gestalten, das liegt nicht in der Verantwortung des Arbeitgebers.

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oelbart 05.07.2017, 18:55
@wildcarts2

Wenn jemand Sonderrechte bekommt weil er beten will oder rauchen geht ist das ungerecht gegenüber allen anderen

Dann liegt es am Arbeitgeber, da sinnvolle Regeln zu finden. Wenn ein Großteil der Arbeitnehmer das Gefühl bekommen, ungerecht behandelt zu werden, werden sie sich eine andere Anstellung suchen.

Das ist genauso wie die Nutzung des privaten Handys auf der Arbeit: Kein Arbeitgeber muss Dir das erlauben, aber wer es grundsätzlich verbietet, wird Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter zu finden.

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wildcarts2 06.07.2017, 12:08
@oelbart

Pausen sind irrelevant, es geht um zusätzliche Zeiten, die eingeräumt werden.

Ungerecht ist es nur, wenn andere die beten oder rauchen wollen das nicht dürfen.

Wieso ist das ungerecht? Rauchen und beten sind private Tätigkeiten. Ich könnte sonst auch sagen das ich mir im Internet Katzenvideos ansehen muss, damit meine Frau nicht wieder sauer ist, dass ich nie ihre Postings anschaue. Wäre es nun ungerecht wenn der Chef mir das verbieten würde? Sicherlich nicht.

Wenn jemand Raucherpausen bekommen kann, das aber nicht nutzt, weil er Nichtraucher ist, ist das nicht ungerecht, sondern seine Entscheidung.

Sorry, aber das ist nicht nur unlogisch sondern sehr dumm. Wenn ich mir ein Messer kaufe und damit jemanden töte, dann dürfte man mich auch nicht anklagen, weil jeder andere das Messer ja auch zum töten benutzen könnte. Diese "Logik"....

Rauchen und Beten sind reine Privatsache. Deiner Logik nach müsste man diese Liste um alle möglichen Dinge erweitern können. Dann arbeitet niemand mehr, weil jeder irgendwelchen Privatkram macht.

Es gibt gesetzlich vorgeschriebene Pausen. Arbeitgeber bestimmen, wie diese Pausen eingeteilt werden. Gibt es feste Zeiten, so gelten diese für alle und dort kann man tun was man will. Ob man etwas isst, ließt, beten geht oder raucht ist jedem selbst überlassen.

Gewährt man UNBEZAHLTE Raucherpausen könnte man vielleicht noch sagen, dass dies gerecht sei, weil jemand dann weniger Wert auf Bezahlung und mehr Wert auf Privatkram legt. ABER: Meiner Erfahrung nach stört das oft den betrieblichen Ablauf. Meist hocken dann mehrere Raucher zusammen, während die anderen deren Arbeit weiter machen müssen.

Entweder man richtet zusätzlich zur Mittags/Frühstückspause ein paar 5minuten Pausen ein, in denen jeder machen kann was er mag oder freiwillig weiterarbeitet, oder nicht. Pausen die nur für einen bestimmten Zweck vorgesehen sind, den aber nicht alle oder sogar nur die wenigstens auch nutzen, sind ungerecht.

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"Religiöse" Menschen bekommen keineswegs "Sonderrechte",

Sie dürfen nur nicht diskriminiert werden. Das ist etwas komplett anderes.

Schreib doch nicht "RELIGIÖS", wenn Du muslimisch meinst...

Antitheismo 05.07.2017, 12:56

Meine ich nicht, der Islam ist nur das einfachste Bespiel. Ich meine Religiöse im allgemeinen und trotzdem ist es beim Islam am deutlichsten.

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MaraMiez 05.07.2017, 13:07
@Antitheismo

Wieso ist denn der Islam das einfachste Beispiel? Was ist mit den Katholiken, die mehr Feiertage haben in ihren Bundesländern, als die Leute in den protestantischen Bundesländern? Und dieses Jahr bekommen die sogar den protestantischen Reformationstag als Feiertag, Schweinerei sowas.

Also wenn schon hetzen, dann bitte richtig.

Ich hoffe meine Ironie ist erkennbar...mich interessiert nicht, wer welche Feiertage hat.

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Antitheismo 05.07.2017, 15:04
@MaraMiez

Naja das Christentum ist die Religion von der sich Deutschland seid Jahrhunderten trennt, zwar langsam aber trotzdem trennt. Der Islam ist die Religion denen wir den größten Respekt geben und welche die meisten Sonderrechte kriegt. Die Christen sind in Deutschland kein Problem mehr bzw. Ein Problem das sich von selber lösen wird.

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Du greifst nur den Islam an.

Dabei gilt das, was Du gesagt hast, auch auf alle anderen Religionen zu. An den Unis gibt es studentische Seelsorge und Gottesdienste. Das Finanzamt ist für das Kassieren der Mitgliedsbeiträge der christlichen Kirchen zuständig. Am Karfreitag darf nicht in Clubs/Discos getanzt werden usw. usw.

Ich bekomme übrigens auch "extra" Essen, weil ich Vegetarierin bin. Und dass, obwohl ich nicht mehrmals täglich die heilige Vegana anbete :)

helmutwk 05.07.2017, 14:36

Du greifst nur den Islam an.

Nö, er hat von "abrahamitischern" Religionen gesprochen. Das sind die, die Abraham in ihrem "Stammbaum" haben, also Judentum, Christentum, Islam, Mormonen und Bahai.

Ich bekomme übrigens auch "extra" Essen, weil ich Vegetarierin bin. Und dass, obwohl ich nicht mehrmals täglich die heilige Vegana anbete :)

LOL

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wildcarts2 05.07.2017, 14:46
@helmutwk

abrahamitischern" Religionen

Ein verwirrender Begriff. Denn es gab keinen Abraham ;)

Und man denkt dann immer, diese Religionen hätten etwas miteinander zu tun und würden auf den selben Ideen basieren. Das ist aber komplett falsch. Diese Religionen sind alle eigenständige Erfindungen. Nur das die Erfinder ein paar Dinge voneinander kopiert haben - wwas Religion immer macht.

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helmutwk 05.07.2017, 18:04
@wildcarts2

Denn es gab keinen Abraham ;)

LOL.

Vor ca. 3000 Jahren gab es nachweislich mehrere Leute mit diesem  Namen. Wie kommst du darauf, dass es keinen gab?

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helmutwk 05.07.2017, 18:07
@helmutwk

Und man denkt dann immer, diese Religionen hätten etwas miteinander zu tun und würden auf den selben Ideen basieren.

Der Begriff ist tatsächlich dazu geeignet, bestehende Unterschiede zu verwischen. Ich benutze ihn normalerweise nicht.

Natürlich haben diese Religionen was miteinander zu tun: die Christen benutzen die heiligen Schriften der Juden, der Islam hat diverse Ideen "kopiert" (und teils bis zur Unkenntlichkeit geändert).

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wildcarts2 06.07.2017, 11:23
@helmutwk

Ich bezog mich auf den biblischen Abraham. Den hat es ebensowenig gegeben wie Moses, Jesus und alle anderen Figuren dieser Märchen.

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Etter 06.07.2017, 11:39
@helmutwk

"Nö, er hat von "abrahamitischern" Religionen gesprochen."

Joa und ansonsten nur vom Islam. Wasser predigen und Wein trinken ;)

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helmutwk 07.07.2017, 13:43
@wildcarts2

Ich bezog mich auf den biblischen Abraham. Den hat es ebensowenig gegeben

Woher willst du das wissen? Ein Halbnomade ist nun mal nicht archäologisch nachweisbar, weshalb auf dem Weg keine Aussage möglich ist, ob es ihn gab oder nicht.

Dann bleibt nur, die Berichte zu untersuchen. Später erfundene Geschichten haben in der Regel auch historische oder sachliche Fehler - das hat sich zwar seit dem Aufkommen der modernen Geschichtswissenschaft verringert, aber kommt trotzdem auch heute vor (siehe Dan Brown).

Die Berichte über Abraham passen in die Zeit, in der sie spielen, (2. Jahrtausend v.Chr.) und gerade nicht in das erste Jahrtausend, in dem sie angeblich entstanden sein sollen. Sie bewahren also einige korrekte Erinnerungen, und die einfachste Erklärung dafür ist, dass es Abraham tatsächlich gab.

Dass es Jesus nicht gegeben hat, ist ein "Märchen".

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wildcarts2 05.07.2017, 14:43

Was bitte hat die Kirchensteuer damit zu tun?

Das ist kein Sonderrecht. Das Recht kann jede religiöse oder ideologische Organisation in Anspruch nehmen, wenn sie entsprechende Pflichten und Voraussetzungen erfüllt. Siehe meine Antwort.

"Seelsorge" kann jeder anbieten, der die Vorraussetzungen erfüllt. Das ist keine Bevorzugung. Ich bin ja auch nicht benachteiligt wenn ich keine Kinder habe und deswegen kein Kindergeld beziehen kann.

Feiertage sind hierzulande größtenteils christlicher Natur, weil das Christentum nun mal die Basis der Regierungen war, bevor sie säkular wurden. Das ist keine Bevorzugung. Ich gehe da jetzt nicht näher drauf ein, weil dein Argument sowieso nicht passt.

Das du Vegetarierin bist tut mir leid. Ich habe immer Mitleid mit Menschen, die sich nicht gesund und natürlich ernähren wollen oder können. Ich empfehle dann immer Bildung, damit man merkt das es schlecht ist.

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Antitheismo 05.07.2017, 14:54

Ja ich beziehe mich auf alle abrahamitischen Religionen aber insbesondere auf den Islam. Wieso sollte ich den Islam nicht "angreifen" Kritik an diesem ist vollständig gerechtfertigt. Veganismus ist nicht mit Islam zu vergleichen. Dem Veganismus liegt eine logische Idee zu Grunde und dieser kann bei Erwachsenen durchaus positive Effekte haben.

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Seeheldin 05.07.2017, 14:56
@Antitheismo

Kritik an Religionen ist grundsätzlich gerechtfertigt. Die Mechanismen sind die gleichen, egal, von welchem Aberglauben wir hier sprechen. Es geht um Macht, um Geld und um Kontrolle der Menschen.

Da ist kein Aberglauben besser oder schlechter wie der Andere.

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helmutwk 05.07.2017, 18:11
@Seeheldin

Da ist kein Aberglauben besser oder schlechter wie der Andere.

Nun, der Satz beweist, dass du dich nie näher damit beschäftigt hast.

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wildcarts2 06.07.2017, 11:27
@Antitheismo

Dem Veganismus liegt eine logische Idee zu Grunde und dieser kann bei Erwachsenen durchaus positive Effekte haben.

Nein, dem ist nicht so. Der Mensch ist von Natur aus auf Gemischte Kost ausgelegt. Allein unser Gebiss belegt das. Vegane Ernährung ist eine Mangelernährung und ungesund. Dahinter steckt immer eine Ideologie. Diese Menschen folgen entweder einfach nur einen Trend, weil sie zu faul sind sich ordentlich zu informieren, oder sie haben Mitleid mit Tieren. Das erkennt man sehr schnell, wenn diese Leute Polemisieren. Sie vergleichen nur Extreme. Ich habe noch nie einen Vergleich zwischen Menschen, die sich ausgewogen ernähren (also von nichts zu viel, von allem ein bißchen) Veganern gesehen. Immer werden Leute die täglich mehrfach Fleisch essen zum Vergleich herangezogen, ebenso Menschen die aufgrund übermäßigen Fleischkonsums krank geworden sind.

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Seeheldin 06.07.2017, 11:33
@Antitheismo

Ich gehöre zu den Leuten, die kein Fleisch essen, weil sie weder den Geruch noch den Geschmack mögen. Gemüse schmeckt einfach besser. Und es gibt sehr leckere vegetarische Gerichte - da merkt man das Fehlen von Fleisch gar nicht mehr.

Allerdings gehen mir die Fundamental-Veganer auch auf den Keks.

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wildcarts2 06.07.2017, 11:33
@helmutwk

Nun, der Satz beweist, dass du dich nie näher damit beschäftigt hast.

Tut er nicht, denn die Aussage ist korrekt. Jede Religion, jeder Glaube ist gleichwertig. Sie beinhalten ausschließlich erfundene Geschichten und wollen die Zuhörer manipulieren. Die Intensität ist irrelevant.

Es ist egal, ob ich behaupte man würde in den Himmel kommen, wenn man an den "lieben Gott" glaubt, oder ob ich sage dies wäre der Fall, wenn man den "Bösen Gott" nicht verärgert. Es bleibt eine Lüge.

Ich mache auch keinen Unterschied zwischen einem Mörder und einem Massenmöder. Beides sind Verbrecher die meiner Meinung nach den Tod verdient haben.

Ob ein Glaube sagt, ich müsse 5 Mal am Tag ein bestimmtes Gebet sprechen, frei beten wann immer ich es für passend halte oder nur wenn ich was falsch gemacht habe, ist irrelevant. Es bleibt das selbe: Ein Selbstgespräch.

Deine Einstellung zeigt, dass du in deiner Religion gefangen bist. Entgegen einer Aussage von dir betrachtest du dich auch als etwas "Besseres", da deine Religion besser sei. ....

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wildcarts2 06.07.2017, 11:36
@Seeheldin

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Wenn jemand kein Fleisch oder kein Gemüse mag, dann ist da nichts gegen zu sagen. Kann man ja auch nicht ändern. Aber sobald man beginnt seinen persönlichen Geschmack anderen aufdrängen zu müsse und Pseudo-Wissenschaftliche "Studien" nennt, die angeblich beweisen würden dass diese Ernähungsart besser oder gar die beste sei, ist man nicht anders als ein religiöser Fundamentalist. Das wollte ich damit eigentlich nur ausdrücken.

Würden Gläubige einfach nur glauben und niemanden damit belästigen, wäre alles gut. Aber sobald sie ihren Glauben als Wahrheit darstellen werden sie zu Lügnern, was auf jeden Fall anzuprangern ist.

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helmutwk 07.07.2017, 13:51
@wildcarts2

Jede Religion, jeder Glaube ist gleichwertig

Der Glaube, der drei junge Männer dazu bringt, einen deutschen Missionar und zwei türkische Christen grausam zu ermorden, ist also gleichwertig dem Glauben, der die Witwe dazu bringt, nicht nur "den" Islam gegen unzulässige Verallgemeinerungen zu verteidigen, sondern auch den Mördern zu vergeben.

Wie sie selbst erzählt hat, hat das sogar ihre Kinder überrascht: "Sonst gehst du immer gleich an die Decke, wenn es mal Ärger mit dem Vermieter gibt, und jetzt vergibst du so einfach den Mördern von Papa?"

Wer Unterschiede zwischen verschiedenen Glaubesformen nicht zu Kenntnis nimmt, der ist nicht ernst zu nehmen.

Deine Einstellung zeigt, dass du in deiner Religion gefangen bist.

Hat was mit meinen Erfahrungen zu tun und mit Erfahrungen von Leuten, die ich kenne. Auf hohle Behauptungen, das wäre alles Lüge, falle ich nicht mehr herein.

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helmutwk 07.07.2017, 14:01
@wildcarts2

Aber sobald sie ihren Glauben als Wahrheit darstellen werden sie zu Lügnern, was auf jeden Fall anzuprangern ist.

Das gilt auch für Atheisten. Wenn sie ihren Glauben, dass es keinen Gott gibt, als Wahrheit darstellen, werden sie ebenfalls zu Lügnern.

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