Wieso bekommen Muslime und Christen das Recht jemand von ihrem Glauben zu überzeugen aber Atheisten nicht?

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15 Antworten

Ich weiß nicht, in welchem Umfeld du lebst, aber mir ist diese angebliche Diskriminierung von Atheisten im realen Leben noch nirgendwo begegnet.

Versuche also bitte nicht, aus isolierten, subjektiven Erfahrungen eine generalisierende Tatsachenbehauptung zu machen.

Andere Personen machen eben auch andere Erfahrungen mit religiös geprägten, oder aber atheistisch orientierten Mitmenschen.

Ich persönliche kenne niemanden, der den Versuch religiöser Missionierung, oder atheistischer Zwangsüberzeugung bei sich positiv bewertet

Das bei gutefrage.net einige Nutzer den Begriff "Rassist" im Bezug auf ein religiöses Bekenntnis nutzen, zeugt für mich von mangelnder Überlegung.

Es war aber wirklich so und ich bekomme auch immer wieder mit, wie Atheisten beleidigt werden und man ihnen vor den Kopf knallt "Intolerantes Stück ***", obwohl diese nur meinten, dass es keinen Gott gibt und es für sie falsch ist sich so zu "unterdrücken".

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@needhelp1212

Nun, es gibt eben intolerante, oder fanatisch denkende Menschen, die geistig ein Brett vor dem Kopf haben und abweichende Ansichten ablehnen.

Das beschränkt sich übrigens nicht nur auf Religion, sondern solche Personen finden sich beispielsweise auch in einigen politischen Diskussionen.

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Ich selbst verwende bisweilen den Begriff "religöser Rassismus". Inhaltlicht ist es nicht das gleiche, aber die Beweggründe und Gedankenbilder die dem zugrunde liegen sind in Teilen identisch.

Es gibt Menschen, die sich über andere stellen, weil sie weiß sind und es gibt Menschen, die sich über andere stellen, weil Sie einer Religion XY angehören, und somit im Besitz der einzig allgemeingültigen Wahrheit sind.

Hier in Deutschland gibt es nicht (mehr) viele die so denken, aber in anderen Teilen der Welt (z.B. USA oder eben weiter östlich von uns) wist du auf eine relevante Anzahl Meschen stossen, die so denkt und handelt.

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Ja naja, der Begriff Rassist wird bei uns nur gegen Atheisten ausgesprochen.
Dabei kann man ja kein Rassist sein, wenn man 1.) gegen Rassismus ist und 2.) Nur eine Religion nicht gut findet.

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Du sprichst hier genau den Punkt an, der Religionen so gefährlich macht.

Niemand gibt den Gläubigen mehr Rechte, als Atheisten haben. Dieses Recht nehmen sie sich einfach.

Der Hintergrund ist der, dass sie davon überzeugt sind, die "absolute Wahrheit" zu kennen und jeder, der diese Wahrheit nicht anerkennt, ein schlechter Mensch ist. Mit diesem Absolutheitsanspruch wird die Missionierung begründet und genau diese Begründung dient auch als Rechtfertigung, Andersgläubige töten zu dürfen, wenn sie sich "der Wahrheit verweigern". Daher kommen auch nur Gläubige auf die Idee, Missionierung in ihrem Glauben für gut zu halten. Alle Andersgläubigen sehen das von Natur aus anders. Dieses Verhalten zeigt gleichzeitig die Ablehnung des Grundsatzes "Gleiches Recht für alle".

Das führt dann logischerweise zum religiösen Umkehrschluss, dass der Ungläubige kein Recht hat, "Lügen zu verbreiten". 

Wenn mir einer so kommt, sage ich ihm direkt ins Gesicht, dass es immer noch vernünftiger sei, gar nichts zu glauben als an erfundene Märchen aus dem Mittelalter und dass ich froh bin, keiner religiösen Gehirnwäsche unterzogen worden zu sein, wie er offensichtlich.

Grüß Dich needhelp1212!

Besonders christlich oder islamisch oder auch jüdisch gläubige Menschen sind von ihrer Glaubenswahrheit  besonders überzeugt. Diese drei Religionen sind Offenbarungsreligionen. D.h., dass der Ursprung dieser Glaubensrichtungen in einer Offenbarung liegt. Gott habe jemandem (Prophet) irgendwann und irgendwo mehr oder weniger heimgesucht und ihm seinen Willen geoffenbart.

Nachweisbar ist das nicht.

Nun, was behauptet von Gott kommt, muss derart  wahr sein, das es nicht hinterfragt werden darf. Andernfalls mache man schuldig vor Gott und ziehe ihn in Zweifel. Das geht natürlich gar nicht.

Atheisten, die übrigens auch religiös sein können (religiöser Atheismus), nur in einer ganz anderen Weise, das wird oft verkannt, haben einen anderen Ansatz. Sie versuchen in sich eine Einheit von Wissenschaft, Philosophie und eigenem Erleben herzustellen, die der Kontrollinstanz Vernunft unterzogen wird.

Natürlich ist das in den Augen der oben genannten Gläubigen eine eklatanter Verstoß gegen Gott, weil über diese 4 Komponenten begründete Zweifel entstehen können. In deren Weltbild darf das aber nicht sein und aus diesem engen und  unwissenden Blickwinkel heraus werden Atheisten daher oft beschimpft und behauptet, sie hätten keine Boden bzw. keine Grundlage für Ethik und Moral. Und das deswegen, weil ja aus ihre Verständnis heraus Ethik, Moral und um ein guter Mensch zu sein, nur über den Glauben an Gott möglich sei.

Das aber ist nachweislich historisch falsch und außerdem verlogen, weil sich die Gläubigen nicht an eigene Glaubensstandards gehalten und dabei Menschenleben auf brutalste Weise vernichtet haben.

In diesem Zusammenhang ist die Aufklärung zu nennen, die erst diesem Treiben ein Ende bereitete und die Vernunft zum Zuge kam.
Die in dem Film angepsrochene Kombination von (herkömmlicher) Religion, von Tradition und von Aberglauben beherrscht leider noch heute viel zu viele Köpfe und sind gerade diejenigen, die Atheisten zum Teufel wünschen. Dort liegt der Ursprung des Verhaltens, das Du beklagst.

Die meisten sind aber wohl nicht so. Vielleicht bist Du in einer Umgebung, die Dich das so erleben lässt, die eben nicht aufgeklärt ist?

Was ist Aufklärung - Philosophisches Kopfkino

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Atheismus ist keine Glaubensart, es ist die Abwesenheit von Glauben.

Damit ist Atheismus so sehr eine Glaubensrichtung wie keine Briefmarken zu sammeln ein Hobby ist.

De Grund für diese Ablehnung gegenüber Atheisten ist einfach: Sie haben Recht und die Gläubigen wollen das nicht einsehen.

Wenn ein Gläubige versuchen andere Gläubige zu missionieren, ist das zwar ebenfalls nicht häufig gerne gesehen, aber immerhin haben beide die Gemeinsamkeit an einen Fantasiefreund zu glauben und die Streitpunkte sind dann nur mehr die Auslegung des jeweiligen Glaubens.

Kommt aber nun einer und versucht ihnen zu erklären dass es diesen Fantasiefreund nicht gibt, müssten die Gläubigen ihr ganzes Weltbild umkrempeln und einsehen dass sie sich geirrt haben und das ist etwas was nur die wenigsten können.

Atheismus ist keine Glaubensart, es ist die Abwesenheit von Glauben.

Das ist nicht richtig. Atheisten, glauben, dass es keinen Gott gibt. Auch das ist eine Form des Glaubens.

Damit ist Atheismus so sehr eine Glaubensrichtung wie keine Briefmarken zu sammeln ein Hobby ist.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

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Ich selbst bin übrigens Agnostiker.

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@Herb3472

Atheisten, glauben, dass es keinen Gott gibt. Auch das ist eine Form des Glaubens

Das ist absolut falsch!

Atheisten glauben nicht dass es einen Gott gibt. Das ist ein himmelweiter Unterschied! Atheistmus ist keine Glaubensrichtung.

Ich weiß, es fällt manchen sehr schwer das Prinzip der Abwesenheit von Glauben zu verstehen, aber vielleicht schaffst du es ja.

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@vonGizycki

Dieses Buch ist nichts weiter als ein weiterer Aberglauben, was es selbst schon verrät:


Ausgangspunkt für Dworkins Überlegungen ist ein Gefühl: die Erfahrung
des Heiligen, des Erhabenen, die fast alle Menschen machen können

Glaube ist laut Wörterbuchdefinition:

Eine Überzeugung die nicht auf Fakten und Tatsachen, sondern auf einem Gefühl beruht.

Der Aufruf etwas zu "fühlen" ist der älteste Trick den Religiöse und Esoteriker verwenden um Anhänger zu gewinnen. Ein lächerlicher Versuch den Atheismus zu einer Glaubensrichtung zu machen.

Duden über Atheismus:


Weltanschauung, die die Existenz [eines] Gottes verneint bzw. bezweifelt

Google-Definition von Atheismus:


die Weltanschauung, die die Existenz eines Gottes verneint.

Wikipedia:


Atheismus (von altgriechisch ἄθεοςátheos „ohne Gott“) bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott bzw. Götter (Theismus).

Ein für allemal:

Atheismus ist keine Glaubensrichtung, sondern die Abwesenheit oder Ablehnung von Glauben an einen Gott.

Ich hoffe dass dieses Thema nun endlich geklärt ist und wir uns fortan produktiveren Themen widmen können als auf der Möchtegern-Definition eines klar definierten Begriffes herumzureiten!

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@Andrastor

@Andrastor: wer hier wie ein Erbsenzähler Wortklauberei betreibt, bist Du, und nicht die anderen!

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@Herb3472

Das hättest du wohl gerne.

Ich kläre hier Missverständisse und belehre Unwissende. Das hat nichts mit Erbsenzählen oder Wortklauberei zu tun.

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Kannst du bitte versuchen "Atheismus" (meinen Glauben) für die Angehörigen richtig zu schreiben?

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@needhelp1212

Ich verstehe nicht, hab ich "Atheismus" irgendwo falsch geschrieben?

Wie oben bereits gesagt, ist Atheismus kein Glaube, sondern die Abwesenheit davon.

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Du hast "Atheismus" oben einmal geschrieben.

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Atheisten haben keinen gottbezogenen Glauben. Sie können also keine Botschaft in dieser Sache verkünden, sondern allenfalls versuchen, Gläubigen klarzumachen, dass ihr Glaube ein Irrtum ist.

Das enthält kein eigenes Dogma, keine Aussage, keine Argumentation.

@realsausi2,

Gläubigen klarzumachen, dass ihr Glaube ein Irrtum ist.

keine Argumentation.

Also keine Provokation, wollte dich nur darauf hinweisen real. Ich finde nur es gibt schon einige Argumente die gegen religiösen Glauben sprechen (aber ein, zwei vielleicht die dafür sprechen).

LG Dhalwim

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Das ist nicht korrekt, auch als Atheist hast du in Deutschland das Recht im Rahmen der freien Meinungsäußerung, jemanden von deiner Ansicht überzeugen zu dürfen.

Ich sehe da keinen Unterschied. Es werden sowohl Christen und Muslime, als auch Atheisten unter Umständen einer herben, beleidigenden Krtik unterzogen. Egal, ob sie jemanden zu bekehren versuchen oder lediglich ihren eigenen Glauben leben und verteidigen.

Ok, anders gefragt:
Ein Gläubiger (Muslim,Christ) der hemanden überzeigen will, wird als "ok" und "er sagt ja nur was er denkt" bezeichnet, ein Ungläubiger (Atheist) wird als Rassist bezeichnet wenn er jemanden davon überzeugen will das es Gott gibt.
Dabei sind beides Glaubensarten.

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@needhelp1212

ein Ungläubiger (Atheist) wird als Rassist bezeichnet wenn er jemanden davon überzeugen will das es Gott gibt.


Vielleicht liegt das ja an den Argumenten, mit denen Du als Atheist jemanden davon "überzeugen" möchtest, daß es Gott gibt? Gott hat übrigens nichts gegen Menschen verschiedener Herkunft:

(Apostelgeschichte 10:34, 35) 34 Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.


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Gläubige die andere "bekehren" wollen werden als gut angesehen.

Du hast "bekehren" in Anführungsstriche gesetzt. Dieses "Bekehren" ist in der Tat zu hinterfragen. Du musst es mal so sehen: Wenn Gläubige andere aus der Gefahrenzone ziehen wollen, dann ist es gut, ohne Wenn und Aber.
Man lässt ja auch nicht einfach einen Alkoholiker verrecken, sondern versucht ihn von seinem Weg in den Abgrund abzubringen. 

Nichtgläubige werden direkt beleidigt.

Wenn das passiert, dann ist das nicht okay. 

Es ist doch beides im Grunde eine Glaubensart.

Nicht ganz, sondern die Glaubensinhalte haben eine Sofortwirkung auf mein Leben.

In Matth. 7,20 heisst es "an den Früchten könnt ihr sie erkennen."
Darum frage einmal:

Was hat der Islam zu bieten?

Was hat Jesus zu bieten?

Was hat der Atheismus zu bieten?

Es ist doch keine Gefahr modern zu leben

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@needhelp1212

Ja, da hast Du recht. Es ist keine Gefahr modern zu leben. Ein Christ ist sogar aufgerufen sich dem normalen Leben zu stellen und sich ein Stück weit anzupassen. Paulus sagt sogar selbst:"Sei den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche." Wir sollen keine komischen Sonderlinge sein und schon gar keine Eremiten.

Z.B. habe ich meinen Kindern auch nie verboten auf Party's zu gehen. Sie durften da auch Alkohol trinken. Sie sind genau wie ich gläubig und konnten selbst einschätzen was ihnen gut tut und was nicht.

Es ist aber ein riesiger Unterschied, ob Du Gott an Deinem modernen Leben teilhaben lässt und ihn auch mitbestimmen lässt, oder ob Du ihn kategorisch ausklammerst. Wenn Du ihn ausklammerst, dann kann es passieren, dass Du irgendwann überhaupt keinen Zugang mehr zu Seiner Gnade hast. Und das wäre die Katastrophe. Mit seinem Gnadenangebot treibt man keine Spielchen.

Ich habe nochmal darüber nachgedacht, was Du mit modernem Leben meinst. Ich vermute, dass Du denken könntest, dass Christsein so etwas wie eine Spassbremse ist. Diesen Verdacht könnte man haben, weil man Christen selten dabei beobachtet, dass sie ballermannmässig herumgröhlen. Aber glaub' mir, wenn Du umkehren würdest und Dich Jesus bewusst öffnen würdest dann kommt eine echte und tiefe Freunde in Dein Leben, die von einer ganz anderen Qualität ist.


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Das ist Quatsch.

Es kommt immer darauf an von wem Gläubige bzw Nichtgläubige mit ihren Überzeugungsversuchen beurteilt werden.

Bekehrungsversuche von Gläubigen werden von anderen Gläubigen positiv gesehen, von Atheisten aber oft mit diskriminierenden Kommentaren überhäuft.

Andersherum werden Überzeugungsversuche von Atheisten von anderen Atheisten meist gelobt, von Gläubigen aber auch beleidigend oder mit Drohungen versehen.

Von der anderen Partei wird die Weltanschauung logischerweise immer als Glaubensart gesehen, auch wenn Atheisten ihre nicht als solche sehen.

In Biologie wird nicht der Schöpfungsbericht, sondern die Evolutionstheorie behandelt. Um eine (den Grundkenntnissen übertreffende) religiöse Bildung zu erhalten, muss man sich entweder dem Religionsunterricht zuwenden oder über eine Religionsgemeinschaft weiterbilden. 

Auch im Alltag begegnet man eher der Atheistischen Ausprägung. Z. B. im Fernsehen bei Dokumentationen, Comedy oder Serien. 

Das Atheisten wegen Ihrer Ansichten diskriminiert oder irgendwie beleidigt werden, habe ich noch nie erlebt. Höchstens anders herum. 

Glaube kann man übersetzen mit Vertrauen oder fester Überzeugung. Sowohl der Glaube an einen Schöpfer, als auch das Gegenteil, dies nicht zu tun, beruhen auf Überzeugung. In diesem Sinne ist also jeder ein Gläubiger. 

Von Muslimen wird man andauernd genervt.

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In Deutschland ist diese Erscheinung tatsächlich besonders stark ausgeprägt. Das liegt daran, daß Deutschland geradezu ein "Kirchenstaat" ist, obwohl die Politik oft Lippenbekenntnisse zur weltanschaulichen Neutralität abgibt.

Die Religionen sind tief eingewurzelt in den Staat, sprechen fast überall mit und haben massivsen grundgesetzlichen Schutz.

All das ist historisch bedingt und in keinster Weise mehr zeitgemäß.

Aber dieser starke Schutz, der auch von den Massenmedien groß verteidigt wird, macht es leicht möglich, kritische und gebildete Denker als "Rassisten" und "Intolerante" zu verteufeln.

Dabei sind es die Religionen, die die Menschen betrügen und ausnutzen und längst die staatliche Bevorzugung verlieren sollten.


Wie soll denn eine Religion jemanden ausnutzen?

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macht es leicht möglich, kritische und gebildete Denker als "Rassisten" und "Intolerante" zu verteufeln.

Niemand, der die Bedeutung von "Rassismus" kennt, würde einen Atheisten als "Rassisten" bezeichnen. Das macht nämlich im Zusammenhang mit Religion überhaupt keinen SInn.

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V. Lersaque sagt Vor dem WIESO kommt das OB.

Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung, nicht mal hier auf GuteFrageDottNett.
Auch nicht im echten Leben.

Der Atheismus ist kein Glaube, Atheismus bedeutet Wissen.

Es ist doch eigentlich egal, wichtig ist, dass Atheisten sich nicht unterkriegen lassen und sich hoffentlich gegen Religionen durchsetzen, sonst kommen wir in ein erneutes Mittelalter

"Gläubige die andere "bekehren" wollen werden als gut angesehen.

Nichtgläubige werden direkt beleidigt."

Diese These unterstützt du wodurch?

Eigene Erfahrungen. Das Leben spielt sich ja nicht nur im Internet ab.

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@needhelp1212

Und meine Erfahrungen sind genau gegenteilig. Gläubige werden in meinem Umfeld immer runtergeputzt. Von den Atheisten.

So..und wo führt die Diskussion jetzt hin?

Ich bin übrigens konfessionslos und nicht gläubig und stelle mir hier trotzdem auf die Seite derer, die eine Religion ausüben möchten

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@needhelp1212

Wo hast Du die Erfahrung gemacht, dass gläubige Christen oder Muslime positiv beurteilt und kommentiert wurden, wenn sie versucht haben, jemanden zu bekehren? Für mich wäre das eine neue Erfahrung.

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@Kirschkerze

Und meine Erfahrungen sind genau gegenteilig. Gläubige werden in meinem Umfeld immer runtergeputzt. Von den Atheisten.

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Und ich bin als Agnostiker ziemlich neutral diesbezüglich.

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das die Zeugen Jehovas so beliebt sind, vieleicht dadurch ;-)

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Komisch, deine Erfahrung kommt mir unrealistisch vor.

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Bekehrung oder Missionierung durch die beiden christilichen Kirchen wird in Deutschland gefördert, z.B. durch den rligionsunterreich an Schulen.

Es ist an Armutszeugnis, dass es z.B. an unserer Schule keine alternativer Unterricht zu diesem Irrsinn angeboten wird.

Es zeigt, dass der Bescuh des Religionsunterrichtes normal ist, alles andere "nicht" normal.

Dies ist eine subtile Beleidigung für andersdenkende.

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@Baoshan

Dies ist eine subtile Beleidigung für andersdenkende.

Das sehe ich nicht so. Der Religionsunterricht orientiert sich an der Tradition der Mehrheit, und unsere abendländische Kultur ist halt nun einmal eine jahrhundertelang christlich geprägte Kultur.

Darin, dass bei uns weniger repräsentierte Religionen im Religionsunterricht nicht berücksichtigt werden, sehe ich keine Beleidigung, sondern einen pragmatischen Kompromiss: es ist wohl schlichtweg organisatorisch nicht möglich.

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@Herb3472

Religionsunterreich hat schlicht überhaupt nichts in Schulen zu suchen, das ist der Punkt.

Vor allem nicht an Grundschulen, da Kinder in diesem Alter und ohne geschichtliches Vorwissen Religion im allgemeinen und das Christentum im speziellen nicht einordnen können.

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@Baoshan

Religionsunterreich hat schlicht überhaupt nichts in Schulen zu suchen, das ist der Punkt.

Ich würde es nicht so verschärft ausdrücken, aber auch ich würde es für besser halten, wenn der Religionsunterricht durch einen religionsneutralen Ethikunterricht ersetzt würde.

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@Herb3472

es ist wohl schlichtweg organisatorisch nicht möglich.

Solange Religionslehrer Theologie studiert haben müssen, sicher nicht.

Daher sollte das unterbunden werden. Religionswissenschaftler sollten neutralen Religionsunterricht geben ohne Bevorzugung einer speziellen Religion.

Natürlich würden da die am weitesten verbreiteten Religionen am meisten Platz einnehmen, aber wichtig ist, dass das immer von einer neutralen, über den Inhalten stehenden Position aus gemacht wird.

Es ist ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit, wenn ich staatlichen Schulen missioniert wird.

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Auch ein Atheist hat das Recht jemanden von seinem Glauben zu überzeugen.

Beides ist eine Glaubensart, richtig.

Woher nimmst du die Überzeugung du hättest dieses Recht nicht?

Wie man "angesehen" wird ist vor dem kulturellen Hintergrund zu betrachten. In der Kölner Fußgängerzone wird ein Atheist nicht seltsamer angeschaut als ein Muslim oder Christ.

...und ich hab auch schonmal eine Zeugin Jehovas beschimpft weil Sie mich beim Mittagsschlaf gestört hat.

 

@klausbaerbel,

Auch ein Atheist hat das Recht jemanden von seinem Glauben zu überzeugen.

Sie irren, ein Atheist hat eben keinen Glauben. Es bezeichnet die Abwesenheit eines glaubens an einen Gott, bzw. verneinung, dass es soetwas gibt.

LG Dhalwim

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