Wieso bekam Louis XVI während der Revolution keine Hilfe von anderen Ländern?

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2 Antworten

Er bekam Unterstützung; aber sie half ihm nicht.

Zitat aus der Wikipedia zu Französische Revolution:

"Die Höfe, mit deren Unterstützung Ludwig XVI. bei seiner Flucht gerechnet hatte, ließen sich gut einen Monat Zeit für eine Reaktion. Dann erklärten Kaiser Leopold II. und der preußische König Friedrich Wilhelm II. in der Deklaration von Pillnitz die nach der Flucht eingetretene Lage Ludwigs XVI. zum gemeinsamen Interesse für alle Könige Europas. Beide Monarchen stellten militärisches Eingreifen zugunsten Ludwigs XVI. in Aussicht, falls es zu einer großen Koalition der europäischen Mächte mit diesem Ziel käme. Ernsthafte Anstrengungen zur Verwirklichung dieses Plans wurden dann aber nicht unternommen. Bewirkt wurde mit der Drohung nur, dass die französischen Revolutionsanhänger eine noch größere Erbitterung gegen das „aristokratische Komplott“ hegten."

Als die monarchische Koalition dann gegen Frankreich vorrückte, kam es nach anfänglichen Misserfolgen der Revolutionsarmee zur "Kanonade von Valmy", nach der die Koalition den Feldzug abbrach.

Damit wurde der Feldzug für Ludwig, der auf einen Erfolg der Koalition gesetzt hatte, zum Anfang vom Ende.

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Länder bzw. Monarchen haben in erster Linie ihre eigenen Interessen im Auge. Dazu gehört uach die Schwächung des Nachbarn. Offiziell hat man schon geholfen, man hat sich aber schön Zeit gelassen in der Hoffnung das geschwächte Frankreich hinterher mal so richtig für die Hilfe bezahlen zu lassen(Bezahlung muss nicht Geld sein. Man kann sich viel diplomatische Vorteile raushandeln). Die Rechnung ging nicht auf(zumindest nicht sofort) weil eben die Revolution in Napoleon gipfelte und mit dem hatte die ganze Koalition dann alle Hände voll zu tun.

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