Wieso beim Projizierstreckdrücken nur kegelige, konvexe oder konkave Hohlteile?

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1 Antwort

Beim Runddrücken wird ja eine Ronde auf eine entsprechende Gegenform aufgerollt, wobei die Fasern in Längsrichtung  immer gestreckt werden. Bei dem Versuch, ein Zylindrisches Teil zu rollen, wäre nur eine sehr kurze, zylindrische Strecke möglich, in einer länge, die etwa das doppelte der Materialdicke beträgt, vielleicht etwas mehr.

Selbst wenn der zu bearbeitende Werkstoff eine höhere Duktilität aufweisen würde, ist nach kurzer zylindrischer Strecke  schluß und es gäbe Falten. Dies liegt daran, daß das Material in querrichtung gedehnt und in Längsrichtung gestaucht wird. Je flacher der Anstieg, desto höher die Stauchung. Deswegen ist auch die Wandung umso dünner, je stärker aufgedrückt wird.

Aber auch da sind Grenzen gesetzt, siehe die Zeichnung.

Von irgentwoher muß das Material ja kommen.

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