Wieso behauptet die Afd, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, auch wenn die deutsche Verfassung alle Religionen erlaut?

33 Antworten

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Da Du schon viele - überwiegend sehr gute - Antworten bekommen hast: Lass mich Dir mit einem Gleichnis antworten, lieber Gutefrageuser:

Ein Bayer kriegt auch keinen holländischen Pass, bloß weil er ein Auto mit Anhängerkupplung fährt!

Wow, da legst di nieder! Ein hochintelligenter, geradezu genialer, brillant logischer Vergleich! Absolute TOP Antwort!!!

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"weil es stimmt" -  Okay, bei der AfD kann man diese Begründung nicht hernehmen, weil Sachen, die stimmen, oftmals von der AfD verdreht oder ignoriert werden.

Sie behaupten es, weil sie der Ansicht sind, dass es stimmt und zufälligerweise ist ihre Ansicht in diesem Fall berechtigt. Und ich würde mal schätzen, die Mehrheit (auch in der Politik) sind dieser Meinung - nicht nur die AfD.

Klar, nirgends ist festgelegt was unter "gehört zu Deutschland" fällt, aber dass der Islam nicht dazu gehört, obwohl er erlaubt ist, ist so einleuchtend und eindeutig wie diese Beispiele: Essstäbchen gehören nicht zu Deutschland, auch wenn sie erlaubt sind. Aborigines gehören nicht zu Deutschland, auch wenn sie erlaubt sind. Piñatas gehören nicht zu Deutschland, auch wenn sie erlaubt sind. Kim Kardashian gehören nicht zu Deutschland, auch wenn sie erlaubt ist. Etc.

Davon abgesehen ist es beim Islam sogar noch einleuchtender und sinnvoller sich von ihm zu distanzieren, da er nicht nur nicht zu Deutschland gehört, sondern sogar gegen die deutschen Werte und Entwicklung geht.

das du eine religion mit solch schwachsinnigen Beispielen vergleichst, dafür erstmal respekt (ironie off)

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@FoFoFo

Eine Religion kann man halt schlecht mit etwas vergleichen. Eine Ideologie eines anderen Landes (Chuch'e-Ideologie z.B.) passt nicht zu Deutschland. Besserer Vergleich. Allerdings würde man dann den Islam mit der Chuch'e-Ideologie vergleichen und das wäre auch schwachsinnig, daher Beispiele die sich nicht zum Vergleich eigenen, aber das Prinzip verständlich machen.

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@Freddy4

Und wie siehst du das mit dem Judentum? Gehört das auch in die Kategorie wie die Essstäbchen?

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@FoFoFo

Der fundamentalistische Sunniten- wie Schiiten-Mehrheitsislam, werter FoFoFo IST SCHWACHSINNIG!

Insofern passen Freddys Beispiele zu 100%!

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Sorry, aber dieses "gehört nicht zu Deutschland" ist dabei nichts mehr als ein subjektiver Geschmack, der in einem allgemein klingenden Satz formuliert wird.

Ob Essstäbchen zu Deutschland "gehören" oder nicht, kann ja kein einzelner entscheiden. Wenn die für mich zu Deutschland dazugehören, ist das eine ebenso valide Privatmeinung.

Deutschland hat aber ca. 80 Millionen Privatmeinungen.

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@OlliBjoern

"gehoert nicht zu Deutschland" ist keine subjektive Meinung, sondern eine berechtigte Feststellung die durch Geschichte und Tradition eindeutig begruendet ist.Deutschland ist ein christlich, abendlaendisches Land.Ich bzw meine Familie, sind schon Ende 1944 bzw Anfang 1945 nach Deutschland gekommen, zu einer Zeit als Deutschland vernichtet und geschlagen war,Dies nur durch ungeheures Glueck, denn in dieser Zeit wurde von den Serben alles was auch nur nach Deutsch aussah erbarmungslos nieder gemacht.Wir wurden doppelt gehasst, denn wir waren zusaetzlich Muslime.Trotzdem wurde wir aus Gruenden der Menschlichkeit als  Fluechtlinge aufgenommen und konnten uns integrieren und hier in Frieden leben.Das verdanken wir in erster Linie , der Barmherzigkeit und dem Gedanken der christlichen Naechstenliebe.Ein Gedanke der vielen Moslems noch heute fremd ist. Gerade deshalb gehoert der Islam nicht zu Deutschland, obwohl und auch dies muss einmal gesagt werden, die erste Moschee schon z.Z. und auf Geheiss Friedrich des Grossen in Preussen in der Naehe von Berlin errichtet wurde.

Tareq A.

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Was ist das für eine Art der Argumentation? Um deinen "Beispiel" ein wenig Sinn und Logik zu geben, beende ich einfach mal deine Schilderung mit folgendem: Die deutschen Werte beruhen in erster Linie auf dem Grundgesetz. Das Grundgesetz wiederum, sichert die absolute Religionsfreiheit. Richtig, das sind deutsche Werte. Die Entwicklung Deutschlands lässt sich an seiner Demokratie und seinen Menschenrechten (neben dem BIP) berechnen. Kardeshian darf übrigens auch in DE leben, weil Kardeshian in Freiheit leben darf.

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@xxPHILOSOPHINxx

Aus diesem Grund dürfen ja auch Moslems in DE leben, weil sie auch in Freiheit leben dürfen (und das auch sollten!) und sogar ihre Religion öffentlich ausüben dürfen.

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@Freddy4

Religion öffentlich und frei ausüben-- verstehst Du darunter auch die Scharia als Gerichtsbarkeit?

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@xxPHILOSOPHINxx

Was ist das für ein abwegiger Beitrag Das Grundgesetz sichert KEINE absolute Religionsfreiheit. Ehrenmorde z. B. sind VERBOTEN 

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@xxPHILOSOPHINxx

*xxPHILOSOPHINxx

Die Kardeshian darf in Deutschland leben, weil es zwischen den USA und der BRD bzw. Europa, Bilaterale Vertraege gibt, die ein Visafreies Reisen und Leben in diesen Laendern, mit Einschraenkungen, erlauben.Das hat nichts mit der persoenlichen Freiheit des Einzelnen zu tun.

Tareq A.

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Jede religiöse oder gesellschaftspolitische Ideologie (dazu gehört auch der abstruse rechtsgestickte Populismus der AfD) ist nach kürzester Zeit ein Instrument in der Hand machtbesessener Diktatoren, die damit Mord, Folter und Entrechtung rechtfertigen.

Wenn Religionen also keine direkten kriminellen Vereinigungen sind, so sind sie doch zumindest Vereinigungen, die sich willfährig von kriminellen Machthabern missbrauchen lassen. Also Mittäter.

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Solange die islamischen Verbände die Tötungsanweisungen im Koran, die Frauendiskriminierung und das Verbot für Musliminnen, einen Nichtmuslim zu heiraten, nicht aufgeben, ist der Islam mit dem GG unvereinbar und kann also auch nicht "zu DE gehören". 
Historisch gehörte er ohnehin nie zu Europa. Im Gegenteil: Der Islam griff Europa fünfmal an. Im 8. Jahrhundert von Spanien aus, im 8. bis 11. Jahrhundert durch die Angriffe der islamischen nordafrikanischen Staaten auf die Südküsten Europas, 1453 durch die Vernichtung des Oströmischen Reichs, dann im 16. Jahrhundert und im 17. Jahrhundert (Türken vor Wien). Gegen diese 1000 Jahre sind die Kreuzzüge, die zwischen 1100 und 1300 liefen, eine kurze Periode. 

Habe zu diesem Thema, weil es mich angeht, schon einige Male Stellung genommen.Moechte mich deshalb nicht wiederholen.Trotzdem aber noch eins in aller Kuerze, der Islam als solcher gehoert selbstverstaendlich nicht zu Deutschland oder Europa, wohl aber die Menschen, die hier als sogenannte Gastarbeiter vor 20 oder auch 30 Jahren ins Land kamen,hier ihren Lebenszweck sehen, d h. arbeiten,leben Familie gruenden,oder schon als Fam. hier her kamen, Steuern zahlen und sich anstaendig und redlich auffuehren und die deutschen Gesetz achten und respektieren.Deutschland oder auch Europa, mit einigen kleinen Einsprengsel des Islams im Balkan, ist von seiner Tradition und Geschichte her ein fast zu 100% christlich, abendlaendisches gepraegtes Land und ich sehe keinen Grund dieses nun zu aendern.Ich bin, wie einige unter Euch wissen,selbst Moslem, kann mich aber trotzdem nicht mit dem Gedanken anfreunden, das der Islam zu Deutschland, gehoeren soll, weil es eben so nicht ist.Man muss trennen zwischen den Menschen oder der Religion

Tareq A.

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@Yankors

Das ist die erste vernünftige Stellungnahme eines Moslems zu diesem Thema, die ich auf GF lese. 

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Trifft es andersherum auch zu?

Es heisst ja ständig "Der Islam gehört zu Deutschland" und das wird dann meist begründet mit "andere Religionen gehören auch zu Deutschland daher auch der Islam"

Da Deutschland ein auf der Weltkarte abgegrenztes Gebiet ist und eine Religion nur in Köpfen von Menschen existiert kann Religion niemals zu einem Land dazugehören. aber dass lassen wir mal außer acht und gehen davon aus, dass der Islam zu Deutschland gehört wie von so vielen Populisten behauptet wird.

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