Wieso behaupten alle Übergewichtigen, dass sie krank sind und nicht selbst schuld?

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7 Antworten

Weil es wesentlich mehr Gründe für eine gesundheitliche ZUnahme gibt, als die Schillddrüse, viele Menschen nehmen durch Medis zu ( also indirekt durch die Krankheit ) sind also doch ehrlich.

Ich selber bin im Juli 2014 mit 55kg in die Psychatrie habe Mirtazapin bekommen und habe innerhalb von 3 Monaten 30kg dadurch zugelegt, seitdem ich es abgesetzt habe ( in absprahc e mri ärztin), habe ich ausser den natürlichen monatlichen Schwankungen ( menstruation usw) kein gramm mehr zugenommen.

Viele Antidepressiva haben leider diese Nebenwirkung, genauso wir Cortison oder die Anti baby Pille die Nebenwirkung haben kann ( medis die mir gerade einfallen). Eine Kollegin hatte in der Zeit, wo sie cortison nahm 10 kg zugenommen, nachdem absetzten ist sie mittlerwile wieder beim alten Gewicht.

Natürlich kommt auch noch der persönliche Stoffwechsel hinzu.

Bei manchen ist es natürlich auch falsche Ernährung( durch falsche Vorbilder, wenig zeit etc) und zu wenig Sport.

( sollte das mit den 10.000 Schritten stimmen , müsste ich ein Strich in der Lanschaft sein,da ich pro Tag 15.000-25.000 Schritte im Normallfall laufe + rad fahren etc., leider geht kaum n gramm runter)

Meine Tochter hingegen hateinen super Stoffwechsel, die ist ein Strich in der Landschaft ( ich kann nur Hosen mit Gummizug zum enger stellen holen) , dabei hat sie shcon wieder Hunger, wenn sie noch nicht ganz vom Tisch aufgestanden ist.

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Der Stoffwechsel steht für den Verbrauch durch Herz, Gehirn, Organe, Wärmeregulation, Fett- und Muskelmasse und Aktivität. 
Herz,
Gehirn und Organe benötigen immer gleich viel Energie um funktionsfähig
zu bleiben. Sie werden erst ausgeschaltet, wenn das Gewicht und die
Nahrungszufuhr im lebensbedrohlichen Bereich ist. 

Individuell kann nur die Fett- und Muskelmasse, sowie die Aktivität sein. Das ist aber steuerbar und nichts Willkürliches. 

Auch Medikamente und Krankheiten führen nicht ohne Grund zu einer Gewichtszunahme. Sie begünstigen sie nur. 

Einige Medikamente verändern das Hunger- oder Sättigungsgefühl, andere lassen einen z.B. müde und schlapp werden. Das führt dazu, dass man sich
weniger bewegt und/oder mehr isst. Dann gibt es noch Medikamente, die zu Wassereinlagerungen führen können, besonders bei Hormonen oder Cortison, diese 2-3kg sind jedoch kein echtes Fett und sie verschwinden nach der Behandlung wieder. 

Auch das Prader-Willi-Syndrom kann Übergewicht begünstigen: "Menschen mit PWS sind in der Regel kleinwüchsig. Ihre Muskulatur ist insbesondere in den frühen Lebensjahren recht schwach ausgebildet, weshalb Bewegung für sie oft anstrengend und ermüdend ist. Menschen mit PWS wissen nicht, was
„satt sein“ bedeutet. Aufgrund der Störung im Hypothalamus empfinden sie
kein Sättigungsgefühl, weshalb sie ihr Essverhalten nicht regulieren
können." (www.prader-willi.de). Schlechte Bedingungen also, aber dennoch
muss man nicht dick sein. 

Auch eine Schilddrüsenerkrankung wird häufig als Ausrede verwendet, dabei sind das gerade einmal 200kcal, die man täglich mehr oder weniger zu sich nehmen kann, ohne dass sich das Gewicht verändert. Mit einer solchen Erkrankung gehen jedoch auch viele andere Symptome mit ein, z.B. heftiges Herzrasen, ständige Unruhe, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Depressionen, etc. Bei solchen Symptomen geht man aber normalerweise zum Arzt und lässt sich das behandeln. Mit entsprechenden Medikamenten ist das alles in den Griff zu kriegen.

Übergewichtig wird man also nur selbstverschuldet, in dem man über dem Bedarf, also mehr als man verbraucht, isst. 

Damit werden gesellschaftlich natürlich auch viele Attribute wie Faulheit assoziiert. Um sich davor zu schützen, denken sich Dicke immer neue Ausreden ein, warum sie nicht normalgewichtig sein können, was natürlich alles völliger Quatsch ist. 

Sieht man sich z.B. Klassenbilder aus den 1950ern an, dann sieht man keine bis kaum dickere Kinder. Vor mehr als 2000 Jahren wäre Übergewicht sogar ein Todesurteil gewesen. Grundlos ist man also nicht dick, es ist nicht von der Natur vorgesehen. 

Ich glaube übrigens auch, dass die meisten Übergewichtigen kein ernsthaftes Interesse an einem Gewichtsverlust haben, weil sie nichts in ihrem Leben ändern und insgeheim so zufrieden sind. Nur wer würde eine solche Meinung schon wirklich akzeptieren? ;P

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Weil es genetisch bedingt ist. Ich kenne Leute, die brauchen die Torte nur anzuschauen und andere wiederum können essen wie der Schnabel gewachsen ist..

Natürlich ist Disziplin immer ein entscheidender Faktor. Der eine hat sie. Der andere halt nicht und gibt seinen Trieben eher nach.. ;-)

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Unimunti 15.09.2016, 20:00

Man kann nicht zunehmen, wenn man nicht mehr Kalorien isst, als man verbrennt ;)

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Keinohrfuchs 15.09.2016, 20:02
@Unimunti

Ja, das sagt der Volksmund. Aber jeder Mensch hat Unterschiede im Stoffwechsel. Von daher kann man das nicht pauschalisieren. ;-)

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Unimunti 15.09.2016, 20:22
@Keinohrfuchs

Nein. Wenn man 2000 Kalorien verbraucht, kann man nicht zunehmen, wenn man nur 2000 Kalorien zu sich nimmt, oder woher willst du die Energiemenge nehmen ? Hat nichts mit Stoffwechsel zu tun. Alles Ausrede...

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Indivia 15.09.2016, 20:41
@Unimunti

Dafürmüsste man allerdings erst einmal den ganz genauen puren kalorienbedarf wissen und dieser ist schon von mensch zu mensch untershciedlich ( arbeitet man im sitzen oder im stehen, männlich oder weiblich, muskelmasse , sport etc)

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Johannax31 23.09.2016, 14:50
@Keinohrfuchs

Blödsinn. Der Stoffwechsel steht für den Verbrauch durch Herz, Gehirn, Organe, Wärmeregulation, Fett- und Muskelmasse und Aktivität. 

Die Gene spielen keine Rolle, wie sollten sie das auch? 

Die Unterschiede kommen dadurch zustande, dass sich der eine mehr bewegt als ein anderer und mehr bzw. weniger Muskeln und/oder hat als der andere. 
Das ist aber alles steuerbar. Nichts ist willkürlich. 

Wenn die Behauptung mit den Genen stimmen sollte, dann hätten die Menschen vor x Jahren auch schon so dick sein müssen wie heute. Auf alten Klassenfotos z.B. der 1950er sieht man davon nichts. Vor mehr als 2000 Jahren wäre Übergewicht übrigens ein Todesurteil gewesen. Wie sollten sich solche 'Gene' also durchgesetzt haben?

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Weil es leichter ist, die Schuld auf andere zu schieben bzw. von sich zu wenden, anstatt ehrlich mit sich zu sein.

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Unimunti 15.09.2016, 19:58

das stimmt, aber das bedeutet ja, dass sie lügen müssen. haben sie kein schlechtes gewissen dabei ?

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xXVerlexXx 15.09.2016, 20:01
@Unimunti

Vielleicht schon, dass weiss ich aber nicht. Außerdem spricht das ja nicht für alle Übergewichtigen. Ich denke viele wissen schon selber, dass sie daran schuld sind und geben es auch offen zu, aber ich kann mir halt auch vorstellen, dass viele ihr Übergewicht auf eine Krankheit oder etwas anderes schieben, um sich der Verantwortung über ihr Aussehen bzw. ihren Körper zu entziehen.

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Johannax31 23.09.2016, 15:14
@Unimunti

Ich glaube, dass die meisten Übergewichtigen insgeheim mit ihrem Leben zufrieden sind und nichts wirklich ändern wollen. 

Übergewicht ist jedoch gesellschaftlich einfach nicht akzeptiert und wird mit vielen unschönen Eigenschaften assoziiert. 

Selbstschutz und keine Lust auf Diskussionen bzw. Rechtfertigungen werden es wohl sein.

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Ich nicht, ja bin faul fresse jeden tag 2 packungen chips trinke 2liter alk am tag mache kein sport und 2döner sind zu wenig fürn tag,

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Noch nie von nem dicken gehört der sagt das er dick wegen seiner krankheit is.

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Unimunti 15.09.2016, 20:00

noch nie einen gehört, der das nicht behauptet :)

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weil es einfacher ist, sein Übergewicht auf Dinge zu schieben die man nicht beeinflussen kann, als zuzugeben, das man zu faul ist. Zu dem kann man sich dadurch noch etwas mitleid beschaffen.

Ich bin selbst nicht der dünnste (182cm/92kg) allerdings weiß ich dass es an meiner Faulheit liegt ;)

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