Wieso "basteln" Vegetarier sich Fleischprodukte nach?

44 Antworten

Hallo Jessie! Natürlich ist es die Nahrungsmittelindustrie die so Geschäfte machen will. 

Wieso essen dann manche Vegetarier nicht gleich das echte Fleisch, wenn sie es anscheinend so vermissen? weil es ihrem Denken widerspricht. In Umfragen geben die meisten Tierhaltung und Umwelt als Grund an. 

Die Zustände in den Betrieben sind unsäglich. Die Presse zeigt was da bei uns passiert. Beispiel : Im Dezember 2013 veröffentlichte "Report Mainz" erstmals schockierende Aufnahmen aus Deutschen Ferkelzuchtbetrieben. Die Bilder zeigen Arbeiterinnen, die im Vorbeigehen reihenweise kleine Ferkel erschlagen und in überfüllte Kadavertonnen werfen.  Keine Ausnahme, es wurden viele Betriebe besucht. Und : 

"Für die Produktion von Fleisch und Milch wird mehr Soja und Getreide gebraucht als für die Produktion pflanzlicher Alternativen", erklärt Rieke Petter von der Albert-Schweitzer-Stiftung. "Die Tiere wandeln nur einen Bruchteil der ihnen zugeführten Kalorien und Nährstoffe in Fleisch und Milch um. Den Rest verwenden sie für den Skelettaufbau, die Körperfunktionen und so weiter." Als Rechenbeispiel: Um ein Kilo Schweinefleisch zu produzieren, werden fünf Kilo Futter benötigt – Nahrung, die theoretisch auch viele hungernde Menschen ernähren könnte.

Fleisch frisst Land - sagt auch der WWF in einer Studie.

Ich habe nicht von billig-Fleisch aus dem Supermarkt gesprochen, ich kaufe mein Fleisch zum beispiel immer vom Metzger nebenan. Der schlachtet nur Tiere aus der Region, also auch Bio. Nur weil man Fleisch isst, heißt es ja nicht dass man sich nicht gesund ernährt .

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@Jessilegga

Finde ich schon mal gut, beseitigt aber die Probleme Umwelt nicht. Und bio ist auch nicht immer  = Tierwohl da gibt es genügend Belege. 

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@Jessilegga

ich kaufe mein Fleisch zum beispiel immer vom Metzger nebenan.

Metzgerfleisch ist in der Regel Massentierhaltungsfleisch. Selbst schlachtende Metzger sind die Ausnahme. Und auch selbst schlachtende Metzger können ihre Tiere beziehen woher sie wollen. Weder regional noch bio sind irgendwelche Merkmale für eine bessere Tierhaltung.

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@Gegengift

Ist leider so und hat auch der Tierschutz so ermittelt.

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@Jessilegga

ich kaufe mein Fleisch zum beispiel immer vom Metzger nebenan.

Zu glauben, das die Tiere die dort umgebracht wurden, ein besseres Leben hatten als die Fleischlieferanten für den Supermarkt, ist ein Irrtum.

Aber nichts desto trotz. Wenn jetzt alle Vegetarier oder die Supermarktkäufer deinem Beispiel folgen würden, dann wäre nicht mehr viel für dich übrig. Wie wichtig wäre dir denn dein Fleisch, wieviel bist du bereit für eine 20Gramm Fleisch und Wurst in der Woche zu bezahlen?

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@Jessilegga

Aber weißt du auch woher das Fleisch kommt wenn du essen gehst? Wo das Fleisch herkommt wenn du Pizza bestellst?

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Ich verstehe wirklich nicht, was daran so unverständlich ist. Ich bin selbst Vegetarier, esse zwar keine Fleischersatzprodukte, weil sie mir nicht schmecken, kann aber die Leute, die es machen, vollkommen verstehen.

Die meisten Menschen werden aus moralischen, vereinzelt auch aus gesundheitlichen Gründen, Vegetarier. Das heißt doch aber nicht, dass ihnen Fleisch nicht schmeckt.

Sie wollen trotzdem weiter Fleisch genießen, aber dennoch darauf achten, dass kein Tier zu schaden kommt. Ich weiß, dass das Thema Soja auch heikel ist, weil dieses Produkt auch Opfer erfordert, aber dennoch nicht in einem solchen Ausmaß.

Also nein, sie können nicht gleich normales Fleisch essen, weil es den meisten Vegetariern wichtig ist, wie viele Köpfe dafür rollen mussten. Diese Mode-Vegetarier, welche nur dem Trend hinterherlaufen, um sich als Vegetarier schimpfen zu können, nicht mit einberechnet.

DH! Tolle Antwort! 

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Diese „Modevegetarier“ sind ausnahmslos alle, welche Fleisch vertragen. Es ist immer Interessant zu sehen das Vegetarier sich nicht im geringsten um Pflanzen kümmern obwohl sie diese doch verspeisen. Pflanzen sind genauso Lebewesen. Und wir behandeln sie weit schlimmer als Tiere. Pflanzen werden genmanipuliert, gekreuzt, in Massen gezüchtet, kurz nach ihrer reife heraus gerissen nur weil man ihren Samen will, künstlich ernährt... u.s.w.

Aber so lange man sich der Illusion hingeben kann, das man das alles mit Pflanzen machen darf und deswegen kein Fleisch isst, ist die Welt in Ordnung.

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@Ysosy

Es ist immer Interessant zu sehen das Vegetarier sich nicht im geringsten um Pflanzen kümmern obwohl sie diese doch verspeisen. Pflanzen sind genauso Lebewesen.

Der Unsinn schwirrt ja nun seit Jahren durch das Netz und wurde dabei nie auch nur ein Stück intelligenter :-O

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@Gegengift

Welcher Unsinn? Es wird immer vorgegeben warum man Vegetarier ist.

Tiere zu schaden kommen, Wasser verbrauch, ekelhaft Leichenteile zu essen, giftige Dioxine, Antibiotika, Keime, Massentierhaltung, Tierhaltung und Umwelt... ( Angaben von dieser Seite)

All das kann man auf Pflanzen übertragen. Und das ist okay?

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@Ysosy

ekelhaft Leichenteile zu essen, giftige Dioxine, Antibiotika, Keime, Massentierhaltung, Tierhaltung und Umwelt

... sind Punkte, die man absolut nicht auf Pflanzen übertragen kann.  

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@Jumpix

Ah ja verstehe...

Leichenteile zu essen = bei Pflanzen wie Tieren handelt es sich um Lebewesen. Man isst also in beiden Fällen tote Lebewesen.

giftige Dioxine, Antibiotika, Keime = Antibiotika wohl nicht. Aber unsere Pflanzen nehmen Giftstoffe aus dem Boden aus. Selbst BIO Pflanzen machen eben dies. BIO bedeutet das sie nicht mit Pestizide besprüht werden. Aber wenn der Boden vorher schon Schadstoffe enthält hat dies auch eine BIO Pflanze.

Massentierhaltung = Quadratkilometer große Monokulturen sind kein Natürliches vorkommen für Pflanzen.

Tierhaltung und Umwelt = Der Umwelt unterliegen Tiere wie Pflanzen, und die Haltung... Quadratkilometer große Gewächshäuser sind kein Natürlicher Lebensraum.

Genmanipulation, Wachstumsmaximierung und anderes ist meiner Meinung nach bei Tieren und Pflanzen äußerst bedenklich. Erdbeeren und Kürbisse schmecken nach Schwamm, Radieschen und Kohlrabi schmecken nach Holz.

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@Ysosy

Da hört man doch immer, Fleischkonsum wäre dem Gehirnwachsum förderlich gewesen. 

Du findest, Vegetarier und Veganer verhalten sich unfair gegenüber Pflanzen?

Was frisst denn dein Fleisch? Luft und Liebe? Für einen Vegetarier müssen nur Bruchteile der Pflanzenmenge  aufgewendet werden, die für eine omnivore Ernährung notwendig sind.

Quadratkilometer große Monokulturen sind kein Natürliches vorkommen für Pflanzen.

Du meinst sowas? Brasilianischer Futtermittelanbau.

http://sverigesradio.se/sida/images/83/2349063_1200_675.jpg?preset=article

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@Maisbaer78

Ich hatte dir glaube ich schon mal gesagt, dass du aufpassen musst was du sagst. Du machst den Menschen mit deinen Argumenten doch Kopfschmerzen. Und das bei dem Wetter. Findest du das nicht ein bisschen respektlos? Denken strengt manche Menschen unheimlich an. ;)

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@Rixon

Du machst den Menschen mit deinen Argumenten doch Kopfschmerzen.

Damit kompensiere ich nur meine eigenen Kopfschmerzen und die Übelkeit, die angesichts solch schlichter Gemüter und deren herablassender Fehlargumentationen regelmäßig in mir aufsteigt. Und ja, auch Veganer können unter der Hitze leiden. Da hat er noch Glück, dass ich es Ihm einfach mache, mit Bildern und so.

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@Ysosy

Welcher Unsinn?

Na der Unsinn bei der Tierethik ginge es nicht um Leidfähigkeit, Nervensystem, Sozialleben und Komplexität von "Leben".

All das kann man auf Pflanzen übertragen

Äh nö. Nichts davon kann man auf Pflanzen übertragen. Außer vielleicht Giftstoffe. Aber für Gesundheitsbewusste geht die Rechung eh auf, wie man an der Studienlage sieht.

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@Maisbaer78

@ Maisbaer78

Du missverstehst meine Gesamte Aussage. Es geht schlicht darum, das wir der Tier und Pflanzenwelt das gleiche antun. Nur das es bei der Pflanzenwelt einfach hingenommen wird. Genmanipulation.. egal, Artenübergreifendes Kreuzen... egal, Gemüse und Obst welches nur noch darauf getrimmt ist, schnell zu wachsen und gut auszusehen... egal, 50% der Ernte wird entsorgt weil es nicht der Norm entspricht... egal... . Gerade die, welche unser verhalten den Tieren gegenüber anprangern, sollten im gleichen Atemzug auch die Pflanzen erwähnen.

Aber hier herrscht die Brille der Doppelmoral. Wenn man mit beiden Augen sieht. Und seine Argumentation gegen Fleisch auf die Pflanzenwelt überträgt... darf man nichts mehr essen.

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@Gegengift

Es ist schon traurig zu sehen wie egal den Menschen die Pflanzenwelt geworden ist. Tier? Ja die haben Rechte.. aber Pflanzen?

„Pflanzen haben kein Bewusstsein, Pflanzen haben kein Nervensystem, Pflanzen haben keine Rechte. Mit den können wir machen was wir wollen.“ (Sarkasmus)

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@Ysosy

Ysosy...du begreifst es einfach nicht oder? In dem man verhindert, das Milliarden Hektar mit  Pflanzen für das Tierfutter draufgehen, tut man auch etwas für die Flora unseres Planeten.  Die Anbaumethoden könnten deutlich weniger agressiv sein, wären da nicht die enormen Bedarfsmengen der Tierfutterindustrie. Allein die Menge würde sich um 60% reduzieren.  Also ist deine Argumentation der blanke Hohn.

Die Pflanzen sind dem Gros der Vegetarier und Veganer ganz sicher nicht egal. Aber irgendetwas muss ich nun einmal essen. Persönlich bevorzuge ich aber einen Weg, der WENIGER Auslöschung bedeutet und vorallem keine Lebewesen trifft, die ich schreien hören und leiden sehen kann. Einhergehend verringere ich auch das potentielle Leid unter den Pflanzen.

Einige Veganer ernähren sich sogar ausschliesslich von Früchten, bei deren Ernte die Pflanze erhalten bleibt.

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@Maisbaer78

Süß. Ich weiß das du dich der Illusion hingeben musst, das es so besser ist (egal was wir der Pflanzenwelt antun). Daher driftet deine Argumentation auch Jedes mal auf die Antifleisch Schiene.

weniger agressiv, WENIGER Auslöschung, Allein die Menge würde sich um 60% reduzieren.

Ich habe mit keiner Silbe erwähnt das es Falsch sei Vegetarier zu sein oder das es Richtig wäre Fleisch zu essen. Dennoch fühlst du sich angegriffen. Ich bleibe dabei, wer das verhalten gegenüber unserer Tierwelt anprangert, muss dies auch bei der Pflanzenwelt tun.

Genmanipulation.. egal, Artenübergreifendes Kreuzen... egal, Gemüse und Obst welches nur noch darauf getrimmt ist, schnell zu wachsen und gut auszusehen... egal, 50% der Ernte wird entsorgt weil es nicht der Norm entspricht... egal... . Hier herrscht die Brille der Doppelmoral.

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@Ysosy

Dennoch fühlst du sich angegriffen.

Wo liest du denn das heraus?

Nein, wie ich dir bereits erklärt habe...offenbar braucht es wirklich Bilder um in deinen Kopf zu dringen, nur leider fehlt mir dafür eines.... sind Pflanzen den Vegetariern und Veganern nicht egal.

Aber das wir etwas verzehren müssen, ist ein notwendiges Übel. Also entscheiden wir uns dafür, das Übel so gering wie möglich zu halten. Und das mit guten Argumenten. Da weit mehr als 2/3 der weltweiten Soja-Ernte und mehr als 50% der übrigen Getreideerträge für die Tierzucht draufgehen, ist für die vegetarische und vegane Ernährung ein großangelegter Monokulturismus und die genetische Manipulation von Sorten nicht notwendig. Das heisst, Veggies tun aktiv etwas, um ein potentielles Leid für Pflanzen zu verringern, Raubbau an der Natur zu verhindern, Genmanipulation von Sorten überflüssig zu machen.

Das hat nichts mit einer Doppelmoral zu tun. Es ist eine Notwendigkeit, zu essen.  Aber wir können entscheiden was wir essen, da wir sehen, wo wir unnötiges Leid vermeiden können.

Nicht nur Veggies, auch Omnis verzichten immer mehr auf Produkte die von weit her importiert werden müssen. Alte Getreide und Kartoffelsorten werden wieder modern. Für vegetarische und vegane Produkte werden auch Weizen,Dinkel , Lupinen und ähnliche lokale Pflanzen herangezogen. Ohne Genmanipulation, ohne weitere Kreuzungen.

Die Genmanipulation von Getreiden und anderen Arten ist nur durch den enormen Futtermittelbedarf der Viehwirtschaft "notwendig" geworden. Es ist natürlich für dich ein leichtes zu sagen. Ihr esst Pflanzen, darum tragt Ihr dazu ebenfalls bei, oder wie du es wohl ausdrücken würdest, darum muss es euch egal sein.

Im übrigen ist es in Europa "noch" verboten, genmanipulierte Sorten direkt in Lebensmitteln zu verarbeiten. TTIP wird das vermutlich ändern, aber auch dann kann man bewusst einkaufen oder selbst anbauen, wer denn die Möglichkeit hat.

wer das verhalten gegenüber unserer Tierwelt anprangert, muss dies auch bei der Pflanzenwelt tun. 

Wenn du mal in meinen Beiträgen weit zurückschaust, tue ich das auch. Da aber der Raubbau an der Pflanzenwelt vorwiegend durch den Fleischverzehr gerechtfertigt und vorangetrieben wird, schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe, in dem ich das größere und offensichtlichere Übel aktiv bekämpfe. Wie wäre es, wenn du aktiv etwas gegen das Übel Fleischproduktion unternimmst. Das würde den anderen Veganern etwas mehr Energie zur Verfügung stellen, um sich noch mehr für die Pflanzen zu engagieren und du selbst würdest damit aktiv FÜR Pflanzen eintreten.

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@Maisbaer78

Danke, lieber Maisbaer - das hast du wieder mal sehr aussagekräftig und sachlich-korrekt auf den Punkt gebracht... Eigentlich wollte ich an dieser Stelle auch noch einen Kommentar schreiben, aber der ist nun hinfällig geworden...:)

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@Maisbaer78

Leute es ist schön das es euch gibt:) Ihr sitzt nicht nur im selben Boot ihr rudert auch noch in die gleiche Richtung. Warum hört ihr euch nicht einfach zu, woher willst du zB wissen ob Ysosy nicht auch Vegetarier ist. Vegetarier sollen doch auch Vegetarier kritisieren können. Habt doch einfach Freude aneinander, schliesslich macht ihr euch beide Gedanken über euer tun. 

Ich glaube übrigens nicht, dass es noch einen grossen Unterschied macht ob man bewusst einkauft. Genmanipuliertes Getreide ist sehr aggressiv, das vermischt sich mit den anderen Feldern.

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Ansichtssache.

Aber nun eine ausführlichere Antwort, geschrieben von einem Vegetarier und Teilzeit-Veganer (also von mir ;)):

Ich habe mich damals für den Vegetarismus entschieden, um die Fleischindustrie nicht weiter mit meinem Geld zu unterstützen und weil ich konsequent sein wollte, wenn ich schon sage, dass ich Tiere sehr mag (aber am Stück und lebend, nicht zum essen). Es lag nicht zwingend daran, dass mir der Geschmack nicht mehr zusagte, trotzdem fiel mir die Umgewöhnung leicht (wie gesagt: Tiere).
Und: Ich vermisse das Fleisch nicht.

Aber Vegetarier und Veganer haben natürlich in der Regel auch gern was etwas sättigenderes neben dem Salat oder Gemüsegericht und so probier ich gern Varianten aus: Veg. Wiener, Bratlinge, Geschnetzeltes aus Seitan...die Auswahl ist gross und der Geschmack sehr gut (nicht immer, aber es ist wie mit Fleisch und Wurst, da gibt's auch Produkte, die fad oder gar nicht schmecken). Es sind Beilagen, die auf den Teller dürfen aber nicht müssen. Freilich MUSS ich NICHT z.B. Spaghetti Bolognese mit Veggiehack haben, natürlich komm ich auch super mit einer "reinen" Gemüsepfanne aus. Aber ab und an ist es zum Essen ganz fein. Und ich wünsche mir nicht, dass es z.B. veget. Hähnchenschenkel oder ganzen Fisch gibt, wie immer das gehen könnte.

Und ich bin überzeugt, dass es auch Vegetarier gibt, die nicht auf diese Ersatzprodukte fliegen, aus welchen Gründen auch immer.
Anderen Vegetariern dürften diese Produkte aber den "Ausstieg" aus der Fleischesserei auch leichter gemacht haben. Nur mal am Rande.

Also ich mag Tiere in Stücke und tot ist aber Ansichtssache!

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@JamesStas

Na, hoffentlich nicht lebendig in Stücken...:(:(:( Für mich allerdings keine "Ansichtssache" !

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Warum essen sehr viele Vegetarier wurst- oder fleischähnliche Produkte?

Guten Abend :)

Mir ist schon des öfteren aufgefallen, dass viele (ich gehe jetzt mal nicht von allen aus) Vegatarier "vegetarische Wurst", "Vegetarische Grillsachen" usw essen, weil darin kein Fleisch ist. (logischerweise)

Aber was mich stutzig macht ist die Tatsache, dass der Verzehr von vegatarischer Wurst darauf schließen lässt, dass einige Vegetarier nicht auf den Wurst und Fleischgenuss verzichten wollen. Weil sie ja etwas essen, was so aussieht, schmeckt und auch so riecht wie Wurst oder Fleich.

Ansonsten würden sie sich doch von Sachen die schon alleine nur wie Fleisch aussehen, schmecken und riechen total fernhalten oder?

Weil gerade dass macht doch einen echten Vegetarier aus. Für mich hat es einfach keine Logik als Vegetarier Wurst oder Fleischähnliche Produkte zu mir zu nehmen.

Ich will hiermit jetzt niemanden angreifen, aber echte Vegetarier sind für mich lediglich nur die Leute die auch von veggie-wurst und Vegetarischen Grillfackeln die finger lassen. Denn das sind für mich nur Menschen, die mit ihrem "Vegetarierdasein" angeben wollen und es gar nicht ernst meinen.

Wenn man ernsthaft Vegetarier sein möchte lässt man auch von Veggie-Fleisch, bzw Wurst die Finger. Das ist meine Meinung. Denn richtige Vegetarier sollten logischerweise nichts essen wollen, was nach Fleisch und Wurst aussieht.

Was sagt ihr dazu? Wie gesagt ich will damit niemanden angreifen, ich will nur verstehen, wie die Vegetarier hier das sehen und ob sie mir das vielleicht erklären können :)

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