Wieso Abitur?

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10 Antworten

abi ist nur soviel wie du draus machst,kenn welche trotz abi harz 4 und kenn einen der ist mit nur lehre heute direktor in einem großen unternehmen.abi ist nur eine voraussetzung,dann geht das lernen erst richtig los

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Hallo,

ich kann deine Gedanken teilweise gut nachvollziehen. Für mich scheint Abitur auch inflationär zu sein.

Wenn man ein bestimmtes Ziel hat und dafür Abitur braucht (bestimmter Ausbildungsberuf oder Studium), ist das Abitur eine gute Lösung. Oft wird aber Abitur als Notlösung gesehen: ich weiß noch nicht, was ich machen soll; Arbeiten ist zu anstrengend, Schule ist einfacher; ich habe verpasst, rechtzeitig Bewerbungen zu schreiben ....

Die Abbrecherquote auf dem Weg zum Abitur ist dann entsprechend hoch. Der Abbruch ist weder gut fürs eigene Ego noch für spätere Bewerbungen.

Man sollte bei allem Chancen und Risiken gegeneinander abwägen.

Ich kenne z.B. jemanden, der nach der Realschule eine Ausbildung zum Steinmetz gemacht hat, dann das normale Abitur gemacht hat und schließlich Architektur studiert hat.

Ein anderer wollte schon während seiner Hauptschulzeit Chemiker werden. Er hat einen sehr guten Hauptschulabschluss gemacht und sich dann am Gymn. durchgekämpft. Es war nicht einfach für ihn, aber er hatte ein festes Ziel.

Ein anderer hat den Qualifikationsvermerk in der Realschule gerade noch geschafft und wollte Physik studieren. Mit Mathe- und Physik-LK hat das Abitur aber nicht geklappt. Ich habe heute noch den Eindruck, dass er die Folgen von damals nicht richtig verkraftet hat. Er ist jetzt (ungewollt?) Versicherungsvertreter.

Meiner Meinung nach sollte man nicht zum Gymn. wechseln, wenn man vorher schon bangen muss, ob man die Qualifikation schafft. Selbst wenn man das Abitur schafft, wäre mir persönlich das Risiko des Scheiterns zu hoch.

Gruß

RHW

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ich freue mich für dich dass du es so weit gebracht hast - so viel glück ist aber in der heutigen zeit eine seltenheit. Wer abi hat bettet sich von anfang an nun mal eine bessere chance auf viele möglichkeiten. Natürlich ist ein realabschluss was wert - sich dann aber weiter zu bilden und höher aufzusteigen hat dann mit sehr sehr viel fleiß und arbeit zu tun. OK ein studium NATÜRLICH auch, aber dort wird einem der weg innerhalb von durchschnittlich 5 jahren geebnet und man kann direkt höher einsteigen. Ohne studium muss man sich halt hocharbeiten oder hochschlafen) und dass heisst klein anfangen um groß zu werden. und diesen weg schlagen die meisten nun mal nicht ein. Was ich aber sagen kann is, dass ein abi sich absolut nciht lohnt wenn man sowieso nur eine ausbildung machen will und dann so weiter arbeiten möchte. Wer abi macht sollte sich auch ein höheres ziel setzen denn sonst sind abi und realabschluss meiner meinung gleichwertig. egal was für einen abschluss man hat es geht immer um das ziel das man verfolgt und WIE man es verfolgt. Darum kann ich sagen, ich finde den schritt über das studium bequemer und sicherer, wer aber so wie du den mumm hat zu sagen ich fange klein an und werde ganz groß, der braucht kein abi. Aber dass ist leider die seltenheit geworden, dass menschen sich so hocharbeiten..

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Du hast einen groben Denkfehler. Niemand denkt, dass Abitur und/oder Studium eine Jobgarantie sind, genau das Gegenteil ist der Fall. Es gibt inzwischen so viele Studierte und Abiturienten ohne Arbeit, dass man als Nicht-Abiturient häufig einfach aussen vor bleibt.

Mittlerweile bewerben sich sogar Leute mit Fachabitur auf ganz normale Lehrstellen, weil sie einfach nichts anderes finden, mit solchen Leuten steht man dann mit seinem Realschulabschluss in Konkurenz.

Erschwerend kommt hinzu, dass Abitur noch der einzige Abschluss ist, der wirklich einen Wert hat. Mittlere Reife hat heute doch fast jeder, es reicht schon eine Lehre als Bürogehilfe mit einem Schnitt von 3,0 zu bestehen, schon hat man mittlere Reife. Nach dem Quali der Hauptschule einfach nochmal ein Jahr dranhängen, schon hat man mittlere Reife... könnte man ewig so weiterführen. Viele haben inzwischen sogar schon 2-3 davon.

Es ist also nicht so, dass Abitur ein Jobgarant ist, ebenso ist man mit Realschulabschlus nicht auf ewig zur Arbeitslosigkeit verdammt. Tatsächlich aber sind die Chancen mit einem höheren Abschluss einfach höher als mit einem niederen, dass ist tatsächlich so.

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Kommentar von kingkerosin
14.10.2011, 15:03

ich habe aber irgendwie durch viele lesen auch von den hier gestellten fragen die oft lauten " soll ich abi machen oder ne ausbildung?" etc das gefühl das man ohne abi scheinbar heute nix ist. kein andrer abschluss zählt. da kam letztens auch im tv ein bericht wo se kinder eltern und lehrer von gymnasien hatten die alle quasi erzählt haben das ihre kinder ohne abi keine chance im berufsleben haben. und irgendwie habe auch ich das gefühl das kaum einer heute noch ne ausbildung im handwerk oder in der industrie machen will. jeder will nen sauberen bürojob, keiner will sich die hände dreckig machen. was mich aufregt ist die oft verbreitete meinung: mit dem abi haste nen job sicher. so finde ich ist die aussage. leute mit fachabitur bewerben sich auf normale lehrstellen. muss dann jeder heute was besonderes sein oder lernen? sind die "normalen" lehrstellen nicht gut genug? ich bin gelernter industriemechaniker. wenn man meinen beruf besteht hat man auch realschulabschluss. und das kann man net mit nem bürogehilfen vergleichen. wenn man dann den abschluss mit 2 oder so hat kann man sogar studieren gehn. also muss man nit immer abi haben

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Es ist einfach so das man mit einem Abitur bessere Chancen hat als ohne. Es kommt natürlich immer auf den Job an den man später einmal ausüben möchte. Wenn man zbs. “nur“ ein Elektriker werden möchte muss man natürlich nicht unbedingt ein Abi haben. Aber wenn man Arzt oder sonst einen höher angesehenen Job ausüben möchte muss man einfach heutzutage ein Abi in der Tasche haben. Es kommt immer darauf an was man mal werden möchte.

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Kommentar von kingkerosin
14.10.2011, 14:20

es geht ja auch drum das man ja auch für ne ausbildung schon abi haben sollte. stimmt, wenn ich was höheres erreichen will oder etwas wo man studiert haben muss dann ist es ok. aber wenn jemand mittelalterliche musik aus dem 15. jahrhundert studiert hat, sollte sich derjenige nicht wundern wenn er keine arbeit bekommt. ich finde das problem ist, das fast jeder meint oder sagt das man ohne abi nix wert ist. diesen eindruck habe ich

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Frei nach dem Motto: Besser, höher, weiter...also reicht es wohl nicht, nicht die bestmöglichste schulische Ausbildung zu haben. Ich finde es selber auch sehr erschreckend aber da Individualitäten heute nichts mehr Wert sind, wird das wohl erstmal so bleiben bzw. noch schlimmer. Denn trotz Abi kann ja irgendwann nur noch die reiche Elite studieren, wenn's mit Studiumskosten so weiter geht.

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Kommentar von kingkerosin
14.10.2011, 14:11

das schöne ist ja noch, das die wenigsten zum abi taugen und laut aussagen der uniprofessoren nur 1/3 der studenten wirklich gut genug sind. ich verstehe nicht wieso mit aller gewalt versucht wird jungednliche zum abi zu drängen wenn sie sich net dafür eignen. auch ist es verkehrt zu sagen das die firmen bevorzugt abiturienten nehmen. oft wird gesagt das sie zwar theoretisch viel draufhaben, praktisch aber ne null sind weil sie wie gesagt fast alle nur theoretiker sind

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Die Zeiten haben sich geändert.

Du hattest vielleicht noch Glück, aber es gibt genug, denen es nicht so gut geht wie dir.

Früher konnte man noch viel mit einem Realschulabschluss machen, viele Eltern meiner Freunde haben "nur" die mittlere Reife und arbeiten in Führungspositionen.

Heute ist das wirklich sehr selten.

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natürlich kann man heute auch ohne abitur eine gute berufliche karriere starten.

wichtig ist, dass du dich in deinen beruf gut einarbeitest und das wissen, das man dir vermittelt hat, gut anzuwenden und zu verfeinern weißt.

das interesse am beruf ist sehr wichtig.. es hat keinen sinn eine ausbildung zu machen und dann nicht mehr in dem beruf zu arbeiten.. insofern sind abbrüche ebenso verständlich.. allerdings ärgerlich ist jeder abbruch. das ist verlorene zeit

in jedem beruf, ob als facharbeiter oder bachelor, muss man sich weiterbilden und spezialisieren.

lass dich auf diese arroganten diskussionen nicht ein

lg :)

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Kommentar von kingkerosin
14.10.2011, 14:13

ich meine das halt nur weil ich es zb hier fast jeden tag lese

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Bildung ist das wichtigste im Leben, was du daraus machst ist deine Sache. natürlich muss nicht jeder studieren, und als Handwerker braucht man auch kein Abi. aber die Chancen sind einfach deutlich höher

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Kommentar von Elvis28
14.10.2011, 14:12

Was für Chancen.Die meisten Abiturienten sind doch strohdumm u haben kaum Allgemeinbildung.Vorige Woche hat mich einer im Zug gefragt ob Augsburg zu Bayern oder zu BW gehört.Ich denke als Deutscher sollte man sowas wissen u als Student sowieso

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Solange einer Abi macht muss er nicht arbeiten.Die ganze Abiturientenbande ist faul u rauschgiftsüchtig.Hör bloss auf mit diesem Pack

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Kommentar von DianaRoRo
14.10.2011, 14:16

aber sonst geht's noch?

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