Wielange sind Karteien in Arztpraxen aufzubewahren?

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3 Antworten

Es gibt bezüglich der Patientenunterlage unterschiedliche MINDEST-Fristen, die gesetzlich vorgeschrieben sind.

Patienten werden in der Regel nicht gelöscht, eher mal deren Daten ;-)

Die meisten Patientenakten müssen (mindestens) 10 Jahre nach der letzten Behandlung des Patienten aufbewahrt werden, in Teilbereichen wie Transfusionen, nuklearmedizinische oder strahlentherapeutische Behandlungen sogar mind. 30 (!) Jahre.

Aus versicherungstechnischen Gründen werden die Akten oft NICHT bereits nach Ablauf der Mindestfristen gelöscht / vernichtet, da z.B. bei Kunstfehler-Klagen o.ä. fehlende Akten ggf. zu Lasten des Arztes interpretiert würden (er muss ja ggf. nachweisen können, was und wie er aufgeklärt / behandelt hat)

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Die Aufbewahrungsüflicht beträgt 10 Jahre. (Wegen eventueller Regressforderungen.)

Danach können sie vernichtet werden.

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Kommentar von beamer05
09.10.2016, 19:27

Die Aufbewahrungsüflicht beträgt 10 Jahre

...oder deutlich länger (die Fragestellerin berichtet nicht darüber, um was für eine Art Praxis es sich handelt), z.B. bei Nuklearmedizin oder Strahlentherapie beträgt die Aufbewahrungsfrist für Behandlungsdaten (mind.) 30 Jahre.

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ich denke nach 10 jahren kann man diese akten entsorgen

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Kommentar von herzilein35
09.10.2016, 17:33

Es wurde schon paar mal gebeten diese zu löschen.

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