wielange braucht ein brief durchschnittlich bis er beim gefangen ankommt?

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6 Antworten

evtl. hilft Dir das weiter:

Der Sprecher des Justizministeriums, Ministerialrat Böcker, stellte fest: "In Anstalten mit besonderem Sicherheitsbedürfnis ist die flächendeckende Kontrolle der Gefangenen unverzichtbar". Sie entspreche auch der Rechtsprechung von Oberlandesgerichten und des Bundesverfassungsgerichts. Es komme dabei nicht auf die Gefährlichkeit des einzelnen Gefangenen an, weil die Gefahr, dass "gutwillige" Gefangenen durch andere unter Druck gesetzt und als Werkzeuge missbraucht werden, nicht auszuschließen sei. Was die "milderen" Maßnahmen angehe, so entsprächen sie nicht den tatsächlichen Sicherheitsbedürfnissen in den Anstalten. Bei täglich eingehenden bis zu 700 Briefen in der Vollzugsanstalt Werl zum Beispiel würde die Anwendung "milderer" Maßnahmen nur dazu führen, dass die Ausgabe der Post an die Gefangenen erst nach einer Woche erfolgen könnte - mit der abzusehenden Folge einer Vielzahl von Gefangenenbeschwerden über diese Verspätung.

Einen weiteren Aspekt der Unverzichtbarkeit brachten die Sprecher der Praxis, aus den Anstalten und den Vollzugsämtern, in die Diskussion. So könnten aus dem Lesen der Gefangenenpost nicht nur Rückschlüsse auf eventuell bevorstehende Ausbrüche oder Geiselnahmen gezogen werden, neben diesen Sicherheitsbelangen gebe die Kontrolle auch Hinweise auf die angekündigte (und damit rechtzeitig zu vermeidende) Selbsttötung eines Gefangenen oder Bedrohung von Familienangehörigen oder Aussenstehenden durch einsitzende Gefangene. Daneben sei das Einschmuggeln von Geld, Mobiltelefonen oder Drogen in die Anstalt über die Post unverdächtiger Häftlinge bei nicht flächendeckender Kontrolle nie auszuschließen. Dank der gewonnenen Informationen seien auch Einschätzungen des familiären Umfelds möglich und darüber hinaus Entscheidungen über Vollzugslockerungen oder vorzeitige Haftentlassung viel fundierter zu fällen. Der Leiter der Wuppertaler Anstalt formulierte es so: "Die Kontrolle erbringt oft Erkenntnisse zugunsten des Gefangenen". Andererseits der Werler Anstaltsleiter, wo vor allem langstrafige Gefangenen untergebracht sind: "Die dezentrale, flächendeckende, inhaltliche Briefkontrolle in Werl ist unverzichtbar".

nebenbei: es gibt keine "Wächter" "Wärter" usw. selbst im Zoo gibt es das nicht, da nennt man das "Revierpfleger" in einer JVA sind es Vollzugsbeamte

Es kommt darauf an, ob es ein Untersuchungshäftling ist. In diesem Falle geht die eingehende Post immer erst über den Staatsanwalt und wird dort kontrolliert. Bei "Strafern", also rechtskräftig Verurteilten, geht das im Allgemeinen erst über die Poststelle der JVA. Auch dort wird kontrolliert. Wenn er/sie Glück hat bekommt er/sie den Brief heute, wenn nicht, dann est Montag

der brief wird kontrolliert und dann denn gefangenen überreicht zum beispiel:wenn du denn brief frühs eingeworfen hast kommt er mittags oder abends an

ca. 1woche kommt darauf an wieviel arbeit die wächter haben

in der regel einen tag..wenn kein weekend dazwischen ist

Bis alle Wärter den Brief durchgelesen haben. ;)

Nein, der Brief wird einmal kontrolliert und dem Empfänger gegeben.

EinfachWeg 11.07.2009, 10:00

na aber wielange ungefähr?ich hab ihn gestern nachmittag reingeschmissen,kann es da sein das die das ding gestern nochmal geleert haben,denn der war ziemlich voll!dann müsste er ihn ja eig heute kriegen

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