wiederspruch gegen arge

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7 Antworten

Du kannst Widerspruch einlegen, in dem Du ein Schreiben aufsetzt, da rein schreibst "Hiermit lege ich Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom... ein" und begründest, warum es zu wenig ist. Allerdings glaube ich nicht, daß es was bringt, da das pauschale Sätze sind, die den Sachbearbeitern vorgegeben sind. Wenn überhaupt, dann wirst Du erst mit einer Klage beim Sozialgericht mehr Geld bekommen. Dazu solltest Du dann aber beim Amtsgericht Beratungshilfe beantragen und Dich an einen Fachanwalt für Sozialrecht wenden.

Was bewilligt wurde und ob es ausreicht sind zwei paar Stiefel. Widerspruch kannst mit Monatsfrist nach Zugang des Bescheides einlegen.

du hast 2 wochen zeit... am besten, du gehst zu einem anwalt (der wird unter umständen, wie wenig verdiener, rentner oder hartz-iv-empfängern bezahlt)... ansonsten kommt eher selten dagegen an...

skyfly71 12.10.2010, 13:19

Die Widerspruchsfrist beträgt 4 Wochen ab Zustellung.

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Die ARGE darf zwar auch Pauschalen für Erstausstattungen nach §23 SGB II zahlen - aber der tatsächliche Bedarf muss damit gedeckt sein. Da z.B. bei Matratzen Anspruch auf Neuware besteht, dürften 103 € schon allein aus dem Grunde nicht ausreichen, um den Erstausstattungsbedarf für ein Kind zu decken. Hast du denn in deinem Antrag alle benötigten Artikel aufgelistet, oder hast du pauschal einfach einen "Zuschuss" beantragt und jetzt von der ARGE dafür eben pauschal 103 € bewilligt bekommen ? Schau mal hier in den Ratgeber, auch in die .pdf-Broschüre.

http://hartz.info/index.php?topic=4908.0

Bei Beantragung konkreter Artikel muss der Bescheid nachvollziehbar und klar erkennbar beinhalten, welcher €-Betrag für welchen konkreten Artikel bewilligt wurde bzw. welche beantragten Artikel nicht bewilligt wurden. Geht das aus deinem Bescheid nicht hervor, solltest du nachweislich schriftlich Widerspruch dagegen einlegen und sowohl eine schriftliche Aufschlüsselung der einzelnen bewilligten Posten fordern als auch ggf. die Nachzahlung für noch benötigte Artikel. Ist die Widerspruchsfrist bereits abgelaufen, schreibst du statt "Widerspruch" einfach "Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X" drüber; damit können Leistungen bis vier Jahre rückwirkend geltend gemacht werden.

Dazu müsstest Du schon erzählen, wieviel sie bewilligt hat und warum es nicht ausreicht. Vielleicht sind Deine Ansprüche nur etwas höher. Wenn richtig berechnet wurde, bringt ein Widerspruch auch nichts.

Widerspruch immer schriftlich. Wird aber nicht viel bringen , es gibt da Sätze und die sind vorgeschrieben. Auch wenn es nicht viel ist sei froh das du überhaupt etwas bekommst.

Du kannst gegen jeden Bescheid der ARGE binnen 4 Wochen Widerspruch einlegen! Einfach einen Dreizeiler aufsetzen und die Gründe hierfür nennen! Liebe Grüße...

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