Wiederspruch beim Amt...

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6 Antworten

Das ist absolut rechtswiedrig,Deine Kinder sind noch gar nichts geschäftsfähig und haben auch nichts beantragt.Du hast die Anträge gestellt und auch nur Du kannst widerspruch einlegen.Hole Dir beim Amtsgericht einen Kostenübernahmeschein für eine Anwaltsberatung,die bekommst Du gleich mit und damit kannst Du zu einem Anwalt gehen.Du musst nur 10 Euro einmalig zuzahlen.Du solltest auch beschwerde gegen diesen Bescheidceinlegen,dascist eine absolute Frecheit,dievwissen gaenau das Deine Kinder den Widerspruch nicht selber hätten einlegen müssen,wende Dich auch an den Amtsleiter.Zum Amtsgericht musst Du die Bewilligungsbescheide ,die Ablehnung und die Kontoauszüge der letzten drei Monate mitnehmen um die Kostenübernahme bewilligt zu bekommen.

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Du verfasst den Widerspruch als Stellvertreter Deiner Kinder. Deine Kinder koennen solche Amtshandlungen noch nicht taetigen, da die die rechtlichen Konsequenzen altersgemaess gar nicht tragen koennen, sie sind noch nicht rechtsfaehig. Welcher Schlaukopf war denn da am Werk. Geh zu einem Anwalt. Du bekommst dort Beratungshilfe (10 Euro Kosten) oder Prozesskostenhilfe.

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Eines kann man den Jobcenter-Mitarbeitern nicht vorwerfen, nämlich dass sie fantasielos seien, wenn es darum geht, den "Kunden" das Leben schwer zu machen.

Dass die Ablehnung hanebüchener Unsinn ist, hat man Dir ja schon vielfach geantwortet.

Hast Du einen schriftlichen Ablehnungsbescheid? Wenn nein, verlange einen. Wenn ja, steht in der Rechtsmittelbelehrung doch sicherlich, was Du dagegen tun kannst (vermutlich klagen).

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Falls Du in Hamburg wohnst (wäre genial), geh zur Öffentlichen Rechtsauskunft und Vergleichsstelle (ÖRA) in der Dammtorstraße. Da bekommst Du fachkundigen Rat von ehrenamtlich arbeitenden Anwälten, Richtern und Fachbeamten. Diese halten sich an die Schweigepflicht genauso wie frei praktizierende Rechtsanwälte. - Und falls erforderlich, setzen sie auch Schreiben auf oder schreiben direkt an die Gegenseite.

http://www.hamburg.de/oera/rechtsberatung/

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Anderenfalls hole Dir - wie hier schon empfohlen - vom Amtsgericht für 10 Euro einen Beratungsschein für einen Anwalt. - Google dazu mit

hartz IV beratungsschein

Google auch mit

hartz4 plattform

Dort kannst Du erfahren, ob man dort einen Anwalt in Deiner Nähe kennt, der sich in Hartz IV-Angelegenheiten gut engagiert.

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Halte Dich auf jeden Fall an die im Ablehnungsbescheid angegebene Frist. Wenn Du klagen musst, dann muss innerhalb dieser Frist die Klage beim Amtsgericht eingegangen sein. Verliere deshalb keine Zeit, Kontaktaufnahme, Erstgespräch mit dem Anwalt, seine Vorbereitung der Klage, Prozesskostenhilfeantrag usw. kosten ja auch Zeit.

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Also wirklich ... man kann immer wieder zum Thema Hartz IV nur mit dem Kopf schütteln.

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Kommentar von cyracus
28.01.2013, 20:49

Vorsichtshalber geb ich Dir diese Infos rein:

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger behandelt.

Siehe hierzu auch diese Information von gegen-hartz:

Wenn Hartz IV-Anträge verloren gehen

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wenn-hartz-iv-antraege-verloren-gehen-9001291.php

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos „im Vertrauen“ landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ verwendet werden.

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Zum Amt als Zeugen eine Begleitung mitnehmen, der man vertraut. Nach dem Besuch beim Amt ein Erinnerungsprotokoll machen für den Fall, dass es später gebraucht wird. - Es gibt auch ehrenamtliche Behördenbegleiter. - Google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterlotsen sind wertvolle Zeugen, und (die meisten?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen, und bestenfalls kennen sie sich auch noch mit Gesetzen aus. - Zum Amt mit einer Begleitpersonen zu gehen ist in Deiner Situation sehr empfehlenswert.

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Du bist Erziehungsberechtigt und somit auch dafür verantwortlich deine Kinder in solchen Situationen zu vertreten. Man kann wohl kaum von nem 11jährigen Kind verlangen selbst einen Widerspruch zu formulieren! Geh damit zum Anwalt.

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Dein Kinder sind in dem Alter sozialrechtlich überhaupt noch nicht handlungsfähig. (§ 36 SGB I).

Die Ablehnung des Widerspruchs ist m.E. vollkommen rechtswidrig.

SOFORT zum Anwalt und zum Sozialgericht; Fachaufsichtsbeschwerde gegen den/die entscheidenden Mitarbeiter nicht vergessen.

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Kommentar von skyfly71
27.01.2013, 18:51

So isses. Geschichten gibts, die gibts gar nicht...^^

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Hast du noch einen Partner in der Bedarfsgemeinschaft? Ich kenne ja die genaue Formulierung aus dem Schreiben nicht, aber vielleicht ist er/sie damit gemeint?!?!

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