Wiederspricht sich das nich eigendlicht?

24 Antworten

Das widerspricht sich darum nicht, weil die Beschneidung der männlichen Vorhaut im Judentum und im Islam aus einer anderen Motivation heraus geschieht als eine freiwillige Schönheits-OP oder eine andere Veränderung des Körpeers. Eigentlich ist weder im Islam noch im Judentum eine Bedingung beschnitten zu sein, aber bei streng gläubigen Menschen dieser Religionen ist es ein innerer Zwang das zu tun und hat mit Freiwilligkeit nichts zu tun. Deshalb ist es für diese Menschen auch kein Widerspruch. Es wird aber kein Mann bestraft oder aus der Religion ausgeschlossen, wenn er nicht beschnitten ist.

Nein. Denn unbedingt zu beachten ist wie die Lebensverhältnisse eben genau da sind wo eine solche Beschneidung als rituelles Opfer erdacht wurde und welche Folgen diese Lebensverhältnisse für menschliche Gesundheit mit sich führen. In jenen Gegenden ist es sehr warm, Wassermangel ist Alltag. Womit ich keinem Menschen mangelnde Hygiene unterstellen will aber Tatsache ist dass notwendig wäre sich ständig zu reinigen um die doch unter solchen Verhältnissen sehr schnell mögliche Verbreitung verschiedenster Keime verhindern zu können. Wer aber unter Wassermangel leidet hat wenig Möglichkeit Hygiene zu pflegen. Hinzu kommt neueres Wissen: Unter jener Haut die zur Diskussion steht verbergen sich gerne Böslinge die uns Frauen während des GV dergestalt anstecken können dass wir Krebs bekommen können. - Nebenbei: Manche Geschlechtskrankheit wurde dann später von sogenannten christlichen Missionaren, Pfarrern, verbreitet. Ließe sich genauso drüber nachdenken. Und zwar genau in diesem Zusammenhang.

Ein weiterer Gesichtspunkt sollte nicht ausgeklammert werden: Die menschliche gesellschaftliche Entwicklung hin zum Monotheismus. Naturvölker und die ihnen nachfolgenden Gesellschaften kannten und kennen Glaubenslehren die Opfer ganz natürlich verlangen. Darunter auch Opfer von Menschen. Nun sollte also die Opferung von Menschen möglichst nachvollziehbar abgeschafft werden. Wird nun die Erkenntnis bezüglich Hygiene mit der dargestellten Absicht verknüpft bietet sich geradezu an die frühkindliche Beschneidung als einziges noch erlaubtes Opferritual von Menschen einzuführen.

Nun mag mir hier entgegen gehalten werden im Islam gebe es den sogenannten Dschihadismus. Ich bin keine Muslima aber ich verstehe darunter die eigenen inneren Lebensfeinde zu besiegen und nicht meine eigenen Mängel an anderen Mitgeschöpfen auszulassen. Schon gar nicht verstehe ich darunter den mir von unser aller Schöpfer mitgegebenen Verstand auszuschalten um irgendwelchen mutterlosen Gesellen hirnlos zu folgen.

Du scheinst ja wirklich wenig über die Funktion von Schleimhäuten zu wissen. Genaugenommen ist die Vorhaut der Eichel so, dasz bezüglich der Hygiene nie im Leben eines Mannes die Eichel gewaschen, gebürstet, gesandstrahlt, desinfiziert oder balsamiert werden müszte.

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@Abahatchi
Da das Peniskarzinom bei beschnittenen Männern extrem selten ist, werden zurückgehaltenes (retiniertes) Smegma und wiederholte Entzündungen der Penisvorhaut und der Eichel (chronische Eichelentzündung) bei unbeschnittenen Männern als entscheidende Faktoren der in zeitlicher wie auch ursächlicher Hinsicht schrittweisen Entstehung von Krebs (Karzinogenese) angesehen Quelle: Wikipedia

Studien die da näher drauf eingehen findest Du leicht im Netz. Männliche Genitalien die nie in ihrem Leben oder zu selten gewaschen wurden habe ich schon viele auf der Urologie erlebt. Die meisten kamen nicht ohne Operation mit ihrem Leben davon. Auch zu dieser Thematik wirst Du im Netz reichlich fündig.

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@hertajess

Ich zitiere mal aus der Studie "The carcinogenicity of smegma: debunking a myth" von van Howe:

If the smegma theory were correct, penile cancer rates and cervical cancer rates should have fallen with increasing neonatal circumcision rates in North America.16 This has not happened. Despite the introduction of Pap smears, cervical cancer rates have risen because of an increase in human papillomavirus infections, which cause of most of these cancers. Similarly, the USA, rather than having falling penile cancer rates, has a higher penile cancer rate than many Scandinavian countries where routine neonatal circumcision is not performed.

[...]

Some have extrapolated the smegma theory by hypothesizing that men with inadequate circumcisions may be at risk for cancer because smegma can accumulate under any foreskin remnants.70

(Darauf beziehst du dich mit "Peniskrebs" und "Smegma"...)

The evidence does not support the theory that smegma is a cause of genital cancer.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16987256

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@CalicoSkies

Und ums mal mit den Worten von CIRP zu sagen:

Abraham Wolbarst's promotional claims that circumcision prevented penile cancer were false and mislead the medical community for decades.34 Circumcision does not prevent penile cancer in men and it does not prevent cervical cancer in the female partner.

http://www.cirp.org/library/disease/cancer/

Du findest alle Studien, die zu der Schlussfolgerung herangezogen wurden im Link...

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@CalicoSkies

Schön für Dich dass Du Ausländisch kannst. Aber kannst Du auch zwischen einer Studie und einer wissenschaftlichen Studie unterscheiden? Irgendein Ergebnis aus einem Teil der USA stellt keinen weltweiten Nachweis dar. Und irgendeine einzelne Behauptung schon mal gar nicht. Womit noch nicht die Frage beantwortet ist: Cui bono? Eine wissenschaftliche Studie nutzt ausschließlich der Wissensvermehrung und ist weltweit unter den gleichen ausführlich veröffentlichten Bedingungen wiederholbar. Erst wenn solche Wiederholung stattgefunden hat ist der Beweis der Wahrheit erbracht. Das ist internationaler Standard. Sollte ein Mensch wissen wenn er schon mit Studien daher kommt. Sonst geht er nämlich sehr leicht irgendwelcher Reklame finanziert von Interessenvertretern auf den Leim.

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@hertajess
Aber kannst Du auch zwischen einer Studie und einer wissenschaftlichen Studie unterscheiden?

Frei einsehbar, Autor ohne irgendeine ihm unterstellbare Subjektivität mit dem Thema, peer-reviewed.

Was soll an der Studie von Van Howe verkehrt sein? ;)

Irgendein Ergebnis aus einem Teil der USA stellt keinen weltweiten Nachweis dar.

Es gibt für die Behauptung, eine Beschneidung würde irgendeinen positiven Einfluss auf Peniskrebs haben ebenfalls keinen Nachweis, womit es eine reine Behauptung bleibt.

Womit noch nicht die Frage beantwortet ist: Cui bono? Eine wissenschaftliche Studie nutzt ausschließlich der Wissensvermehrung und ist weltweit unter den gleichen ausführlich veröffentlichten Bedingungen wiederholbar.

Ahja :3

Und die Ergebnisse, die hier wissenschaftlich richtig gesammelt wurden, sind also nicht deutlicher Hinweis genug, von der These "eine Beschneidung vermindert das Peniskrebsrisiko" abzukommen? ;)

Auch das "Cui bono" ist hier falsch - wem nützt es denn, wenn weniger Beschneidungen vorgenommen werden? Eigentlich würde den Medizinern das Gegenteil viel eher nutzen, wenn es um Geld ginge..

Das ist internationaler Standard. Sollte ein Mensch wissen wenn er schon mit Studien daher kommt. Sonst geht er nämlich sehr leicht irgendwelcher Reklame finanziert von Interessenvertretern auf den Leim.

Schön dass du mir sofort Unwissenheit unterstellst :3

Ist unglaublich sachlich von dir, Chef :)

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@hertajess
Männliche Genitalien die nie in ihrem Leben oder zu selten gewaschen wurden habe ich schon viele auf der Urologie erlebt. Die meisten kamen nicht ohne Operation mit ihrem Leben davon.

Der Anteil unbeschnittener Männer, die bei auftretenden Problemen mit dem Penis zum Arzt gehen ist um ein vielfaches höher als bei Männern, die beschnitten sind. Die meiszten Beschnitten sterben mit ihren "Krankheiten" dann wohl leider zu Hause, ohne dasz sie je ein Arzt zu Gesicht bekommt.

Subjektive Wahrnehmung hat nichts mit der Realität zu tun.

Wichtig ist bei Studien, dasz man kreuz und quer Neugeborene heranzieht und dann sieht, welche werden beschnitten und welche nicht. Dann beobachtet man, wie sie sich entwickel und verhalten und was so mit den Krankheiten ist, die man bekommen kann egal ob man beschnitten ist oder nicht. Nur eine absolut neutrale, schon vor der eigentlichen Beschneidung begonnen Studie kann man richtige Ergenisse bekommen. Wichtig ist das Vor und das Danach, der Werdegang und wie sich die Jungen Männer später weiter entwickel une wie sie im Falle von Erkrankungne tatsächlich damit umgegagnen sind, denn bei späteren Nachuntersuchungen im Alter zwischen 20 und 40 stellt sich eben heraus, dasz viele von den Beschnitten eben einiges an Entzündungen und Verletzungen des Genital zu erleiden hatten.

Auf Grund des meiszt religiösen Umfeldes von Beschnittenen gehen sie aber fast nie zum Arzt, selbst wenn es akut ist.

Wer aus Scham nicht zum Arzt geht, kann auch nicht vom Arzt registriert werden. Man musz schon den Überblick behalten und nicht immer wieder diese Beschneidungsmärchen rum erzählen.

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@Abahatchi

Meine Güte, wo kommen denn auf einmal wieder diese ganzen Schreibfehler her? Vorhin waren die noch nicht da, ich schwöre!

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Nein tut es nicht, dass hat nichts mit "Schönheits Op`s" oder sonstiges zu tun. Die Beschneidung vollzieht man lediglich aus Hygenischen Gründen genauso wie die Pflicht sich z.B. die Scham oder Achselhaare zu säubern. Wers halt nicht tut und sich nen Dschungelbuch unter den Armen wachsen lässt kann halt öfters stinken oder sonstiges. Nach dem Islam sollte man immer Hygenisch bleiben.

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